rohen Holzsohle ausgleichen: mit Metallzwecken, gegliedert, auswechselbarer Lauffläche u. a. m. Man kann hier auch gefällige Muster an Kriegsschuhen sehen, bet denen man ebenfalls Von einer gezwungenen Einheits- form abgesehen hast Die Preise freilich bewegen sich noch auf einer Höhe, die ein Sinken sehr empfehlenswert macht. — Ein weiterer Zweig dec Bewirtschaftung innerhalb der E. S. G. erstreckt sich auf die Verwertung der Leoerabfällc, aus denen noch Fette und Düngemittel gewonnen werden, so daß nichts verloren geht. Alle diese Einzelheiten bringt die Ausstellung in reicher Auswahl zur Anschauung.
>fu$ Stadt und Land.
* Aufnahme der Viehbestände bei ungenügendem Angebot. Nach dec Bekanntmachung Großh Mi' nisteriums des Innern über Fleischversorgung vom 12. Dezember 1917 (Reg.—Bl. S. 295) ist dec Vieh handelsverband berechtigt, bei nicht genügendem Angebot eine Aufnahme dec Viehbestände durch seinen Beauftragten unter Zuziehung des Vertrauensmannes dec Landwirtschaftskammer und des Vertrauensmannes der Landes-Milch- u. Fettstelle vorzunehmen. Die so gebildete Kommission hat die Aufgabe, die zur Schlachtung geeigneten Tiere in die Schlachtviehliste aufzunehmen sowie bei den einzelnen Viehhaltern festzustellen, ob das diesem gehörige Vieh (Rinder, Schweine, Kleinvieh) zum Bestand des Viehhalters an Futtermitteln nicht in offenbarem Mißverhältnis steht und wenn sich ein solches Mißverhältnis ergibt, einen entsprechenden Teil dieser Tiere ebenfalls in die Schlachtviehliste aufzu- nehmen. Die in die Schlachtviehltste aufgenommenen Tiere sind dem Besitzer alsbald zu bezeichnen. Einsprüche gegen die Aufnahme von Tieren in die Schlacht- viehliste hat der Besitzer innerhalb 5 Tagen nach erfolgter Mitteilung an ihn oder seinen Vertreter unter Be- gründung schriftlich bei dem zuständigen Kceisamt einzureichen, das über den Einspruch entscheidet, wenn nötig unter Zuziehung von Sachverständigen. Die Kosten des Einjpcuchsverfahrens hat, wenn dec Einspruch verworfen wixd, der Besitzer zu tragen, andernfalls der Vtehhandelsverband. In Fällen, in denen keine Ueber- einsttmmung dec drei Mitglieder der Aufnahmekommission besteht, hat das Kreisamt in derselben Weise, wie beim Einspruchsverfahren, über die Aufnahme zu entscheiden. Die Kosten trägt in diesem Falle der Vieh- handelsverband. Die in die Schlachtviehliste aufgenommenen Tiere darf der Besitzer ohne Genehmigung des Viehhandelsverbandes an Dritte nicht veräußern. Nach diesen Vorschriften kann nicht der Beauftragte des Viehhandelsverbandes allein über die Aufnahme von Tieren in die Schlachtviehliste entscheiden, sondern nur in Uebereinstimmung mit den Vertrauensmännern der Landwirtschaftskammec und dec Landes-Milch- und Fettstelle. Außerdem steht dem Besitzer wie oben erwähnt, auch noch ein Einspruchsrecht gegen Beschlüsse dieser Kommission zu.
t Bekanntmachung.
vom April |9(& an wird bei Benutzung von Schnellzug M anstelle der bisherigen Ergänznngs- gebühr in Höh>' vom 100 vom Hundert des. tarifmäßigen Fahrpreises fcfo SrgäNZUNgSgebÜhr in der Weife erhoben, d>aß
a) zu einer Schnellzuc,fahrkarte im Preise bis einschl. 5,30 Mk. (fiir Ki nder 2,65 Mk.) eine besondere Ergänzungskartezi r 3,00 Mk. (fürKinder 1,50Mk.)
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Frankfurt (Main), den 28. März 1918.
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* Die Unterbringung »oit Stadtkinder« auf dem Lande
scheint in diesem Jahre mit einem Fiasko ab zuschließen. „Um ein Beispiel zu nennen, so schreibt die „Fuldaer Ztg.", kennen wir eine Pfarrei, in der sich Voriges Jahr 30 Familien zur Aufnahme Von Stadtkindern gemeldet; Heuer sind es deren noch 4 — schreibe und sage Vier! Aehnlich steht es in den Übrigen Pfarr- orten. Allerlei schlechte Erfahrungen mit den Kindern selbst, die Vielen Besuche der Eltern und Angehörigen, dann die Mißstimmung der Landbevölkerung über die in der Form vielfach ganz verkehrte Methode bei der notwendigen Abgabe von Frucht, Kartoffeln, Heu re, die Aufnahme einer großen Zahl von verwandten Kindern u. s. w. Auch bei unk gibt es Gemeinden, die im vorigen Jahre Dutzende von Stadtkindern aufge- nommen haben, in diesem Jahre aber kein einziges. Anderseits haben einzelne Gemeinden den lobenswerten Eifer vom vorigen Jahre trotz aller Unannehmlichkeiten, die ohne Zweifel mit der Aufnahme fremder Kinder immer verbunden sind, beibehalten. So hat z. B. die kleine Gemeinde Erfurtshausen in Oberheffen sich bereit erklärt, 16 Kinder aufzunehmen." — Vom Lande wird noch dazugeschrieben: Auch jetzt wieder ergeht der Ruf: „Bauern, nehmt die Stadtkinder zu Euch!" Leider bleibt aber bis jetzt die Zahl derer, die Kinder aufnehmen wollen, wett hinter derjenigen des Vor- lahres zurück. In Orten, in denen im letzten Jahre beispielsweise 25 Kinder untergebracht waren, haben sich bis letzt kaum einige Landw rte gemeldet Der Grund liegt in der allzu strammen Erfassung der Lebensmittel beim Bauer. Schreiber dieses konnte wiederholt in Bauernversammlungen hören, „wenn uns alles bis auf das letzte Pfund hingewogen wird, womit sollen wir die Stadtkinder sättigen." Die Aufastung, der Bauer habe immer noch genug, ist eben falsch.
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«llrn Unteroffizieren, die für den 21. Februar 1916 den Löhnungszuschuß für Familien zu empfangen yatten, wird ein einmaliger Löhnungszuschuß gewährt, und jmac: für Familien ohne Kinder 100 Mk für
°in°m Kinde 120 Mk., für jedes weitere Mtno 20 Mk. mehr.
städtischen Körperschaften haben beschlossen, zur Erinnerung an den Weltkrieg den ehemaligen großen Exerzierplatz nicht zu bebauen. Der inmitten der Stadt liegende etwa 28 Morgen große pö soll zu einer Kriegergedenkstätte geschaffen werden in Gestalt von gemeinnützigen Einrichtungen.
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