Ausgabe 
10.8.1918
 
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nen Teil der Pflanze, wenn das auch gegen das Her­kommen verstößt, unter keinen Umständen umkommen lassen. Die Rippen sind sogar leichter zuzubereiten, werden beim Kochen schneller weich und sind mit ihrer markigen süß­lichen Substanz milder und wohlschmeckender als die Blätter. Auch der Strunk ist nach Abzug der verholzten Schale vollwertig als Nahrungsmittel und gut verwend­bar.

Bei der Sellerie ist es ebenso, wie bei dem Kohl­rabi. Die Blätter, die man meist unbeachtet läst, stehen an Nährwert weit über den Knollen und an Wohlge­schmack nicht hinter ihnen zurück. Bei den Bohnen und Erbsen sündigen wir, indem wir sie halbreif verzehren, während sie doch in ihre Vollreife das Dreifache des Nährwerts gewinnen. Wenn man sie aber doch grün verzehren will, sollte man die Schalen nicht wegwerfen. Sie sind einzeln abgezogen genießbar, werden beim Kochen weich und haben einen Geschmack, der dem des hochge­schätzten Spargels sehr ähnlich ist. So läßt sich durch sparsame und besonnene Verwendung die Masse der ver­fügbaren Lebensmittel nicht unbeträchtlich vermehren, und wer weiß, ob die Erfahrungen, die wir in den Nöten der Kriegszeit gesammelt haben, nicht auch im Frieden für manche Hausfrau von Nutzen sein werden.

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Fideikommisse in Hessen. Aus Anlaß des An IrcigS Urfladt hat die hessische Negierung der Kammer eine Ausstellung über daS Verhältnis des fideikommis­sarisch gebundenen Grundbesitzes zur Gesamtheit des Grundbesitzes im Großheizogtum Htsfln zugehcn lassen. Danach umfaßt H ssen einen Gesamtflächcninhalt von 768961 Hektar; davon sind 78297 Hektar in Fidcikom Mißbesitz oder 9.9 Proz. Darunter Wold zusammen 240009 Hektar, im Fidetkommiß 76842 Hektar oder 19,9 Prozent, Weinberge 13 753 Hektar, in Fideikommiß 5 Hektar oder 0,4 Prozents Hofcailen, Accker. Wiesen usw- 515 199 Hektar, in Fideikommiß 28 450 Hektar oder 5.5 Proz.

Die Provinz Stmkenbucg enthält 3O2 742 Heltar Gesamtfläch, davon sind 8.9 Proz. Fideikommißbesitz, Wald allein 15,7 Prozent

Obeihessen 828*813 Hektar inSg«samt; davon 14.7 Proz. in Fldeikommißdesitz, Waldvesitz in Fideikmmiß- besitz 1,26 Prozent.

Rheinhrssen besitz insgesamt 137 406 Hekt Boden- fläche, davon 0,7 Prozent Fideikommißbesitz, an Wald 3,4 Prozent.

Beihilfe für Kriegsteilnehmer 1870/71. Nach Beschluß des Reichstags wird am 1. August 1918 jedem Kriegsteilnehmer des F.ldzuges 1870/71 und der vor angegangenen Feldzüge, der die Kriegsteilnehmer Beihilfe nach dem Gesitz vom 19. Mai 1913 bezieht, eine ein malige Zuwendung im Betrage von 25 Mk. aus Reichs Mitteln ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt durch die Gemetndekasse.

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Warum nicht anch Hilfsdienst für Mädchen?

Gertrud Bäumec schreibt m derHilfe":In einem

Korpsbezirk sind die Schülertnnen der höheren Schulen in großem Umfang in die Munitionsherstellung eingestellt. So selbstverständlich es ist, d.ß heranwach' sende Mädchen sich zu dem Dienst in gleicher Weise be ccitfinden, wie ihre männlichen Altersgenoffln zur Land- arbett, so ärgerlich ist doch der Gedanke an die vielen unersaßbaren Haustöchter, der oft von der Unsumme freier Zeit, über die sie verfügen, durchaus keinen vater­ländischen Gebrauch machen.

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* Vorsicht vor denFalschen !" In der heuti­gen Zelt ist es ratsam, die Wohnungstür einem Klingeln­den erst dann zu öfsmn, wenn man von seiner Vertrau-- enöwücdigkeit vollständig überzeugt ist. Da tun das kleine Schicbcfensterchen und die vorgdegte K.tte vorzüg­liche Dienste, denn cs schwirren sitzt, wte man säst alle Tage sehen und hören kann, allerhand Zeitgenossen herum, die sich als Kontiolleure, als amtliche Befichtiger oder als Beschlagnahme und Bcstandesaufnehmer aus- geben, es aber nur auf eine Prellung abgesehen haben. Aus Berltu z. B wird ein ganz krasser Fall bekannt. Dort beschlagnahmten falsche Kriminalbeamte für 20,000 Mark Wert- und Schmucksachen in einer Wohnung, aller­dings in Abwesenheit der Besitzer. Aber sie gaben sich den Hausbewohnern und einem zum Oeffnen h.rbeige. holten Schlosser gegenüber alsechsi" Beamte aus. Nach den Ermittlungen hatten sie ihren Streich von langer Hand vorbereitet. Einer hatte sich vorher der Auf- wärtecin der Familie unter einer falschen Vorspiegelung genähert, um sie auszukundschaften. Auch auf der Ar­beitsstelle des Mannes hatten sie Erkundigungen cinge- zogen. Am Tage selbst war dann einer der Schwindler noch einmal gekommen, um sich zu überzeugen, daß die Famiclie wirklich ansgegangen war. Bemerkenswert ist, daß sie alle Lebensmittel, auch einen kleinen Vorrat an Speck und Wurst, unberührt liegen liehen.

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Saatgetreide. Die fortschrittlichen Abgeordneten haben im hessischen Landtag folgenden Antrag gestellt:

Im letzten Winter war im Vogelsberg vielfach das Getreide auf den Feldern zu Grunde gegangen. Im Frühjahr mußten manche Grundstücke neu b e st e l l t werden. Es fehlte aber den Landwirten an der nötigen Saatfrucht, weil bis auf ein knapp berechnetes Quantum, dos für das nachträgliche eingetretene Bedürfnis nicht reichte, alles abgeliefert war. Um Saatfrucht zu bekom­men, mußten sie einen umständigen Instanzenweg betreten und das Saatgetreide in Gießen holen. Dadurch wurde besondere Kosten und vielfach schädliche Verspätung ver­ursacht. Die zurückgekauste Gerste «ar viel teuerer als

die abgelieferte. Deswegen beantragen wir: Die Großh. Regierung zu ersuchen, dafür zu sorgen, daß in jeder Ge­meinde ein Vorrat an Sommergetreide belassen wird, von dem unter strenger Kontrolle für etwa nötig werdende Neubestellung im Frühjahr abgegeben und dessen Rest nach Beendigung der Frühjahrsaussaat abgeliefert wird."

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*) Generalversammlung des Hessischen Stra- sicnmärtervcrkandcs. Am vorletzten Sonntag tagten in Frankfurt die Kreisvorstände des Hess. Straßenwärterver­bandes. Derbandssekretär Sauer-Mainz referierte über die Lohnverhältnisse. Geradezu trostlos seien teilweise die Gehaltsverhältnisse. So ist z. B. im Kreise Schotten das Höchstgehalt 800 Mk. Zu diesem horrenden Lohn kom­men 120 Mk. Teuerungszulage, außerdem für jedes Kind 5 Mk. Als vorbildlich wurde die Regelung im Kreise Mainz bezeichnet. Dort beträgt das Anfangsgehalt 1 200 Mk. steigend von 3 zu 3 Jahren um 60 Mk. bis zum Höchstgehalt von 1 500 Mk. Hinzu kommt eine monat­liche Teuerungszulage von 25 Mk., so, daß das Jahres­einkommen 1 800 Mk beträgt. In den übrigen Kreisen Rheinhessens steht eine ähnliche Regelung bevor.

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Mehl- und Kartoffelrationen. Vom 19. August ab wird die Mehlration wieder in voller Höhe von 200 Gramm auf den Kopf geliefert werden. Die Streckungs­mittel können aber noch nicht wieder in voller Höhe ge­währt werden, sodaß das Brot aus reinem Mehl besteht, aber in seinem Gewicht atwas knapper sein wird als vor der Kürzung. Am 19. August beginnt auch die erste fleisch­lose Woche. Als Ersah für die ausgefallene Fleischmenge soll ein über 7 Pfund hinaus erhöhtes Quantum Kartof­feln der Bevölkerung gegeben werden.

Regelung des Schuhverkaufs durch die Ge­meinden. Der für den Kauf von Schuhwaren eingeführte Ausweiszwang des Käufers hat seinen Zweck nicht erreicht. Die Reichsstelle für Schuhversorgung veröffentlicht nun einen Entwurf für eine gemeindliche Regelung, der die Genehmigung der Reichsstelle gefunden hat. Die Regel­ung beruht auf einer Führung von Kundenlisten, in die die Inhaber von Schuhbedarfsscheinen in der Reihenfolge ihrer Anmeldung von den Schuhhändlern ohne Rücksicht auf den Wohnsitz des Verbrauchers eingetragen werden.

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Studierende Hessen in Frankfurt. Die Zahl der an der Universität Frankfurt studierenden Hessen hat sich nach einer soeben erschienenen Uebersicht gegen früher erheblich vermehrt. Es studierten im Sommerhalbjahr 1918 hier insgesamt 418 Hessen gegen 334 im Winter­semester 1917/18. Das ist also eine Zunahme um rund 25 Prozent. An der Gesamtzahl der Studierenden mit 2 312 im abgelaufenen Semester berechnet waren dem­nach die Hessen mit 18 Prozent beteiligt. Auf die ein­zelnen Fakultäten verteilen sich für das Sommerhalbjahr 1918 die Hessen wie folgt: Rechtswissenschaftliche 105 (1917/18: 74), medizinische 117 (103), philosophische 73 (59), naturwissenschaftliche 62 (48), wirtschafts- und sozial­wissenschaftliche 61 (50).

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*) Mn rettgemähes Schriftwort legte Pfarrer Henning in Hennweiler bei Kirn seiner Predigt zugrunde: Ies. 24, 16: Wie bin ich aber so mager! Weh mir!

Ossenheim (Krs. Friedberg). Zu einem eigenartigen Mittel, der überhandnehmenden Felddiebstähle Herr zu werden, griff der hiesige Gemeinderat. Er sperrte dem seit 19 Jahren angestelltem Flurschützen Merkel am 1. August kurzerhand das Gehalt und setzte ihm dafür für jeden zur Anzeige gebrachten Felddiebstahl einKopfgeld" von 5 Mark aus. Anzeigen, die der arme Flurschütz über Hühner- Gänse- und Entendiebstähle beim löblichen Gemeinderat bewirkt, werden jedoch ausdrücklich nicht be­zahlt.-Der Krieg treibt doch sonderbare Blüten.

Frankfurt a. M. Der Magistrat hat beschlossen, zu dauerndem Andenken an Generalfeldmarschall v. Eich­horn eine StraßeEichhornstraße" zu benennen. Die Wahl der Straße wird später getroffen werden

Rüsselshrim, 5. August. Dr. Ludwig Opel, der M tinhaber der Opelwerke, hat der Stadt Rüsselsheim eine Stiftung von 500000 Mark zugceignet.

Iserlohn, 31. Juli. Für den Bau einer Vollbahn von Dortmund nach Finnentrop über Schwerte-Kalthoff Iserlohn-Balve (woselbst die Hönnetalbahn einen An schloß erhalten würde), wird zurzeit wieder flhc eifrig Stimmung gemacht. Diese Bahn würde das Kohlen­revier auf dem kürzesten Wege mit Süddeutsch­land verbindcn, würde einen Ausbau der kurvenreichen, an Geländcschwierigkeiten ungeheuer reichen Lennetal­bahn erübrigen und zugleich den wichtigen JndustrtekreiS Iserlohn nördlich an eine Schnellzugstrecke anschließen. Die Stadt Dortmund, die Handelskammer Iserlohn und der Landkreis Iserlohn unterstützen dieses Projekt nach­drücklich. Von der Stadt Menden, Unna. Plettenberg wird der Ausbau der Hönnetalbahn von Unna bis Neu­enrade und ihre Fortsetzung bis Plettenberg, wo sie in die Lenne-Siegstrecke mündet, angestrebt.

Olpe, 31. Juli. Zu «inem niederträchtigen Streiche ist das Sauerländische Voik^blatt dadurch mißbraucht worden, daß man bei einem jungverhsiratetcn Ehepaar aus Seibäcke beiOberhundem eineGeburtsanzetge gefälscht hat. Die Anzeige war der Geschäftsstelle ordnungsmä ßig zugcgangen, und letztere hatte bei der Unkenntnis der Verhältnisse keine Bedenken getragen, sie aufzunehmen. Aus derHandschrist, die zwar verstellt ist. wird trotzdem der Missetäter mit nicht allzu großer Mühe ausfindig gemacht werden können. Ec wird sowohl wegen Urkun­

denfälschung denn die Fälschung einer Anzeige wird als solche angesehen, als auch wegen schm rer Belei- btQunr, groben Unfugs und Schädigung b lan.st wer'

den können

M.-Gladbach. Das Kriegsgericht verurteilte einen Arbeiter aus Ostpreußen, der hier an der Grenze versucht hatte, 2 in der Industrie beschäftigte russische Gefangene nach Holland zu bringen, zu 1 '/ Jahren Zuchthaus.

Citerarlfclm.

Elsaß Lothringen und die internationale Lüge. Von Ge­heimer Justizrai Dr. H. Ruland Colmar in Eli., Mitglied des Landtags für Elsaß-Lothringen I. Bielefelds Verlag in Frei­burg im Breisgau. Preis 1. Mark. Die mit 8 Kartenskizzen ausgestattete, auf reichem, teilweise neuem Material beruhende Schrift des bekannten reichsländischen Politikers bringt eine kurze, gründliche Widerlegung der in der ganzen Welt verbreiteten Behauptung, daß Elsaß-Lothringen aus geographischen und ge­schichtlichen Gründen, aus Grund des Nalionnlilttienprinzips und des Selbslbestimmunasrechts der Völker französisch sei und daß die französischen Kriegsziele eine Desannexion bedeuteten. Die Wahr­heit in wissenschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht wird demgegenüber einwandfrei festgestellt.

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Die Bodenreform". Von A Damaschke: Grundsätzliches und Geschichtliches zur Erkenntnis und Ueberwindung der sozialen Not. 512 Seiten. 71.-85. Tausend. Preis broschürt 4 Mk, vornehm gebunden 5,50 Mk. Inhalt: 1. Weder Mammonismus noch Kommunismus. 2. Die Bodenreform und die industrielle Entwicklung. 3. Die Bodenreform und das Agrarproblem. 4. Die Bodenreform in Israel. 5. Die Bodenreform in Hellas. 6. Die Bodenreform in Rom und ihre Lehren 7. Henry George. 8. Die Hohenzollern und die Bodenreform. 9. Der Weltkrieg im Lichte der Bodenreform. Hindenburgs Erlaß über die Besiedlung von Kurland hat die Bodenreformgedanken zur Grundlage gemacht für unser gesamtes Siedlungswerk in der Ostmark. Diese Tat, die in allen Lagern begeisterte Zustimmung fand, erzwingt auch im Heimatland dem Bodenreformgedanken neue Beachtung. Es ist ein Stück deutscherBarbarei, daß von der Programmschrift dieser neusten sozialen Schule in ben letzten drei Kriegsjahren nicht weniger als 40000 Stück Verbreitung finden konnten, sodaß heut DamaschkesBodenreform" in einer Auflage vorliegt, wie sie bisher nie ein volkswirtschaftliches Werk im deutschen Sprachgebiet gefunden hat. Das Losungswort dieses Buches-Weder Mammonismus noch Kommunismus", sondern Versöhnung zwischen sozialer Gerechtigkeit und persönlicher Frei­heit ersaßt immer weitere Kreise. Jedenfalls wird sich mit diesem Werk jeder ausetnandersetzen müssen, der bewußt am Leben unserer Zeit teilnehmen will. Zu haben in jeder Buchhandlung oder direkt von der Buchhandlung Bodenreform zu Berlin N. W. 23., Lessingstr. 11.

* Einkochen ohne Zucker. Praktisches Einmachbüchlein für die deutsche Hausfrau. Erpobte Rezepte zum Einmachen von Früchten und Gemüse ohne Einkochapparat, nebst 25 Pilzgerichten. Bon Frau Helene' Klingemann, ehemal. Leiterin der Lyceums- Hochschule, Hildesheini. Zweite stark vermehrte Auslage (201 - 220. Tausend). Preis 35 Psg. Ed. Focke, Verlagsbuchhandlung, Chemnitz Ohne alle Voraussetzungen an besondere Apparate, Gefäße usw. bringt dieses Heftchen nur wirklich zeitgemäße und praktische Rezepte, die allen Hausfrauen Rat und Nutzen bringen werden. Eine besondere Empfehlung der bekannten Verfasserin, deren Rezeptbücher125 Gemüse-, Pilz- und Tomatengerichte" undDie schmackhafte Kartofielküchc" in ca. 350 Tausend Exem­plaren verbellet sind, ist überflüssig.___

Verantwortlich: Albtn Klein in Gießen.

Kirchliche Anreizen.

Sonntag den 11. August (11. nach Trinitatis.)

Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr, zu- gleich Christenlehre für die Neukonficmierten aus der Mackusgemeinde. Pfarcec Schwade. Vormittags 9 J /o Uhr: Pfarrer Mahr. Kinderkirche fällt aus. Mütwoch den 14. August, abend? 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarcec Schwabe.

In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmiecten aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Vormittags 9V 2 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimei. Beichte und Feier des heiligen Abendmahls für die Lukas- und Johannes- gemeinde. Kinderkirche fällt aus.

BetaNntMachung.

Pom 15. August ab bis auf weiteres werden nach­stehende beschleunigte Personenzüge (zuschlagfrei) mit 2. - 3. Wagenklasse neu eingelegt:

Pz. 651 Gießen ab 5.45 N., Wetzlar 6.02, Herborn 6.27, Dillenburg 6.39, Haiger 6 51, Siegen 7.34, Betzdorf 7.59, Wissen 8.14, Au 8.25, Eitorf 8.47, Hennef 9.02, Siegburg 9.13, Troisdorf 9.23, Eöln H. an 9.47, dl.

Pz. 652 Eöln H. ab 8.00 V., Troisdorf 8.26, Siegburg 8.35, Hennef 8.46, Eitorf 9.02, Au 9.27, Wissen 9.38, Betzdorf 9.58, Kirchen 10.06, Siegen 10.27, Haiger 11.00, Dillenburg 11.10, Herborn 11.20, Wetzlar 11.44, Gießen an 12.00 Mitt.

Pz. 651 hat in Gießen Anschluß von dem beschleunig­ten Pz. 723 Frankfurt ab 4.13, Gießen an 5.35.

Pz. 652 hat in G ie ßen Anschluß an den beschleunigten Pz 722 Gießen ab 12.13, Frankfurt an 1.38.

Gs werden verlegt: T 1653 Wetzlar ab 6.08

(bish. 5.57), Haiger an 7.24 (bisher 7.13), Pz. 3177 Dillenburg ab 7.13, (bisher 7.03), Straßebersbach an 7.55, (bish. 7.45), Pz. 3182 Dillenburg ab 7.12, (bisher 7.02), Gönnern an 8.24, (bish. 8.14), Pz. 3198 (Sonnab.) Gönnern ab 8.27, (bisher 8.20), Biedenkopf an 9.08, (bish. 9.01), T 4933 (W) Weilburg ab 10.42, (bish. 10.55), Gießen an 11.44, (bish. 11.53).

Es fallen fort: Pz. 1640 Troisdorf ab.8.16, Hennef an 8.34, u. Pz. 1716 Hennef ab 9.51, Troisdorf an 10.09.

Frankfurt (M), den 5. August 1918.

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