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Erscheint wöchentlich einmal.
Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.
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Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel.
Nr. 14.
Sonntag, den 4. April 1915.
8. Jahrg
Jen Tod zunichte gemacht.
In 2 Tim. 1, 10 sagt das teure Wort Gottes vpn Jesu, dem Sohne Gottes: „Welcher den
Tod zunichte gemacht hat, aber Leben und Un- verwcslichkeit ans Licht gebracht durch das Evangelium." Der am Kreuz geopferte Gottessohn hat den Tod besiegt und zunichte gemacht.
Welch eine Botschaft:
Christus ist auserstanden!
Es war unmöglich, daß der Tod den Fürsten des Lebens festhalten konnte.
Die Jünger riefen am Abend der Auferstehung sich jubelnd diese Siegesnachricht zu: „Der HErr ist wirklich auferweck! worden I" (Luk. 24, 34 )
Diese Botschaft ist wich tiger als alle Telegramme, die jemals über die Erde geflogen sind. Welche Nachricht, die bezeugt werden muß in allen Völkern und Sprachen: Der Arzt ist erschienen inmitten des Geschlechts der sterblichen Sünder, welcher den Tod überwindet, welcher ewiges Leben gibt! Ja, der Arzt ist gegenwärtig, ist für alle Menschen zu finden, zu sprechen, hat Zeit für alle, hat Hilfe für alle.
In 2 Mose 12 wird uns berichtet, daß in jener denkivürdigen Nacht in allen Häusern der Ägypter die Erstgeburt sterben mußte, aber die Kinder Israel waren vor dem Verderben bewahrt.
Das Blut eines fehlerlosen, geschlachteten Lammes war an ihren Türpfosten, und wo dieses Blut war,
da ging der Würgengel vorüber. Gott hatte es verheißen, und Israel hatte es geglaubt und erlebte es in Wahrheit, daß jeder, der unter dem Schutze dieses Blutes stand, behütet wurde vor Tod und Gericht. Dies war das Vorbild, in Christo ist die Erfüllung. Jesus ist das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt. (Joh. 1, 29.) Dies ist das Evangelium: Christus, das geschlachtete Lamm, ging an meiner Statt in Gericht und Tod! Wer sich glaubend unter den Schutz Seines Blutes stellt, ist dem Fluch der Sünde, der Macht des Todes, dem Zorngericht Gottes entronnen, der kann mit glückseligem Herzen in Glaubensgewißheit sagen: Ich bin aus dem Tode in das Leben hinübergegangen, die Gnade hat mein Leben befreit vom Fluche der Sünde, das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, hat mich gereinigt von aller Schuld, gewaschen von allen FleckenI Die tote Welt hat die Vorstellung, als ob das Evangelium von Jesu Opfertod, die Kunde von der Auferstehung, die Gewißheit der Vergebung der Sünden, die Hoffnung der Herrlichkeit nur fromme, ja, sogar eingebildete Worte wären. Aber Gott sei dafür gepriesen, daß Er auch die jetzige Zeit der Not und Drangsale, diese furchtbare Kriegszeit dazu benutzen will und nicht überall vergeblich, daß viele von ganzem Herzen nach Ihm fragen und Ihn an- rufen. Wahrlich, kein Aufrichtiger ruft vergeblich
„Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Gedenkt dran, wie Er euch sagte, da Er noch in Galiläa war, und sprach: »Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. - Und sie gedachten an Seine Worte." Luk. 24, 5—8.


