Berlin, 26. Cft., abends. Die heutigen Kämpfe in Flundern entwickelten sich zu einer <ror-n Schlacht. Stark Angrifte der Franzosen und (Engländer von ^'ixschoote bis zur Bahn Notterd -Ipern und zu be-den Setten der Stcan«'Men'.n --Pe n lind trotz rneh'iackc-' Anstucm--s ' rifita’’
brachen — flm Life—Asne “anal q r nge GefrchtS ifltiflfdt. — Fm Osten n chtS ton Bedeutung — An i c italienischen Front find um'ece Korps kämp'end n chnellem Dordrtngni AManpenfn* und Beutrzcihler wachsen von Stund? zu Stunde.
OETGTGTTTTTTTTZXDTT
Z Ein eitler Aicht
^ wer sich in rifrrnrr Zrit mit (5olö ^ brijängt. Lchakkt bas 6olö ui Drr
Wie emft König Friedrich Wilhelm III. m Preußens ! schwerster Fest bas Tafelgeschirr Friedri £ des Großen an die Münze schickte, so haben sich auch jetzt die deutschen : Fürsten mü dem Kaiser an der 5pihe ihrer Gotdsachen für die Rülkuny der Reichsbank emLvßen Der Groß' Herzog von Hessen hat offen betom. an seinem !Hose werde künftig Gold- und Edelstein« schmuck nicht mehr gern gesehen werden. Der Goldbestand der Reichsbank sei geradezu zmn Gradmeffer unserer wirtschaftlichen Kraft geworden, er bestimme ganz wesentlich das Urteil des Auslandes über unsere Fähigkeit, den Krieg durchzuhatten. Die kürzlich e Verringerung des Goldbestandes um 76 Millionen Mk. verdoopeste die ernste Pflicht eines jeden, seinen Vesih an Kleinodien und Goldsachen dem Vaterlande darzubringen d. h. an
die GnId-mkauMelle in der Iohannessttatze 3 um vollen
G-I-wrrl ;u verkaufen, danll, nirgends der falsche Ein-
entstehe, als erlahme unsere Opferwilligkeit.
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JInhaufftillf in 6irfmi.
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400jäbrifle$ Reformaiioaun.
f). t. K. Der altkatholische Bischof t> r. & t o r g Mooq lässt zur 400jährigen ResormationSfeiec folqcv^- ocn beachtknswerten (^ckaß ausgehen:
„Am 3t. Oktober 1 7 werden r® 400 Fahre, daß
der Auguftlnerrnvnch Martin Luther an die Schlo'kirche zu Wittenberg seine V5 Thesen anscbkug und dadurch den Grund Irate zu jener gewaltigen religiösen Bewegung, welche die Geschichte als die Reformation bezeichnt, und als deren Ergebnis die von der römisch katholischen Kirche in Deutschland und anderen Ländern getrennten svangeltsch vroteftantischen Kirchen sich gebildet haben Die att'kalhoiliche Kirche hat von Anfang an da® furcht« ioje Vorgehen Luthers als ein bin damaligen kirchlichen Zuständen gegenüber durchaus notwendiges Werk ange- ' -hen und deshalb auch das l^ntstchen und Bestehen d r protestantischen Kirche insbesondere in unsercur deutschen
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Irrtum vor lege, erklärte rmfacke Monn nur Zigarren
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Oberstadtbahni ö m bc t r :flanqchörendec , hn von seiner Sorte". Zu tc d Mann 6 Mark auf den n Frage, vb nickst cm mir der Verkäufer, daß der für 60 Pfg. das Stück
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antwe-.rlich: 'bin K'cia in Gießen.
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Baterlande als völlig berechtigt anerkannt. So nimmt
sie denn ' rn aufrichtigen Anteil an dem ehrenden und dankl^ Gedächtnis, womit die evangelische sth .stcn heit die 40 > -.e Wiederkehr jener die Zeit erschüttern
den Hamm ^.äge Luthers zu feiern sich angeschickt. Fst doch gerade da», was Luther zuerst in der stillen Klosterzelle als die Wurzel, die Stätte und den Wegweiser seines Tuns erkannte und dann vor der ganz n Welt bekannte; die Gebundenheit seines Gewissens in Lottes Wort und die ttumögltchkeil, dagegen zu denken, zu reden und zu handeln, auch für die Altkatholiken im Fohre 1870 der tiefste Grund gewesen, daß sic den vatikanischen Glaubenssätzen von der Allgewalt und llnsthlbarkeit des römischen Papst«V nicht zustimmen konnten, die selbst eine große Anzahl kothoi'schcr Bischöfe als mit der Wahrheit und der alten u verriNbar hqetch»t t h itten.
Wie aber Luther sein srcicS Gewissen btwah-te, so hat die aus seiner Tat hervorgchende Reformation in ihrer weiteren Eatw cklung der allgemeinen Gewissens irrihclt tm Glauben und in der wissenschaftlich n Forschung und Anschauung für alle Zeiten die Wege geebnet, ohne die ein wirklicher Fortschritt der (Christen, mit und der Menschheit überhaupt nicht möglich ist Fm Geiste der religiösen Freiheit HZ darum die alt katholische Kirche seit ihrer Entstehung freundschaftliche
Der hessische LandcSgciverbeverein ist bestrebt, den gewerbetreibenden Mim Island und da. Han werk auch dadurch zu fördern, daß er für die Heranbildung eines leislungSfählgen Nachwuchses sorgt. U gilt Borsorge zu treffen dagegen, daß zahllose Kinder Gefallener, Invalider oder bedürftiger negstn nehmer auS Mangel an Mitteln als ungelernte Arbeiter ins Leben treten. Es gilt auch dafür zu forgen, atz Mittelstand und Handwerk durch den unS angesagten Wirtschaftskampf hindurch nicht ohne rauch aren Nachwuchs dasteht.
hier hilft die Uriegrpatenschaftsversicherung!
Durch ribschlust einer versorgungs- oder rlnsdilbungs.Aapitalversicherung zu gunsten eines bedürftiger Ariegerkindes stellt der Ariegspate die erforderlichen Mittel sicher, die für das Aind eine Ausbildung oder Fortbildung ermöglicht.
Kuch der Gstzgewerbeverein in Siegen wirbt Uriegzpaten.
Er wendet sich an seine freunde mit der Aitte, die Zukunft des gewerblichen Mittelstandes und des Handwerks und in erster kinie auch die Zukunft der unschuldigen Mpfer des Arieaes durch Heber, nähme von A ri e g s pat e n f ch a f t s v e r f l ch e ru n g e n zu fördern. Der Mrtsgewerbeverein wird selbst die Verwahrung der Versicherungsscheine und die Verwendung der versicherungsleistungen in die t)and nehmen. Sr nimmt Srklärrlngen der Nebernabme von Ariegrpatenschastsversicherungen entgegen und wird mit einem Ausweis versehene Hersonen zu solchen Mitbürgern schicken, bei denen er ein warmes üerz und eine Förderung seiner Bestrebungen erwarten zu können glaubt.
ver Ortrgewerbeverein in Gießen (E.v.)
Prof. vr. Nrauzmüller.
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Vcztrhungcn zu d n evangelischen .Kirchen oller Richtungen unterhalten und umgrkctzct aus deren Freundschaft man
Wie griiiidc und leite ich
ein Bcrslmdgeschäft?
herzliche Bitte!
Flih'ilt 5er 2. Auflage: 1 Altaenieines. II. Wie niitiibc
ich ein Bersandgelchäft? IN Die Durchfittrrung des Ber sandgefchaNs. IV. Die RentabililätSberechnung. V. Inserieren und Reklame. VI. <Nuie l^eschisttsprakliken. vH. Der VcbenömittelDcrlaiib VIII Welche Waren versende ich v IX Der Bersandduchhandel. X Das kosmetische Versandhaus. XI. Fnsenionsivert der Zeittmgen und Fe lfchrlften.
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ntgsache E«weise chrtstlichcr l^eistcügemeinschaft erfahren in persönlichen Beziehungen, in der Teilnahnie von Bc hördcn und Gesttlichen au unjecen kirchlichen und außer kilchltchrn Versammlungen, in oer Ueberloffung von Kirchen zu uufacn Gottesdiensten Dessen wollen und werden wir unS mit stetem Danke erinnern Bei solcher Gesinnung gegenüber der evangelischen Kirche durften wir dennoch immer und immer wieder hcrvorhebcn, daß wir, während die Reformation Luthers in eine ursprünglich von ihm nicht gewollte Trennung von der kaiholtjchen Kirche auSging. eben um des OewiffenS willen Kathvlikk'., bleiben müßten und würden Darum haben wir den Weg einer katvolischen Resormbcwegnng in Glauben. Gottesdienst und Berfaffung ficjduItten ^l"ch daß wir biefift Werk beginnen und vollenden konnten, empfinden wir letzthin dankbar als eine Frucht der Reformation, zu der LuthctS Tat den Antzcß gab
So können und wollen wir als K.tthoftken an der Freude und dem Danke der evangelischen (rhnstrt hett am 31. Oktober dieses Fah eS oui' .chtigen Anteil ^.h men, indem wir den Wunsch auSfpcrchru, daß ffe sich des Grbteils Luthers unauslöschlich bewußt bleibe und niemals vergesse, welche Pflichten sie daraus überkommen hat Den Wunsch aber dürfen wir als Alt Katholiken hinzufügen, daß sich in der evangelischen Kirche mehr und mehr die Uebrrzeuguna Bahn breche, daß dl kaihv- lischt Kirche der deutschen Alt Kaiholiken thr nicht nur äußere Achtung entgrgcnbrinpt. sondern dos Zugeständnis gleichwertiger religiöser Berechtigung, und daß nur aus dieser Bedingung der wirktiche und dauernde Friede zwischen den verschiedenen Bekenntniffrn ;nm L - unseres deutschen Vaterlandes, zunial in dieser schweren ringenden Zeit »ich aufdauen kann.
ES wird hiermit den Herren G.ijtiich u frcigestellt. wenn es nach den Verhält n«n tunlich erfch nt tic vorstehende Ansprache am L8. Oktober oder !. Rovem der dieses Jahres auf der Kan . I zn verlesen oder zur Grundlage einer entsprechenden Predigt zu waren.
Bonn, 4 September lvl7.
Vr. Georg Moog, katholischer Bischof."
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Die Zahl der evangelischen Christen nn Ursprungsland der Fefuiten ist größer als dieser ganze Orden. 31c sind ober ein armes, geringes Volk. Fn Madrid Ist das evangelische Waisen haus baufällig, ein Neubau und Umbau nicht zu umgehen. Laßt uns den Willen (volles tun, in dem «vir mit Wohltun verstopfen die Unwissenheit der törichten Menschen.
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