Ausgabe 
13.4.1918
 
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ein an die Oeffentlichkeit, der neben den Fragen der Kriegs­teilnehmerfürsorge rein sozialdemokratische politische For­derungen auf seine Fahne schrieb. Erst in neuerer Zeit, nachdem inzwischen der Oberbefehlshaber in den Marken Herrn Kuttner zufolge bekannter Vorgänge die Arbeit in dem Berliner Bund verboten hat, hing sich der Berliner Bund den Schafspelz politischer Neutralität um und in dieser Verkleidung ziehen seine Sendlinge gegenwärtig allenthalben im Land auf Werbung unter den Kriegs­beschädigten umher, - unter der Parole von der politischen Neutralität veranstalteten dieselben Personen jüngst in Weimar einenBundestag".

Die Verquickung von Fragen der Kriegsteilnehmerschaft mit politischen Nebentendenzen ist sachlich nicht angängig. Unsere Feldgrauen tun außen ihre staunenswerten Taten ohne Rücksicht auf Parteien und Sondermeinungen - auch die Heilung ihrer wirtschaftlichen Wunden darf nichts mi Parteigezänk zu tun bekommen,- der Versuch, dieser Inter­essen offen oder versteckt parteiischen Zwecken vorzuspannen, muß allseitig bedauert und bekämpft werden. Dies ist auch der Standpunkt, den unlängst eine ve trauliche, zwanglose Besprechung von Anhängern aller bürgerlichen Parteien im Reichstag einhellig teilte. Bei dieser Besprechung, welche die Notwendigkeit einer ehrlich neutralen Organi­sation der Kriegsteilnehmerinteressen zum Gegenstand hatte, wurde der in München gegründete Bund deutscher Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigter (den man im Gegensatz zum roten Berliner Bund kurzMünchner Bund" nennen wird) als geeignete Stelle für eine Sammlung auf neutralem parteilosem Boden anerkannt.

DemMünchner Bunde" schlossen sich demzufolge auch eine Anzahl Parlamentarier verschiedenster Parteirichtun­gen an, darunter die Herren: Behrens (D.F.), Bruhn (F. V. P.), Heckmann (N.-L.), Held (Bayer. Z.), Irl (g.), Koß- mann(g.), Dr. Müller-Meiningen (F. V. P.), D. Mumm (D. F.), Scheef (D. D.), Dr. Werner-Gießen (D. F.), Dr. Wildgrube (K.).

Dieser Münchner Bund nimmt sich nicht bloß um die Interessen der körperlich beschädigten Kriegsteilnehmer an, sondern er stellt auch ein umfangreiches Programm positiver Vorschläge auf zur Ausführung von Maßnahmen,um jenen Kriegsteilnehmern, welche in ihrer wirtschaftlichen Exi­stenz besonders schweren Schaden erlitten, seinerzeit bei ihrer Heimkehr entsprechend unter die Arme zu greifen. Wie der Vertreter des Münchner Bundes in der erwähnten Besprechung im Reichstagsgebäude bekanntgab, wirdeine Denkschrift über die Art, wie das ganze Fürsorgewerk auf­gebaut werden könnte, demnächst den maßgebenden Stellen zugeleitet werden.

Es ist erwünscht, daß Publikum und Presse sich über fol­gende Tatsachen klar sind: der Berliner Bund, der sich neuerdingsReichsverband" nennt, ist ein rein sozialdemokratisches Produkt, als solches behördlich und von allen, die halbwegs eingeweiht sind, erkannt: der Berliner Bund selbst aber stellt seinen sozialdemokratischen Ursprung und seine rote Tendenz in Abrede und gebärdet sich neuerlich reinneutral". DerMünchner Bund" hat das Vertrauen (angesehener Parlamentarier aller bürgerlichen Parteien, er will das Kriegsteil­nehmerinteresse auf rein sachlicher Grundlage, ohne jede Nebentendenz, sammeln und vertreten, - im Benehmen mit den einschlägigen Behörden und privaten Organisationen jeder Art. Und der weiteren Tatsache wolle man nicht vergessen: die Kriegsteilnehmer haben ein gemeinsames Interesse, sie werden für dieses Interesse Anschluß suchen.

Sache des Publikums und der Presse ist es, dafür zu sorgen, daß die Kriegsteilnehmer nicht unter dem Deck­mantel von Schlagwörtern in Richtungen und Parteihinter­halte gezogen werden, denen sie zufolge ihrer vaterländischen Leistungen im Felde nicht zugehören!

Grzbergers Sturz?

Berlin, 12. April. DieTägl. Nundsch." macht folgende Aufsehen erregende Mitteilungen: Graf Herb ltng ist der Kanzler, der mit Erzbecgec gebrochen hat. Eczberger wird vom Kanzler nicht mehr empfangen. Graf Hertling hat aber noch ein weiteres getan. Am dritten Ostertage hat in Köln die Vertreterversammlung der rheinischen Zentrumspartet getagt. Hinter ver­schlossenen Türen. Wir sind in der Lage, den nichtssagen­den amtlichen Bericht durch einige Mitteilungen zu er­gänzen. Daß das Zentrum auf eine Rede Trimborns durch den begeisterten Beifall den Verzichtfricdcn der Reichstags Resolution fallen ließ, wurde ohne weiteres anerkannt. Daß auch im Westen von einem Frieden ohne territoriale Sicherungen und ohne Entschädigungen keine Rede mehr sein könne, das hat neben Hindenburg auch Hertling zuwege gebracht. Hertling har den Partei­führern erklärt, daß ec zurücktnten werde, wenn das Zentrum an der Erzbergerschen Kriegöpolitik festhalte und das hat gewirkt.

Ueber die Kursentwickelung der Kriegsanleihen im frieden.

Welchen Kurs werden unsere Kriegsanleihen im Fneden habsn? Das hängt in erster Reihe natürlich von dem Ausgange des Krieges ab. Nun, in dieser Hinsicht wird jetzt wo unser gefährlichster Feind unter Hinden- vurgs Schlagen zusammenbricht, wohl selbst der kälteste Rechner beruhigt sein. Der ungeheure Ruhm, den Deutsch­er ; u £ rd) * eine beispiellos dastehenden Siege auf den Schlachtfeldern und in seinen Werkstätten zu Hause er­rungen hat, wird bei den Kapitalisten der ganzen Welt, nach allen psychologischen Erfahrungen in einer Weise,' propagandistisch wirken, daß die deutschen Kriegsanleihen' voraussichtlich zum internationalen Standardpapier werden, so wie es vor dem Krieg die englischen Konsols waren.

Dabei wird der Umstand, daß unsere Kriegsanleihen hohen ginsanspruch gewähren, wie jene sicherlich dazu beitragen, den Reiz, den sie auf das inter­nationale Kapital ausüben werden, nicht unwesentlich zu erhöhen Die hieraus zu erwartende Nachfrage wird sich nach menschlichem Ermessen auf viele Milliarden belaufen,xwobei die riesige Kapitalfülle zu berücksichtigen bleibt, deren sich die neutralen Länder auf Grund ihrer Knegsgewinne erfreuen. Wird diese ausländische Nachfrage aber genügen, um das Verkaufsbedürfnis auszugleichen das bei vielen inländischen Zeichnern nach Wiederaufnahme der Friedensarbeit zutage treten wird? Man hat sich, offen sei es ausgesprochen, über diesen Punkt in unseren leitenden Finanzkreisen einige Sorge gemacht, daher ist auf alle Fälle für die Zeit nach dem Kriege eine groß­zügige Aufnahmeaktion vorgesehen. Heute aber sind maßgebende Beurteiler der finanziellen Vorgänge über- zeugt, daß, so gute Dienste die geplante Maßnahme als Mittel Zur Bekämpfung etwaigen Mißtrauens leisten kann, diese doch praktisch kaum in Tätigkeit treten wird, weil nämlich der Markt aus sich selbst heraus so stark sein wird, um solcher Hilfe von außen entraten zu können. Wie der Kneg alle militärischen Maßstäbe früherer Zeiten hinter sich ließ, so hat er, dank dem Umstande, daß die Gewinne an Kriegslieferungen im Inland blieben, einen derartigen Anlagehunger bei unseren eigenen Kapitalisten erzeugt, daß es trotz der bisherigen Kriegsanleihen immer schwieriger wird, ihm Befriedigung zu verschaffen. Dabei ist auf einen Punkt hinzuweisen, der bisher anscheinend nicht genügende Beachtung gefunden hat, nämlich daß bei emem Zinsfuß von 5 % das Kapital, dessen Zinsen nicht verbraucht werden, sich schon innerhalb von 10 Iahren verdoppelt, gegen etwa 1b Iahre bei 4 obigen Zinsfuß. Da sich nun ein großer Teil unserer Kriegsanleihen in solchen Kreisen befindet, die in der glücklichen Lage sind, X c? m crv* verbrauchen zu müssen, so leuchtet ein,

daß das Nachwachsen von anlagebedürftigem Kapital heute

ci in <l ert ^ öer Dor ^ gehen muß, als unter der Herr­scht des billigeren Zinsfußes. Heute steht bei uns die Sache so, daß beliebte Anlagepapiere, wie Städteanleihen, Hypothekenpfandbriefe, Obligationen großer Industrieunter­nehmen usw. kaum noch zu haben sind. Dieses außer­gewöhnliche Anlagebedürfnis wird natürlich im Frieden nicht bestehen bleiben, anderseits aber muß man sich des Gedankens. entschlagen, daß die Wiederauffüllung unserer Läger mit Rohstoffen sehr schnell vor sich gehen wird. Daran hindert, neben dem Mangel an Schiffsraum, vor allem die Tatsache, daß die Welt von Vorräten zum großen Teil entblößt ist. Sie sind einfach nicht erhältlich. Das ist aus mancherlei Gründen gewiß sehr bedauerlich. Für den heimischen Kapitalmarkt aber ist dieser Mangel indirekt von unberechenbarem Vorteil. Denn damit ent­fällt für einen großen Teil der Zeichner die Veranlassung, ihren Besitz an Kriegsanleihen zu Gelde machen zu müssen. Die diesbezüglich gehegten Befürchtungen erscheinen dem­gemäß mit der Dauer des Krieges immer weniger begrün­det zu sein. Nach alledem erscheint die Furcht vor einem plötzlich hervortretenden Angebot in Kriegsanleihen und daraus zu erwartenden Kursrückgang nicht nur nicht be­rechtigt, man wird vielmehr im Gegenteil annehmen können, daß der Kurs mit der Wiederkehr des Friedens­zustandes aus den eingangs angedeuteten Gründen eine steigende Richtung einschlagen wird. Wohl werden als­dann das Reich, die Bundesstaaten und Gemeinden an den Kapitalmarkt herantreten müssen. Aber solche Mam- mutanleihen, wie im Krieg, kommen dann nicht mehr in Frage. Vor allem aber wird man dann kaum nötig haben, einen Zinsfuß von 5 % zu bewilligen. Die Aus- gabe von niedrig verzinslichen Titeln wird aber automa- tich eine Höherbewertung der höher verzinslichen Kriegs­anleihen herbeiführen -von dem Liebhaberpreis ganz abgesehen, der diesen Dokumenten über erfüllte Kriegs­pflicht vermutlich bewilligt werden wird. Ob der Kurs auf 110 % oder noch darüber hinausgehen wird, darüber mögen sich die Sachverständigen streiten. Für den Zeich­ner auf die 8. Kriegsanleihe genügt es zu wissen, daß sie mit dem Erwerb dieser absolut sicheren, hochverzinslichen Anlage auch die Aussicht auf einen guten Kursgewinn erwerben.

L. Eschwege.

Lurückriehung des älteren Candflurms.

(E^ herrscht über die seit einiger Zeit für den Aus- ausch der älteren Jahrgänge des Landsturms bestehenden Bestimmungen vielfach Unklarheit. Jur Beseitigung von Zweifeln und Einschränkung aussichtsloser Gesuche hat das sächsische Kriegsministerium eine Bekanntmachung er- assen, die die ganze Angelegenheit klarstellt. Es heißt in der Bekanntmachung: .

1. Der Austausch erfolgt im allgemeinen nur bei den Trup­pen der vordersten Linie. Solange die Ersatzlage es zuläßt, soll die Maßnahme in besonders berücksichtuugswerten Fallen auch auf solche Truppen ausgedehnt werden, die zwar nicht zu denen der vordersten Linie gehören, aber trotzdem dem feindlichen Feuer stark ausgesetzt sind.

2. Der Austausch erstreckt sich nur auf Mannschaften, die länger als 6 Monate in vorderster Linie Dienst getan haben. Diese werden aus der vordersten Stellung zurückgezogen. Eine Zurückversetzuug in die Heimat ist dagegen nicht ohne ivei- teres angängig, da auf die Verwendung auch der älteren Land­turmleute hinter der Front, in rückwärtigen Fvrmatioiten und in der Etappe vorläufig noch nicht verzichtet werden kann.

3. Der Austausch war zunächst beschränkt auf die 45jährigen und älteren Landsturmle'.ute und insofern ist jetzt bei den Truppen der vordersten Linie im allgemeinen durchgeführt. So­weit die Ersatzlage es gestaltet, soll die Maßnahme auch-auf die nächsten jüngeren Jahrgänge ausgedehnt werden.

4. Der Austausch findet im allgemeinen nach dem Alter statt, besondere persönliche, wirtschaftliche, familiäre und gesund­heitliche Verhältnisse berechtigen jedoch zu Ausnahmen.

5. Das Fortschreiten des Austausches kann nicht gleichmäßig erfolgen, es ist von der jeweiligen Ersatzlage in den einzelnen Ilorpsbezirken abhängig.

c - 0- Aber bas Zurückziehen Heeresangehöriger aus der vo SSS«», " rttf, - öc ! T, r betreffenden Familien von schwere B e st in, nn 1 n nc! i* * ° ^ 1 betroffen worden sind, bestehen besonder

B bleibe keiner zurück!

Siebenmal haben Kriegsanleihen während w seres gewaltigen Ringens gegen eine wachsende Welt vo Feinden an alle deutschen Türen angeklopft.

Zn steigendem Maße ist ihnen ein freundlicher En pfang bereitet worden. Dadurch wurden sie zu den g< waltigen Milliardenheeren, die hinter der Front unser unvergleichlichen Truppen zu Lande, zu Wasser und in de arm .^Ellnatsiege von weittragender Bedeutung erfochter ber um k ie ^ 0^9 dieser unerläßliche, mit Eifer bemühte, hat sich um da- Vaterland hoch verdient gemacht.

Nun gilt es zum 8. Maie den Sieg in der Heimc zu organisieren. Er darf nicht nur nicht hinter den srübere Zurückbleiben sondern muß sie an Größe und Wucht über treffen. Das find wir der gegenwärtigen Schicksalsstund unseres Volkes schuldig. Das erwarten unsere tapfere Feldgrauen, das fordern unsere unvergeßlichen Gefallene

um em Opferbrmgen handelt es sich bei der Bete kgung an der 8 Kriegsanleihe ,o wenig wie bei dc Zeichnung auf die vorangegangenen Anleihen. Wer 'ih

mit ^S CTn . oer ?9 baren ® eIb 3U einem glänzenden Erfolg "lmmt ja nur seine eigensten Interessen durch di sicherste und die beste Kapitalsanlage wahr. Es bleib darumkeinerzurück, wenn ihn diese deutsche Siege- und Friedensanleihe in ihre Reihen wirbt! Sie kenn keine Untauglichen, sondern nur verwendungsfähige. Möck ten wir ihr jene innere Begeisterung entgegenbringen, di m der Teilnahme an der Zeichnung nicht ein vaterländ sches Müssen, auch nicht bloß ein selbst von den Feinde im Stillen bewundertes Können unseres Volkes, sonder ein entschlossenes Wollen zum endgültige Siege und ein bevorrechtendes Dürfen zur Mitherbe führung des heißersehnten Friedens erblickt!

O Hst y, Generalsuperintendent für den Konsistorialbezirk Wiesbaden,

Kgl. Hof- und Domprediger a. D.

/Sn alle Landwirte!

Im Osten ist der Feind erledigt. Im West lege unsere heldenmütigen Truppen Bresche auf Bresch in de Wall der Feinde. Um den Endsieg, vor allem übt unseren schlimmsten Feind England zu erreichen, ist e notwendig, die gesamte Kriegsrüstung auf der vollen Höh bis zum Schluffe zu erhalten. Dies ist aber nur möglicl wenn dem Reiche die nötigen Mittel in der neuen Krieg; anleihe in opferfreudiger und bereitwilligster Weise zr Verfügung gestellt wird. Kein Geld ist sicherer un nützlicher angewandt, als durch die Jeick nungder Krigsanleihe. Es kommt nicht nur cu die Höhe der Zeichnug an, sondern vor allem auch da auf, daß durch die Beteiligung aller Kreise des Volke unseren Feinden zum Bewußtsein gebracht wird, daß da ganze deutsche Volk geschlossen und einmütig von den einzigen Willen beseelt ist bis zum Endsiege auszuhaltei Der Erfolg der Kriegsanleihe soll unseren Feinden zeige! f daß nicht nur wirtschaftliche, sondern auch die sittlich | Kraft des deutschen Volkes beim Ausgange des vierte Kriegsjahres noch unversehrt und ungebrochen gebliebe ist. In diesem Sinne richten wir an alle Land wirb Landarbeiter die dringende Mahunng und die her- liche Bitte, Kriegsanleihe zu zeichnen und für dieselb mit allen Mitteln zu werben und von Mund zu Mun aufklärend zu wirken.

Kriegsausschuß der deutschen Landwirtschaft.

Deutscher Laudwirtschaftsrat. Bund der Landwirte.

Vereinigung deutscher Baueruvereine.

Deutsche Lauf wirschafts-Gesellschast.f Reichsverbaud deutscher Landwirtschaftlicher Genossenschastei Generalverband der deutschen Raiffeisen-Genossenschaften.

Reichsverband d. landwirtsch. Haussrauenvereinc.

Zwangsbewirtfchaftung landwirtschaftlicher un gärtnerischer 6rundftücke bis Ende des Jahres tylc

Nach dem bisherigen Recht konnte sich dei Zwang; bewirtschaftung von landwirtschaftlichen und gärtnerische Grundstücken nur bis Ende des Iahres 1918 erstreckei Im Interesse der Bewirtschaftung brach liegender Grund stücke und zur Förderung des Kleingartenbaues war be Fortdauer des Krieges eine weitere Hinausschiebung de Endpunktes für die Nutzungsentziehung geboten. Ein in diesen Tagen' ergangene Bundesratsverordnung siel daher vor, daß die Nutzungsentziehung bis Ende des Iahre 1919 erfolgen kann.

ferkelhöchslpreise nur kür Scblacbtferkel.

Zahlreiche Anfragen und Pressenotizen enthalten fr Meinung, daß die neuerdings festgesetzten Ferkelhöchs preise von 1,10 Mk. pro Pfund Lebendgewicht ab Sta bei allen Ferkelverkäufen Geltung haben, gleichgültig, 3 welchem Zwecke die Tiere erworben werden. Demgegefi über sei darauf hingewiesen, daß dieser Höchstprei' nur fürSchlachtferkel gilt, die zum Zwecke s.of o' tiger Schlachtung erworben werden, nicht aber si Tiere, deren Kauf zu Zuchtzwecken oder zur 2t u ft e 11 xi n g zum Mästen erfolgt.

Das Heldheer braucht dringend heu und Ztroh Landwirte helft dem Heere!