Ausgabe 
23.5.1915
 
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Aufwärts!

Srmeinsebaklsblalt für ßessen.

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Erscheint wöchentlich einmal.

Einzelne Exemplare bestelle man bei der Psst vierteljährlich.

Uerlag der Bucbhandiung der Pilgermissicn Rieten.

Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter:

Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel.

Nr. 21.

Sonntag, den 23. Mai 1915.

8. Jahrg.

Der Keil'ige Keilt.

Drei Jahre lang hatten die Jünger aus dem Munde Jesu das Wort der Wahrheit gehört, und doch mußte der Heilige Geist kommen, damit ihr Wissen nicht ein totes bleibe. Er mußte erst ihre Erkenntnis lebendig und fruchtbar machen, indem Er ihnen den Sinn aufschloß von dem, was sie aus Jesu Munde ge- hört hatten. Der Geist der Wahrheit sollte die Jünger in die ganze, volle Wahrheit einführen; es sollte ihnen, wenn sie im Lichte des Geistes ständen, von dem, was zu ihrer Erkenntnis nötig wäre, nichts verborgen bleiben (1 Joh. 2, 20), damit sie die Höhe und"

Tiefe, die Länge und Breite des Verständnisses Christi erlangten. Das-

felbe Amt muß der Heilige Geist auch heute noch verrichten. Im Lichte des göttlichen Geistes lernt der Menschengeist die Wahrheit erkennen und lieb­gewinnen; da geht ihm ein Licht auf über das Evangelium Jesu und die großen Geheimnisse und

Gedanken Gottes; da schaut er die sonst so ver­borgenen Wege des Ewigen in ihrer lichtvollen, herrlichen Gestalt. Unter der Leitung des Heiligen Geistes lernt man verstehen, was da sei wohlge- fällig vor dem HErrn, was da sei ein Wandel in der Gegenwart Gottes.

Dies und noch viel mehr wirkt der Heilige Geist in der Jetztzeit. Doch bedenke mit allem Ernst, mein Leser, daß du die Fähigkeit besitzt, dem Walten des göttlichen Geistes zu widerstreben. Der Satan hat es von jeher verstanden, allerlei Unkrautsamen in die Herzen der Menschen zu streuen, wodurch dem Werk des Heiligen Geistes Einhalt getan, ja, wo­durch dasselbe sogar un­wirksam gemacht wird. Drum gib dein ganzes Leben restlos, ohne Vor- behalt, mag es kosten, was es wolle, dem Hei- ligen Geist zum Eigentum, damit Er das göttliche Gnadenwerk in dir vollenden kann und dein Wandel im Hause in der täglichen Arbeit ein Wandel im Geiste werde.

g st e n.

Kepriesen sei Kott!" I riefen:Heilig, heilig, heilig ist der HErr der Heer-

(Eph. 1, 3.) I scharen, die ganze Erde ist voll Seiner Herrlichkeit!"

Das Lob und die Anbetung Gottes ist der 1 (\M- 6, 3.) Bei.der Geburt des HErrn Jesu Priesen

Dienst der Engel. Sie rühmen Gottes Herrlichkeit ' sie Gott.

unb sind stets bereit, Seine Befehle auszurichten. j Wir sehen sie auch im Himmel den Thron ^efajo sah sie um den Thron des HErrn mit ver- Gottes umgeben und hören sie mit lauter Stimme hüuien Angesichtern, als sre voll Bewunderung aus- il Gott und das geschlachtete Lamm Preisen.