Zu Oberleutnant Cöwenbardts Ccd.
Oberleutnant Löwenhardt hat nach 53 Lnftsi-aen den Heldentod gefunden. Nach Richthofen, dessen Schüler er war, ist Löwenhardt der erfolgreichste deutsche Flieger gewesen. Als der Krieg ausbrach, war Löwen Haidt no ^rimaner in der Hanptkadettcnanstalt, so fort tra ein Sohn des verstorbenen Breslauer Urologen ed. Löwenhardt, \n die Armee als
Infanterist d Ngld zeichnete er sich aus, bereits im Frühjahr 19i urde ec mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse geschm. Aber die Luftwaffe hatte es chm angetan, 1916 meldete er sich zu den Fliegern. Mansr.d Freiherr von Richthofcn erkannte die großen Fähigkeiten, in seine Jagdstaffel wurde er eingerciht. Am 28. März 1917 konnte er seinen 1. Luftsieg erringen. Am 30. Mai d. I erhielt er den Orden Pouc le merite.
Soziaüftifcbe Einriebt.
* Berlin Die sozialistische „Internationale Korrespondenz" sagt am Schlüsse einer Betrachtung über die Frage, ob der Friede näher komme: Ueber eines müssen wir uns klar sein, der Weg zum Frieden geht heute wie vor vier Jahren nur über den deutschen Sieg. Iede deutsche Schlappe ist ein Triumph der feindlichen Kriegstreiber, die seit Kriegsbeginn in den Berbandsstaaten die Regierung innehaben. Es gibt keine falschere Anschauung als die, daß nur der volle deutsche Sieg die stolzen Feinde davon abhalten, in einen ehrenvollen Dergleichsfrieden zu treten. Ein Narr, wer glaubt, daß wix durch Derbandssiege jemals dem Derständigungsfrieden näher kommen.
Die (llli-lfcbalklage unserer Arbeiter i.n Talle einer deutschen Niederlage.
Allen schweren Niederlagen zum Trotz, die unsre über alles Lob erhabenen tapfern Heere den feindlichen Armeen beigebracht haben, reden die Gegner nach wie vor vom „Endsieg" ihrer angeblich „gerechten Sache der Befreiung der Welt vom deutschen und preußischen Militarismus" und haben in nichts ihre wahnwitzigen Kriegsziele geändert. Die Amerikaner, die den Mund am vollsten nehmen, wollen - wie sie ganz kürzlich verkündeten - nicht eher ruhen, „bis das Sternenbanner über Berlin weht!" Nun sind zwar über die phantastischen einstigen russischen „Kriegsziele" die Akten geschloffen. Aber unsre westlichen Gegner wollen nach wie vsr, wenn sie es auch unter allerlei Redensarten zu vertuschen suchen, uns Elsaß-Lothringen, das linke Rheinufer, unsre Kolonien rauben, sowie für alle Zeiten unfern auswärtigen Handel vernichten. Dies ihre wichtigsten „Kriegsziele", abgesehen von anderen.
Elsaß-Lothringen gehört angeblich Frankreich, sagen die französischen Heißsporne. Das ist eine grobe geschichtliche Unwahrheit. Die Wahrheit ist vielmehr, daß sie uns unsre dortigen Erz- und Kalilager rauben wollen. In Lothringens Boden liegen noch 840 Millionen Tonnen Erz- vorräte, und 80 vom Hundert der gesamten deutschen Eisenerzförderung entfällt auf Lothringen. Ueberhaupt ist in Lothringen das größte Erzlager Europas gelegen. Am linken Rheinufer, vornehmlich im Saargebiet und Aachener Gebiet, liegen unsre riesigen Kohlenvorräte, die nach vorsichtiger Berechnung noch über 600 Jahre ausreichen. In Deutschlands Boden liegt mehr als die Hälfte des gesamten europäischen Kohlenvorates.
Durch Raub unsrer mit vielen Millionen deutschen Geldes ertragfähig gemachten Kolonien, sowie durch restlose Vernichtung unsres Ueberseehandels, wollen die Feinde uns von der Weltwirtschaft gänzlich ausschließen, uns zum Volke von Knechten machen, die von ihnen als den geldgierigsten Herren abhängig wären.
Wenn nun unsre Feinde diese ihre Ziele wirklich erreichten, was würde die Folge sein?
Das deutsche 70 Millionen-Dolk würde aufhören, ein selbständiges, freies Volk zu sein. Ein wirtschaftliches Elend ohnegleichen würde mit Riesenschritten über alle Schichten des deutschen Volkes kommen. Und die kleinen Leute, insbesondere die Arbeiterschaft, würden am schwersten zu tragen haben. Denn, wenn wir nicht mehr genügende Vorräte an Eisenerzen und Kohlen haben, würde mit einem Schlage unsere stolze Industrie ganz zugrunde gerichtet werden. Zehntausende von Arbeitern, besonders der Eisen- und Kohlenindustrie, sowie verwandter Zweige, würden mit ihren zahlreichen Familien arbeits- und brotlos. Sie müßten dann anderswo Unterkommen und Arbeitsgelegenheit suchen und dann wegen großer Ueberfüllung dieser Industrien mit den Löhnen fürliebnehmen, die man ihnen gerade bietet. Jedenfalls müßten sie für erheblich niedrigere Löhne unter erschwerten Bedingungen arbeiten.
Ganz ebenso ist es, wenn uns die Kolonien geraubt würden und unser Ueberseehandel vernichtet würde. Seitdem Deutschland Kolonien hat und einen großartigen Ueberseehandel treibt, haben sich in unserm Vaterlande zahllose neue Erwerbszweige gebildet, die zu beträchtlicher Höhe sich entwickelt haben. Zahllose Arbeiter und sonstige kleine Leute finden in den Zweigen der Kolonialwirtschaft und dem Handel mit dem Auslande lohnende Beschäftigung und sicheres Brot. Hörten nach dem Kriege die Kolonialwirtschaft und unser Ueberseehandel auf, oder würden sie auch nur stark beschnitten, dann wären wiederum die Arbeiterschaft und die kleinen Leute die vorzugsweise Leidtragenden. Wo Beschäftigung und Brot finden, wenn andvr Erwerbszweige die nicht mehr aufnehmen können, die in den kolonialen und ähnlichen Erwerbszeigen überflüssig geworden sind? Auch hier wäre ein Arbeiten zu erheblich r v iqen Löhnen die Folge. Und solches Betätigen v- cht die Freude am Arbeiten. Ungeheure Massen uu ö ner Menschenwürden die Folgeerscheinung sein, wenn . westlichen Feinde ihre Raubpläne zur
Wirklichkeit machen könnten. Denn nicht ein Industrieoder Handelszweig würde dadurch unberührt bleiben. Dazu kommt, daß die Lebensbedingungen des deutschen Volkes überhaupt hart werden würden. Die Steuerlast würde unerträglich hoch werden. Die Bedürfnisse zum Leben würden dauernd ungemein hoch im Preise stehen, jedenfalls nicht billiger werden, als sie jetzt in der Kriegszeit sind. Und die seit mehr als 30 Jahren als vorbildlich für die Welt bewährte segensreiche Arbeiterschutzge- sehgebung Deutschlands werde sicherlich untergehen. Denn woher sollte das Reich die Gelder dazu nehmen, sie weiterzuführen?
Gelänge es den westlichen Feinden, ihre gierigen Dernichtungspläne zu verwirklichen, dann fängt besonders für alle deutschen Arbeiter und kleinen Leute die denkbar schlimmste Zeit wirtschaftlichen Elends an. Uns hilft nur ein deutscher Sieg und ein deutscher Friede!
für unsere Noionialkrieger.
Sie sind uns alle ans Herz gewachsen, unsere feld- grauen Bruder u unsere blauen Jungen. Unauslöschlichen Dank und den verdienten Zoll der Ehre schulden wir unseren Musketieren und Kanonieren, Mlnenwerfern und Fliegern, unseren Hochseekämpfern und unseren U-Boot- Mannschaften. In diesen Tagen aber hat eine Truppe einen besonderen Anspruch an unser Herz: die .Kolonialkrieger. Abgeschnitten von der Heimat, wie einst die Nibelungen in EtzUs brennender Königsburg, ohne Aus' sicht auf Sieg und ohne jede Hoffnung auf Entsatz haben sie die deutsche Flagge im fernen Weltteil hochgehalten, bis sie mit Ehren niedergcholt wurde. Und un- tcx der Führung des tapferen Lettow Borbcck, unseres afrikanischen Hindenburg, hä?t heute noch eine Helden- schar im schwarzen Weltteil das deutsch Banner aufrecht.
Mancher Deutsche denkt vielleicht im stillen über liefe Leistungen, denen selbst der Feind seine B.Wanderung nicht vorenthält: Schön und edel, tapfer und heldisch --aber im letzten Grund doch ein unnütz s Opfer an Heldenkcaft, nachdem Luc deutschen Ehre genug getan ist! Demgegenüber macht uns der zu einem Urteil bau f nste Mann, der Staatssekretär des ReichLkolonialamts vr. Solf („Norddeutsche Allgemeine Zeitung" vom 15. August, N '. 414) darauf i.fmerksam, daß der heldenhafte Wied.rstand unserer Ostaseikaner etwa 300 000 Mann feindlicher Truppen von unseren und unserer Verbündeten Grenzm fernhait, daß unsere Feinde unschötz bare Massen von Kriegsgerät, und sonstigen Mitteln der Kriegsführung auf die Ko^onialkttegßschanplätze schaffen mußten, die sonst ge,,™ die Heimatfront zur Verfügung stehen würden!
Nun gilt's, den Dank der Heimat unseren Kolonialkriegern zn erstatten. Möge die „Deutsche Kolonial- k-iegerspende" sich drn verschiedenen anderweitigen Volks spenden würdig anreihen und den Beweis erbringen, d"ß das Vaterland auch denjenigen unter seinen Kriege die auf den verlorenen Posten kämpften, Dank uub C zu e?z igcn g- willt ist. Wenn uns heute am Samm gen die Büchsen entgegengehalten werden, so w wir unser Scherslen oder auch unsere ausgiebige S nicht zurückhalten. Die Brav n da drüben — st ben's verdient!
HrugiwlrtfcbaniiclKs.
Krtegsversorgriugsgetnihreri Mit Wir lang vom 1 Juli erhalten die Hinterbliebenen von Militär- pe^onen der Unterklassen, die Kciegswitwengeld oder Kciegswaistngeld empsangen, Zuschläge zu den Kriegs- versorgungs Gebührnissen. Voraussetzung ist, daß die Hinterbliebenen Familicr.untccstützung beziehen oder bezogen haben. Die Zuschläge betragen ohne Rücksicht auf den Dienstgrad des Verstorbenen monatlich: für eine Witwe 3 Mk., füc eine Halbwaise 3 Mk. und für eine Vollwaise 4 Mark. Sie sind im Voraus zahlbar. Die Hinterbliebenen von Militä Personen der Unterklassen die Kriegswitwengeld oder Kctegswaisengcld empfangen, aber keine Familienunterstützung beziehen, oder bezogen haben, können mit Wirkung vom 1 Juli ans Antrag im Bedünntssalle Zuschläge zu düsen Kricgsvcrordnungs- gcbüh niss.n bewilligt werden.
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Versorgung der Landwirtschaft mit Schuhwerk «nd Leder. Die Rerchsstelle für Schuhveisoc« gnng wird in len nächsten Monaten für diijenigen Bezirke, in denen die Bodenwrhältrnss, Schuhwerk aus Leder erfordern, eine bestimmte Menge L drrschuhw.rk für die landwirtschaftlichen Brufskrcise zur Verteilung brin- gen. Gleichzeitig gelangt für die Zw cke der iLchuhans- b.sserung eine begrenzte Menge Bodenleder zur Ve.tei- lung. Durch diese Zuweisung soll der dringenste Bedarf der Landwirtschaft an Lederschuhwerk für die F.ldbestel- iung im Herbst gesichert werden.
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Erhöhung der Mannschaftslöhne Aus ein
Schreiben des ReichstagSabgeordneten Mmqua.t an den ersten Generalgurtiermcister Ludendo ff ist die Mitteilung cingetroff n, daß die Erhöhung der Mannschasls- löhne bereits ab 1. August durch den Kaiser genehmigt worden,'ff.
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Von dcr holländischen Grenze, 10. Ang. Die „EUrhcltszigarre" wird nun bald in Holland zur Ausgabe kommen. Mit dem Verkauf soll im September begonnen werden. Es sollen 5 Zigaren für den Tag jedem Raucher zugestanden werden. Die Zigarre ist nur einheitlich in der Zusammensetzung, doch gibt eJ verfehle- I bene Formen. An Fremde dürfen dieselben nicht abge- j geben werden. I
Wild und Geflügel in den fleischlosen Wochen.
Die fleischlosen Wochen kennzeichnen sich dadurch, daß Fleischkarten in ihnen nicht eingelöst werden, sondern daß an deren Stelle eine Belieferung mit Kartoffeln b.zw. Meh' tritt. Daraus ergibt fick, daß diejenigen Arten von Wild und Geflügel, deren Abgabe bisher ohne Fleischkarten Zulässig war, auch in den fleischlosen Wochen ausgegeben werden dürfen. I doch auch bezüglich des markenpflichtigen Wildes und Geflügels hat der Staatssekretär des Kriegse'näh'-ungsamts mit Rücksicht auf dessen leichte Verderblichkett Ausnahmen, ii sbeson- dere für die Versorgung von Kranken in Lazaretten und Krankenanstalte:-, zugelassen. Die Regelun der notwendigen Anordnun n, um Verderben von W.:d zu verhüten, erfolgt du ch die Kommunalverban .
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Verbotener Absatz t-on Fcuchtjästen.
Die Kriegsgeselljchast für Obstkonseeven und Marmeladen berbietet durch Bekanntmachung vom 12. Juli 1918 (Reichsanzeiger Nr. 184), daß Fruchtsäfte aller Jahrgänge, einschließlich der diesjährigen Pressung, ohne Genehmigung der Gesellschaft von den Erzeugern abgesetzt werden. Dabei wird darauf hlngewiesen, daß auch die Kleinerzeuger, also dicjeni en Presser, die jährlich weniger als 20 Doppelzent»er Feuchtsäfte nichtgewerbsmä- ßig Herstellen, an die Eczeugerpretse für Fruchtsafte, wie sie die Bekanntmachung vom 4. Februar 1918 festsetzt, gebunden sind, und zwar vorläufig auch hinsichtlich der Säfte diesjähriger Pressung. Im übrigen dürfen diese Kleinerzeuger Fcuchtsäste unmittelbar an Verbraucher zwar absetzen, doch ist jeder Weiterverkauf verboten.
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Die Soldatenlöhmmg ab 1. August. Die Zulage ab 1. August beträgt 9 Mk. bei den mobilen, 6 Mk. bei den immobilen Truppen. Die Löhnung beträgt bei den mobilen Truppen (bei den immobilen Truppen setzen wir die Löhnung in Klammer dahinter): Vizefeld- webel, Vizewachtmeister 84 Mk. (75 Mk.), Sergeanten, Oberfahnenschmiede 76.50 Mk. (66 Mk.), Unteroffiziere, Fahnenschmiede, Hoboisten 57 Mk. (48 Mk.), SanitätS- gefreite 37,50 Mk. (28,50 Mk), Obergefreite und Gefreite 33 Mk (22,50 Mk), Gemeine 30 Mk. (21 Mk.).
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Grzengerhöchstpreis für Zwiebeln Die Reichs.
stelle für Gemüse und Obst hat durch Veröffentlichung im „Reichsanzetgcr" (Nr. 187) den Erzeugerhöchstprets für Zwiebeln (Herbstwarr) auf 14,50 Mk. je Zentner, bei Lieferung onf Grund eines von der Reichsstelle abgeschlossenen oder von ihr genehmigten Ltcserungsv' lrags auf 15 Mk. je Zenter, mit Wirkung vom 11. August 1918 ab fcstgesrtzt. Für die Zeit vom 1. November 1918 ab sind Steigerungssätze mit Rücksicht auf den Schwund vorgesehen.
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Herstellung und Vertrieb van Grfahlebens- mitteln. Seit dem 1. Mai 1918 dürfen E fatzlebrNL- mittel ohne Genehmigung der zuständigen E.fatzmittel- elle nicht mehr hergestellt werden. Auch bprf der Groß- id Kleinhandel keine nngenehmigien Ecsatziebensmit- ■.ii mehr von den Herstellern kaufen. Verstöße gegen diese Vorschriften werden mit Gefängnis oder Geldstrafe oder mit beiden Strafen geahndet, d. h. im Handel befindlichen Waren lst der Verkauf noch bis zum 1. Oktober 1918 zugelassen, auch wenn das Ersatz'.ebens- mittel nicht genehmigt ist.
Die bargeldlose Zahlung, eine Forderung der Stunde!
Die Veredelung der Iahlungssitten steht an Bedeutung in nichts nach der Goldsammelbewegung oder der Kriegsanleihepropaganda,- denn „der einzige Vorsprung, den England sich vor unserer Geldwirtschaft im Kriege bebewahrt hat, liegt auf dem Gebiete des Umlaufs der papiernen Zahlungsmittel." Diesen in München gesprochenen Worten ließ der Reichsbankpräsident unmittelbar darauf die Tat folgen,- er rief am 2. Mai d. I. eine Organisation der Werbearbeit für den bargeldlosen Zahlungsverkehr über ganz Deutschland ins Leben, welche die Unterstützung sämtlicher Reichs- und Staatsbehörden, sämtlicher Bundesregierungen und einer Reihe von maßgebenden Privatverbänden und Instituten gefunden hat. Die neue Organisation wendet sich jetzt an alle Kreise der Bevölkerung mit der Bitte, durch die Abkehr von veralteten Iahlungs- gewohnheiten und den Uebergang zu edleren Iahlungs- sitten die Lücke schließen zu heften, welche in der deutschen Rüstung noch klafft! Ein Plakat soll der Allgemeinheit das Wesen des bargeldlosen Iahlverkehrs versinnbildlichen und jeden daran mahnen, sich ein Konto bei einem Geldinstitut oder dem Postscheckamt errichten zu lassen und dort alles nicht benötigte Bargeld einzuzahlen,' er schafft sich dadurch selbst den größten Vorteil und stärkt obendrein die deutsche Geldwirtschaft. Nähere Ausgunft über Wege und Ziele der Organisation erteilt die Landesstelle zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und deren Geschäftsstelle (Hessische Landes-Hypothekenbank) in Darmstadt.
Uns Stadt ttsd £asd.
Entrichtung des Marennmfatzstempels Die
Großh. Finanzämter geben bekannt: Die zur Entrichtung der Abgabe vom Warenumsätze verpflichteten gewerbetreibenden Personen und Gesellschaften werden anfgefordert, den steuerpflichtigen Iahresbetrag ihres Warenumsatzes für die Zeit vom 1. Ianuar 1918 bis 31. Juli 1918 schriftlich oder mündlich beim zuständigen Finanzamt anzumelden. Als steuerpflmstiger Gewerbebetrieb gilt auch der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der Viehzucht, der


