Das Ende der BolschewM-FLotte
Beseitigung unhaltbarer Zustände.
Ter Friedensvertrag von Litguisch-Vrest sieht im Artikel V vor, daß die russischen Kriegsschiffe entweder in russische Häfen gebracht und dort bis zum allgemeinen Friedensschluß bleiben oder, falls sie russische Häfen nicht mehr erreichen können, in fremden Häfen entwaffnet und unbeweglich gemacht werden müssen. Einzelne Teile der Schwarzmeer-Flotte setzten sich über diese Bestimmung hinweg und kreuzten auch nach dem Friedensschluß weiter im Asow- schen Meere.
Nach und nach nahmen sie sogar eine feindselige Haltung gegen die verbündeten Streitkräfte an und zwangen dadurch diese mehrfach zu bewaffnetem Einschreiten. Im Verlauf des Frühjahrs wurde es immer klarer, daß der Einfluß der Moskauer Regierung auf einzelne Teile der Schwarzmeer-Flotte gleich Null war, und daß diese Flottenteile vielmehr selbständig den Krieg fortsetzende Freischaren auf dem Wasser darstellten, die man auch mit dem Ausdruck Piraten bezeichnen konnte.
Erst mit der Besetzung der Halbinsel Krim und des Kriegshafens Sewastopol wurde Ende April der größte Teil der ehemaligen russischen Schwarzmeer- Flotte an weiteren Verstößen gegen den Brester Frieden verhindert. Die wichtigsten und neuesten Einheiten der ehemaligen Schwarzmeer-Flotte hatten sich jedoch entgegen der in Brest vereinbarten Regel nach Novo ros si sk begeben und verweigerten die Rückkehr nach ihrem Ausgangshasen.
c Für die verworrenen Verhältnisse an Bord dieser Schiffe ist es bezeichnend, daß sie in wenigen Tagen mehrfach die Staatszugehörigkeit wechselten und nacheinander die rote Bolschewisten-Flagge, dann die rot- aoldene Flagge der neugegründeten russischen Republik dann die blaugelbe ukrainische Flagge und neuerdings wieder die weiß-blaue Andreas-Flagge des russischen Kaiserreichs setzten. Neben den Besatzungen bevölkerten auch Frauen, Kinder und Zivilisten diese Kriegsschiffe.
Nach den Erzählungen russischer Seeoffiziere und Matrosen, die sich diesen unklaren. Verhältnissen durch Abreise entzogen, müssen unter den Besatzungen dieser Schiffe weitgehende Meinungsverschiedenheiten geherrscht haben. Im Verlauf dieser Streitigkeiten ist Mitte Juni das Großkampfschiff „Swo- bodnaja-Rossija", früher „Jekaterina II." genannt, durch einen Torpedoschuß des russischen Torpedobootszerstv- rers „Kertsch" versenkt worden. Auch einige Torpedobootszerstörer fielen diesen Kämpfen zum Opfer und sind nach Angabe der erwähnten russischen Offiziere an der Ostküste des Schwarzen Meeres versenkt oder auf den Strand gesetzt worden.
Das Großkampfschiff „Wolja", früher „Imperator Alexander III" genannt, sowie mehrere moderne Torpedobootszerstörer kehrten am 19. Juni nach Sewastopol zurück, wo sich nunmehr die gesamte für Kriegszwecke noch brauchbare ehemalige russische Schwarzmeer- Flotte unter deutscher Kontrolle befindet.
wengeheu sämtlicher gemäßigter Rechts- und Linksparteien, die Aufrechterhaltung des Ententebündnisses und die Befürwortung eines pewaff- neten Eingreifens der Entente. - Vertraulich wurden Mitteilungen über die „erfolgreiche" Tätigkeit Kerens- krs (der in den Ententeländern für die „Unterstützu"g" der Gegenrevolution gegen die Bolschewiki wirbt) gemacht.
Der rumänische Friede
angeommen.
Tie in Jassy tagende Kammer hat nach kurzer Aussprache dem Frieoensrertrage zugestimmt. Gegen die lednisbedingungen sprachen sich nur die Äbg. -Lranen, Bagaunescu. Eodreanu, Euza sowie General ploereseu aus, der erklärte, daß er zwar als erster das Wort ..Frieden"' an der.Front ausgesprochen habe, aber den jetzt abgeschlossenen Frieden nicht anerkennen lonne — Am Sonnabend lag der Friedensvertrag dem Senat zur Ratifikation vor.
Fliegerheimfuchmig von Paris.
Wirkungen — wie noch nie.
Der letzte deutsche Fliegerangriff auf Paris übertraf an Heftigkeit weit alle bisherigen Angriffe. Der Sachschaden soll ein recht beträchtlicher sein, lieber die Zahl der Opfer an Verwundeten und Toten liegen zur Stunde genaue Berichte noch nicht vor. Der Präsident Poincaree und der Polizeipräfekt von Paris besichtigten die Einschlagstellen der Bomben.
Tie Franzosen suchen zu vertuschen.
Die Franzosen melden nach dem Fliegerbesuch am Mittwoch bereits einen zweiten: „Mehrere Gruppen feindlicher Flugzeuge überflogen in der letzten Nacht unsere Linien in der Richtung auf Paris und wurden durch besonders heftiges Abwehrfeuer bekämpft. Mehrere Bomben wurden abgeworfen und Sachschaden angerichtet. Einige Menschenopfer werden gemeldet."
Vom Ll-Bootkrieg.
Die N-Boot-Beute.
(Amtlich.) Berlin, 30. Juni. Neue U-Boots- erfvlge im Sperrgebiet um England nach Meldungen der von See zurückgekehrten U-Boote: 13 000 Brutto- registertonnen. Der Chef des Admiralstabes der Marine.
U *"M sind, daß auch diesmal Wiede,- ungarische Truppen in übermäßig großer Zahl in A„- spiuch genommen worden seien und daß der Verlust
e ' ÖQ &..? n der ganzen Offensive und am Ruckzug 33 ungarische und ;!7 österreichische Regimenter teilgenommen haben, also 47 Prozent Ungarn und o3 Prozent Oesterreicher. (Abg. liähue: Wieviel Ungarn waren in österreichische Regimenter eingereiht?) Der Verlust der Italiener betrug beim an ,-en Vorrucken und Rückzug l 5 0 0 00 Mann Er iiberswiat i°E w'" unsere Verluste an Toten. Verwundeten s* ran Ji? n ', .dluch wurde Die Nachricht verbreitet daß der Verlust durch Munitionsmangel verursacht wurde. (Ruf: Mangel an Proviant?) Mit Munition
Wo ist der Zar?
Ueber das Schicksal des Zaren laufen in Rußland noch immer widersprechende Gerüchte um. Nach einer Lesart befindet er sich noch immer auf der Jekateri- nenburg, nach einer anderen wurde er vor der Beschießung Jekaterinenburgs von Roten Gardisten nach Moskau in Sicherheit gebracht. Ein drittes Gerücht will wissen, daß nicht auf den Zaren, sondern auf dre Zarin ein Anschlag verübt und sie verwundet worden sei.
Aus den Petersburger Archiven.
Die Moskauer „Snamja Truda" (Arbeiterfahne) berichtet: Die Herausgabe eines neuen Sammelwerks geheimer Schriftstücke wird vorbereitet, die diesmal den deutschen Imperialismus betreffen. Sie stammen aus dem dritten Hofarchiv in Petersburg. Gegenwärtig wird an der Sichtung des Briefwechsels zwischen Ni kolaus II. und Kaiser Wilhelm gearbeitet.
Englische Schoflrgkeit.
Das tschechische Volk, das dumm genug ist. sich von seinen Kaffeehausführern in Landesverrat gegen Oesterreich treiben zu lassen, soll die Kosten der tschechoslowakischen Expedition für England in Sibirien auch noch selber bezahlen.
Die Kosten für den Unterhalt der tschecho-slowa- nschen Armee in Rußland und Sibirien wurden Ende 1917 durch eine Anleihe von 20 Millionen Francs unter Bürgschaft des tschechischen Volkes gedeckt. Zehn Millionen davon brachte die tschecho-slowakische Kolonie m Amerika auf, fünf Millionen die Tschechen in Mrgland und Frankreich und fünf Millionen die russischen Tschechen. Auf Grund dieser Anleihe, die in ihrem vollen Umfang gezeichnet wurde, gab die fvan zosische Regierung einen bedeutenden Vorschuß.
Dolch und Gift für die Bolschewiki,
* Wie „Politiken" aus Petersburg erfährt, teilte dort Uritzky bei dem Zusammentritt der Sowjet, mit. die Polizei habe sichere Beweise dafür, daß die Ermordung Wolodarskies von Sozialrevolutio nären (Kerenski-Leuten) der Rechten mit Unterstützung englischer Gelder organisiert worden sei. — Wolo darski wurde am Sonntag unter großen Feierlichkei ten begraben.
Das hungexndc Petersburg.
Petersburg war nach einer Mitteilung des Ver pflegungskommissariats vier Tage ohne jede Qu fuhr. * y «j
Von 26 Waggons Getreide, die aus U f a abaesandt und von den Tschechen durchgelassen waren, sind in Petersburg nur 11 Waggons angekommen. Die übrigen wurden auf Zwischenstationen von Eisenbahnbeamten abgehangt Infolge dieser Vorkommnisse ist auf einigen Eisenbahnknotenpunkten der Ausnahmezustand erklärt worden.
Tie Gegenrevolution in Rußland.
Die Kadettenpartei („konstitutionelle demokratische Partei"', etwa die deutsche Volkspartei). nahm die Bezeichnung Ordnungspartei an. Sie hielt in Moskau am 8. Juni eine Versammlung ab, bei der 100 Kaperten anwesend waren. Sie beschlossen das Zusam f
m Je weiter von Europa ein Ursprungsland für Rohstoffe entfernt liegt, um so schwieriger gestalten sich dort unter dem Einfluß des U-BoötkriegeS die Transportverhältnisse, da heutzutage die Schiffsraumnot unsere Feinde dazu Zwingt, den dringend nötigen Bedarf in möglichst kurzen Reisen heranzuschaffen, ^nsolgedesfen füllen sich in Uebersee die Speicher mit Gütern, die seit Jahren schon des Abtransportes harren Wre eine italienische Zeitung jetzt mitteilt, sind deshalb die Tabaksgesellschaften von Sumatra dahin ubererngekommen, von der Ernte 1919 ab die Tabaksgewinnung auf 50—60 Prozent-der bisherigen Menge einzuschränken, wenn sich bis zum August d. I. die Transportmöglichkeiten nicht gebessert haben sollten Die Ernte der Jahre 1916 und 1917 liegt noch in den Schuppen angehäuft.
Allgerueiue Kriegsuachrichten.
Schamlose Ausplünderung der Flüchtlinge.
Ueber das Elend der Flüchtlinge aus den besetzten und bedrohten Gebieten, die von ihren eigenen Landsleuten ausgenutzt werden, veröffentlicht die französische „Humanitee" einen langen Artikel, in dem sie Schutz und Hilfe für die Flüchtlinge verlangt. Spekulanten mieten im Innern Frankreichs alle leerstehenden Wohnungen auf, um sie zu fabelhaften Preisen an die ankommenden Flüchtlinge weiter zu vermieten. Die gleiche Erscheinung trete im Handel mit Kleidern und Lebensmitteln zutage. „Die unglücklichen Leute," so heißt es in dem Artikel, „sehen sich ohne Verteidigung der schamlosen Ausnützung durch die Spekulanten ausgesetzt, und wütende Beamte behandeln sie als unerwünschte Last." Das Blatt erklärt, es wäre höchste Zeit, da ß die Verwaltung die Verpflegungs- und Unterkunftsfrage der Flüchtlinge regele. Der Skandal habe jetzt lange genug gedauert." — Der Allgemeine Arbeitsbund, der anfangs Juli seinen Jahreskongreß in Limoges abhalten wollte, sieht sich genötigt, einen anderen Ort zu wählen, da die Stadt zurzeit derart mit Flüchtlingen überfüllt ist, daß es unmöglich ist, dort einen Kongreß abzuhalten.
Ueber die beiderseitigen Verluste an der Piave
hat sich im ungarischen Abgeordnetenhause Ministerpräsident Dr. Wekerle ausgesprochen:
„Das Haus weiß, daß wir an der Piave und der Brenta vorgedrungen sind, und, um Menschenleben zu schonen, nachdem die Festhaltung unserer Positionen mit riesigen Verlusten verbunden gewesen wäre, uns an der Piave zurückgezogen haben und nur an der Brenta manche okkupierte Gebiete behielten. Bei diesem Rückzug sind insgesamt 1 2 000 Gefangene in die Hände des Feindes gelangt, während 5 0 0 0 E rtalienische Gefangene in unsere Hände fielen. Diese Ziffer kann bei Offensive und Rückzug nicht als übermäßig bezeichnet werden. Viel trauriger ist der Verlust, den wir an Toten, Verwundeten und Kranken erlitten haben. Ein großer Teil hiervon, entfällt auf die Kranken. (Abg. Fenhes: Und dev Hunger?) Die Ziffer der Kranken und Verwundetem kann nicht strenge abgesondert werden, weil der Stand- in der Weise festgestellt zu werden pflegt, daß wiv dre Zahl der heimkehrenden Truppen zur Grundlage» genommen haben. Wir haben einen riesigen, sehr- bedauerlichen Verlust erlitten, der aber im Vergleiche zu b»er 10. und 11. italienischen Offensive, die damals erlittenen Verluste nicht überschreitet, ja hinter diesen zurückbleibt, denn in der 10. und 11. ttalie* iw^ww, Offensive hatten wir einen Verlust vom 80 000 bis 100000 Mann, jetzt aber ist unser Verlust gleichfalls annähernd 100 000 Mann. (Bewegung.) Ich will nur noch bemerken, weil auch solche,
Armee nie so gut versehen als Mitte >)UNi. Richtig i,t. dag, nachdem von den über die ^lave geschlagenen drei Brucken unglucklia-erweije die oversle elnsturzke, dann die beiden anderen rimae* wodurch in der Beförderung von Mu- u..!<.i und Proviant unüberwindliche Schwieriakeilen entstanden. (Bewegung.) Aber Munitto./smangel bestand nicht. Allerdings konnte an Munition und Pro- ich' soviel hinüberbefördert werden, (BewegnngO)" impfenden Truppen benötigt hätten.
Die englischen Arbeiter sollen gehorchen.
soll ihnen trotz des friedenssreundlichen Beschlusses de„ Arbeiterkongresses kriegswülige Maijllngen nachgesaqr werden, ^-ie „Times" sagt in einer Besprechung der Ar- beuer.oliserenz, daß die pazifistische Gruppe trotz ihrer levhasten Tätigkeit noch bei wcitein in der Minderheit ist. Die gesamte Mitgliederzahl der Unabhängigen Arbei- tervartei übersteige nicht 40 000 Mitglieder in, Vergleich zu den 2y 2 Millionen Mitgliedern der Arbeiterpartei. (Zwei Tinge sind für die Konferenz charakteristisch: Erstens/daß öw Pazifisten die Frage, ob sie wünschten, daß die Arbeiter minister aus der Negierung a u s t r ä t e n , um die Regierung bei der Fortführung des Krieges zu schwächen, nicht zu beantworten vermochten, zweitens, daß trotz der heftigen Proteste gegen die Anwesenheit K e r e n S - k i s nur drei Delegierte Hendersons Antrag widersprachen, KerenSki anzuhören.
Kleine Kriegsnachrichken.
"Fliegerleutnant Wüsthoff wurde hinter den feindlichen Linien zur Landung gezwungen und fiel verwundet in französische Gefangenschaft.
"Der amerikanische Flieger Bah lies den Angaben der französischen Presse bisher zeuge zum Absturz gebracht hat. wurde hinter scheu Front zur Landung gezwungen und genommen.
"Der japanische Flieger Kobasyka, der als freiwilliger Flieger in das französische Fliegerkorps eingetreten war. wurde im Luftkampf mit feindlichen Flugzeugen in 3000 Metern Höhe getötet.
" In einer Stadt im Staate Rhode Island in den Vereinigten Staaten hat man beschlossen, an den Gymnasien den deutschen Sprachunterricht abzuschaffen und an seine Stelle den Unterricht in der spanischen Sprache zu setzen.
" Nach amtlichen Ziffern belaufen sich die Kriegskosten Englands auf 6 848 000 Pfund Sterling täglich.
der nach lef Flug- der deutgefangen
Die spanische Krankheit
in Deutschland.
Rach Madrid und London — Nürnberg.
Die vor kurzem in Spanien aufgetretene Massenerkrankung hat überraschenderweise ihren Einzug in Nürnberg gehalten. Hier ist in mehreren Bureaus und Arbeitsräumen plötzlich eine Anzahl Personen unter Mattigkeit und Fiebererscheinungen erkrankt. Allem Anschein nach handelt es sich um Influenza.
Ter königliche Bezirksarzt Medizinalrat Dr.Wetzel erlaßt eine Kundmachung, in der er Ratschläge zur Verhütung von Ansteckung und Anweisungen zur Pflege der Erkrankten gibt, zugleich aber betont, daß kern Grund zu ernster Besorgnis vorhanden sei, da die Krankheit regelmäßig verlause.
Dir Krankheit stammt von der Front.
Tie „Daily Mail" befaßt sich mit der bereits gemeldeten Krankheitserfcheinung in Paris und schreibt unter der Ueberschrift „Eine Influenza-Epidemie in Paris": Tie Influenza-Epidemie ist in Paris zum zweitenmal aufgetaucht: man nennt sie jetzt die „spanische Grippe", weil die Krankheit inzwischen auch Spanien betroffen hatte. Nach einer Mitteilung des Psteur-Jnstituts stammt die Krankheit von der Front. Im Mai kam sie zum erstenmal nach Paris, dehnte sich dann auf Spanien aus und ist nun wieder nach Paris zurückgekehrt. Wenn sie sich nicht auf Spanien ausgedehnt hätte, so würde die Welt wohl nie etwas von ihr erfahren haben. Die Zeitung bemerkt, die Krankheit, die Fieber und allgemeine Müdigkeit Hervorrufe, sei nicht ge fahr lich und daure höchstens zwei Wochen.
Nur Neuauflage der Influenza-Epidemie.
In Berliner ärztlichen Kreisen erwartet man bestimmt, daß es sich um eine Jnfluenzaepidemie handle, wie sie in den Jahren 1889 bis 1893 ganz Europa überzogen habe. Ein wirkliches Vorbeugemittel gegen die Erkrankung gebe es nicht.
Ein Mitglied des Kochschen Instituts hat bereits Fälle der neuen Krankheit behandelt und in einem Falle den Jnsluenzabazillus einwandsfrei nach- gewiesen. Seinen Beobachtungen zufolge werden ältere Persönen weniger als junge Personen von der Krankheit befallen, die nach heftigem Fieber mit Schleimhäutereizung innerhalb 2 bis 3 Tagen harmlos verläuft. Die Gefahr für die Zivilbevölkerung hält er für gering. Bisher sei bei den Erkrankungen noch kein Todesfall vorgekommen.
Politische Rundschau.
— Der deutsche Gesandte in Christiania, Admiral v. Hintze, ist in Berlin eingetroffen.
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:: Erhöhung der Börseusteueru. Dem Reichstage ist zu den neuen Steuervorlagen ein Antrag Gröber (Ztr.) zugegangen, der die Börsenumsatz-Steuer, die ist


