Ausgabe 
16.2.1918
 
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ttci'IW) laut! die LebenSmittellage hie: u«d. wie ich kwve auch in Frankreich, jetzt ohne Uebertreibung nur cUiS kritisch und besorgniserrecieud bezeichnet werden,

Uncle Sam OviUIt Rache.

Er hat die ersten schweren Verluste ertragen müs­sen und brüllt jetzt in Todesängsten nach Rache ob dieses Verbrechens" gegen seine Söhne. Tie Torpedierung des TransportdampsersTuscania' mit ameri­kanischen Truppen an Bord hat ni Amerika einen heftigen Presjescldzug gegen Deutschland imdzugunsten einer intensiven Kriegführung ausgelost, Rach iden srL- der deutschfreundlichen Hearstblättern im Staate WiS- eonsin der sonst hriufig als deutscher Staat bezeichnet wurde, eine friedensfeindliche Haltung angenommen

''""^Algenleen Handelsblad" bemerkt dazu mit spöt­tischem Einschlag:Es macht doch einen etwas sonder­baren Eindruck, dass man jetzt von dieser Kr iegv- b a n d l u n g der Deutschen gegen ein T r Uppen- tran-P ortschiff soviel Aufhebens macht als ob man darüber erstaunt wäre, dag in einem Krieg auch eine Geaenvartei besteht, Tie Amerikaner haben ,lch sicher n?cht aedacht, daß sie sich an diesem Kriege beteiligen dünnem 'ol),.e° Schläge zu «halten W i e so e r d e n die amerikanischen Blatter e r st rasen, wenn demnächst Tausende amerikanischer Soldaten au der Westfront ins Feuer kommen und den Tod finden!"

Frankreichs neue ArcuuSe,

Die Migstimmung gegen die Amerikaner wächst in den französischen Bolkskreisen, die unter ihrem riiäsichtSlosen Auftreten zu leiden haben, immer mehr, e?n Nebens wo 5000 anieriknnische Soldaten liegen, hüben sie sich doch alle Polizei- und Verwaltungs­recht- äugen,atzt und beehmen,sich wie Eroberer. lieber- haupt geben die amerikanischen Bestrebungen nach Mo­nopolstellungen im sranzösischen Wirischastslebeu zu den schwersten Befürchtungen Anlass. Besonders scho- nungsios gehen die Amerikaner bei der Anlage ihrer Bahnbautcn vor. Die Geleise werden in gradesier Lt- nie und gehöriger Breite von La Pallfse und La Ro- chelle aus nach der Front gelegt, Gehöfte und halbe Dörfer, die am Wege find, werden in bru­talster Weise enteignet, Naturschönhelten und histo­rische Denkmäler schonungslos mederaelegt und d,e Forsten abgeholt. Sogar die zu den Reimtümecn des Lander zählenden Waldungen längs der Küste an der Strecke BordeauxDar verfielen den amerikanischen Aexten.

§4«ch wie vsr Tiraven

Fe schlimmer es den Franzosen geht, desto heftiger suchen sie sich Mut einzureden In einer Kundgebung -er großen wissenschaftlichen Zentralstelle Frankreichs, der Sorbonne, sagre der Marineminister Leygues, offen- »ac »n selbstbetrügerischer Verkennung der wahren Sach- las-;;

,,Deutschland hat sich seiner Selbständigkeit zu­gunsten der preußischen Mililürkaste entäußert. Ties ist die Quelle aller unserer Uebel. Diese Macht ist ein Anachronismus und eine Herausforderung. Die Al­liierten werden sie verschwinden lassen. Sie sprengen den feindlicher. Block, durch den anl)altenden fortschre: tenden und unwiderstehlichen Truck ihrer Armeen und dadurch, daß sie ihre ungeheuren wirtschaftlichen und finanziellen Kräfte in Tätigkeit treten lassen. Eine nach der anderen haben alle Nationen mit ihnen gemein­same Sache gemacht. Rußland, ein Opfer schrecklicher innerer Zuckungen, wird zu ihnen zurückkehren und da» Bewußtsein seiner Würde zurückgewinnen ..... Wrr kommen zum Höhepunkt der gewaltigen Ausgabe, r o ic zum Heile der Welt uns auferlegt ist und wenu es nötig ist, unseren Mut zu stärken, so nenne wir nur unsere Siege an der Marne, der Äser, im Elsaß, in Flandern, in der Champagne, an der Somme und bei Verdun. Erinnern wir uns, daß wir swwnrigere Zeitabschnitte überwunden haben und daß wir der Erreichung des Zieles entgegengehen: Be­strafung des Verbrechens, Befreiung der geknechteten Völker,'Zurückeroberung unserer Provinzen, Zurückfüh- rung Elsaß Lothringens an den Herd Frankreichs memals haben größere Ho ff nun.gen Menschen- hcrzen höher schlagen lassen."

Tie große Masse: Frankreich hat die große Hoff­nung auf baldigen Frieden. Die anderen Redens­arten diese, albernen Schwätzers werden nur die kleine Clique der Kriegshetzer und Kriegs-Spitzbuben inter­essieren.

rlnsgestlün-erte Gpitz-utze*.

Tie beiden rumänischen Kuriere JoneScu und Dal- bet sind auf dem Bahnhöfe Kischinesf von Maxima- listen vollkommen auSgeraubt worden. ^

Kriegshetze itt Amerika.

Nach einer Reutermeldung begann die ,,Loyali­tätswoche", die zum Beweis für die einstimmige Ent­schlossenheit der amerikanischen Arbeiter, den Krieg zu unterstützen, veranstaltet wird. In angeblich über hundert der hauptsächlichsten Städte der Ver­einigten Staaten wurden angeblich begeisterte Massen­versammlungen abgehalten. Der Präsident der Eon- sederation os Labour GomperS, ein von den Munitions- sabrikanten zum reichen Manne gemachtes und ihnen daher bedingungslos verschriebenes Subjekt, hat in einem Schreiben an die Arbeiter apvelliert, an der Kundgebung dieser Woche teilzunehmen und, wenn nötig, für die Ideale der Politik der Vereinigten Staa­ten alles aufzuopfern.

Tentsche Kulturarbeit.

lieber d deutsche Zivilisationswerc in Polen lesen wir in Nr. 280 d?r ZeitungKöbenhavn": ,.Ta ist die große Industriestadt Lodz mit e iner halben Mil­lion Einwohner; es ist also eine Stadt in Kopenhagens Größe. In der Stadt war, als die Deutschen hrn- kamen, keine Kanalisation, keine Wasserleitung, kein Hospital. T i'e Abwässer gingen in Grä­ben o s f e n an der Straße vorbei, und an den Straßen­ecken waren Brunnen. Tie Gräben wurden zugeschüttet und mit deutscher Gründlichkeit und Arbeits­eifer hat man meilenweit kanalisiert. ES werden große neue Krankenhäuser gebaut, Volksküchen und Badeanstalten einaerichtet, zu welchen man regelmäßig und systematisch die Einwohner verschiedener Staot- vtertet führt, um sie von Schmutz und Ungeziefer zu reinigen, während ihre Wobnlöcher desinfiziert wer-- den/ Bas ist »ie fkrttuv »erVarhasen"'

Eaö Riese,ldefizit der französischen Grute.

Ein Bericht vom französischen Ackerbau-Ministe­rium wehklagt: .

In normalen Zeiten produzierte Frankreich jähr- lich 00 Millionen Zentner Weizen, in 1915 60 Milli­onen Zentner, üt 1916 58 Millionen, in 1917 35 Mil­lionen. Und diese enorme Abnahme ist zum großen Teil dem Il-Boot-Krieg zuzuschreiben. welcher verhin­dert, daß der Phosphat-Dünger in Frankreich eingesührt wird. In Frankreich verwendet man haupt­sächlich natürliche Phosphate, Superphosphate und Thomasphosphatschlacke. Die natürlichen Phosphate kamen von Algier und Tunis. Aus Mangel an Fracht­raum haben diese Jniporte ausgehört.

In Nnmänien wackelts.

Der provisorische Bratianu, der skrupellose Kriegs­hetzer, ist gestürzt. Das rumänische Ministeriirm hat demissioniert.

Nach einer Havas-Mclduug aus Jassy hat der König General AvereScu mit der Neubildung des ! Kabinetts beauftragt.

* * *

Kleine Kriegsuachrichlcn.

" Wie Reuter aus London meldet, ist außer dem spanischen DampferSebatian", wie Gerüchte aus Va­lencia besagen, auch das Dampsboot ,.Tuoadi Genova" versenkt worden.

" Dre polnischen Legionäre verkündeten die Ver­einigung des Gouvernements Mo hi lew mit Polen.

Vom U-Bootkrieg.

Neue U-Boot-Ersolge.

Berlin, lO. Febr. (WTB.) Neue U-Boot-Erfolge im Sperrgebiet um England: fünf Dampfer, sieben Fischersahrzeuge, darunter der englische DampferFer- ryhill" und ein mittelgroßer Tankdampfer, der dicht unter der englischen Ostniste versenkt wurde. We Fischersahrzeuge wurden im Aermelkanal vernichtet.

Ter Chef des Generatftades der Marine.

* * *

Unter dem Druck des U-Boot-Krieges sind die englischen Frachtpreise ganz u u g e h e u e r l i ch g e st i e - gen, ein Umstand, der die Preisbildung der auf dem Seewege nach England eingeführten LebenSmitte, gewaltig beeinflußt. Man vergleiche:

Juli Dez. Mrtte

1914 1916 1917

in Schillin-

Wales-Marseille 6Va 58y a 150

WaleSGenua 7y* 59 l /2 200

WaleS-Le Havre 28 49

Amerika-England, Getreide 2Vs 24 30

GolfSkandinavien 12 34 220

La PlataSkandinavien 14 130 280

AustralienEngland 24 160 320

Die Ukraine als 7

> * WLrtfchaftsmacht.

Rußland wird inuuer als eine Kornkammer Euro­pas angesehen; seine Getreideausfuhr wurde aber rn einzelnen Jahren von der Ukraine allein mit 90 Pro­zent gedeckt! Die ukrainischeschwarze Erde" liefert dis zu 40 Prozent des gesamten russischen Ernte- ertraaes und fast zwei Drittel des im ganzen Reriye hervorgebrachten Weizens. Und wie mit Getreide so verhält es sich auch mit anderen landwirtscyastuchen Erzeugnissen: von dem russischen Zucker erzeugt dre Ukraine ebenfalls beinahe neun Zehntel, und ihr An­teil an der Tabakgewinnung beträgt 70 Prozent. Hand in Hand mit dem Ackerbau geht eine bedeutende Vreh- zucht. so daß die ukrainischen Gouvernements mehr als ein Drittel des ganzen russischen Viehs beher-

bergen^ ^ Bodenschätzen übertrifft die Ukraine bei weitem alle anderen Gebiete des europäischen und asia­tischen Rußland. Von der ganzen russischen Kohlen- erzeugnrr- entfallen allein aus das ukrainische Tonez- becken 70 Prozent! Die Roheisengewinnung in der Ukraine stellt denselben Prozentsatz dar. und die Er­zeugung von Stahl und Eisen läßt sie mit 60 Prozent der gesamtrussischen auch an erster Stelle unter allen Randvölkern stehen. Im Zusammenhang damit steht es. daß die ukrainische Industrie in Rußland eine außergewöhnlich hohe Stellung einnimmt; sie beschäf­tigte im Jahre 1906 reichlich 380 000 Arbeiter, eine Zahl, die sich in den folgenden Jahren bis zum Kriege noch wesentlich erhöht haben dürfte. '

Diesem Reichtum an landwirtschaftlichen Erzeug­nissen und Bodenschätzen' kommt die geographische Lage des Landes außerdem sehr zugute. Die Häsen der l Ukraine gehören zu den besten Rußlands und bewäl­tigen annähernd zwei Drittel der gesamten russischen

' Ausfuhr. _ w r

Ter nun vollzogene Friedensschluß des Vierbundes mit der Ukrainischen Volksrepublik eröffnet die Mög­lichkeit, die reichen Schätze des Landes teilweise für uns nutzbar zu machen. Und wenn auch der Umsang der dort lagernden greifbaren Vorräte noch nicht zu übersehen ist, wenn auch wegen der zerstörten Elsen­bahnen, infolge Mangels an Schiffsraum und wegen der im Schwarzen Meer noch herrschenden Minengefahr in der nächsten Zeit größereZusuhren wohl noch nicht zu erwarten sind, so knüpfen sich an den Frie­densschluß dennoch begründete Hoffnungen.

Politische Rundschau.

Ter Staatssekretär des Reichsjustizamts, Dr. v. Krause, wird sich im Laufe dieser Woche den süd­deutschen Höfen vorstellen.

*

: Die Konscrvati für ciu Pinralwahlrecht. Die konservativ preußische Landtagsfraktion hielt am Sonn­tag im Abgeordnetenhaus eine Sitzung ab. Sie be­schäftigt- sich mit der Wahlrechtsvorlage und gelangte kn ihrer überwiegenden Mehrheit zu dem Beschluß, ber de.' Beratung zur WablrechtSvorlage an dem im letzten Jahre vereinbarten Kompromiß festzubalten, der *tn die Einführung eines Pluralwahlrechts hinauS- ffoif. »»n G*dte ivbetz »«fu noch fWfft e»

ser Nach 8er vsterbotschaft ein Kompronnß Zwischen Konservativen. Freikonservativen, Nationalliberalen und Zcntrunl zugunsten oes Plnralwahlrechts zustande- gekcmmen, und darauf stützt sich dieser konservative Beschluß.

:: Kleinhändler im Kriegscrnährungsamt. Ter Zentralverband für Handel und Gewerbe hat in einer Eingabe an das Kriegsernährungsamt dringend die Hinzuziehung eines Vertreters des Einzel-(Klein-)han- dels gefordert. Viele Fehler hätten vermieden werden können, wenn der Einzelhandel mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen der Verhältnisse neben den Vertretern der anderen Berufe Sitz und Strmme in dem Amt hätre. so auch die Schäden, die durch den Schleichhandel er­wachsen, der durch die seither von dem Kriegsernäh­rungsamt verfolgte falsche Höchstpreispolitik begünstigt werde. Des weiteren wird darauf hingewiesen, daß die Festsetzung falscher Preisspannen, die erfolgte^ weil 1 dem Kriegsernährungsamt die sachnlännische Beratung fehlte, den Einzelhandel zu einem beträchtlichen Teil schwer geschädigt habe und die Fortsetzung der gleichen Preispolitik seinen vollständigen Ruin herbeisühren wüßte.

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Türkei: Abdul Hamid gestorben.

; Der ehemalige Sultan Abdul Hamid ist an Lu'.lgenentzündung gestorben. Ein kaiserliches Jrade ordnet die Leichenfeierlichkeiten für den 11. Febrirar an, wie sie einem Herrscher gebühren.

Griechenland: Gegen BeniseloS. t Tie in bet Provinz erscheinendeAgence Helle- niaue" meldet: Die Stimmung in der griechischen Armee ist keineswegs stir die Regierung VenrseloS' günstig. Tie Offiziere sind in zwei feindliche La- > g e r geschieden. Die Auflösung in der Armee schreitet trotz aller getroffenen Maßnahmen fort. Acht Zehntel der griechischen Soldaten stehen treu zu König Kon- stantrn. Tie Einreihung von über 200 französi­sch e n Oflizieren in die griechische Armee ruft bei den Truppen gewaltige Mißstimmung hervor. Dre Gärung soll ganz besonders in den Garnisonen von Larissa (in Thessalien, im hohen Norden, unweit des mazedonischen Kriegsschauplatzes) und Lania sehr stark sein.

England: Irlands Freiheitsrmgen.

% Tie englischen Zeitungen melden allgemein mit Anzeichen der Bedrücktheit, daß der irische Maler und. Dichter George Russell das Mandat zur irischen Konvention niedergelegt hat. Russell, der für die weit­gehendste Form von Homerule eintrat, galt als erne Hauptpersönlichkeit der Konvention und wurde daher in die Abordnung gewählt, die mit Lloyd George verhandeln sokl. Er wird nun aber auch an dieser Aufgabe nicht teilnehmen, hält sie also für aus­sichtslos.

Aus aller Welt.

** -treiknachklänge. Aus Anlaß der Bewährung wät-rcn-.' des letzten Streiks haben sämtliche BetriebS- angefteb'w der Großen Berliner Straßenbahn Sonder- znw^tiung von je 10 Mark erhalten. Außerdem bekommen sie ein Pfund Speck oder Fett.

** Ter ex]tt größere Heringssang ist jetzt bei tzela gemacht worden. Die Heringe wurden in ranzig mit 65 Pfennig das Pfund abgegeben. Es bedeutet dies eine Erhöhung der vorjährigen Preise um 10 Pfg.

** Tie Gefahren des Karbid. Der Schulknabe Bauer in Tschieser füllte Karbid in eine angefeuchtete Flasche und verkorkte sie. Um nun hören zu können, wie sich die Gase entwickelten, hielt er die Flasche an den Kopf. Die Flasche explodierte und brachte dem Knaben überaus schwere Verletzungen am Kopfe bet; auch das rechte Auge wurde schwer getrossen.

** Tie Amme des Kaisers. In Pr.-Ströhen bei Diepholz begingen die Eheleute Christian und Frau Karoline Alb^rs seine goldene Hochzeit. Albers ist 71,

> die Jubilarin 81 Jahre alt. Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes war die Frau, vor nunmehr 59 Jahren, neun Monate lang die Amme unseres Kaisers.

** Begnadigung eines Mörders. Tie gegen den Schifssgehilfen Paul Abend in Schwerin a. W. durch das rechtskräftige Urteil des Kriegsgerichts in Posen am 24. Oktober 1917 erkannte Todesstrafe wurde gna- | denweise tn lebenslänglich: Zuchthausstrafe umge­wandelt. . ^

** T<r Gefangene in Mönchkleidung. In Neu­beckum wurde ein französischer Offizier namens Porrie festgenommen. Er trug Mönchkleidung und führte eine Reisetasche mit Landkarten und Skizzen bei sich.

** Tas Papedenkmal in Brilon ist nunmehr ent­fernt worden, um eingeschlnolzen zu werden.

** Tie Wäsche des Herrn Leutnants. In der Ge­markung Stommeln bei Köln traf der Gendarmerie- Wachtmeister einen berittenen Soldaten, der ein großes Paket auf dem Pferde hatte. Tas kam dem Wachtmeister verdächtig vor; er fragte den Soldaten nach Weg und Ziel und erhielt die Antwort, er wäre der Bursche und hätte die Wäsche für den Herrn Leutnant. Ter Wacht­meister prüfte das Paket und fand ein geschlachtetes Schlvein.

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Kleine Neuigkeilen.

* In Amsterdam starb der durch seine historischen Arbeiten über die Niederlande bekannte lang;ährige holländisch? Korrespondent derKölnischen Zeitung", Dr. Karl Theodor Wenzelburger, im Alter von 75 Jahren.

Volkswirtschaftliches.

^ Berlin, 11. Febr. Tie Börse quittierte die Been­digung des Kriegszustandes mit dem gesamten Ruß­land tmt einer weiteren Kurssteigerung der Hierbei vornelMlich in Frage kommenden Effekten. Natur­gemäß zogen hauptsächlich russische Werte, und beson­ders Bankaktien, die prozentweise stiegen, und ebenso Prioritäten hieraus größeren Nutzen. Russische Fonds folgten wesentlich langsamer, waren aber gleichfalls gebessert. Deutsche Anleihen verharrten trotz des leicht ten Gelditandes auf ihrem letzten Niveau, während -ft»^ichÜche ?>** nntgsvifihe üenterr ftatf