Ausgabe 
17.8.1918
 
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Zu Oberleutnant Cöwenbardts Ccd.

Oberleutnant Löwenhardt hat nach 53 Lnftsi-aen den Heldentod gefunden. Nach Richthofen, dessen Schüler er war, ist Löwenhardt der erfolgreichste deutsche Flieger gewesen. Als der Krieg ausbrach, war Löwen Haidt no ^rimaner in der Hanptkadettcnanstalt, so fort tra ein Sohn des verstorbenen Breslauer Urologen ed. Löwenhardt, \n die Armee als

Infanterist d Ngld zeichnete er sich aus, bereits im Frühjahr 19i urde ec mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse geschm. Aber die Luftwaffe hatte es chm an­getan, 1916 meldete er sich zu den Fliegern. Mansr.d Freiherr von Richthofcn erkannte die großen Fähigkeiten, in seine Jagdstaffel wurde er eingerciht. Am 28. März 1917 konnte er seinen 1. Luftsieg erringen. Am 30. Mai d. I erhielt er den Orden Pouc le merite.

Soziaüftifcbe Einriebt.

* Berlin Die sozialistischeInternationale Korre­spondenz" sagt am Schlüsse einer Betrachtung über die Frage, ob der Friede näher komme: Ueber eines müssen wir uns klar sein, der Weg zum Frieden geht heute wie vor vier Jahren nur über den deutschen Sieg. Iede deut­sche Schlappe ist ein Triumph der feindlichen Kriegstreiber, die seit Kriegsbeginn in den Berbandsstaaten die Regierung innehaben. Es gibt keine falschere Anschauung als die, daß nur der volle deutsche Sieg die stolzen Feinde davon abhalten, in einen ehrenvollen Dergleichsfrieden zu treten. Ein Narr, wer glaubt, daß wix durch Derbandssiege je­mals dem Derständigungsfrieden näher kommen.

Die (llli-lfcbalklage unserer Arbeiter i.n Talle einer deutschen Niederlage.

Allen schweren Niederlagen zum Trotz, die unsre über alles Lob erhabenen tapfern Heere den feindlichen Armeen beigebracht haben, reden die Gegner nach wie vor vom Endsieg" ihrer angeblichgerechten Sache der Befreiung der Welt vom deutschen und preußischen Militarismus" und haben in nichts ihre wahnwitzigen Kriegsziele geändert. Die Amerikaner, die den Mund am vollsten nehmen, wollen - wie sie ganz kürzlich verkündeten - nicht eher ruhen, bis das Sternenbanner über Berlin weht!" Nun sind zwar über die phantastischen einstigen russischenKriegs­ziele" die Akten geschloffen. Aber unsre westlichen Gegner wollen nach wie vsr, wenn sie es auch unter allerlei Redens­arten zu vertuschen suchen, uns Elsaß-Lothringen, das linke Rheinufer, unsre Kolonien rauben, sowie für alle Zeiten unfern auswärtigen Handel vernichten. Dies ihre wich­tigstenKriegsziele", abgesehen von anderen.

Elsaß-Lothringen gehört angeblich Frankreich, sagen die französischen Heißsporne. Das ist eine grobe geschicht­liche Unwahrheit. Die Wahrheit ist vielmehr, daß sie uns unsre dortigen Erz- und Kalilager rauben wollen. In Lothringens Boden liegen noch 840 Millionen Tonnen Erz- vorräte, und 80 vom Hundert der gesamten deutschen Eisenerzförderung entfällt auf Lothringen. Ueberhaupt ist in Lothringen das größte Erzlager Europas gelegen. Am linken Rheinufer, vornehmlich im Saargebiet und Aachener Gebiet, liegen unsre riesigen Kohlenvorräte, die nach vor­sichtiger Berechnung noch über 600 Jahre ausreichen. In Deutschlands Boden liegt mehr als die Hälfte des gesamten europäischen Kohlenvorates.

Durch Raub unsrer mit vielen Millionen deutschen Geldes ertragfähig gemachten Kolonien, sowie durch rest­lose Vernichtung unsres Ueberseehandels, wollen die Feinde uns von der Weltwirtschaft gänzlich ausschließen, uns zum Volke von Knechten machen, die von ihnen als den geld­gierigsten Herren abhängig wären.

Wenn nun unsre Feinde diese ihre Ziele wirklich er­reichten, was würde die Folge sein?

Das deutsche 70 Millionen-Dolk würde aufhören, ein selbständiges, freies Volk zu sein. Ein wirtschaftliches Elend ohnegleichen würde mit Riesenschritten über alle Schichten des deutschen Volkes kommen. Und die kleinen Leute, insbesondere die Arbeiterschaft, würden am schwersten zu tragen haben. Denn, wenn wir nicht mehr genügende Vorräte an Eisenerzen und Kohlen haben, würde mit einem Schlage unsere stolze Industrie ganz zugrunde gerichtet werden. Zehntausende von Arbeitern, besonders der Eisen- und Kohlenindustrie, sowie verwandter Zweige, würden mit ihren zahlreichen Familien arbeits- und brotlos. Sie müßten dann anderswo Unterkommen und Arbeitsgelegen­heit suchen und dann wegen großer Ueberfüllung dieser Industrien mit den Löhnen fürliebnehmen, die man ihnen gerade bietet. Jedenfalls müßten sie für erheblich nied­rigere Löhne unter erschwerten Bedingungen arbeiten.

Ganz ebenso ist es, wenn uns die Kolonien geraubt würden und unser Ueberseehandel vernichtet würde. Seit­dem Deutschland Kolonien hat und einen großartigen Ueber­seehandel treibt, haben sich in unserm Vaterlande zahllose neue Erwerbszweige gebildet, die zu beträchtlicher Höhe sich entwickelt haben. Zahllose Arbeiter und sonstige kleine Leute finden in den Zweigen der Kolonialwirtschaft und dem Handel mit dem Auslande lohnende Beschäftigung und sicheres Brot. Hörten nach dem Kriege die Kolonial­wirtschaft und unser Ueberseehandel auf, oder würden sie auch nur stark beschnitten, dann wären wiederum die Ar­beiterschaft und die kleinen Leute die vorzugsweise Leid­tragenden. Wo Beschäftigung und Brot finden, wenn andvr Erwerbszweige die nicht mehr aufnehmen können, die in den kolonialen und ähnlichen Erwerbszeigen über­flüssig geworden sind? Auch hier wäre ein Arbeiten zu erheblich r v iqen Löhnen die Folge. Und solches Be­tätigen v- cht die Freude am Arbeiten. Ungeheure Massen uu ö ner Menschenwürden die Folgeerscheinung sein, wenn . westlichen Feinde ihre Raubpläne zur

Wirklichkeit machen könnten. Denn nicht ein Industrie­oder Handelszweig würde dadurch unberührt bleiben. Da­zu kommt, daß die Lebensbedingungen des deutschen Volkes überhaupt hart werden würden. Die Steuerlast würde unerträglich hoch werden. Die Bedürfnisse zum Leben würden dauernd ungemein hoch im Preise stehen, jedenfalls nicht billiger werden, als sie jetzt in der Kriegs­zeit sind. Und die seit mehr als 30 Jahren als vorbild­lich für die Welt bewährte segensreiche Arbeiterschutzge- sehgebung Deutschlands werde sicherlich untergehen. Denn woher sollte das Reich die Gelder dazu nehmen, sie weiterzuführen?

Gelänge es den westlichen Feinden, ihre gierigen Dernichtungspläne zu verwirklichen, dann fängt besonders für alle deutschen Arbeiter und kleinen Leute die denkbar schlimmste Zeit wirtschaftlichen Elends an. Uns hilft nur ein deutscher Sieg und ein deutscher Friede!

für unsere Noionialkrieger.

Sie sind uns alle ans Herz gewachsen, unsere feld- grauen Bruder u unsere blauen Jungen. Unauslöschlichen Dank und den verdienten Zoll der Ehre schulden wir un­seren Musketieren und Kanonieren, Mlnenwerfern und Fliegern, unseren Hochseekämpfern und unseren U-Boot- Mannschaften. In diesen Tagen aber hat eine Truppe einen besonderen Anspruch an unser Herz: die .Kolonial­krieger. Abgeschnitten von der Heimat, wie einst die Nibelungen in EtzUs brennender Königsburg, ohne Aus' sicht auf Sieg und ohne jede Hoffnung auf Entsatz ha­ben sie die deutsche Flagge im fernen Weltteil hochge­halten, bis sie mit Ehren niedergcholt wurde. Und un- tcx der Führung des tapferen Lettow Borbcck, unseres afrikanischen Hindenburg,?t heute noch eine Helden- schar im schwarzen Weltteil das deutsch Banner aufrecht.

Mancher Deutsche denkt vielleicht im stillen über liefe Leistungen, denen selbst der Feind seine B.Wande­rung nicht vorenthält: Schön und edel, tapfer und hel­disch --aber im letzten Grund doch ein unnütz s Opfer an Heldenkcaft, nachdem Luc deutschen Ehre genug getan ist! Demgegenüber macht uns der zu einem Urteil bau f nste Mann, der Staatssekretär des ReichLkolonialamts vr. Solf (Norddeutsche Allgemeine Zeitung" vom 15. August, N '. 414) darauf i.fmerksam, daß der helden­hafte Wied.rstand unserer Ostaseikaner etwa 300 000 Mann feindlicher Truppen von unseren und unserer Ver­bündeten Grenzm fernhait, daß unsere Feinde unschötz bare Massen von Kriegsgerät, und sonstigen Mitteln der Kriegsführung auf die Ko^onialkttegßschanplätze schaffen mußten, die sonst ge,, die Heimatfront zur Verfügung stehen würden!

Nun gilt's, den Dank der Heimat unseren Koloni­alkriegern zn erstatten. Möge dieDeutsche Kolonial- k-iegerspende" sich drn verschiedenen anderweitigen Volks spenden würdig anreihen und den Beweis erbringen, d"ß das Vaterland auch denjenigen unter seinen Kriege die auf den verlorenen Posten kämpften, Dank uub C zu e?z igcn g- willt ist. Wenn uns heute am Samm gen die Büchsen entgegengehalten werden, so w wir unser Scherslen oder auch unsere ausgiebige S nicht zurückhalten. Die Brav n da drüben st ben's verdient!

HrugiwlrtfcbaniiclKs.

Krtegsversorgriugsgetnihreri Mit Wir lang vom 1 Juli erhalten die Hinterbliebenen von Militär- pe^onen der Unterklassen, die Kciegswitwengeld oder Kciegswaistngeld empsangen, Zuschläge zu den Kriegs- versorgungs Gebührnissen. Voraussetzung ist, daß die Hinterbliebenen Familicr.untccstützung beziehen oder be­zogen haben. Die Zuschläge betragen ohne Rücksicht auf den Dienstgrad des Verstorbenen monatlich: für eine Witwe 3 Mk., füc eine Halbwaise 3 Mk. und für eine Vollwaise 4 Mark. Sie sind im Voraus zahlbar. Die Hinterbliebenen von Militä Personen der Unterklassen die Kriegswitwengeld oder Kctegswaisengcld empfangen, aber keine Familienunterstützung beziehen, oder bezogen haben, können mit Wirkung vom 1 Juli ans Antrag im Bedünntssalle Zuschläge zu düsen Kricgsvcrordnungs- gcbüh niss.n bewilligt werden.

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Versorgung der Landwirtschaft mit Schuh­werk «nd Leder. Die Rerchsstelle für Schuhveisoc« gnng wird in len nächsten Monaten für diijenigen Be­zirke, in denen die Bodenwrhältrnss, Schuhwerk aus Le­der erfordern, eine bestimmte Menge L drrschuhw.rk für die landwirtschaftlichen Brufskrcise zur Verteilung brin- gen. Gleichzeitig gelangt für die Zw cke der iLchuhans- b.sserung eine begrenzte Menge Bodenleder zur Ve.tei- lung. Durch diese Zuweisung soll der dringenste Bedarf der Landwirtschaft an Lederschuhwerk für die F.ldbestel- iung im Herbst gesichert werden.

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Erhöhung der Mannschaftslöhne Aus ein

Schreiben des ReichstagSabgeordneten Mmqua.t an den ersten Generalgurtiermcister Ludendo ff ist die Mittei­lung cingetroff n, daß die Erhöhung der Mannschasls- löhne bereits ab 1. August durch den Kaiser genehmigt worden,'ff.

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Von dcr holländischen Grenze, 10. Ang. Die EUrhcltszigarre" wird nun bald in Holland zur Ausgabe kommen. Mit dem Verkauf soll im September begonnen werden. Es sollen 5 Zigaren für den Tag jedem Raucher zugestanden werden. Die Zigarre ist nur einheitlich in der Zusammensetzung, doch gibt eJ verfehle- I bene Formen. An Fremde dürfen dieselben nicht abge- j geben werden. I

Wild und Geflügel in den fleischlosen Wochen.

Die fleischlosen Wochen kennzeichnen sich dadurch, daß Fleischkarten in ihnen nicht eingelöst werden, sondern daß an deren Stelle eine Belieferung mit Kartoffeln b.zw. Meh' tritt. Daraus ergibt fick, daß diejenigen Arten von Wild und Geflügel, deren Abgabe bisher ohne Fleischkarten Zulässig war, auch in den fleischlosen Wochen ausgegeben werden dürfen. I doch auch bezüg­lich des markenpflichtigen Wildes und Geflügels hat der Staatssekretär des Kriegse'näh'-ungsamts mit Rücksicht auf dessen leichte Verderblichkett Ausnahmen, ii sbeson- dere für die Versorgung von Kranken in Lazaretten und Krankenanstalte:-, zugelassen. Die Regelun der notwen­digen Anordnun n, um Verderben von W.:d zu ver­hüten, erfolgt du ch die Kommunalverban .

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Verbotener Absatz t-on Fcuchtjästen.

Die Kriegsgeselljchast für Obstkonseeven und Marme­laden berbietet durch Bekanntmachung vom 12. Juli 1918 (Reichsanzeiger Nr. 184), daß Fruchtsäfte aller Jahr­gänge, einschließlich der diesjährigen Pressung, ohne Ge­nehmigung der Gesellschaft von den Erzeugern abgesetzt werden. Dabei wird darauf hlngewiesen, daß auch die Kleinerzeuger, also dicjeni en Presser, die jährlich we­niger als 20 Doppelzent»er Feuchtsäfte nichtgewerbsmä- ßig Herstellen, an die Eczeugerpretse für Fruchtsafte, wie sie die Bekanntmachung vom 4. Februar 1918 festsetzt, gebunden sind, und zwar vorläufig auch hinsichtlich der Säfte diesjähriger Pressung. Im übrigen dürfen diese Kleinerzeuger Fcuchtsäste unmittelbar an Verbraucher zwar absetzen, doch ist jeder Weiterverkauf verboten.

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Die Soldatenlöhmmg ab 1. August. Die Zu­lage ab 1. August beträgt 9 Mk. bei den mobilen, 6 Mk. bei den immobilen Truppen. Die Löhnung beträgt bei den mobilen Truppen (bei den immobilen Truppen setzen wir die Löhnung in Klammer dahinter): Vizefeld- webel, Vizewachtmeister 84 Mk. (75 Mk.), Sergeanten, Oberfahnenschmiede 76.50 Mk. (66 Mk.), Unteroffiziere, Fahnenschmiede, Hoboisten 57 Mk. (48 Mk.), SanitätS- gefreite 37,50 Mk. (28,50 Mk), Obergefreite und Ge­freite 33 Mk (22,50 Mk), Gemeine 30 Mk. (21 Mk.).

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Grzengerhöchstpreis für Zwiebeln Die Reichs.

stelle für Gemüse und Obst hat durch Veröffentlichung imReichsanzetgcr" (Nr. 187) den Erzeugerhöchstprets für Zwiebeln (Herbstwarr) auf 14,50 Mk. je Zentner, bei Lieferung onf Grund eines von der Reichsstelle ab­geschlossenen oder von ihr genehmigten Ltcserungsv' lrags auf 15 Mk. je Zenter, mit Wirkung vom 11. Au­gust 1918 ab fcstgesrtzt. Für die Zeit vom 1. Novem­ber 1918 ab sind Steigerungssätze mit Rücksicht auf den Schwund vorgesehen.

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Herstellung und Vertrieb van Grfahlebens- mitteln. Seit dem 1. Mai 1918 dürfen E fatzlebrNL- mittel ohne Genehmigung der zuständigen E.fatzmittel- elle nicht mehr hergestellt werden. Auch bprf der Groß- id Kleinhandel keine nngenehmigien Ecsatziebensmit- .ii mehr von den Herstellern kaufen. Verstöße gegen diese Vorschriften werden mit Gefängnis oder Geldstrafe oder mit beiden Strafen geahndet, d. h. im Handel befindlichen Waren lst der Verkauf noch bis zum 1. Oktober 1918 zugelassen, auch wenn das Ersatz'.ebens- mittel nicht genehmigt ist.

Die bargeldlose Zahlung, eine Forderung der Stunde!

Die Veredelung der Iahlungssitten steht an Bedeu­tung in nichts nach der Goldsammelbewegung oder der Kriegsanleihepropaganda,- dennder einzige Vorsprung, den England sich vor unserer Geldwirtschaft im Kriege be­bewahrt hat, liegt auf dem Gebiete des Umlaufs der papiernen Zahlungsmittel." Diesen in München gesprochenen Worten ließ der Reichsbankpräsident unmittelbar darauf die Tat folgen,- er rief am 2. Mai d. I. eine Organisation der Werbearbeit für den bargeldlosen Zahlungsverkehr über ganz Deutschland ins Leben, welche die Unterstützung sämtlicher Reichs- und Staatsbehörden, sämtlicher Bundes­regierungen und einer Reihe von maßgebenden Privatver­bänden und Instituten gefunden hat. Die neue Organi­sation wendet sich jetzt an alle Kreise der Bevölkerung mit der Bitte, durch die Abkehr von veralteten Iahlungs- gewohnheiten und den Uebergang zu edleren Iahlungs- sitten die Lücke schließen zu heften, welche in der deutschen Rüstung noch klafft! Ein Plakat soll der Allgemeinheit das Wesen des bargeldlosen Iahlverkehrs versinnbildlichen und jeden daran mahnen, sich ein Konto bei einem Geld­institut oder dem Postscheckamt errichten zu lassen und dort alles nicht benötigte Bargeld einzuzahlen,' er schafft sich dadurch selbst den größten Vorteil und stärkt obendrein die deutsche Geldwirtschaft. Nähere Ausgunft über Wege und Ziele der Organisation erteilt die Landesstelle zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und deren Geschäftsstelle (Hessische Landes-Hypothekenbank) in Darm­stadt.

Uns Stadt ttsd £asd.

Entrichtung des Marennmfatzstempels Die

Großh. Finanzämter geben bekannt: Die zur Entrichtung der Abgabe vom Warenumsätze verpflichteten gewerbe­treibenden Personen und Gesellschaften werden anfgefordert, den steuerpflichtigen Iahresbetrag ihres Warenumsatzes für die Zeit vom 1. Ianuar 1918 bis 31. Juli 1918 schriftlich oder mündlich beim zuständigen Finanzamt anzu­melden. Als steuerpflmstiger Gewerbebetrieb gilt auch der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der Viehzucht, der