und Granatsplittern überjät- Auch in ? itt - und Coulommterr sind die bcnfet einge- d.ückt Dii! Kuppe! der Nationalbibli.'thck in Pari^
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panikartiger Schrecken befallen zu haben.
Preisfeststellung
für Schlachtrmder.
Nach 8 7 der Verordnung über die Preise der land- ivirtschastlichen Erzeugnisse aus der j>
mit 90 S»f. Einheitspreis “JiÄte £e
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ber Ädnahme bezahlt. . o 'ß'T f >fCa hpr fiputc d^r
Auf diese Staffelung der 6-Klasse. oer yeure v^
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Nter^li°ber''unausqenützte Kühe, also Miühtiere. ab- ttoben die we«n ihres höheren Gewichts einen absolut unwrel-tiv höheren Erlös bedingen als die gering-
°°'^V°ll^"Äien'Deutschl°nds ist zur Abstellung die'er bedenklichen Erscheinung eine andere PreisfesL- : ' ’iuna für diese Schlachtrinder beantragt. L,as Krregs- er 'ährung^amt hält es bei der heutigen Verschiebung her Lage der Viehbewirtschaftung zur Abwendung größerer Nachteile für geboten, dre Staffelung der L- z'lasse bis auf weiteres, das helyt bis wieder bessere Futterverhältnisse die Erzeugung von QualrtatSvleh auch in der ö-KLasse möglich machen, und ernen Anretü d e für durch Tisjerenzrerung der Prerfe Aussicht auf (v •,i)Lci hat fallen zu lassen und für alle in die 8- klK« fallenden Tiere einen Durchschnittspreis von ^0 'Nk. für den Zentner Lebendgewicht ernzufetzen. Bon -. l -ec Preisfestsetzung. die eine vorübergehende und ge- r -'ge Erhöhung des .. inhandelsflerfchprerses, um etwa 2 Pfg. für die Wochenkopsmenge der der derzertraen " Lieferung der verschiedenen Lrehklassen in Berun. rur Folge hat. wird erwartet, daß dre Landwirte statt der Kühe in erhöhtem Maße das Jungvieh abgeben, so öatz der Kuhbestand für die beginnende Werde- und Grünfutterzeit, soweit als irgend möglich, geschont werden kann. Tie Klaffen A und C Serben unverändert, wobei aber zu beachten ist. daß xn Klasse O nur gering genährte Tiere einschließlich sogenannter Fresser gehören, während ^angesleischte' Fresser nach Klasse tt bezahlt werden.
ic;* 1 K'iegsernährungsamt ist am Io. Marz 1918 eine entsprechend die Preise auf den Einheitssatz von 89 Mk. für die L-Klasse regelnde Verordnung erlassen wsrden. __
Allgemeine Kriegs««chrichten.Z
Tie Finnen siegen.
Die Weiße Garde hat sich durchgesetzt: Nach einem Telegramm an die Stockholmer finnische Gesandtschaft ans Wasa hat General Mannerheim die «llgemeinc Dj,e»si»e angesekt, durch die bisher glänzeupe Erf«»ge erzielt wurden. Das Kirchdorf tzeinoka wurde genommen, wobei etwa »rcitaufcu» U»tgar»isie>, gc,«u- ,cnge»»mmen wurden. Ti- Bewegung schreitet auf der ganzen Front erfolgreich vorwärts.
Wieder eine Entente-Konferenz, und Gtemcnccau sehr befriedigt, das ist die neueste Erscheinung in, unserer ,o wortreichen Zeit, ^er französische Ministerpräsident Clemenceau, O - lando und' die anderen französischen und ital.em- scheu Minister find aus London zurückgekehrt, wo wichtige Besprechungen gehalten worden waren Ele- menceau erklärt sich sehr befriedigt von den Ergeb-
m|,U1 Tie Weißrussen bitten um Hilfe.
Die Weißrussen, die östlich von Polen in den Gouvernements Minsk, Mohilew und Wxtebsk wohnen, haben sich an uns mit der Bitte Sewandt, wir mochten ihnen behilflich sein der der Errichtung be>o von ihnen geplanten j e l b st ä n d i g en S t a a t e &.
Wir können dieser Bitte nicht willfahren, da wir in dem Friedensvertrag mit Großrußland uns verpflichtet haben, von irgendwelcher Unterstützung von Abrrennungsbestrebungeu und von irgendwelcher ug^ taitort in Großrutzland, soweit es innerhalb der diesem zugestandenen Grenzen liegt, abzusehen.
Tie „Konftitnantc" lrbt wieder auf.
Zu dem am 17. März beginnenden Moskauer 5>auptkongrefse kamen auch einige Vertreter von Sibirien, dem Kaukasus und des KosakentumS auS dem Tongebiet. . .. ^ T
Auch einige Vertreter der ukrainischen ^ox- schewiki, deren Regierung auch einen vorläufigen Sitz in Moskau haben soll, sind zu dem Kongreß erschienen. Diese Vertreter wollen, ganz unabhängig von der Friedensjrage, die sie als eine rein innere Frage Rußlands betrachten, die nationale Frage regeln und besprechen.
Ter russische Friede» „vollzogen".
Ter russische Volkskommissar für auswärtige An selegcnheiten hat an die Auswärtigen Aemter in Berlin und Wien folgenden Funkspruch gerichtet:
Am 16. März 1918 hat der außerordentliche Allrussische Kongreß der Sowjets der Arbeiter-, Soldaten-, Bauern- und Kosaken-Teputierten in der Stadt Moskau den Friedensvertrag, den Rußland am 2. Marz d. Jahres in Brest-Litowsk mit den Mächten des Vier- bundes geschlossen hatte, ratifiziert.
" In der Ukraine ist der gregorianische (ln Westeuropa gültige) Kalender eingeführt worden.
" Der Sowjet der Volschewiki hat die Schaffung einer Miliz beschlossen.
69 Prozent Kriegsgewmn- Besteuermig.
Der Kriegssteuerentwurs für Gesellschaften.
Dem Bundesrat ist ein Entwurf für die Besteuerung der Kriegsgewinne der Gesellschaften im vierten Kriegsjahr zugegangen.
Unter Anlehnung an das Gesetz vom 16. Juni 1916 sieht der Entwurf aber aus steuertechnischen Gründen nur eine Erfassung der Gesellschaften vor. Diese sollen nach den neuen Sätzen 60 Prozent ihres Mehrgewinnes — also die ganze gesetzlich vorgeschriebene Kriegsgewinnsteuerrücklage — dem Reiche abführen. Nur unter gewissen Bedingungen, d. h. wenn die Gewinne nur eine gewisse Höhe erreichen, vermindert sich der Satz um:
10 vom Hundert bei einem Mehrgewinn von mehr als 300 000 Mark und nicht mehr als 500 000 Mark oder bei einem Mehrgewinn von nicht mehr als 1 000 000 Mark, wenn der Geschäftsgewinn des vierten Kriegsgeschäftsjahres 25 vom Hundert des eingezahlten Grund- oder Stammkapitals zuzüglich der bei Beginn des ersten Kriegsgeschäftsjahres ausgewiesenen wirklichen Reservekontenbeträge nicht übersteigt.
20 vom Hundert bei mehr als 200 060 Mark und nicht mehr als 300 000 Mark oder bei einem Mehrgewinn von nicht mehr als 1000 000 Mark, wenn der Geschäftsgewinn 20 vom Hundert dieses Kapitals nicht
Für die Verminderungen um 30, 40 oder 50 vom Hundert sind entsprechende Bedingungen vorgesehen. Bei ausländischen Gesellschaften wird nur die erste Möglichkeit der Satzermätzigung, also die absolute Gewinnsumme. nach demselben Schema wie bei inländischen Gesellschaften berücksichtigt.
Als technische Aenderung kommt noch die Kürzung der Fälligkeitsfrift der Abgabe von drei Monaten aus einen Monat in Betracht.
Kleine Kriegsnachrichten.
" Japan sott mit England über Sibirien einen Vertrag nahezu fertig haben, doch widersprechen uxe
Amerikaner nach wie vor.
Ser russische Friede
im Reichstage.
Scharfe Abrechnung des Kanzlers mit den Westgegnern.
— Berlin, 18. März 1918.^
Da der Etat in diesem Jahre wieder nicht rechtzeitig vor dem 1. April zu Ende beraten sein wird, hat die Regierung wiederum ein
EtckL-N«tsesetz
vorleacn müssen, durch das die lausenden Ausgaben des Reiches auch vor Erledigung des Etats genehmig», w^den Die unabhängigen
i> aö ab. Die Vorlage wurde dem Hauptausschusse über-
^ ' Es folgt dann die Beratung des mn 0. Marz 1918 in Brest-Litowsk Unterzeichneten Arxedensver- trages mit Rußland, sowie des deutsch-finnx chen. ot ; densvertrcrges und der zugehörigen Wxrtschafi^ver-
Reichskanzler Tr. Gras HertUng.
Der Kanzler nahm zunächst eine scharfe Abrechnung mit den westlichen Gegnern vor:
Am 3 März ist in Brest-Litowsk der Friede unterzeich- net worden, am 16. März ist in Moskau vor d°r zuständigen Versammlung der Friede ratifiziert worden (BeisaliO .wu der Beurteilung des Friedensvertrages durch unsen Fe. e will ick mich nicht auseinanderfetzen. Wo die Heuchelet zur zweiten Natur geworden ist (sehr richtig!). wo me uru Wahrhaftigkeit sich bis zur Brutalität gesteigert hat (lebh. sehr richtig'.), wo man in demselben Augenblick, da man sich anschickt, die drückende Hand auf einen neutralen Staat zu legen, zu sagen wagt, daß man eme Politik der vvUen Selbstlosigkeit treibe, da scheitert ieder Versuch verständiger Auseinandersetzung, jede sachliche WweAegung. (Sehr richtig!) Und wenn eine Depesche aus Washington dem Kongreß in Moskau die Sympathie der «erermgren Staaten in dem Moment glaubt aussprechen zu sollen wo ,d'e deutsche Macht sich eingedrängt hat, um den Kampf füc die Freiheit um den Erfolg zu bringen — \o lege das zu allem anderen. Deutschland mischt sich in dre ^rechteren Bestrebungen des vom Zarismus beirrten Rußland nickr ein Wir wünschen Rußland nur die Wiederkehr geordneter staatlicher Berhättnisje und beklagen e» 'schmerz- lick daß das noch in weite Ferne gerückt zu sein scheint und daß wiederum entsetzliche Zustände dort erngeristen
UnÖ £« Ihnen v»rge!-gte Vertrag enthält keinerlei eni- ehrenoe Bevingungcn für RnistanS. keine drückenv-n K»w° nibutionen, keine gewaltsame Aneignung rupr^chen Gebietes. Das Ausscheiden der Randstaaten entspricht dem eigenen, 7on Rußland anerkannten Willen dieser Staaten.^ Wlr hoffen und wünschen, daß diese Völker unter dem Schutze de-> mächtigen Deutschen Reiches sich selbst die Gestatt geben mögen die ihrer kulturellen Entwicklung, ihrer Linnen art und ihren Verhältnissen entspricht. Wie «re wissen, ist vor einigen Tagen hier eine Deputation des kurlandr- scken Landesrates 'als der anerkannten Vertretung Kurlands eingetroffen, die die Selbständigkeit und Unabhängig keit Kurlands, die Loslösung von den blsherlg^n staatlichen Verhältnissen zum Ausdruck bringen und den Wunsch kund- gebeu sott, in eine enge wirtschaftliche, mrlitarrsche und volitische Beziehung zu Deutschland zu treten. Im A: f» trage des Ls als des völkerrechtlichen.Vertreters des Dcur'chrn Reiches zu geben hatte, konnte ich mit Freuden die Anerkennung Kurlands als eines unabhangrgen Land^. auLfPrechen und Kurland hierzu beglückwünschen. Die endgültige Entscheidung über die zukünftige Gestaltung de- Verhältnisses zu Deutschland mutzte ich Mir aber vorbe- hatten, bis die dortigen Verhältnisse weiter ,ich konsolb- dir''! uild sämtliche zuständigen Faktoren gesprochen habcn würden War Litauen betrtsft, so ist dort b-l°nntltch ,ch°n iur vorigen Jahre vom Landesrat ein Beschluß gefaßt worden, der gleichfalls eine enge Militärische, wirtschattlichs u^d volitischp Angliederung au Deutschland anstrebt. Ich er- «ar°e in den att-rnächst-n Tagen das E-sch«tnen einer lttiaulscber Deputation, die uns diesen Beschluß im -l ß- traae deS LandesrateS neuerdings zur KenntmS bringen wird, worauf die Anerkonnung LittausnS als eines unab
hängigen kLiaatZwesenS erfolgen kann. DaS Weitere muß dann in Ruh^ abgewartet werden, wie sich dort die Verhältnisse weiter entwickeln. ^ T ^
Etwa" anders liegen die Dinge in Estland und Livland.
Wie die Herren wissen, befinden sich diese Länder östlich der im Friedensvertrage vereinbarten Hälfte, aber nach Artikel 6 des Friedensvertrages bleiben diese Länder so lange von deutscher Militärmacht besetzt, bis die Sicherung selbständig- Einrichtungen gewährleistet und die staatliche Ordnung hergestellt ist. Dann wird auch für diese Länder der 2lugenblick gekommen sein, sich um ihre politische Neuorientierung zu bemühen. Auch diesen Ländern gegenüber wünschen wir in ein nachbarliches freundschaftliches Verhältnis zu kommen, aber so, daß auch ein freundschaftliches Verhältnis mit Rußland nicht ausgeschlossen ist.
Nun noch ein kurzes Wort über Polen, was im Friedens- Vertrag nicht ausdrücklich erwähnt ist. Bekanntlich ist durch d'e Proklamation der beiden Kaiser vom November 1916 diesem Lande die Selbständigkeit vor aller Wett zurückge- aetcn Aus dieser Tatsache folgt, daß auch die Verhandlungen übe. die weitere Ausgestaltung des neuen Staats- i wesen?- nur durch gemeinsame Verhandlungen einerseits zwiscken Deutschland und Oesterreich-Ungarn, andererseits mit Polen zu Ende geführt werden können. Inzwischen sind ja auch Anregungen aus polnischen Kreisen an die Rec-terunp und auch an die Mitglieder dieses Hauses gelangt. Anregungen für eine Gestaltung des zu^nftigen Verhältnisse» zu uns. Wir werden gern prüfen, ob und inwieweit sich diese Anregungen mit den Zielen decken, welcke die beiden verbündeten Mächte verfolgen, dem Ziele, in'dem neugeschasfenen Polen einen friedlichen, freund- schastttchen Nachbar für alle Zukunft herzu,teilen. Aller wettere wird Ihnen Herr Unterstaatssekretär vom Auswärtigen Amt Mitteilen. Ich komme meinerseits zum Schluß. Wenn Sie, wie ich nicht zweifle, den vorgelegten Verträgen Ihre Genehmigung geben, wenn dann, wie wir koffen bald auch der Friede mit Rumänien zum Av,chluß bereit'sein wird, dann ist das zur Tatsache geworden, war ich am 24. Februar als in Aussicht stehend verkünden durste, dann ist der Friede aus unserer ganzen Ostfront hergestellt. (Bravo!) Aber, meine Herren, wir dürfen uns keiner Tau- schling hing-b-n: der W-ttsri-d- ist n°ch « ta. So« «tat fl* leider in den Staaten der Entente nicht die ge- ri,iqstc Neigung, von dem furchtbaren Kriegshandwerk ab- zustehen. Noch immer zeigt sich der Wille, den Krieg bis aufs äußerst fortzusetzen, bis zu un,erer Vermchtung Wir werde» darob den Mut nicht verlieren, wir sind aus alles oeiaßt wir sind bereit, noch schwere Opser zu bringen.
,Bravo!, Gott, der uns bisher geholsen hat, «,rd un.s auch weiter Helsen. Wir vertrauen auf unsere gerechte Sache cm' unser unvergleichliches Heer, seine herrlichen Kührerst seine heldenmütigen Kämpser. Wir vertrauen aus unse- tapferes, standhafte? Volk. Die Verantwortung aber ,as wiederhole ich - sür all das Blutoergreß-n wird aus die Häupter derer satten, die in srivolster Verstocktheit der Stim des Frieden» nicht Gehör geben. (Stürmische Zustiimnuug b. d. Mehrheit, Zischen b. d. ll. S»z., -r- neuter lebhafter Beifall.)
Abg. Fehrenb«ch (Ztr.): In der Fn^nlandfrage bedauern wir, daß Schweden uns nicht der Notwendra- keit dieser Aktion als berufenere Stelle uberhoben hat.
Schweden hat keine Veranlassung zu Mißtrauen; wxr wollen nur das unglückliche mnnland von den bolschewistischen Räuberbanden befreien. Ueber das Angebot der kurländischen Herzogskrone an den Kaiser ist ganz Deutschland hocherfreut; wegen der schwerwiegenden Folgen dieses hochbedeutsamen Aktes muy jedoch sorgfältige Prüfung erfolgen. Wir wünschen, daß dre jetzige kurländische Entjchließung von einer auf breiterer Ba,rS gewählten Volksvertretung ratifiziert werde Dre Polen müssen sich damit absinden, day Deut,chland unversehrt erhalten bleiben muß.
Abg. Dr. David (Soz.): Wrr stehen diesen Ber- träaen mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Ein Berständtgungsfriede ist das nicht. Wir wurden einen besseren Frieden mit Rußland haben erhalttn können, wenn unsere Diplomaten Leute zugezogen haben würden die mit den Gedankengangen der Russen bester vertraut sind, als die Diplomaten es waren. Der schlechteste Friede, den wir erreichen können, wurde exn Friede sein, den wir uns mit Militärmacht erzwun-
9Ca Abg." Dr. Naumann (Vp.): Der Friedensvertrag mit Rußland bedeutet ein großes Aktxvum für uns. Die Bestimmungen über das Schicksal der Randvölkec waren für uns eine Notwendigkeit Sxe bedeuten keme An- nerion, sondern nur erne Anpassung an bxe Verhal- nisse in Rußland. Wenn wirkttch sich xn Rußland exn cs a & Qcqen andere Völker entwickeln sollte, dann e^ 8hr fraglich" ob sich dieser Hatz gegen D-ut,chl°nd wenden wird. In Finnland sollten wrr anstatt mrlt-- täriscker Maßnahmen dre rote und die werye ^aroe ... versöhnen suchen. Wir müssen überhaupt dre Rand- Völker für uns gewinnen. Bon unserer Behandlung wird es abhängen, ob über den Randvölk-rn «ne Art „Balkanisierung" entsteht, die ein Elend oyneg!e.c.,en bringen würde.
Gerichtssaal.
± Tao Arsenik-Essen soll in der unteren Weichsel q-q-nd gar nichts Seltenes sein; so behaupten tn dem Graudenzer Gistmordprozesse g-gen die Frau «teper die Sachverständigen. In den letzten Beryanvmng« taaen die die Schuldfragen nicht zu klaren vermochten, gab es in diese? Hinsicht einen laichen Zw: chensa^ Ein Gendarm Karthaus, auf be,sen Ermittelung hin seinerzeit das Verfahren gegen dxe Keeper wegen Gattenmordes anscheinend erngeleitet worden ist, ^tte neben einem als Sachverständigen vernommenen Berliner Professor Platz genommen und ihn um seinen är'tlicben Rat gebeten. Er gab dabex an, daß er öfter auch an einem Hantan-schlag wie der Verstorbene leide und Fiebererscheinungen und ^ulsvermeh- runa habe. Auf die Frage des Sachverständigen, welchen Verdacht er denn jelbst habe erwiderte de umae e r se i seit langem Älrsenx ke s ser. uno kwafäuf ärztliche Anordnung. Rach Wiederaufnahme d?r Verhandlungen mewete sich der Sachverstandlge als Zeuge und führte im Anschluß an die Angaben Ufiiaen Kartbaus aus, daß dies die Ansicht der anwesende/ Aerzte und Texikologen stütze, daß das Ar- senikesten in der Gegend der unteren Weichsel duxch- f 'S j seltene« Tel. Damit erhalte die Meinung der Sachverständigen eine weitere Unterlage, da« Kieper fick) durch ständiges Arsenikessen den Tvd m* zogen yave.


