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n m Ende des 4. Kriegsjahres mit Vertrauen ins 5. Kriegsjahr.
tttciraffcIotttatfiOjiQ v. ErchhSNn m Rieiv Datd) ermokbet.
starke sein-liche Ai-griffe im Westr« gescheitert.
18«««, 21««« u. iz««v Hr.-R.-T. - z«s«mme« 84««« Br.-R.-T. versenkt, v. Eichhorn 4
Kiew, 30. Juli. Gegen Generalfeldmarschall v. Eichhorn und seinen persönlichen Adjutanten Hauptmann v. Dreßler wurde 2 Uhr nachmittags auf dem Wege vom Kasino nach seiner Wohnung in deren unmittelbaren Nähe durch einen in einer Droschke an sie heransahrenden Mann ein Bombenattentat verübt. Beide wurden sehr schwer verletzt. Attentäter und Kutscher sind verhaftet. Die bisherigen Feststellungen deuten d auf die Urheberschaft der sozialrevolutionären Partei in Moskau, hinter der erfahrungsgemäß die Entente steht.
Berlin, 30. Juli, Leine Majestät der Kaiser sandte an Generalfeldmarschall v. Eichhorn folgende Depesche:
Mein lieber Generalfeldmarschall! Mit Entrüstung und tiefem Bedauern erhalte Ich die Meldung von dem verabscheuungswürdigen Derbrechen, das gegen f! e ^ren Adjutanten begangen wurde. Seien S5 *; « er ^ufrichttgen, herzlichen Teilnahme versichert. Ich hoffe und wünsche mit Gott, daß Ihnen baldige Wiederherstellung beschieden sein möge. Er erhalte Sie uns und dem Baterlande.
Mit herzlichem Gruß Ihr wohlgeneigter
König Wilhelm.
Nach einer neuesten Nachricht ist der allerorten hochgeschätzte und beliebte Armeeführer, Generalfeldmar- schall v. Eichhorn leider an den Verletzungen gestorben. Das deutsche Heer hat damit einen seiner befähigsten Offiziere verloren. - Kurz vor dem Tod des Generalfeldmarschalls ist auch sein Adjutant gestorben.
Sar €rgebnis im 4. Krl^jabre.
Utbe* 880000 Gefangene. — 7 000 Geschütze
Berlin, 30. Juli. Die Leistungen des deutschen Heeres während des vierten Kriegsjahres kommen in folgenden Zahlen zum Ausdruck:
Ben Feinden wurden entrissen und von den deutschen Truppen besetzte im Osten 198 256 qkm. in Italien 14 425 qkm, an der Westfront 5323 qkm (geräumtes Gebiet an der Marne ist abgerechnet), im ganze 218002 qkm. ferner Ralfen unsere Truppen vom Feinde bzw. von räuberischen Banden zu säubern: in Finnland 373 602 qkm, in der Ukraine 452 033 qkm, in der Krim 25 727 qkm.
® e “‘ e "urd°n eingebracht: 7000 Geschütze, -4600 Maschinengewehre, 751912 Gewehre, 2 876 500 Scf)u& Artilleriemunition, 102 250900 Schutz Infanterie- rnumhon, 2000 Flugzeuge, 200 Fesselballons. 1705 Feld- EuKf)en, 300 Tanks, 3000 Lokomotiven, 28 000 Eisenbahn- wagen, 65000 Fahrzeuge.
Die Zahl der im 4. Kriegsjahre gemachten Gefangenen beläuft sich auf 838 SV0. Somit hat die
7^^^°"genenzahl eine Höhe von nahezu 3 /2 Millionen erreicht.
Zur militärischen Lage im lvesten.
0 ' ü® 3ult. Im „Daily Telegraph" erklärt ÄlbbS, dos Schicksal der Welt werde entschieden sein
ba f 2a"b gelb werde und vielleicht bevor die Herbsternte cingebracht sei.
2 ^. 3ii,i. Der „©ordere dclla meldet aus PariZ: Die Negierung befiehlt die ^ 4 xr?i 9te Anziehung von 450000 Freigestellten der August'^" ^"dustrie für die Zeit vom 1. bis 10
dob 29 ' Juli. Die „Times" stellen fest,
daß die Deutschen anscheinend unerschöpfliche Reserven
blitzen. Ihre Hauptaufgabe bestehe darin, ihre Vor- rate au Menschen instand zu halten, der Verband solle nuc “ ntcc bec ein ^Ö en Voraussetzung, daß mehrere Millionen Amerikaner zu ihm stoßen, darauf rechnen, das zahlenmäßige Urbergewicht zu erlangen.
Genf, 20. Jult. Der „Temps" meldet von der Front, unser Vorpostcngelände bet Reims ist wieder unter deutschem Feuer. Alle Anzeichen lassen erwarten, daß wir nicht mehr weit vom Gegenangriff des Feindes entfernt stnd.
flfflllicöe deiufcbe Lsgerdrttcvke.
® erltn, 26. Jult. Neue U-Bootserfolge im Sperrgebiet um England: 18000 Bcuttocegtstectonnen.
Der Chef des Admiralftabes der Marine.
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wtb. Großes Hauptquartier, 27. Juli 1918.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Die Kampftätigkett lebte vielfach am Abend auf. Sie war während der Nacht besonders beiderseits der Scarpe in Verbindung mit erfolglosen Vorstößen eng- ltjchec Infanterie gesteigert.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
An der Schlachtfront zwischen Soiffons und Reims staute die Gefechtstätlgkcil gestern weiterhin merklich ab. — In der Champagne wurden Tetlangriffe der Franzosen beiderseits von Perthes abgewiesen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Erfolgreiche Erkundungs-Vorstöße in den Vogesen und im Sundgau.
Der Erste Generalquartiermeistec: Ludendorff.
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Berlin, 27. auch heute ruhiger
wtb.
Juli, abends. An der Kampffront Tag.
1918.
Großes Hauptquartier, 28. Juli Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Rege Erkundungstätigkeit. Stärkere Vorstöße des Feludes nördlich der Lys, beiderseits der Somme und nordwestlich voii Montvidicc wurden abgewtejen. In einzelnen Abichnttten Artlllerierättgkett.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
^ An der Kampffront verlief der Tag ruytg. Kleinere ^nfantenegefechle im Vorgelände unjerex Stellungen. In der Champagne drang der Feind bei örtlichem An- griff in unsere vorderen Linien südlich vom FlchteC berge ein. Unser Gegenstoß warf ihn glößtentetts wieder zuruck.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorfs.
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Berlin, 28. Juli, abends. Kämpfe am Ourcq. Im übrigen ruhiger Tug.
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Berlin, 28. Juli. Im Kanal wurden 21000 Bruttoregistertonnen versenkt.
Der Chef des Admiralftabes der Marine.
wtb. Großes Hauptquartier, 29. Juli 1918.
Westlicher Kriegsschauplatz:
^ Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Teilangnffe, die der Engländer nördlich der Lys, fy C °x t ^oarpe und in breiterer Front auf dem Norduser der Somme führte, wurden abgewiesen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
vZn den Kampfabschnitten südlich der Aisne ruhiger Vormittag. Am Nachmittage wurden nördlich von Villemontolce Teilangriffe des Feindes, denen heftiger Artilleclekampf vorausging, im Gegenstoß abgewiesen. 3» der ^iacht vom 26. zum 27. Juli haben wir etwa zwischen Ourcq und Ardre unser vorderes Kampfgelände
planmäßig geräumt und die Verteidigung in die Gegend Fere-en-TardenoiS — Ville-en-TardenoiS verlegt. Dem Gegner blieb unsere Bewegung verborgen. Am 27. lag noch das Feuer seiner Artillerie auf unseren ölten Linien. Nachhuten verhinderten seine erst am Nachmittag zögernd vorfühlenden Truppen an kampfloser Besitznahme des von uns abgegebenen Geländes. Gestern versuchte die feindliche Infanterie, sich unter starkem Feuerschutz an unsere neuen Linien heranzuarbeiten. Schwache im Vorgelände belassene Abteilungen empfingen den Feind auf nahe Entfernung mit Gewehr- und Maschinengewehrfeuec und fügten ihm empfindliche Verluste zu. Auch die seit dem Tage vorher eingerichtete Artillerie und Schlachtfltegec fanden in anmarschierenden Kolonnen und Panzerwagen des Feindes lohnende Ziele. Vor starken Angriffen des Gegners bei und füd- östlich von Fe.e-en-TardenotS wich untere Vorfeldbesatzung nach Erledigung ihrer Aufgabe befehlsgemäß auf ihre Linien zurück. Die mehrfach wiederholten Angriffe deS Feindes fühlten zu heftigen Kämfen, die mit Zurück- Werfen des Gegners endeten. Hierbei haben sich unter Führung des Generals Boyelin oft- und westpreußische Regimenter, die schon auf den Höhen nordwestlich von Chateau-Thierry und seit Beginn der Schlacht fast täglich mehrfachen Ansturm französischer und amerikanischer Divisionen zum Scheitern brachten, auch gestern wieder besonders hervorgetan.
Leutnant Loewenhardt errang seinen 45. Luftfieg.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
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Berlin, 29. Juli, abends. An unseren neuen Linien westlich von Fere-enTardenoiS stnd schwere Angriffe des Feindes blutig gescheitert.
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Berlin, 29. Juli. Im Sperrgebiet um England wurden 18000 Bruttoregistertonnen versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
«
wtb. Großer Hauptquartier, 30. Jult 1918 Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht
Rege nächtliche Erkundungstätigkeit. Tetlangriffe der Engländer in Gegend Merds (nördlich der LyS) und beiderseits von Aylette (südlich von Arras) wurden abgewiesen.
Heeresgruppe DeutscherKronprinz.
An der Kampffront griff der Feind unsere neuen Linien nördlich des Ourcq und unsere Stellungen auf den Waldhöhen südwestlich von Reims mit starken Kräften an. Franzosen, Engländer und Amerikaner wurden unter schwersten Verlusten für den Frind auf ihrer ganzen Angrlffsfront zurückgeworfen. — Der Schwer. Punkt des feindlichen Angriffes war gegen die Front HartenneS—Ferc cn-Tardenots gerichtet. Hier stürmten dichte Angriffswellen des Gegners am Vor- und Nach- Mittage immer wieder von neuem an. Vor und an unseren Linien, teilweise in unseren Gegenstößen brach der Ansturm zusammen. Am Nachmittag dehnte der Feind seine Angriffe Uber Ferc-en-TardenoiS nach Osten bis zum Walde von Mcnniere aus. Sie hatten ebenso wenig Erfolg wie Teilangriffe, die er am Morgen am Walde von Mcnniere, in den Abendstunden in breiter Front westlich von Villc-en-Tarbrnois führte. Süd- westlich von Reims wiederholte der Feind zwischen Chambrery und Briny an einzelnen Stellen bis zu 5 Mal feine Angriffe und setzte sie bis zum späten Abend in heftigen Tcllangdffen fett. Er wurde überall blutig abgewtcsen. — In der Champagne vertrieben wir südlich vom Fichtelberg den Feind aus Gräben, die er seit seinem Vorstoß am 27. Juli noch besetzt hielt, und nahmen einen feindlichen Stützpunkt nordöstlich von Perthes.
Leutnant Loewenhardt errang seinen 46. Luftsieg.
Der Erste Generalquartiermetster: Ludcndorff.
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Berlin, 30. Juli, abends. Nach feiner Niederlage am gestrigen Tage verhielt sich der Feind heute ruhig.


