rufir ln Tripolis nach wie vor fortdauere. Tie Italiener würden sich in wenigen Küstenstädten in sehr bedrängter Lage befinden. Es sei zu befürchten, datz der Etngeborenenaufstand neuerdings auf die benachbarten englischen, ägyptischen und französischen Kolonien üdergreift.
Die litauische K.nigswahl
betreffen mehrere Bekanntmachungen.
Die deutschen Blätter bringen über die litauische Königswahl Mitteilungen, worin es heißt, zunächst der deutsch-litauischen Konventionen und die Bildung einer Regierung in Litauen notwendig, und dann erst könne die Königswahl stattfinden. Von den Konventionen wurde erklärt, ihr Abschluß werde noch in dieser Woche erfolgen können.
Der deutsche Oberbefehlshaber Ost in Kowno forderte die litauische Presse auf, diese Erklärung ihren Lesern mitzuteilen. Die „Kownoer Zeitung" teilt dazu jetzt mit:
„Es versteht sich wohl von selbst, daß die Presse verpflichtet war, Kundgebungen, die die deutsche Verwaltungsbehörde zur Kenntnis der Bevölkerung bringen wollte, zu veröffentlichen, denn gerade dadurch bewies sie, daß sie ihre Aufgabe, im staatlichen Leben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten zu vertreten, in vollem Maße verstanden hat. Bedauerlicherweise haben zwei der litauischen, in Wilna erscheinenden Blätter — es waren die Organe des litauischen Landesrates. die „Lietuvos AidaS" und ferner die „Tevyfes Sardas" — in völliger Verkennung ihrer Stellung fick geweigert, ihrer publizistischen Pflicht nachzukom- men. Diese Weigerung steht ersichtlich in einem direkten Zusammenhang mit dem wenig glücklichen und noch weniger loyalen Vorgehen des litauischen Landesrates in der Frage der Königswahl."
Ter Oberbefehlshaber verbot hierauf das Erscheinen der beiden Blätter, bis sie die ihnen von der deutschem Verwaltung auferlegte Pflicht erfüllt haben. Die „Kownoer Zeitung" erklärt dazu:
„Es handelt sich heute nicht mehr um eine innere Presse-Angelegenheit, sondern darum, daß die seit einiger Zeit anscheinend in gewissen litauischen Kreisen immer weiter um sich greifende Ansicht, daß der litauische Staat bereits a l s v ö l l i g s o u v e r ä n ins Leben getreten sei. und daher nichts mehr mit der deutschen Schutzmacht zu tun habe, einmal mit allem Nachdruck wieder aus das richtige Maß zurückgeführt wird."
Eine litauische Erklärung.
Die Vertretung des litauischen Staatsrates in Berlin gibt folgende Darstellung in der Königswahl:
Die Wahl hat am 11. Juli in Wilna in der Plenarsitzung der Daryba unter Teilnahme aller Mitglied e r stattgefunden.
Das Präsidium (Präsident Dr. Smeteng und zwei Vizepräsidenten: Dr. Saulys und Staugaitis) hat an jenem Tage die Frage der Form des von Deutschland als frei und unabhängig anerkannten Staates Litauen und des Staatsoberhauptes auf die Tagesordnung gesetzt wobei die absolute Mehrheit entscheiden sollte.
Rach längeren Debatten stimmte die überwiegende Mehrheit für eine konstitutionelle, erbliche Monarchie. Hierauf wurde vom Präsidenten der Herzog von ll r a ch als Kandidat für den litauischen Thron aufgestellt. Von den 20 Mitgliedern der Taryba stimmten 1.') für diesen Kandidaten. 3 haben sich der Stimme enthalten und die 4 sozialistischen Vertreter haben den Sitzungssaal verlassen."
Die Taryba ist von der Wilnaer Konferenz, auf der 220 aus allen Schichten der Bevölkerung Litauens aus Wahlen hervorZegangene Vertreter des litauischen Volkes anwesend waren, vor einem Jahre gewählt worden und betrachtet sich als die Negierung des Landes. Deutschland erkennt diesen Charakter der Taryba vorläufig nicht an.
Ereignisse zur See.
U-Boot-Beute.
(Amtlich.) Berlin, 10. August. Westlich des Kanals und an der Ostküste Englands versenkten unsere U-Boote, zum Teil aus stark gesicherten Geleitzügen heraus. 15 000 Bruttoregistertonnen. Ter Chef des Admiralstabes der Marine.
Politische Rundschau«
r~ In dem Prozeß der „Frankfurter Zeitung" gegen Houston Stuart Chamberlain verkündete das Ge- iicht, daß weitere Beweiserhebungen abgelehnt seien 11,10 die Urteilsbegründung am 16. 'August stattfinde.
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.. Ablieferungspflicht der Mitglieder regierender Hau,er. Das Kriegsamt ist in Uebereinstimmung mit dem preußischen Ministerium des Innern der An- U w!' - Ö , a 5 die im Besitz regierender Häuser ein- lchUeßUch der Landesfürsten und deren Hofstaat befind- Uchen Metallgegenstande unter die Mobilmachunqs-Be- tanmmachung fallen und. soweit sie geeignet' sind auch zur Ablieferung kommen müssen. - Die bezüg- lidjcii Gegenstände aus dem Besitz des Kaisers und der Kaiserin sind bereits abgeliefert worden.
:: Eine Erhöhung des Kricgswitwcn- und Waisen- geldcs ist für die Unterklasse mit rückwirkender Kraft ab erfolgt. Die Zuschläge betragen ohne '?ucksuht ans den Dienstgrad des Verstorbenen uivnat- ö * e Witlve 8 Mark, für die Halbwaise 3 Mark, für die Vollwaise 4 Mark. Sie sind im voraus zahlbar. Diese Zuschläge können auf Antrag bei Be- ourfttgCeit auch jeneu Hinterbliebenen von Militärpersonen der Unterklasse gegeben werden, die keine Fa- mllienunterstützung beziehen. Bei der Feststellung der Bedürftigkeit sollen die Gemeindebehörden nicht klein ltch verfahren.
<-> 7 . : % Diplomaten und der russische Wirrwarr. Oesterreichs Gesandter für Moskau, der Freiherr Otto der die Ausreise noch nicht angetreten hatte, wird diese anfichieben, bis feststeht, welche Beschlüsse über das Moskauer Gesandtschaftsproblem in Berlin gefaßt werden Staatssekretär Helsferich kam am Sonnabend in Berlin an. Auch Frhr. Franz begibt sich nach
.Berlin, um sich dort mit Helsferich und dem Reichskanzler zu besprechen.
:: Bergarbeiter-Wünsche. Vertreter der Belegschaften der vier größten Kohlengruben Niederschlesiens hatten dieser Tage gemeinschaftlich mit dem Arbeiter- sekretär Götz von der katholischen Berufsorganisation eme Besprechung im Handelsministerium, bei welcher me überaus verbesserungsbedürftige Lage der schlesischen Bergleute den NeZierungsvertretern eingehend dargelegt wurde. Die Abordnung forderte eine Lohnzulage, ferner Beschaffung von Lebensmittelzulagen und billiger Arbeitskleidung, insbesondere Hosen.' Flicken und Nähgarn und endlich mehr Waschmittel (Seife und Seisenpulver).
Tie Besprechung hatte den Erfolg, daß die Negierung eine ernste Prüfung der vorgetragenen Forderungen der Bergarbeiter in Aussicht stellte. Die Notwendigkeit einer Aufbesserung der Löhne wurde anerkannt, desgleichen soll auch für Arbeitskleidung bezw. Hosen und Flicken nach Möglichkeit Sorge getragen werden. Auch in der Lebensmittelversorgung will das Handelsministerium in Verbinduna mit dem Kriegsernährungsamt die Notlage der schlesischen Bergleute möglichst berücksichtigen. Bezüglich der Waschmittel konnte infolge großen Fettmangels eine bestimmte Zusage nicht erzielt werden, doch sollen'auch hierin die Wünsche der Bergarbeiter die größtmöglichste Berücksichtigung finden.
:: Eine Mahnung an die Landwirtschaft. Anläßlich des 100jährigen Bestehens der Oldenburgischen Landwirtschaft^esellschaften wurde eine Feier abge- halten, zu der and) der Großherzog erschien. In einer Ansprache führte der Großherzog ans:
„Ich weiß, wie schwer und undankbar es ist, jetzt Landwirt zu sein: ich bin ja selber Landwirt. Sorgen Sie dafür, daß die Landwirte sich nicht betrügen lassen durch die großen Einnahmen in dieser Zeit. Es kommt sicher ein Rückschlag nach Beendigung des Krieges. Es kommen auch Verluste und 'Unglücksfälle. Sorgen Sie dafür, daß ein jeder sich einschränkt und den Verdienst zurücklegt. Ich hoffe, daß Frieden ist, wenn ich wieder in Ihrem Kreise weile, ein Frieden nach einem glänzenden und die Feinde niederschmetternden Abschluß, damit wir durch unsere starke Position und durch unsere vorgeschobenen Grenzen vor allem gegen England sicher dastehen."
Aus aller Welr
A Gefährliche Waschmittel. Allem Anschein nach sind eine ganze Reihe von ungenehmigten Ceisenersatz- nlitteln. Waschpulvern, im Handel. Tie .Hausfrauen sollten beim Einkauf darauf achten, ob auf der Verpackung die Genehmigungsnummer vermerkt ist. oder den Verkäufer fragen, ob er von seinem Lieferanten eme Abschrift der Genehmigung erhalten habe, wie es die Bestimmungen über den Verkehr mit fettlosen Waschmltteln vorschreiben. Tie genehmigten Seifener- satzmittel sind zwar auch nicht alle als harmlos zu betrachten, und Vorsicht bei der Anwendung ist. wie bei den meisten Ersatzmitteln, auch bei ihnen geboten, aber die ungenehmigten Waschmittel sind in den meisten Fällen direkt gefährlich. Die Hausfrauen handeln also in ihrem eigenen Interesse, wenn sie alle Wasch- mtttel, mögen sie noch so verlockende Namen tragen („Waschepracht", „Wäschestolz" usw.) sehr genau an- sehen, ehe sie sich zum Kauf entschließen. Das „durch Schaden klug werden" ist ja unter den heutigen Verhältnissen gerade bei der Wäsche besonders schmerzlich und der Schaden kaum wieder gut zu machen.
.... ** Kartosselkrankheit in England. In verschiedenen Teilen Englands, namentlich in Wales, ist die Kartoffelkrankheit ausgebrochen.
** Ein neuer Raubmord in Obcrschlesien. In Groß-Thurse bei Loßlan drangen mehrere Unbekannte in die Wohnung der betagten Häuslersleute Krosek ein und forderten die Herausgabe des Geldes. Krosek wurde erschossen, die Frau mit einem Dolch bedroht und verletzt. Die Mörder wurden gestört und ergriffen die Flucht. Drei verdächtige Burschen wurden ans der Station Loßlan verhaftet. Zweifellos sind es die Mörder.
Tic Bahnränbcr gefaßt. In Oberhausen wurde eine aus sieben Personen bestehende Bande verhaftet, die den kürzlich gemeldeten Ueberfall ans Güterzüge auf offener Strecke ausführte. Sämtliche Verhafteten waren Angestellte der Werksbahn der Gutehoffnungshütte.
Städtisches Notgeld in Thüringen. In der jungten Stadtverordnetensitzung in Gotha wurde Kenntnis gegeben von einem von den thüringischen Städten gemeinsam gefaßten Beschluß über die weitere Beschaf- ung von Notgeld, da die Einziehung der Knp- ermünzen durch die Reichsbank beöorsteht. Als Metall ist Eisen in Aussicht genommen.
** Ein schweres Bade>:nglück, bei welchem drei junge Berlinerinnen ertrunken sind, hat sich beim Dorfe Koben in Niederschlesien ereignet. Am Nach- inittage badeten in der Oder sieben junge Mädchen ans Radschitz von denen drei erst tags vorher aus Berlin zu Koben eingetroffen war. Die von einem stromauf ' fahrenden Dampfer verursachten Wellen zogen die Ba
denden ln einen Strudel, und die drei jungen Mäd- ch^r aus Berlin ertranken, da sie anscheinend des Schwimmens nicht kundig waren.
** Ein „körperliches Leiden" schnell behoben. Am
Bamberger Bahnhof mußte sich eine Dame eine Leibesvisitation gefallen lassen, weil ihr Körperumfang beim Gehen eme sonderbare Form angenommen hatte. Mit der Versicherung, daß sie mit einem körperlichen Leiden Gehaftet sei, fand sie wenig Glauben, und die Lebensmittelkontrolleure des Kriegswucheramtes muß- dw Wahrnehmung machen, daß das „körperliche Leiden der Frau ans drei Säcken bestand, die nnt Eiern, Butter und Fleisch gefüllt und an den Unterröcken angenaht waren. Die Lebensmittel wurden beschlagnahmt.
- ** 10? Jahre alt geworden ist die Witwe Foelke
Hobby, geb. Harders m Filsum, die dieser Tage qestor- ^ att L am 24 ‘ September ihren 104. ä? U j»r£ft ö l eie ?" kbunen Die Greisin, die zurzeit die älteste Person in Ostfriesland war, hat sich bis rn ihr hohes Alter hinein einer großen körperlichen }\f, geistigen Rüstigkeit erfreut und noch immer regen Anteil an den Zeitereignissen genommen. Sie ist ihr ganzes langes Leben ohne fremde Hilfe ausgekommen und führte ihren kleinen Witwenhaushalt allein. ™ ^jährige Lebemann. Ein Kapitel von der
Verwahrlosung der Jugend erbrachte die Untersuchung gegen einen 1 /jährigen Lehrling in Ohlings, der seiner mrma einen größeren Geldbetrag unterschlagen hatte Das innge Bürschchen hatte in einer Wirtschaft an einem Abend nicht weniger als 900 Mark verzecht, an. sechs Abenden rund 4000 Mark. In einer anderen Wirtschaft, m der er ebenfalls mit dem Gelde um sich warf machte er mehrere 15jährige (!) Mädchen sinnlos betrunken. Dre Polizei wird gegen die Wirte mit aller Strenge Vorgehen.
** Ein Streik der Gemüsehändler ist in Bad Harzburg ausgebrochen. In diesen Tagen weilte ein Ueberwachungsbeamter aus Wolfenbüttel in Harzbura und nahm unbekannterweise in mehreren dortigen Ge- müsegeschaften Einkäufe vor. In den Fällen, in denen ® e ? lü f e Preise gefordert wurden, die den Höchstpreis uberstiegen, gab es natürlich Strafbefehle Das wollen sich eine ganze Anzahl Gemüsehändler nicht gefallen lassen; sie haben ihre Läden geschlossen und erklären, zu den festgesetzten Höchstpreisen nicht verkaufen zu können.
** Eine schiefe Turmspitze infolge der Stürme der letzten Tage hat der am Glückstädter Hafen stehende £urm bekommen. Da infolgedessen der Besitzer des Turmes die Absicht hat, die Turmspitze herunterzuneh- 5?en, .weil die Reparatur ihm zu kostspielig ist. haben die städtischen Kollegien einen Betrag bis zu 5000 Mk beiwlligt, damit der Turm, aus geschichtlichen Gründen. in der bisherigen Gestalt erhalten bleibe.
** Das versicherte Brillanten-Diadem. Ein inter- enanter^ Versicherungsstreit ist jetzt mit dem Spruch des obersten Gerichts erledigt worden. Bei einer Versicherungsgesellschaft war ein kostbares Brillanten-Dia- dem mit 100 000 Mark gegen Diebstahl versichert. Als das Schmuckstück gestohlen wurde, verweigerte die Gesellschaft jede Entschädigung mit der Erklärung, bei seiner Aufbewahrung sei nicht die nötige Sorgfalt beobachtet worden. Tatsächlich hatten die Diebe das Dienstmädchen unter einem Vorwand entfernt, eine Tür mit einem Nachschlüssel geöffnet und dann noch einen Schrank erbrochen. Das Kammergericht entschied, daß die Versicherungsbedingungen erfüllt seien und verurteilte die Gesellschaft zur Zahlung der 160 000 Mark.
** Etwas reichlich lange unterwegs war eine Postkarte. auf der der Lüchower Buchhändler Carl Sander vor 45 Jahren, am 18. Mai 1873, eine Bestellung an die Hof-Musikalienhandlnug Ad. Nagel in Hannover machte. Vor kurzem teilte dieselbe Firma Sander mit. ^daß die Karte ihr jetzt erst zugestellt worden rjt. 2 .ie noch gut erhaltene Karte wurde dem Absender wieder übermittelt. Ganz unerklärlich ist, wo die Karte wohl die lange Ruhe genossen hat.
Scherz und Ernst.
.. wird nicht krank. Die „Liller Kriegszta."
• Jr e rlf ^ er ätzten deutschen Offensive mehrten sich die Meldungen in der Presse des Auslandes, daß Hindenburg erkrankt sei. Unser Vertrauen sagt. Hin- denburg ist nicht krank. Er ist es ebensowenig, wie da^' Heer krank ist. Wir brauchen nicht wie der ungläubige Thomas unsere Hand an seinen Leib zu legen. Für uns bedurfte es keiner Richtigstellung in der Presse. Gar zu gern möchten Bubenhände, wie sie in Kiew den Feldmarschall Eichhorn ermordet haben, auch die gut bewachten Pforten des großen Haupt- qnartiers sprengen. Einstweilen spritzt man das Gift der Druckerschwärze in furchtsame deutsche Herzen und lugt ihn krank. Unsinn ist das, jeder Deutsche erkennt es als Unsinn. Hindenburg wird nicht krank. In diesem Falle ist das Werk stärker als der Mann. Das Heer läßt seinen Vater und Führer nicht los. Aus seiner unvollendeten Tat schöpft der Tätige Gesundheit. Hat wohl je ein Richtkanonier aus dem Richtsitze nulten in der Schlacht das Fieber bekommen? Ebenso unmöglich ist es. daß Hindenburg krank wird, ehe er gekämpsr und gesiegt hat bis zum guten Ende.
Volkswirtschaftliches.
A Rückgang der Brcunholzpreise. Bei der staatlichen Brennholzversteigeruna in der Obersörslerei Mainz wurden wesentlich niedrigere Preise erzielt als bei früheren Versteigerungen. Für den Raummeter Mittelholz zahlte man 12 Wlavt gegen 32 Mark zu Jahresanfang, für Kiefernwellen 4 Mark gegen 20 Mk.
Preise der Ersatztürklinken. Für die behördlich bereitgestellten Ersatzs^icke für Türklinken und Fenstergriffe sind folgende Preise festgesetzt worden: für 1 Paar Ersatztürklinken ohne Langschild, aber mit Dorn 2.50 Mark, für 1 Paar Ersatztürklinken mit Lanqschild und Dorn 3,50 Mark, für 1 Paar Ersatztürklinken mit Langschild, Nachtriegel und Dorn 4,50 Mark. für l Fenstergriff l Mark. Jedermann kann die Abnahme der enteigneten Türklinken und Fenstergriffe und die Anbringung der Ersatzstücke durch die behördliche Ans banstelle verlangen. Der Staat liefert somit für die von ihm abgenommeneii Türklinken n,id Fenstergriffe gebrauchsfertig angebrachten Ersatz.
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