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>r. 99.
Telephon 9tr. 362.
7:‘ 1 .r* ya n ynx , r , -n.r^ sttsgxvm p-~ r o mmmaemaammemmc.
Samstag dm 2. November 1918
h o:: Nr.
31. Jührg.
Es geht Ehr.. Arecheit n d Zukunft!
Gewaltiges Ri?tzge->: a> dc, ÄisNefreK Add zwischen Args mem Aud Maas»
Unüberwindlich s-uü wir. wenn wir einig sinü!
Krrlin, 1. Nov. In steigender Zahl gehen mir in diesen Tagen von Körperschaften, Vereinen Versammlungen und einzelnen Personen Kundgebungen des Vertrauens und der Ergebenheit zu. Es ist mir unmöglich sie einzeln zu beantworten. Äie gern ich es auch täte, muß ich mich darauf beschränken, den Einsendern hiermit herzlichst zu danken. Men denen, die in Sorge um unsex geliebtes deutsches Vaterland Zuspruch bei mir suchen, aber auch jedem anderen Deutschen rufe ich zu: Es geht jetzt um unsere Ehre, Freiheit und Zukunft!-Unüberwindlich sind wir, wenn wir einig sind. Ein jeder sehe in deln anderen nur einen deutschen Kameraden! Ungebrochen schützt seit mehr als fünfzig Monate unser Heer den heimatlichen Boden. Stark, opferbereit und geschlossen mutz die Heimat hinter dem Heere stehen. Ist es so, dann wird unser deutsches Vaterland allen Stürmen trotzen!
GeurratfoLdmarfHati Krudenburg
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flwiflidte tlMl'He LMBmcdrr.
rvtb. Großes Haupt g uS r.tiec, 31. Okt. 1918.
Westlicher Kriegsschapplatzr
Heeresgruppe Kronpriaz Nupprecht.
Bei Zomorgcn au der Lys iöiubr: e n Tr.ilaugr.iff der Belgier abcwiern. Südlich dsc Schelde und am Walde von Mormal zeitweilig Arüllcriekampfund kleinere Jnfante i:gefechte.
Heer ek g üppe Deutscher Kronprinz.
Ein feindlicher Angriff gegen den Kanal. Abschnitt südlich von Eatlllon scheitele. Süblich der Oise wie, .« wir am frühen Morgcü heftige Angriffe der Franzostn ab. Oestüch von Laudifay zeichnete sich hierbei Los Reserve.-I:.fantcvtt Ni.'gum'NL Nr- 270 besonders aus. Auch die Lns zum Abend nah i.neuu Fcu-.rwirkuug und unter Ei jatz zahlruchcr Panzerwagen mehrfach wiederholten feindlichen Angriffe fcheiterUn. Wo es dem Gegner gelang, vorübergehend in unseren Linr.n Fuß zu fassen, warfen ihn unsere Gegenstöße wi der zurück. - Au der etfolgeichen Abwehr der Panziwagcn haben die zweite Kompagnie Jaf. Regt. 444, öie Whwn Werfer- Kompagnien 464 ur\b 465, das Reserve - FeldarL. Regt. 1 (von ihm der Unterossizicr -okowfki der 4. BpUerchch.und VizejeLdwebel Horysiern der 2. Batterie Res. FeldarL.-Regt. Nr. 57 besonderen Anteil. Auf dem Kampffelde zwischen Mrzy k Somit* und der Aisne plieb die Ärullerietäligkell lebhaft. Nordwestlich von Herpy wuedrn am Abend erneute flaife Angriffe des Gegners avgewiesen.
Heeresgruppe Ga l! w i tz.
. Auf beiden Maasufcrn nahm die Arlillecietärigkeit-
.zu-
D:e FrLegcUatigk.it war gestern besonders rege. Wir schossen 58 setnüliche Flugzeuge und 2 Fffsckbullone ub. Leutnalit Dorn errang seinen 35., Oberleutnant Auffarth seinen 30., Leutnant Hanlelmann seinen 25. Luftsieg.
Der Chef dcs G^neralstabes dcs Feldheeres.
B «rNu, 31. Okt., abends. Erneute Kämpfe in Flandern. Fetuytiche Angriffe von de holländisch^^ Grenze vis zue Schelde sind vor d.c Lysfront gescheit tert. Zwischey Mnz .. Schelde brachten wir
den Feind, ix hn einzelnen Stellen tu unsere Linien etnd.ang, sehr b.Jo zum Stehen. Auf den ÄiSne-Höhen nordwejtirch von Chaumu- Prreien wurden heftige An- griffe der Französin abgewiesen. >
wib. Großes Ha rptq 'artier, 1 . Nov. 1918.
W e st l i ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz:
Heeres gruppe-Krön Prinz Rupp recht.
In Flandern hat der FAnd sein: groß n Angriffe wieder ausgenommen. Zwischen holländischer Grenze und Deinze stichln Belgier und Fran.zmen gegen u.e Lysfrort im bsonderen gegen unsere Brück-.-ckopsste!' lungen auf dem Westufcr deS Fckffcs vo^. Beiderseits von Zomergem nahmen wir dw vorübergehend ver- Ipron gegangenen Blückenköpfe im Gegenangriff wieder. An dev übrigen Front wiesen wir den Feind vo unferer. Linien ob. Die Reserve Jnfantkne- Ne. imolter Nr. 57 und 79 zeichneten sich bei diesen Kämpfen besonders aus. Dcn HauptangAff führt-n Engländer und Franzosen zwischen Deinz'e und der Schelde. Südlich von Dsinz?, bei Zulte und Ansegh-.m, drang der Gegner in unsere Linien ein. Südlich von Dcinze warfen Bataillone der 2. Garde.Infanterie-Division im Verein mit dem Füsilier-Regiment Nr. 80 den über die Straße DAnze — Kruishoutem Vorstößen dm Gegne;. wieder zurück. Beiderseits von Anseghem brachten rückwärtige Kampftruppcn den Feind vor l'n.e- rer Artittrrie zum Stehen. Tic nördlich der Lahn Mo Hf — Dnix aoeb: kämpfend'n Truppen, die den Feind vor ihren Linien abwchrten, wurden im Laufe des Tages zur Wahrung des Akschiuffes an ihr.' Nachbarn auf die Höhen beiderseits Nokere zmückgenommen. Die Kümpfe fanden am Abend ihren Abschluß westlich der Strotze Deinze—Kruishontem und auf den Löh n in Linie Nokere —Kccrkhov', sowie ö Aich unserer alten vorderst-n Postenlinie. . .
In der SchAdenSdcrung dauert die Zerstörung der Ortschaften durch den Gegner an. Die Städte Torxmai.^ Valenesenncs und Pcruwelz lagen t ter englischem Fern . Beiderseits von Le Ouesnoy ur.d Landr<ciks rege Artli- ierie- und Erkundungstäti..kett.
Heeresgruppe Deutscher Kronpr nz.
Auf d n Aisnchöhcn nordwfftlich. von' Chateau Poreicn nahm der Actillerickampf gewaltige Stärk an. Mit frischen 5träflen setzte der Gegner seine starker- Angriffe nordwestlich von Herpy fort. Sie sind Wied rum unter schwersten Verlusten für den Feind gescheitert. Da- mecklenburgische Gvenadiec-Regt. Nc 89, daZ hanseatische Jnf^Rlg. No. 75', die Regimeter 230 und 231 der 59. Neserv Livlsiou trugen die Hauptlast dis Kampsts und . wchrten, von ihnr Artillerie wirksam unterstützt, dst feindlichen Angriffe restlos ab. Das Garden Kürassier- Regt, und die Hufaren.Ncglmcnter 9tr. 8 und 11 hübm sich in den letzten Tagen hier wiederum besonders be- währt.
Südöstlicher Kriegsschauplatz:
^ Die deutschen Truppen wurden aufs nö'.dliche Donau Ufer beiderseits von Belgrad und Semendria zurückgcnommen. De^.Utbergang über die Donau ging ohne Störung durch den Gegner von jlatten.
Der Erste Gcnecalquartiermeister Groener.
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Berlin, 1 . Rov. abends. An der Lysfront nördlich Deinze ist die Luge unverändert. Südlich Deinze habe?, wir uns weiteren Angriffen durch Ausweichen auf die Schelde entzogen. Südlich Valenc^nncS kamen englische Angriffe an erfolgreichen Gegenangriffen zum Stehen. Gewaltiges Ringur an der Aisnefront und wischen Argonnen und Maas. Die Angriffe der Franzosen auf l:n AiSuchöhen nordwestlich Checkcan Perbien und beiderseits Vouzters sind bis auf Örtliche ! Einbruchstellen gescheitert. Die Angriffe der Amerikaner ; wurden -.u Linie Chau.pigneullc — Bayonville— Arneie- ! ville aufgefangen.
, Reichskanzler Prinz Mar von Vaöen über die Kriegsanleihe:
Die neunte Kriegsanleihe muß üen ungebrochenen Selbsterhaltungswiken öes öeutschen Volkes zum ^usöruck bringen.
^!egrd?scbäaiglenriirsorge. -
Bei der Aibeitsvermittelunq geht die bürgerliche Kriegsbeschödigtenfürsoege von dem Grundsatzt aus, dahin zu wirk-.n d'ß mö'lickst jeder Kn'gsb-S'chädigLL bei seinem gewoh t n B(.ufe bllibt und möglichst wxder bei j incm früheren A-bntgeber unterkommt. Der AlrbeltSvkrM'cktlungsdlenst selbst ist Sache drr örtlichen Ausschüsse für die Kriegsbeschädigtcnfürsorge, die den Arbecksma kt ihres Bezirks am besten übersehen und auch persönliche Bezieh'rngen und Erfahrungen für die Unt rbringung KAegsbeschädigter nutzbarmmchen können. Mit den eigentlichen ArbAtsnackweisstellen des Bezirks halten dabei di örtlichen Ausschüsse enge Fühlung und ark t u mft ihi tn Hand in Hand. Auck ist ihre Tätig- keit nickt damit beendet, daß eine Arbl itsstclle gesunden und d- 1 ! Kriegsbeschädigten vermittelt ist, si sollen auch noch w itirhin mit dem Kriegsbeschädigten In B'lbin- düng bst \ -Ci-, au i sich dur gel -7 ntliche Na st. frage üoer- zeus.cn, ob die A beiLsstelle für den Krieqsbestzädigten dauernd geebnet ist. Do: Lan^esausschuß fürchie Kriegs- befchädigtrnfürSege befaßt fich mit der. Albeitsyecmitte- lung nickt, : .imn t aber Stellengesuche wie St^llen- ongebote rn?'enie. gen und. gibt sie einem getroffenen Abkommen gemäß an die GeschäftLstclle des Mittel- deutschen A:b itsnackwcis- band - in Frankfurt a M.
r, der sie m ffinsc 2 mal wöchentlich erscheinenden Bakauzenlisi - veröffcrliUcht. Die Liste geht den örtlichen Ausschüsserr für hie Kriegeluschädlgtensürsorge sowie den hessischen ArbeUsnachweisstrllen regelmäßig zu. Bei der gegtriwärti.^n drs Arbeitsmaiktes kommen die
ieichtec Bcschädiften in den meisten Fällen ohne viele Mühe wieder in--eeigneten Albntsstellen u ter. Immer schwieriger ab r wird es, für die Schwerbeschädigten Arbeits — und Bcrdicnstmöglichkeiten zu finden. Für sie müsse-!-» vor allrnz bu sog nannten Jntzalidenposten -wie Bote, tncr und d. si. frei gehalten und dürfen nicht durch Funde oder Leichtbeschädigte besetzt werden. Darüber chinalks darf erwatet werden, daß cs bei dem Entgegenkommen, dos die Arbeitgeber seither schon.den Kriegsbeschädigt'n gegenüber betätigt Haben, durch planmäßige Maßnahmen gelingt, in großem Umfange Arbeitsplätze für Schwerbeschädigte zu jchaffstn. Hierüber soll demnächst noch näher gesprochen socröcn.
§k <u Ls d.
* Gießen Dir Landes Universität Gießen beabsichtigt, rhren Studenten im Felde eine Wcihnachts- gabe zu schicken. Die ck'ng göS n der,Gieß:ner Studenten werden gebeten, daü ilniversitäts - Sekretariat (Bismarkst -.che 22) du ... ttidige Mitteilung der Feld- ad ressen zu unt stütze n.
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