erheblich« Vorräte au Aonfer-en. au Weißbrot, an Marmeladen, an Wein und Tabak, Während die Heimat nach der übereinstimmenden Ans' sage der Gefangenen darbt, ist daS Heer reichlich mit Vorräten versehen, die sich jetzt die deutschen Soldaten als Lohn ihrer Mühen gut schmecken lassen. — An anderen Stellen wurden Depots mit Uniformen, Wäsche und Stiefel erbeutet. Auch Lederzeug und Geschirre, sehr viele Gummistiefel, wie überhaupt die Beute an Gummi in Form von Stiefeln. Decken und Umhängen einen großen Posten darstellt. Äon erheblichem Werte vor allem für die weitere Verfolgung ist das gut ausgebaute Feldbahnennetz, da- die Engländer angelegt hatten. — Am dritten Tage mehrte such die Beute noch durch die
Batterie«,
die durch rasch herangebrachte Maschinengewehre bewegungsunfähig gemacht oder mitsamt der Bespannung genommen wurden. Dazu kommen die Tanks, die die Engländer zum Gegenangriff ansetzten und die zahlreich zerschossen liegen blieben.
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Ter Gesarnttin-ruck
nach drei Tagen Schlacht ist -er, vaj die bisherigen Kämpfe -en Engländern bereits einen verartigen Ma- terial-erlust gekostet haben, daß. ihn auch vie amerikanische Hilfe nicht so leicht ausgleichen kann.
Znm Totlachen.
Die abgrundtiese Einfalt, mit der die englische Negierung ihre Massen „bei der Stange" zu batten sucht, wird durch nichts ärger charakterisiert als durch folgende Beruhigungs-Kapitel, die der Mttitärtritiker Reprngwn einige Tage vor unserem Vordringen an der Somme veröffentlicht hat. Der Mann war so einsaitig, für folgende Auslassungen Glauben zu beanspruchen:
„Wir haben allen Grund, zuversichtlich zu sein. General Petain, der edle König Albert, der ausgezeichnete General Pershing, der siegreiche General Diaz und der begabte Heerführer Douglas Haig verbürgen den Sieg. Die Moral der Verbandstruppen ist besser als die der deutschen, sie verachten den Feind nicht, aber sie betrachten ihn als minderwertigen Kämpfer.
Unsere Stellungen sind seit den letzten zwei Jahren sehr verstärkt. Die Geschütze sind zahlreicher und mächtiger. Die Verluste für den Angreifer werden enorm sein. Dringt der Feind wirklich in unsere Stellungen ein, werden unsere Pioniere, unsere Tanks, urisere Kavallerie dafür sorgen, daß ec seinen Erfolg bereut."
Isis nicht gerade so, als ob unsere braven Jungen draußen auf dieses alberne Geschreibsel mit schwerer ftauft die Antwort an die „besseren Soldaten" des Gegners gegeben hätten'?!
Wo find die „min-erwerLigen Truppen"'?
Altgediente englische Soldaten, die in unsere Hand fielsn, bewundern Wucht und Schneid des deutschen Angriffes. Vüii Dem Schlachtfeld fragte ein verwundeter englischer Offizier, ob der Angriff nur j von Stoßtrupps ausgeführt sei. Auf die Antwort. j Dag diese in solcher Menge nicht verfügbar seien, er- ! widerte er: „Dann haben Sie prachtvolle T r u p- p e Andere englische Offiziere erklärten die Höhe ihrer Verluste an Loten damit, daß sie Befehl gehabt hatten, die Zweite Stellung bis zum letzten Mann zu hauen. Die Zähigkeit der Engländer mutz auch von uns -oll anerkannt werden.
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Erlös»ng »trn Llelittttsskrieg.
Mit einem Schlage find die in jahrelangem Stellungskrieg erstarrten Massen Plötzlich elektrisiert. Der »snze Vormarsch vollzieht sich in musterhafter Ruhe uns Ordnung. Jetzt kommt den Deutschen ihre lang, jährige Friedenserziehung und ihre praktische Ersah- rung zugute. Nichts überrascht Führer und Truppe, ,s'-e, die ourch den Winter Masurens, ourch ras unwea- same Nußla-iv, über die Gletscher der Alpen drangen, kennen kein Hindernis. lieber alles Lob erhaben sind die Leistungen der Verbündeten, Oesterreichs.
Schnelles Fslgerr -er schweren Artillerie.
Tie deutsche Infanterie weiß, daß auch die schweren Batterien ihr auf dem Fuß folgen; sie kann sich felsenfest auf die Schwcsterwaffe verlassen. Kaum war Pe- \Q\}Ut genommen, als sie in dröhnendem Galopp auf- snhc, absetzte, und ihr todbringendes Feuer auf die vollgedrängten westlichen Rückzugsstraßen des abzie-- hencen Gegners richtete. Offiziere und Mannschaften rennen das Gelände, vertraut sind ihnen die Namen der Orte und Höhen, Kanäle.
Tie Engländer geben re« Durchbruch zu.
Der englische Heeresbericht vom 23. März mor- ßE-'s sagt: „Das schwere Ringen hielt bis in die späten Nachtstunden an der ganzen Schlachtsront an. Im Laufe des Nachmittags wurden mächtige feindliche Angriffe wir großen Infanterie- und Artillsriemasfen geführt.
durchbrachen tiefer Bertei-igungsMem westlich von St. Quentin. Unsere Truppen an diesem Teile der Schlachtsront ziehen sich in guter Ordnung quer durch das verwüstete Gebiet zurück, um neue Stellungen weiter westlich vorzubereiten. Unsere Truppen im Nordteile der Schlachtsront halten ihre Stellungen. Ein sehr schwerer Kampf mit frischen Streitkräften ist im Fortschreiten.
Eine Bedrohung -an Calais?
Auch ein deutscher Stotz von oben, von Belgien her? Und dann die Engländer in der Zange? Die Pariser Blätter stellen folgende Befürchtung auf:
„Es ist möglich, daß der gegenwärtige heftige Stotz des Feindes ein Gegenstück in einem Massenangriff gegen den linken englisch-belgischen Flügel in der Richtung Calais zwischen Iser und Arras' haben wird, der so eine direkte Bedrohung gegen England darstellen würde."
Es ist das Seltsame in diesem Kriege, datz die Prophezeiungen der Gegner über den Schauplatz unserer Offensiven richtig waren: so jetzt bei St. Quentin. Sollten die Franzosen da auch mit dieser Vermutung recht haben? Die nächsten Tage werden es zeigen.
Au- dem Bemen,
der türkischen Kaffee-Gegend tm Süden der arabischen Halbinsel in der Nähe der englischen Seefestung Aden ' am Ausgange des Noten Meeres, haben die Türken gegenüber den von England aufgewiegelten Araber- Scheichs nach ihrem letzten Bericht schöne Erfolae errungen: u
„Aus dem Asstr und Jemen eingetroffene Meldungen über Ereignisse in letzter Zeit lassen erkennen, !? lt m e c!$r ec 2:reue unsere dort befindlichen Truppen ihre Pflicht tun. Sie haben mit Energie die Rebellen niedergehalten und in zahlreichen Kämpfen mit Engländern an der Roten-Meer-Küste und bei Aden schöne Erfolge errungen. Allen Landungsversuchen der Engländer in der Gegend Hodeida war kein dauernder Erfolg beschieden, und auch bei Aden schlugen alle Angriffe der Engländer, um sich aus ihrer beengten Lage zu befreien, fehl Der Hilfe des getreuen Jman Dschaftcha muß hier mit tiefempfundener Dankbarkeit gedacht werden."
Blitzlichter aus der Aieftnjchlacht:
Die Marschleistungen unserer von Siegesgewißheit erfüllten Leute sind großartig.
Clemeneeaus Zeitung „Homme Libre" phantasiert noch immer: „Die Deutschen werden unsere Front abhämmern, da und dort auch eine Beule hineintrei- ben. Immer aber werden wir auf der Hut sein und unsere Soldaten wach halten."
Nach den letzten Berichten hatten die Franzosen bei Verdeuil und die Engländer bei Lille eine neue doppelte Offensive geplant, wobei ihnen die Deutschen nunmehr zuvorgekommen sind.
Seit zwei Tagen ist auch der belgische Frontabschnitt einer starken Beschießung ausgesetzt.
Der Krieg zur See.
Tonnen.
Berti», 24. Mürz. (Amtlich.) Neue U-BootSer- folge auf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 18 000 Br.- Reg.-To. Unter den versenkten Schiffen waren zwei Dampfer von ie 5000 Br.-Reg.-To. Namentlich fest- gestellt wurde der englische Dampfer „Baggitano" (3073 Br.-Reg.-To ), der im Aermelkanal versenkt wurde. Ter Chef des Admiralstabes der Marine.
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Ein uure-licher Buchsirhrer
Reuter zufolge gab Herr Geddes am 19. «ärz im Unterhaus angeblich „tatsächlich" zutreffende Ziffern über Schiffsverluste und Neubauten bekannt. Die offensichtlich gefälschten Zahlen dieses verschmitzten englischen Ministers werden am besten erst widerlegt, wenn feine Rede im Wortlaut vorliegt. Sie gipfeln in der Behauptung, daß der Schiffsraum der ganzen Wett, abgesehen von den Mittelmächten, seit Kriegsbeginn rund nur 2 l h Millionen Tonnen zurückgegangen sei. Wohlwissend verschweigt Geddes nähere Erläuterungen Zu diesen im einzelnen wie in ihrem Gesamteindruck mit den Tatsachen im schärfsten Widerspruch stehenden Angaben. Auch lohnt die Mühe nicht, den Schlüssel zu suchen, wie dieser unredliche Äuchführer seine Bilanz unserer U-Bootserfolge vor der Wett auch nur dem äußeren Anschein nach zu rechtfertigen vermag. Doch einen gewissen Aufschluß darüber, was die englischen Rechenkünstler mit ihrer Irreführung im Grunde bezwecken, bietet ein Wort, das die „Times" nach einer Über die englische Demokratie gehaltenen Rede des Majors Sir John Smon am 18. Februar wiederaab:
„Das große Ziel der englischen Politik müsse sein, hinter dem Rücken der deutschen Herrscher und Heere zu dem deutschen Volk zu gelangen und es zu überzeugen, daß unsere Ziele wesentlich fxieb lich und nicht angrisfSsüchttg seien."
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Die „Wolf"-Mnnnschaft
traf Montag auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin ein. Die Kapellen deö 2. Garderegiments und der Augusta- ner spietten das Flaggenlied. Ein tausendfaches brausendes Hurra erfüllte die weite Bahnhofshalle. Tücherwinken und jubelnde Zurufe begrüßten die aus den Fenstern herausblickende und ebenfalls lebhaft winkende Mannschaft.
Politische RNRvschSL.
— Der Kaiser hat dem Generalfeldmarschall Kronprinzen Rupprecht von Bayern den Stern zum Hohenzollernschen Hausorden mit Schwertern verliehen.
— Die Polnische Regierung tat Schritte, um die Warschauer Stadtpost ab 1. April in eigene Verwaltung zu übernehmen.
— Einer der bedeutendsten Rechtsgelehrten Deutschlands, Staatsrechtslehrer Professor L a b a n d in Stratz- durg, ist gestorben.
— Der Kaiser verlieh dem Generalseldmarschall von Hindenburg das Eiserne Kreuz mit goldenen Strahlen und dem Ersten Generalquartiermeister General der Infanterie Ludendorff das Großkreuz des Eisernen Kreuzes.
Das Eiserne Kreuz mit goldenen Strahlen ist die höchste Auszeichnung deö Eisernen Kreuzes. Sie wurde bisher nur einmal und zwar dem Fürsten Blücher nach der Schlacht bei Belle Alliance verliehen. General Ludendorfs ist der fünfte Inhaber oe§ Großkreuzes des Eisernen Kreuzes. Diese Auszeichnung tragen außer ihm der Katter und die Gcneralseldmarschalle von Hindenburg, Prinz Leopold von Bayern und von Mackensen
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:: Erleichterung für unsere Kriegsgefangenen. Im Dezember v. I. fanden in Bern Besprechungen Zwischen Vertretern der deutschen und französischen Regierung über Gefangenensragen statt. Die damals angebahnten Vereinbarungen smd jetzt abgeschlossen und von beiden Regierungen genehmigt worden.
:: Sozialpolitische Anträge hat die sozialdemokratische Reichstagsfraktivn zum Etat des Reichswirtschaftsamtes eingebracht. Darin fordert sie zunächst die Hin- aufsetznng der Gehaltsgrenze für die Versicherungs- Pflicht im Angestellten Versicherungsgesetz auf 8000 Mark, eine Forderung, die auch vereinzelt aus Angestelltenkreisen unter Hinweis auf die unsichere Lage dieser Art Angestellten erhoben worden 'st Wettere
f unkte der sozialdemokratischen Anträge betreff-n die estimmungen über den Schutz der Kinder und Jugendlichen, über die Nachtarbeit weiblicher Arbeitskräfte und die Forderung von Hilfskräften aus dem Arbeiterstand im Gewerbeaufsichtsdienst.
Ein detaillierter Antrag befaßt sich ferner mit der Regelung der Arbeitsvermittelung und der Rechtsverhältnisse der ausländischen Arbeiter während des Krieges und fordert u. a. die Freiheit dieser Arbeiter, einer Berufsorganisation im Jnlande beizutreten.
Ein weiterer Antrag gilt den Gesundheitsschad i g u n g e n , die sich aus manchen Betrieben der Munitionsindustrie ergeben. - Schließlich werden eine Anzahl Abänderungen der Reichsversicherungsordnung gefordert, darunter die Erhöhung der bisherigen Grenze der Pflichtversicherung auf 5000 Mark und die Fortdauer der Versicherungsberechtigung auch bei einem höheren Einkommen als 4000 Mark.
. >?' x } tbt l S? Zunahme der Verbrechen Jugendlicher
wurde im hessischen Landtage lebhaft geklagt. Der Staatsminister Dr. Ewald sah dafür die Erklärung in der vielfach mangelnden elterlichen Aufsicht, wo der Vater im Heere steht und die Mutter dem Arbeitsverdienst nachzugehen gezwungen ist. Hierzu einige Zahlen: Im Jahre 1914 wurden in Hessen wegen Ver- brechen Jugendliche — also Personen vor vollendetem 18. Lebensajhre — rechtskräftig verurteilt: 96. Im Jahre 1915 aber bereits das Dreifache: 285, 1916: 347 und 1917 das Fünffache: 468. Wegen Ver
gehen: im Jahre 1914: 585, 1917 aber das Achtfache:
1915: 1145. 1916: 289- 4012.
Argentinien: Wahlsieg der Kriedenepartei.
L Die Wahlen für die gesetzgebenden Körperschaften des südamerikanischen Weizenlandes Argentinien find beendet. Die Radikalen, die P a r t e i des Präsidenten, haben in der ganzen Republik mit großer Mehrheit gesiegt.
Aus aüer Welt.
** Feuer in einem Postwagen. In dem am Freitag abend von Rostock nach Neustrelitz abgelassenen Per- sonenzug entstand zwischen Rostock und Laage im Postwagen Feuer, das so schnell um sich griff, daß der ganze Wagen bald in Hellen Flammen stand. Der Zug wurde durch Ziehen der Notleine zum Halten gebracht, doch war an ein Retten der Postsachen nicht zu denken, sämtliche Briesschaften, Pakete und Zeitungen verbrannten. Zwei Postbeamte, die den Postwagen begleiteten, erlitten im Gesicht und an den Händen Brandwunden.
Rsnbmor- im «üterwngen Ter Soldat Kraftfahrer Füll wurde in einem Güterwagen auf einem Anschlußgleise de- Bahnhof- Frankfurt a. M. ermordet und beraubt aufgesunden. Er war als Begleiter de- Wagens von der Front entsandt worden, um verschiedene Sachen in Frankfurt abzuliefern und hatte auch Pakete für Angehörige von Kameraden mitgenommen. Ter Inhalt dieser Sendungen fehlt zum größten Teil. Dem Toten, der durch den Kopf geschossen ist, wurde Uhr, Brieftasche und Portemonnaie geraubt.
Von einer Krähertplage wird aus verschiedenen Teilen des Reiches berichtet. Die milde Witterung hat die frühe Einsaat des Sommergetreides, Sommerroggen, Gerste usw. erfreulich begünstigt. Leider mutz sich der Landwirt fürchten, daß das nicht von Vorteil war. Denn dieses Saatgetreide wird vielfach von vielen Hunderten von Krähen unheimlich belagert, die nicht nur die freiliegenden, sondern auch alte irgend erreichbaren Samenkörner hervorholen und wegfressen. Hierdurch wird der Ertrag, zumml das Samenquantum knapp bemessen ist, aufs höchste gefährdet und in Frage gestellt.
‘ ** Folgen -er Hamsterei: Tod Um sich der Unter
suchung seines Rucksackes durch Polizeiorgane mit er- hamstertem Brot und Butter zu entziehen, sprang der 15 jährige Klein ans der Sonneberger Gegend in die Itz und erreichte schwimmend das andere Ufer. Die Ware wurde ihm trotzdem abgenommen. Die Flucht durch das kalte Wasser kostete ihm aber das Leben, er starb nach einigen Tagen an den Folgen der Erkältung.
** Ganzer Möbelwagen gestohlen. Dem Fuhrunternehmer H. Schulte in Dortmund wurde von einem ungetreuen Fuhrmann, einem Kriegsinvaliden, ein halb- offener Möbelwagen mit zwei Pferden und vollständigem Geschirr gestohlen. Ter Wagen wurde Zuletzt in Court, zwei Stunden entfernt, gesehen.
/X Gegen die Güterdiebe. Um die Nach- und Abschubgüter des Heeres, sowie die Privatsendungen an die Front und von der Front gegen Beraubung, Diebstahl und Unterschlagung zu'schützen, sind besondere militärische Nach- und Abschubüberwachungs- stellen in einer Reihe wichtiger Eisenbahnstellen eingerichtet worden. Durch diese Kommandos sind in der letzten Zeit vom 1. August 1917 bis zum 28. Februar 1918 über 1000 strafbare Fälle aufgeklärt, 2941 Täter ermittelt und gestohlene bzw. unterschlagene Gegenstände im Werte von über 765 000 Mark der Heeresverwaltung wieder zugeführt worden. Dieser schon recht bedeutende Erfolg würde sich aber erheblich steigern, wenn die Allgemeinheit die Kommandos unterstützen würde. Nicht nur, wer Angehörige an der Front hat, sondern jeder von un§ hat das größte Interesse daran, daß unsere Feldgrauen das bekommen, was ihnen gebührt und zugedacht ist. Darum scheue sich niemand, die Uebel- täter, die sich an Sendungen zum und vom Feldheer vergreisen, den Kommandos anzuzeigen. Nur wenn jeder an seiner Stelle mithilft — und wer wollte dies nicht, gilt es doch, die Schlagsertigkeit unseres Heeres au erhalten und zu erhöhen — kann dem weiteren Umsichgreifen der strafbaren Eingriffe in fremdes Eigentum und damit einem wetteren Sinken der Moral Einhalt geboten werden. Mittel sind bereitgestellt, den Anzeigenden in geeigneten Fällen eine Belohnung zuteil werden zu lassen. Die Anzeigen sind zu richten: „An die Nach- und AbschubüberwächungSstelle in .
* Der Hochbahngesellschaft Berlin wurde gestattet, den Tarif für alle Strecken um 5 Psg. zu erhöhen,' daraus erwartet die Gesellschaft eine Mehreinnahme von 3 Vs Millionen Wtotf,


