Ausgabe 
20.2.1918
 
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Sandsleute in Stadt und Sand!

Allgemeine Freude irr England über de Zusammenbruch der Mittelmächte, meldet der Draht. Hebung des gesunkenen Mutes und des VernichtuugSwillens unserer Feinde, Verlängerung des Krieges, unnützer Tod von Tausenden unserer treuen Krieger: das ist Dev Erfolg Ser Arbeitseinstellungen, zu denen sich Hunderttausende deutscher Arbeiter durch gewissenlose Hetzer haben verleiten lassen.

Möglich war das nur, weil das jammernde Betteln um Frieden, das Reden von Verzichtfrieden ohne Annexionen und Entschädigungen, Versöhnung der Völker durch Mißstimmung den Böden vorbereitet hatte.

Die deutsche BaterlaudSpartei bekämpft diese unwürdige Schwächlichkeit. Sie weiß und die Ereignisse bestätigen es täglich von neuem:

Es gibt nur dann Frieden, wenn das deutsche Schwert die Feinde zur Verständigung Zwingt. Der Sieg ist unser, wenn wir einig und stark bleiben. Wir wollen einen raschen Frieden und einen Frieden, der von Dauer ist und Sicherheit gegen neue Raubüberfälle, unseren Arbeitern Brot, uns allen Freiheit und EutwickluugsmöLlichkeit bringt.

Der Streit hat den Krieg verlängert. Wir wollen ihn verkürzen durch Stärkung des Siegeswillens

und der Einigkeit aller guten Deutschen.

Jeder muß die Folgen der Verlängerung des Krieges, jeder die Lasten eines schlechten Friedens tragen. Darum sorge jeder, daß der Krieg beendet, daß ein guter Verständigungsfrieden geschlossen werde, trete

jeder der BaterlaudSpartei bei.

Schneller Sieg, schneller Frieden!

Hierdurch erkläre ich meinen Beitritt zur Deutschen Vaterlandspartei mit einem Jahresbeitrag von Mark. ,

, den Februar 1918.

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