Ausgabe 
4.4.1915
 
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nungen und in der ganzen Stellung der Jünger herbei! Er, der tot war, lebte; Er erwies Sich ja durch Seine Auferstehung von den Toten, wie nie zuvor, als der dem Hause David verheißene Messias und Gottes Sohin (Apg. 2, 2532 und Röm. 1, 3. 4.) Die Hoffnung für Israel, die mit dem Tode Jesu für immer dahin zu sein schien, war durch Seine Auferweckung wieder lebendig geworden und hatte eine ganz andere Bedeutung gewonnen (1 Petri 1, 3.)

Aber der Jünger persönliches Teil und Heil (obwohl sie dies gleich noch nicht ganz verstanden haben werden) hing von der Auferstehung Jesu ab. Wo waren ihre Sünden, wenn Jesus, der für die­selben am Kreuz die Strafe trug und dafür Sein Blut vergoß (Jes. 53, 5), von Gott aus dem Tode auferweckt worden war? Sie waren dann offenbar gesühnt und getragen, getilgt und vergeben. Sein Opfer war, wie Seine Auferstehung deutlich bewies, vollgültig und vollkommen; Gottes Gerechtig. keit war befriedigt und verherrlicht. Wäre aber Christus nicht auferstanden, ach, dann wären die Jünger noch in ihren Sünden geblieben, und dann wären auch heute alle Gläubigen noch in ihren Sünden. (1 Kor. 15, 17.) Die Auferweckung Jesu aber ist der schönste Beweis und die beste Bürgschaft von seiten Gottes, daß alle, die von Herzen auf Jesu Opfertod ihre Erlösung gründen," vor Gott gereinigt und gerechtfertigt find. Darum lesen wir auch:Er wurde dahingegeben unserer Übertretung wegen und unserer Rechtfertigung wegen auf erweckt. Da wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch un- seren HErrn Jesum Christum." (Röm. 4, 25; 5, 1.)

Also der Friede des Gläubigen mit Gott gründet sich nicht nur auf den Tod des HErrn Jesu, sondern auch auf Seine Auferstehung. Das erste Wort des HErrn bei Seiner Auferstehung war denn auch: Friede euch!"

Teurer Leser, hast du Gewißheit der Vergebung deiner Sünden und darum Frieden mit Gott? Wenn noch nicht, so wende dich doch heute noch mit deine» Sünden zu Jesu, der für dich am Kreuz gestorben und auferstanden ist. Und wenn du im Gefühl deiner großen Schuld vertrauensvoll aus Jesu Blut und Kreuzestod dein Heil gründest, so darfst du auch von Herzen sagen und singen:

..Jesus lebt^ Er hat gesiegt!

Wer kann Seinen Ruhm verkünden?

Meine Sünd' im Grabe liegt.

Keine Schuld ist mehr zu finden.

Ja. Er lebt ich sterbe nicht.

Denn Sein Tod war mein Gericht."

Also die Sünden und das Gericht waren, wie die Auferstehung des HErrn zeigte, für die Jünger getragen, und sie sind für alle Gläubigen getragen.

Auch der Tod war und ist durch die Auf­erstehung Jesu besiegt. Jesus hat durch Seine

Auferstehungalle befreit, welche durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unter- ivorfen waren". (Ebr. 2, 15.) Sie rufen nun mit dem Apostel aus:O Tod, ivo ist dein Stachel, o Tod, wo ist dein Sieg?" (1 Kor. 15, 55.)

Wie die Kinder Israel trockenen Fußes hinter der Bundeslade her durch den Jordan ins gelobte Land einzogen, so sind, seitdem der HErr Jesus ge- slorben und auferstanden ist,die Wehen des Todes aufgelöst" undLeben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht". (Apg. 2, 24 und 2 Tim. 1, 10.)

Jesus lebt, mit Ihm auch ich;

Tod, wo sind nun deine Schrecken?"

Aber mehr nochl Über Satan selbst, den Fürsten der Finsternis, hat Jesus in Seiner Auf­erstehung einen Sieg gefeiert und einen Triumph gehalten, hat ihn, als überwunden, öffentlich zur Schau gestellt. (Ebr. 2, 14; Kol. 2, 15.)

In Jesu Christi Werk und Siege ruhend, kann der Gläubige Gott preisen und zum Preise der

Gnade Gottes jubeln:

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Mich schreckt kein Zorn, kein Fluch der Sünden,

Kein Tod mehr, keine sinst're Macht;

Er hat in Seinem Überwinden

Durch alles mich hindurchgebracht."

Und wie steht's mit dir, mein lieber Leser? O, ich bitte dich, sei nicht zufrieden mit einer Lampe ohne Ol, mit einem Rainen ohne Leben, mit einem Christentum ohne Christus! Für diese Zeit mag's gehen, obwohl's auch hier schon eine arme Sache ist, nur Christ zu beißen und nicht zu sein; bald aber wird jeder bloße Namenchrist ewig fern von Christo sein und von Gottes Herrlichkeit. Bedenke: Es sei denn, daß jemand von neueni geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!" Und:Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht Sein." (Joh. 3, 3; Röm. 8, 9 >

Sollte mein Leser aber schon durch Gottes Wort und Heiligen Geist wiedergeboren sein, so er­mahnt ihn Gottes Wort, wie alle wahren Gläubigen: Wenn ihr nun mit Christo auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist!" Und:Seid nun Nach­ahmer Gottes als geliebte Kinder!" (Kol. 3, 1; Eph. 5, 1.) E. D.

Christus ist auferstanden.

Warum freuen sich viele nicht mit, wenn die Botschaft laut wird in der Welt: Er ist auferstanden? Warum reden sie vom Auferstehen der Natur und vom Erwachen des Lenzes? Warum wollen sie von der Auferstehung,Jesu nichts wissen und nichts hören?

Weil Er dazu gestorben und auferstanden und