Die deutschen Frauen
und die 7. Kriegsanleihe.
Tie 7 Kriegsanleihe ftehr vor der Tür! Sie wird von dem deutschen Botte gefordert zur sieg, reichen Beendigung des von unseren Feinden un» aufgezwungenen Krieges , . ^ .
2ie ist aber zugleich auch etn a.ankopfer. tt* wir Taheimgebliebenen unseren tapsern Melden da draußen an der Front bringen, um ihnen das u - zeug zu liefern, das sie zum Kamps gegen unsere Feinde
venvngen. ^ ,
Ter Ruf. zeichnet die . KricgSanl cr-..yr diesmal ganz besonders auch an uns Frauen denn > find es ja. die jetzt in der Heimat das Heft in —. Hand haben und daher eine unermeßlich große V:r antwortung auf sich geladen haben
Und es ist zu enoarten, das un,.. ' T * a J lc ' auch diesmal nicht Verlagen werden. Und sie dom gewöhnt, noch viel größere Opfer für da' -Sohl de. Vaterlandes zu bringen das Blut unserer Mmmer und Söhne, das den Boden in F.-indeSln,,' ^"rchtrantt har. schreit zum Himmel! Wre tonmcu wir uns dah r jetzt noch weiter besinnen, wo cs uch doch nur um schnödes Gold handelt, das wir dem Baterlande opfern sollen und das uns nichts helfen, nichts nützen rann, wenn das Vaterland verloren geht?
Teshalb dünkt mich, kann uns Krauen die Ent. scheidung nicht schwer fallen, denn nach allem, was wir in dieser furchtbaren «rtegSzett an wunderbarer irr. reltung erlebt habe», müllrn wir t mm« »meder n das Loblied etnsttmmen: ..O. wäre icder dul» ein
Lank und jeder Odem ein Gesang!" Gotte» Turchhilfe steht wie ein Wunder vor unseren Augen, wir haben die Feinde nicht im Land. Hau» und Sok liegt unver- sehrt, wir kämpsen arge» eine Welt von Feinden und sind dennoch unbesiegbar geblieben. England wollte den Aushungerungskrieg über Teulschloud verhüten, aber unsere U-Boote drehten den Spich um! Wohl hat unser «olk zeitweise große Entbehrungen tragen müssen, aber e» ist nicht verhungert. und in diesem Jahre läßt un-, eine gesegnete Ernte, gottlob, mit Vertrauen dem kommenden Winter entgegensetzen Wenn im allgemeinen über die Teuerung Klage geführt wird, so entspricht eS nur den natürlichen Kol. gen einer dreijährigen Kriegszeit, aber Beschränkungen haben sich deshalb nur wenige auferlcgt Und doch wäre es an der Zeit, dem heiligen Ernst des Krieges auch nach dieser Richtung hin Rechnung zu tragen Jeder Pfennig, den wir nicht unbedingt sür unser tägliches Brot brauchen, ja unser letzter Spargroschen sollte für die Kriegsanleihe verwendet werden: denn wer jetzt ttzeld für den Krieg gibt, gibt Geld für den Frieden, und wer von Friedenssehnsucht erfüllt ist muß Kriegsanleihe zeichnen, um einem künftigen glücklichen Deutschland entgegenzugehen!
Nur wenn wir so handeln, können wir deutschen Krauen mit zur Beendigung diese- BölkerkrteaeS bei- tragen, können helfen Tränen zu trocknen, die sonst in Bitterkeit fließen würden, weil da- Schicksal der deutschen Nation in den Herzen derer ruht, die daheim geblieben sind und die hinter der Krönt für die Front
möchte hier an einen Ausspruch Friedrichs des Großen erinnern, der sagte : ..Jeder, der Ehr und Viele vor da- Vaterland hat. muß alles daran setzen seine Geduld in der Not. seine Stärke im Opfern und seinen Glauben an da- Vollbringen zu beweisen Km Willen zum Stegen müssen wir alle eins werden. "fo klingt e» auch aus HindenburgS Munde zu uns herüber, und wir Frauen müssen diese Worte aulneh men und Sorge tragen, daß sie in der siebenten Kriegsanleihe zur Tat werden: dann wird die Gr schichte, wenn sie einst über diesen Weltkrieg bench tet. auch neue Lorbeeren iu den Ruhme-kranz der deutschen grauen zu flechten haben.
Teshalb durchha.ten dis zum endgültigen Eiege das sei auch für un» Frauen die Losung, mit der wir uns unter das Banner der siebenten KrtegSanlei.ie scharen wollen! Wohlauf, ihr deutschen Frauen, auch in diesem CturmgebranS haltet aus. haltet aus .
Gräfin von Schwer in.Löwltz
Huldigungen als Qual
für Hindenburg.
tf. Daß das Heldentum seine Schattenseiten hat. beweist am schlagkräftigsten eine Kundgebung de- sach» fischen Innenministerium»: ^
..Mit Verstimmung muß festgestellt iverden. daß die ziveckiose Schreiberei nach kein östlichen Hauptquartier schon fast zu einer Art Sport ausgeivachsen ist. Gewiß rvtrd niemand ivas dagegen einwenden- daß in Auvnahmefülien oder bei besonders feierlichen Gelegenheiten dem großen geldmarschall schriftlich ge- huldigt wird. Wenn aber ein Stammtisch ihn aut einer Postkarte davon unterrichtet. daß er soeben auf sein Wohl eine Runde geleert habe, oder ihm ein Kegelklub mttteilt. daß laut VereinSbeschluß sein Bild käuflich erworben werden soll, so ist das erne Rücksichtslosigkeit Denn der Mann, der ,ür un» die ernste Wacht hält, darf ebensowenig wie seine mit 'Arbeit ohnehin überhäufte Umgebung mit solchen Richtig- ketten belästigt werden. Weichen Umfang der ilnfug erreicht hat. geht aus den Aeußerungen de» Adjutanten des MarfchaU» hervor, die kurz und bündig lauten: ES ist fürchterlich!"
Ein tnnger Adjutant des Marfchaiis hat sich ein- mal der Mühe unterziehen wollen, ote Zahl der Sendungen sestzusteUen. die täglich für den Feidherrn einiausen. Er zählte, dis ihm der Schweiß von der Stirne rann; aber bet der Zahl 1637 hörre er auf. Seidstverstündlich hat der Oderdefehlstzaver eine» Heeren, da» nach Millionen zählt, ttivas Wichtigeres zu tun. als sich durch dielen Wust von Post hindurch, zuarbetten Die Reujahrgrüße. die Hindenburg aus aller Welt oekommt. müssen regelmätzta in Wafchkörden entleert werden. Die mnderdrrefe zahlen nach Legionen! Meist merkt man i:>uen an daß sie von eitlen Rlüttern und hysterischen Gouvernanten diktiert wurden. Und dann diese Gedichte! Diese ungereimten Rer. miereten! gast jeder Poet, jeder dichtende Backfisch hatte den genialen Einfall. Hindenburg" und . haut dte Russen von hinten durch" geschmackvollerw«tse zu ,sn. — Und kaum ha-te der juejjuiac junge 2idju-
England und dtußlan .
Tie Engländer riagcrr un: den lebten Bereitet sich in Italien da- fwter&olitifdw EüaoL vor. so ist e» in Rußland, wre der deurscke Reichskanzler im '7aup!au'5^chusse des Reichstages errährtte in vollem Gange. Tie Ministerveradschwdungen hau l fen sich je".k ist auch der letzte bür^erl'cke Minister zugleich ein Hauptstütze der Entente tr «ß^aad. Herr Terestschenko au» dem Amte gefchied n Ta» Mini- sterium ist nunmehr gänzlich sonalisti-ch Auch der Bottjet der .Arbeiter- und Soloatenrcu" eine Art sozialistischen Parteitags wird immer radikaler Im neuen Präsidium de» Bowjek — da» alte hatte vor einer Woche sein Mandat niedergelegr — sitzen neben sechs Bolfchewiki. also radikalsten Sozialisten, nur drei andere Sozialisten Tie Bolschewik! sind es auch Haupt- sächlich die vom Sowjet in dcn am vorigen Donnerstag zusammengetretenen. von 1200 Delegierten au- den verschrednsten Teilen Rußlands beschickten demokra- tischen Kongreß entsandt worden sind Kerenski der lange im Hauptquartier geweilt hat. weil er sich angeblich dort sicherer fühlte als in der Hauptstrdt
ist zur Eröffnung des Kongresse» nach Pe'erSvurq ge ko:, men und har die einleitende Rede gehalten, die ebenso von grauer Melancholie durchirankl war wie die de- Krieg-minister- WerfchowSki. Ter zur Macht de: Tiktators gelangte Kerenski klagte, daß die Anarchie unwiverstchlich auivüchse, und WerschowStt machte das Bekenntnis. Laß Heer und Flotte nicht vom Geiste de» Sieges beseelt seien Beide Redner erblickten die einzige Möglichkeit aus die Versammlung einen ernüchternden Eindruck zu machen, darin, die sie Deutschland als den ..schwarzen Man: hinstcilten. der Rußland vernichten
wolle. Auch damit werden sie kaum viel erreichen, denn ein englische» Blatt weiß zu berichten, die ruf- fische Aideitcrschast stände unter dem Eindrücke, daß der deutsche Kaiser da» revolutionäre Rußland schone T»e Engländer jchüttclu ihn ab.
Leu» armen Kerenski, der es mit dcn ihr Haupt immer kühner erhebenden extremen Revolutionären aui der einen ocn selbstherrlichen Kosaken aus der andern und dcn d:e Autonomie anstrebrnden Ukrainern jmfc ginne" — ma.’ denke an die Kämpfe der letzten Tage über die Wiedereröffnung de» finnischen ^cutttag» — aus der dritten Seite grade schlver genug hat sallei: and) noc, die eigenen Verbündeten in den Rücken Tie „Mcrnin Post" wirst ihm vor. da« seine Maß- «ahnten Rußland der Pöbelherrschaft in die Arme triebcü ui'' e» aui den Pfad der Seibstverilichtun? führten Aehnlio haben bekanntlich auch die ..Times" und dt» fronzS'ijch ..Bicrotre" über Kerenski und dir gegeltwärttgei . «stände in Rußland geurteilt. Tiefen merkwürdig Freuud.n gibt die von Maxim Gorki begründen ..Noivaja Lhisn" eine scharfe 'Antwort . Tac Blatt luiifi den englischen und französischen ..Demo- kraten" vor. sie hätten e» bedauert. daß daS reast ttonLre Unternehmen des Generals Kornuoff geschei lert set. Diese» Bedauern ist allerdings sehr begreiflich denn KorniiossS Vorgehen war zugleich ein Unter nehmen der Entente, wofern die aufsehenerregende Mil teilung des ..Nowaja Shisn" zutrifft. daß unter Kor ntlofs» aus Petersburg voraehender .Heerschar eng l t sch e Panzerau toinobtle mit englischer Be satzung sich befunden hätten. Trifft diese Behauptung zu. so wird damit wieder einmal die Wahrheitsliebe der Entente-Diplomaten beleuchtet. Tie Vertreter de: Entente in Petersburg hatten sich, wohlweislich nach dein Scheitern des Korniloffschcn Putsche», feier lief) dagegen verwahrt, mit Kornnoss sympathisiert zu haben. Englische Truppen können aber doch sicher lich nicht ohne Genehmigung de» englischen Botschaf ters an der Korntlosfschcn Aktion teilgenommen haben
" Ter italienische Sergeant Stoppani führte einen Rekordflug mit einem neuen italienischen Flugzeug typ aus. Er legte die Strecke von Turin bis Rom (ca. 500 Kilometer) in 2 Stunden 50 Min. zurück.
Herrlich ist es. als Soldat . . . in Tomsk in Garnison zu liegen. In diesem sibirischen Orte herrscht, wie ..Ruhkoje Slowo" berichtet, völ- lige Auslösung. Bon 23 000 in den Verzeichnissen
tank sich durch die papierne Mauer der Morgenvost durchgcarbeitet. als schon die Feldpost neue Säcke mit neuem Unsinn entleerte.
Und wenn weiter verlautet, daß die beklagenswerten Herren im Großen Hauptquartier jeden neuen Tag sich durch einen Papwrberg von Briefen und Karten hindurchringen müssen, der bl» an dte Zimmerdecke reicht, so wird man doch wohl erwarten dürfen, daß dem Treiben ein Ende gemacht wird. Jeder möge bedenken, wieviel unnütze Arbeitskraft hier verschwendet wird (nicht nur dte de» Schreibers, auch die des Postbricfsortierers. des Feldpostbeamten ufw.). die besser vaterländischen Zivecken dienpoar gemacht würde
Wer dem geldmarschall seine Dankbarkeit erweisen will, der tue eS so. daß er die militärischen Erfolge an den Grenzen durch Zuversicht. Einigkeit und L-par- jamkett im inneren Lande unterstütze. Darüber wird sich jedenfalls Hindenburg mehr freuen als über den täglichen Eisenbahnwagen (!!) Ansichtspostkarten.
Scherz und Ernst.
ts. Warum die Zeitung eingestellt «vird. Wenn in gegenwärtigen Zeiten eine Zeitung ihr Erscheinen einsteill so gibt es dafür entschieden allerlei Gründe Den seltsamsten hat ,edoch ..Haparanva Rypherer" in Haparanda ausfindig gemacht. Sie wollte am l. Oktober zu erscheinen aushären. Grund: Wohnungsnot ll Erstens mußte die Zeitung, nun schon zum dritten Male in der Miete gesteigert, umziehen — Aber !>a» Schlimmste ift. daß der Schriftleiter keine Wohnung mehr bat und sich »veigert. im Asyl für Obdachlose zu woyuen.
tf Tie üdersührte Schrvluvterm. Ein Landmann au» der Gegend von Görlitz wurde von einer Frau angesprochen, die ihm tvahrsagen wollte. Er nötigte sie. sich zu setzen und zu warten, weil er etwa» besorgen wolle Bald darauf kehrte er wieder, einen I kräftigen Knüppel in der Hand, und verabreichte der Wahrsagerin- eine gehörige Tracht Prügel. Auf die Entrüstung der Frau, wa» sie denn verbrochen habe, erwiderte er seelenruhig. ..Ich denk, du konnst «i die Zukunft sahn; wenn du gewußt honst, »atz
geführten Coldaken ver Garnison beNnden siö rttoa 3Ö0u in den Kasernen. 7000 auf Urlauv. waycerd man von 13 000 nicht weiß, wo sie sich befinden. Eine AuSdUdung findet nlchl stau Niemand will Lache stehen Am ist. ttugust standen tri den Geldttstea Offiziere Waa.e — Ter Evef der GLvatsvn ya: jetzt einen Betetzi erlassen, durch welche) aUc. die sich eigena'Lchtig entfernt baden, als Teerieure erklärt werden wenn sie nicht innerhalb 2i stunden zurückkehren
Tie r«r»ttal.i»ztallstiitde« FriedenOfreumve werten energisch.
Rach Meldungen au» der finnischen Städt Ha paranda führen die «lauer der Bolschewik: tue sehr herausfordernde Sprache gegen die vorläufig, Regie rung Kerenskis, die anscheinend der Herausforderung mit äußerer Ruhe begegnet.
Ein ruii»»cher rorpcvodost^zerstsrcr »erferlt.
Rach einer schwedischen Zeitungsnachricht meldet der russische Generalstab die Versenkung des russischen TorpedodootSzerstörer» ..Lohotnic' am 26 . Sev- lember in der Nähe der Lüdspitze von Lesel. Alle Offiziere seien umgekommen und nur ll Mann der Besayuna gerettet.
Ter russische Torpedoboolszcrstörer ..Ochotnic" ist im Jahre 1005 erbaut worden und hatte eine Wasserverdrängung von 615 Tonnen. Tie FriedenSbesatzltng war 101 Mann stark.
Rußlaad - ein zweite» GriechcntaadV
Französische Blätter teilen e» als bereits abge» machte Sache mit. daß England. Frankreich. Japan und die Vereinigten Staaten sich gemeinsam in C russische Staatsverwaltung zu teilen beschlossen hätten, derart, daß England schrittweise^ d'.e Leitung der russischen Finanzen. Frankreich die Führung der militärischen Operationen und die Entscheid düng in allen militärischen Fragen, und die Ve» einigten Staaten und Japan die Reorganisation de» Eisenbahnwesens in die Hand nehmen würden
Die Zustände in Italien.
Wachsende Angst vor de» Soziatistc«.
Der italienische Soziaiistenjührer Lazzari hatte an alle sozialistischen 6)emeindevertreler in ganz Italien eine Aufforderung gerichtet, im Sinne eines sofortigen Friedensschlusses zu loirken Ta ca. 800 Gemeinden von den Soznaisten beherrscht werden, schlug das der Regierung natürlich sehr aus die Nerven, und die Folge war ein scharfe» Borgehen gegen die Sozialisten und Lazzari. Ter darin zum Ausdruck kommende Mu: der italtenischen Regierung har sich aber bald als gefährlich herausgestellt. Man zuckt bereits zurück:
Lugano. I. Oktober Tic LraarsanwaUschckfr hat angeblich beschlossen, ein Verfahren gegen Lazz„t wegen seines Rundschreibens an die sozialistischen Gemeindeverwaltungen nicht zu eröffnen, was den lebhaften Unwillen der Kriegspresse erregt.
«a» will dcn sozialistischen Löwcu nicht reifen.
ES liegt ja Eirund genug zur höchsten Vorsiche vor. In dcn großen nordwestitatienischen Induskrlv» städten Mailand uno Turin haben neue Straßenkämpfe stattaesunden. die recht blutig verlausen find. Dich oderttalienischen Gewerkschaften, denen d.e Regierung die Schuld an den nun schon chronisch gewordenen Unruhen deimißt. sind aus Grund de» Kriegdgesetzes aufgelöst worden. Diese oderttalienischen Gewerkschaften können aber doch unmöglich ihren Einfluß aus Reggio in Calabrten und auf Messina - also auf das südlichfLe Italien — erstrecken. Wenn auch über diese, viele Hunderte von Kilometern von den oberitalienischen Unruheherden entfernten Orte der Kriegszustand verhängt iverden mußte so beweist die», daß es sich um eine das ganze Land ..durchseuchende"M.ßstimmnng handelt.
Das italienische Volk kommt immer mehr dahinter, daß es von bezahlten Agenten de» Auslandes in diesen Tod und Entbehrungen mit sich bringenden Krieg hin- eingehetzt worden sind: der Aufklärung dieser Tatsache dient dte Forderung der italienischen Soziuiisre.l. gegen jene zabireichcn Zeitungen vorzugeben, die von französischem und englischem Gelbe leben«
de bei mir Prügel kriegst, wärste doch ntch ärsch» reigekumm!" Indem wir dieses t^eschichtchen wiedergeben. wollen wir nicht gerade diese» Rezept zu» Wiederholung empfehlen
tf Tie vergessene» rLifs»ichwci»k ES war au
Bord eine» kleinen Kreuzer» während der Seeschlacht vor dem Skagerrak Unablässig brüllten die Geschü! e und sandten Tod und Verderben hinüber nach der wattigen englischen Uebermacht. In treuer deutichcr Pflichterfüllung harrte jeder einzelne Mann aus feilten! Posten aus. die Heizer an den ttzefchüyen. die Signal« gäste auf der Brücke, die Heizer vor den Koffeln. da» Mafchtnenperfonal an ihrem Stande, die Leutck in den MunirionSkammern. indes der Kreuzer. '« eine dichte Wolke von Puloerdampf gelullt un::* unermüdlichem Feuern Vernichtung in dre Rethen ra: Feinde sandte. TaS gewöhnliche MikkagSsignal und Banken- war heute ausgefallen Wer dachte t« der Hitze de» Gefechte» an Essen, da endlrch die legenheit gekommen war. mit unserem Houptse nd» Avrechnung zu halten. Und doch gab e» an Bord Lebewesen, die den Hunger spürten Tie 3d»W»- schweine. au» begreiflichen Gründen die Ltedttnge "et Mannschaft, hatten durch da» un^ufbörlrche Donner« der (Geschütze anscheinend ihre sonstige Ruhe ein gebüßt und au» ihren wimmernden Tönen ging d^r» vor. daß sie eS in dem Höllenspektakel keS Gefecht» mir der 'Angst bekommen hatten. Da ftel es einem unserer Blaujacken ein. daß die Schweine noch kem Futter bekommen hatten, und mit den Worten: ..Mensch, die Schweine haben ja heute noch nicht» zu fressen gehabt, hole du mal solange für mich Granaten mir!* wandte er sich an smnen Freund und eilte schleunigst von dannen, um die SchrftLschivcine mitten in der Hitze de» (Gefechtes mit Futter zu versorgen.
* .
Humoristische».
Ter ertappte Missetckter. .^»ah! Hast du jetz gor koa Schamg'sühl net und tuast a Wassa in Moa»- kvüg älBr ^


