' daß trotz der Neuordnung des Meiches und in Preußen, tffc ich unter dem Druck der Verhältnisse anzuerkennen ge- zwungen bin, ich bestrebt sein werde, einer geordneten gesetz- und verfassungsmäßigen Negierung zur Erlangung erträglicher Verhältnisse zu helfen, daß ich aber andererseits mich persönlich bis an mein Lebensende an die Politik unseres Königs gebunden erachte und alles das tun werde, was in meinen Kräften steht, um Schaden von ihm abzuwenden und ihn als mein alleiniges Familienoberhaupt restlos anerkenne. Indem ich diesen meinen Standpunkt allen Mit- gliedern des königlich preußischen Hauses zur Kenntnis bringe, erhoffe ich von diesen eine gleiche Gesinnung.
' Eine Erklärung des Prinzen Adalbert.
TU. Prinz Adalbert von Preußen übermittelte dem Der- llner Lokülanzelger aus Kiel durch de« Draht nachstehende Erklärung: Die Kundgebung des Prinzen Heinrich an alle Mitglieder des Hauses Hohenzollern, die mir lediglich durch die Zeitungen zur Kenntnis gekommen ist, zwingt mich für meine Person zu nachstehender Erklärung: Am 20. November habe ich mich durch ein Telegramm an den Bolksbeauftragten Ebert zur Verfügung der jetzigen Regierung gestellt. Im Gegensatz zu den Erklärungen des Prinzen Heinrich sehe ich allein in dieser die Obrigkeit, die mit allen meinen Kräften zu unterstützen ich für meine vornehmste Pflicht halte. Adalbert, Prinz von Preußen. ■
Die Addanknngsmklmde des Klonprinzen.
TU. Wie die Deutsche Allgemeine Leitung erfahrt, ist die Abdankunqsurkuude nunmehr vom Kronprinzen unter- zeichnet worden.
Die Wünsche der Welfen.
TU. Die in Bremen abgehaltene Versammlung des wel- fischen Vereins verlangte in einer Entschließung die Wieder- gutmachung des Unrechts von 1866 und die Errichtung ines Bundesstaates Hannover.
Der WailenstWand verlSusert.
WTB. London, 8. Dez. Der interalliierte Kongreß besprach die Dauer des Waffenstillstandes, der wahrscheinlich verlängert werden wird. Die aUgemeine Friedenskouseren- wird in Paris wahrscheinlich Ende Januar pattfiuden.
Das halte England.
TU. Aus London wird gemeldet: Donar La« sagte in einer Rede, die Regierung beabsichtige, di« Auslieferung des früheren deutschen Kaisers zu fordern und ihn vor Gericht zu pllen. Eia Folge des Krieges müsse sein, daß man klar zeige, daß die Männer, die die Welt in diesen Krieg gestürzt haben, um selbst Vorteile zu erringen, zur Verantwortung gezwun- gen werden. Es fei gerecht, daß die Deutschen bezahlen. Man müsse aber zuerst prüfen, wieweit die Deutschen bezah- len können, ohne daß die Alliierte« selbst Nachteile davon haben. Dle englische Regierung habe einen Ausschuß ernannt, um diese Frage wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Dle Alliierten wurden ebenfalls Ausschüsse zur Prüfung der glei- chen Angelegenheit einsetzen. Dana würde man Schritte tun, um diese Bezahlung zu erzwingen. England sei nicht bereit, Deutsche wieder auf englischem Boden zu begrüßen, und die englische Regierung werde nicht nur die jetzt internierten Deutschen zurückschickeu, sondern auch anderen Deutschen in Ankunft nicht erlauben, nach England zu kommen.
WTB. London, 5. Dezj Ehurchlll erklärte in einer Wählerversammlung in Dundee, man brauche nicht zu fürchten, daß Deutschland mit einer leichten Strafe davonkommen 'werde. Die Strafe werde alles bishere an Schrecklichkeit übertreffen. (Das nennt man einen Frieden der »Verständigung" und der »Gerechtigkeit^.)
Feiudllche Truppen für Berlin?
WTB. Die Deutsche Allgemeine Zeitung berichtet: Wie der amerikanische Funkspruch Velmar berichtet, sollen alliierte und amerikanische Truppen Berlin zeitweise besetzen, um dort Polizeidienste zu versehen.
Abreise Wilsons «ach Europa.
TU. Aus Washington wird gemeldet: Wilson ist in De- aleiturm von Frau Wilson am Dienstag abgereist, um sich am Mittwoch an Bord-des Dampfers »George Washington" zu begeben, der sofort abfahren wird. Vor der Konferenz wird der Präsident mit Ll>md George, Ele^eneeau, Orlando und wahrscheinlich auch mit dem König Albert verhandeln. Er beabsichtigt, wahrend seines Aufenthalts in Europa Frankreich einschließlich der Schlachtfelder, ferner England und Ita- lft^ v''^li«-s^n'osse /v* Brüssel ru besuchen. Eine amerikanische Flotte wird Wilson von der französischen Küste entgegenfahren und den Dampfer ln den Hasen begleiten.
Eine rheinIlch-WeWiische uMil?
TU. Köln, 5. Dez. Die Bestrebungen zur Bildung einer rheinischen Republik im Rahmen des Deutschen Reiches fanden lebhaften Ausdruck in einer von der Kölner Zen- trumspartel einberufenen Versammlung. Nachdem der Führer des rheinischen Zentrums, Trlmborn, eine Darstellung des neuen Programm der Partei gegeben hatte, sprach Dr. Höber, der Chefredakteur der Kölnischen Volksztg., der scharf die gegenwärtige Regierung kritisierte. Nach stürmischem Bei fall wurde eine Entschließung angenommen, in der es heißt: Die Versammlung fordert die Vertreter des Volkes aller Parteien des Nheinlau'ves, Westfalens und anderer Länder
a» Rhein auf, baldigst die Proklamierung einer dem Deut- scheu Reiche angehörigen selbständigen rheinisch-westfälischen Republik ln die Wege zu leiten.
Das Vrogramm der Kriegsgewirm» und PermSgrnsftener.
WTB. In der »Freiheit"' bespricht Dntlantikus bas Problem der Kriegsgewinn> und Vermögenssteuer vom streng sozialistischen Standpunkte aus. Er verwirft die anderen Methoden der Kapitalverringerung. Der Plan, die Kapitalisten durch eine Lohnsteigerung zu »expropriieren"', ist unreif und undurchdacht. Eine reelle Lohnerhöhung in einem sozialen Staate ist nur möglich durch Steigerung der produktiven Kräfte und durch eine geregelte Beschränkung des Kavitalprofits, deshalb die Vermögenssteuer. Wie sie Atlantikus vorschlägt, wurde sie bei Vermögen von 6000 bis 20 000 Mark mit 32 Prozent beginnen und steigen bei Vermögen Über 20 Millionen bis zu achtzig und neunzig Prgz. Eie würde nach der Abschätzung für 1914 des deklarierten preußischen Dolksvermogens einen Steuerertraq von 41,3 Milliarden ergeben haben. Unter den heutigen Verhältnissen würde das gesamte deutsche Dolksvermögen bei richtiger Erfassung und zwangsweiser Registrierung aller Vermögen mindestens das Dreifache des für 1913 für Preußen deklarier. Betrages erreichen. So kämen wir immerhin auf rund 124 Milliarden Mark Gesamtsteuerertrag. Daneben fei eine Kriegsgewinnstcuer erforderlich.
Sitzung des voini-chen Landtages in Polen.
WTB. Aus Posen wird gemeldet: Der Landtag wurde in feierlicher Welse durch eine vom Erzbischof von Posen- Gnesen zelebrierte Pontlfikalmesse elngeleitet, während der Reichstagsabgeordnete Prälat Stychel an die etwa 1500 Dele- gierten eine Rede hielt, dle in einem tiefen Dank an die Vorsehung für die Befreiung Polens von fremder Herrschaft ausklang. Nach der Andacht bewegte sich der Zug der Delegierten durch die von einer gewaltigen Menschenmenge um- säumten Straßen. Die erste Plenarsitzung wurde von dem Abg. Seyda mit einer Begrüßungsansprache an dle Delegierten' eröffnet, in der der Redner betonte, daß das neuentstandene Polen ein Volkspolen sein müsse, ohne irgendwelche Partelprivilegien und Glaubensbeschränkungen. Polen müsse unbedingt auf demokratischer Grundlage aufgebaut werden. Er sprach dem Erzbischof als Primas feinen Dank aus für fein Erscheinen, der seinerseits die Delegierten willkommen hleX wobei er auf die Gefahr der von Berlin aus- gehenden Bewegung einer Trennung von Staat und Kirche hinwies und die Versammelten ausgefordert werden, stets geaen ein solches Vorhaben zu stimmen. Die vorgenommene Wahl ergab als Marschall den Reichstagsabgeordneten ftir dle Stadt Posen Ravicki, als Vizemarschälle Herren aus Ober- schlesien, Preisen, Rheinland und Westfalen. Als erstem wird nunmehr dem Reichstagsabgeordneten Kocfanty das Wort erteilt, der Huldigungstelegramme verliest, die der Landtag an die Verfechter eines freien, geeinigten Polens, an den Papst, an Wilson, Clemenceau, Lloyd George, Orlando, das Brudervolk der Tschechen, die Jugoslawen, ferner dle Einwohner von Lemberg für die wackere Verteidigung und Befreiung Lembergs, das österreichische Schlesien und auch an den Feldmarschall Foch, dem die Polen zu ganz besonderem Danke verpflichtet seien. _
Aus WMerrtWM.
DTB. Köln, 5. Dez. Vom 5. 12. ab mittags 12 Uhr ist sämtlicher Personen- und Güterverkehr von der links- nach der rechtsrheinischen Seite gesperrt.
Brühl, 5. Dez. Hier ist ein Anfang mit der rheinischen Selbsthilfe gemocht worden, indem das hiesige Schloß, ein in der Kunstgeschichte so hochstehender Bau aus der Kölner Kurfürstenzeit, von der Stadt übernommen und der St. Sebostianus-Schtttzenbruderschaft mietweise überlassen worden ist.
Koblenz, 8. Dez. Das Spielen mit Munition hot schon wieder in unserer Stadt Unheil angerichtet. Abends hatten Kinder Sprengkörper zur Entzündung gebracht. Die Folge war. daß in der Nähe sämtliche Fensterscheiben herausgedrückt wurden. Auch fiel an einzelnen Stellen der Verputz von den Wänden. Einer der Taugenichtse wurde erheblich am Kopfe verletzt. — Die Kriminalpolizei teilt mit: Von Zivil- und Militärpersonen wurde in die Stallung der Korpsschlächterei eingebrochen und daraus 300 Stück Vieh weggeführt. Es handelt sich um bayerisch-buntgeschecktes Rindvieh, das seuchenverdächtig ist. Vor Ankauf wird gewarnt.
Düsseldorf, 5. Dez. Die Vertreter der Sozialdemokrati- schen Partei in dem A.S.R.. legten ihre Aemter nieder und forderten Neuwahl des Arbelterrates auf demokratischer Grundlage durch die gesamte Arbeiterschaft Düsseldorfs und Öffentlichkeit der Verhandlungen.
Kempen, 5. Dez. Auf tragisch Welse kam der Flug- zeugsührer Plnks aus dem benachbarten Hüls ums Leben- Der aus dem Heeresdienst bereits Entlassene sollte noch ein Flugzeug fortführen. Dabei stürzte er ad und fand den Tod.
Arnsberg, 5. Dez. Der Landrat erläßt folgende Be- kanntmachung: Wie ich erfahre, wird jetzt einzelnen Gendar- :ü.T • Mannschaften im Kreise zum Vorwurf gemacht, sie hatten in der Vergangenheit ihren Dienst zu scharf ausge- führt, insbesondere wären sie bei Beschlagnahmen zu ener- gifch vorgegangen. Die Gendarmen des Kreiser haben in
av-n §OT«n nur «uT (ftrTflTeHTWjt Anordnungen Kn iBM- delt; sie haben in mustergültiger Weift ihren während dev Kriegszeit besonders schwierigen Dienst versehen und had^n
wesentlich dazu beigetragen, daß die Lebensmütelvrrl0rqung des Kreises sich in geregelter Weift durchfuhren ließ. Wenn in einzelnen Fällen ein scharfes Zusassen nötlg war, so geschah dies im Interesse der Gesamthert.
Herne. 6. Dez. Der A.S.R. erläßt folgende Bekannt, machung: Mehrere Beschwerden veranlassen uns. die Kauf- leute dringend zu ersuchen, ihrem Personal Anweisung zu geben, die K'.mdschaft in geziemender Welse zu behandeln. Im Gegenfalle sehen wir uns zu anderen Maßnahmen gezwungen. Dasselbe wird aber auch von den Käuftrp gegenüber den Perkäufern erwartet. '
, Bocholt. 8. Dez. Gegen die beabsichtigte Trennung von Klrche und Staat hatte sich ln einem Telegramm an de" Dolksbeauftragten Ebert der hiesige Arbeiter- und Soldaten- rat gewandt. Hierauf ging folgende Drahtantwort aus Berlin ein: »Wir bitten, der Beunruhigung im Münster- lande durch dle Erklärung entgegenzutreten, daß eine überstürzte Trennung von Klrche und Staat von der Regierung nicht beabsichtigt wird. Dortiges Telegramm ist an das Pnu- bischen Kultusministerium abaegeben. Reichsregierung.
Ahaus, 6. Dez. Im hiesigen Kresse ist in den letzten Tagen das Marlnekorps in Stärke von etwa 80M0 Rraim einauartiert worben und wird von hieraus demoblUsierr.
Stadthagen. 8. Dez. Bor 300 Jahren (1618) wurde hier von dem Fürsten Ernst von Holstein zu DUckeburg im Anschluß an sein 1610 gegründetes Gymnasium eme Uni- versitat errichtet, die bald zu einer Pfleqstütte der Wissenschaft und Kunst für Westfalen und Niedersachsen wurde. Im Jahre 1621 wurde sie nach Rinteln verlegt. König Ierome von Westfalen hob dle Srnestina auf. weil er sich den Luxus von fünf Hochschulen m feinem Lande nicht glaubte leisten zu können. '
Ans Mer Wett.
Die Kosten des ASR. ■ a
WTB. 'Gegenüber der durch eine Korrespondenz verbttk- Mt Nochrvck»t, daß der Finanzbedarf der AS.-Räte bisher E Millionen matt betragen habe, schreibt die »Freiheit : Wir haben bereits darauf hingewiesen, daß diese Angabe srm>n deshalb stärksten Zweifeln begegnen müsse, weil es ja bisher gar keine Möglichstest geben konnte, eine halbwegs zuverlas, fige Berechnung der von den AS.-Räten in Anspruch genom. nwnen Beträge vow.unchmen. Dle allerverschiedensten Stel- len, Dutzende, vielleicht sogar Hunderte wären da zunächst zu befragen. 800 Millionen sind eine völlig haltlose De, önuvtünL
Gold für den Kaiser?
TU. Die der Vorsitzende des Arbeiter- und Soldatenkate« in Hamburg gestern erklärte, ist ihm die bestimmte Kunde geworden, daß 20 Sack gemünztes Gold dem Grafen Dentink. dem Gastgeber des Exkaisers, übersandt worden seien. Di- Sendung sei für den Kaiser bestimmt gewesen.
Heringe für Deutschland.
TU. Wenn die norwegische sozialdemokratische Presse «cht unterrichtet ist, wird die Regierung Norwegens uns mit Heringen aus Heeresbeständen beliefern. In Stcwanger sollen 50 ÖOO Faß liegen, deren Abtransport nach Deutschland in Vorbereitung sei.
Prag, 8. Dez. In dek gestrigen Sitzung der tschechischen Nationalversammlung wurde der Gesetzentwurf auf Abschaf, fung des Adels, der Orden und der Titel nach einem Bericht des Derfassungscmsschusses einstimmig zum Beschluß erhoben.
' Heimkehr der Schwerverwundeten aus England.
TU. Die englische Regierung beabsichtigt, wie das Der!. Tageblatt hört, die in englischer Gefangenschaft befindlichen Schwerverwundeten und die Zivilinternierten demnächst nach Deutschland zu schicken. Ä .
A«g Holland, 5. Dez. Wie von der Insel Wieringen mitgeteilt wird, hat der ehemalige deutsche Kronprinz sich ein Paar HolzschuheMie übliche Fußbekleidung aus der Insel, gekauft und maM darin seine Spaziergänge. Bewacht wird er nicht, er kann sich auf dem kleinen Eiland ftei bewegen. Die Jungen und Mädchen beschenkt er mit Schoko- lade und anderen Näschereien. — Die Ausfuhr deutscher Steinkohlen nach Holland ist zurzeit unterbrochen. Die mo- nailiche Lieferung sollte 120 000 Tonnen betragen; davon liefert jetzt England 60 000 Tonnen, so daß noch 60 000 To. fehlen. Die Förderung von Stein- und Braunkohlen im eigenen Lande wird möglichst vergrößert.
50 000 Todesopfer der Grippe in Südafrika.
WTB. Lord Durton kündigt an, daß die Grippe unten der weißen und schwarzen Bevölkerung Südafrikas bis jetzt Uber 50 000 Todesopfer gefordert habe.
Bmmschte?.
• Zum Postverkehr in den Weihrrachtstogen. Dom 16.
bis einschließlich 24. Dezember treten im Paketverkehr die nachstehenden Beschränkungen ein: 1. Zur Beförderung
unter Wertangabe (bis 100 Jl u. über 100 werden von Privatpersonen nur solche Pakete angenommen, die aus- schließlich bares Geld oder Wertpapiere, Urkunden, Gold, Silber, Edelsteine oder daraus gefertigte Gegenstände enthalten. Pakete mit anderem Inhalt sind während der angegebenen Zeit von der Versendung unter Wertangabe ausgeschlossen. 2. Eilbestellung ist für diese Tage bei gewöhn- lachen Paketen nicht zugelassen. 3. Zur Beförderung als »drünsend* werden während der angegebenen Zeit Pakete von Privatpersonen nicht angenommen.
• Die deutschen Sparkassen im Oktober. Trotz ber un- günstigen Zeitverhältnisse und der Geldhamsterei sind den deutschen Sparkassen auch im Oktober gewaltige Summen zi^eflossen. Die »Sparkasse", dag Amtsblatt des Deutschen Sparkasftnverbandes, schätzt den Zuwachs der Spareinlagen bei allen deutschen Sparkassen für den Oktober zusammen auf 300 Millionen Mark. In der ersten Halste des November drohten den Sparkassen stärkste Abflüsse, doch ist inzwi-
chen wohl überall eine Beruhigung der Sparer eingetreten, odaß auch für den November mit einem stattlichen Zuwachs rer Spareinlagen gerechnet wird.
Staßfurt, 5. Dez. Der Kinnbacken ausgerissen wurde einem jungen Mädchen aus Staßfurt, das an Zahnschmerzen litt. Gin auf Besuch weilender Onkel konnte das Jammern der Gepeinigten nicht mit anhören. Er überredete daher die Nichte, sich von chm den Zahn ziehen zu lassen. Nach vielem Zureden willigte das arme Schlachtopfer eln. Der aemüts volle Oheim schlang um dorr kranken Zahn ine Dvcchtschlinge — Mndfaden halt nicht meinte er — und zog mm aus Leibeskräften. Trotz des entsetzlichen Gosch: ies der Gefolterten zog der brave Onkel rubög weiter, bis dev. Za.hn heraus war und die Kinnlade auch? Jetzt lrer.t Lasj arme %xim im Krankenhaus in


