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Aufwärts!
fiemeinschaftsblaft für fressen.
Erscheint wöchentlich einmal.
Einzelne Eremplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.
Uerlag der Bucbbandluna der Piigermission Gießen.
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Nr. 9.
Sonntag, den 28. Februar 1915.
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilger mission. Druck v. I. G. Oncken Rachf., G. m. b. H., Cassel.
8. Jahrg.
DieSchtachtbei
Hroßveeren.
Am 23. August 1813 fand die Schlacht bei Groß- beercn statt. Hun- dert Jahre später, im Jahre 1913, wurde nebenstehender 32 Meter hohe Gedenkturm erbaut. Im August 1914, drei Wochen nach Ausbruch des jetzigen Krieges, fand wiederum eine Feier statt, in welcher ein Mitkämpfer von 1870 71 eine An- spräche hielt. Er gedachte der Siege, die jetzt die Deutschen bereits errungen hätten, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß Gott unser Vaterland auch jetzt wie 1813 aus aller Feindesnot erretten werde.
Doch wie Josua in seinem Kampf wider Amalek die drei Männer Moses, Aaron undHur auf des Berges Spitze im Gebet und Flehen zu Gott wußte, wiedamalsderSieg nicht durch Josuas
Der Gedenkturm bet Grotzbeeren.
Waffen, sondern durch Mosis inbrünstiges, anhaltendes Fehen zu Gott errungen wurde, so hat Johann Jänike die Schlacht bei Groß- beeren zur Entscheidung geführt. Es wird berichtet:
Als die bekannte Schlacht bei Großbeeren 1813 bevorstand, war Berlin in großer Angst und Besorgnis. Man erzählte sich, die Franzosen hätten geschworen, daß, wenn sie Berlin einnehmen würden, sie alle streitbaren Männer mit sich führen und die Stadt an allen vier Enden anzünden wollten. Da vereinigte Johann Jänike aus seiner Gemeinde die Gebetsleute zu einem heiligen Korps, das immerdar um Gnade und Sieg zum HErrn der Heerscharen schreien sollte; denn er dachte an dasWort: „Rosse werden zum Streittag bereitet.


