Ausgabe 
12.9.1917
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vezugspreis SV pfg. monatlich

vierteljährlich 1^0Ml., vorauszahlbar, frei tnS Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktionsschluh früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksen­dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag derGießener Zeit««-", Gieße«.

Expedition: Züdanlage 21.

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Druck der Gietzener Verlagsdruckerei, Albin Mei«.

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75.

Telephon Nr. 362.

Mittwoch, den 12. September 1917.

Telephon Nr. 362.

30. Jahrg

an 12.38

^ppenwürze

2nd v ire5 licher Hülsede Cagesbericim.

23000 tonnen um England

Bei Riga 316 Geschütze erobert.

37 feindliche Fesselballone und 295 Flugzeuge im August abgeschossen.

Erbitterte Kämpfe um Berdun.

Die Beute eines Unterseebootes.

Stuttgart

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schien neu in 90.

r Ehe.

> und Eheleute

Llkel, Berlin.

-Organe. Körperliche Ehe- u. Still-Fähigkeit, Frauen, Enthaltsamkeit u. üus Pflichten.' Keuschheit ode Krankheiten in der Eh

Berlin, 7. Sept. Im Sperrgebiet um England mrden durch unsere Unterseeboote neuerdings 23 000 Mitoregistertonnen versenkt. Unter den vernichteten schiffen befinden sich der englische bewaffnete Dampfer -Rosario" mit 3500 To Erz nach Glasgow, sowie drei rößere Dampfer, die Kohlen geladen hatten.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

von

n. Verlag [in NW 87, Repkowpl. 5

wtb. Großes Hauptquartier, 8 Sept. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

- luanuneuen m der Ehe Starker Nebel schränkte die Kampftätigkeit im Nord' eiten. Vorbeugung und /w^tl der flandrischen Front ein. Vom Houthoulster?Wald

Folgen rum Kanal Comines-Ypern verstärkte sich das

Hysterische Anfälle. Hygienleucc ^ctJ-rDctltQ gu großer Heftigkeit. Mehrfach stießen 2.-«ie Engländer zu Erkundungen vor; sie find überall ab- icwtesen worden.

_______ Heeresgrupp e Deutscher Kronprinz.

Neu erschienen Da* Die Artillerieschlacht vor Verdun ging gestern weiter. Neu erschienen. Ostufer der Maas verstärkte sich die Artillerie.

ht&lßben Muriq mehrmals zum Trommelfeuer. Kurz vor l>. meä. ta Dunkelheit brach ein französischer Angriff zwischen m ist der beste ärttlichsamogneux und bcc Straße Beaumonl Vacherauville 17 . Mage, 210 Seiteijj^ Kilometer) vor. Dank der zähen Ausdauer und d einem zerlegbaren Mode% 0 ^ ca ^ unserer Infanterie und im Abwehrfeuer der dMenen 8taäiM. .^Millerie blieb dem Feind ein Erfolg versagt. Seine Meniber die Eheleute ruLturmwellen, denen dichtauf starke Reserven folgte^ «endfrisciie und des Liebespucben abgewiesen. Wo sie eindrangen, warfen sich 'tzSMden N achkommenschaf\ n f ere Kampftruppen ihnen entgegen und drängten sie i. Gegen Voreinsendung vott^cf. Einige französische Kompagnien sind aufgerieben . i.30) franko durch ^«% ocben . aüij sonst fib die feindlichen Verluste schwer. 5sfacb w ' Während der Nacht blieb das Feuer unvermindert

kkim^LMllllvI'ltark und schwoll heute früh von Beaumont bis Bezon- Ur" «f«S wieder zu heftigstem Trommelfeuer an. Seit 6 Uhr P» jormittags sind dort neue Jnfanteriekämpfe im Gange.

m Oestlicher Kriegsschauplatz

Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen viekn L Markentare/n, AbWj Leopold von Bayern.

;® 7 iSeige,sowil Zwischen Ostsee und Düna hatte unsere Kavallerie Sressen Vorein^p^ von Wenden bei Mending. Nttau und Neu- 5 .- «--d->E,P^hof Gefechtsfühlung mit dem Feinde, der in die-

Kräfte einige Ortschaften auf dem Nordufer des Devolb abschnittes besetzt.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

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Berlin, 9 Sept., abends. Bei Ypern und auf dem rechten Maasufer lebhafter Arttllertekampf. Vom Osten bisher nichts Wesentliches gemeldet.

wtb. Großes Hauptquartier, 10. Sept. 1917 Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

An dex flandrischen Front und im Artois steigerte sich di- Kampftätigkeit der Artillerie nar vorübergehend in einzelnen Abschnitten. Nach Feuerstößen drangen vielfach seindliche Erkundungsabteilungen gegen unsere Linien vor; sie sind überall abgewiefen worden. Bei

Heeresgruppe Kronprinz NUppr-wr. . ^ M Äoit und

In Flandern herrschte gesteigerte Feuertätigkeit an^ eret | n geringer Breite zurück. Unsere Stellung öst- der Küste und vom Walde von Houthoulst bis Zur Kratze ' k arfl | couc t wurde heute früh zurückgewonnen.

°7» D.ntlch.. K-.bP'M,

ist ^überall abgewiesen worden. Südlich des La Basste« In der Champagne fühlten in einigen Abschnitten Kanals und auf beiden Ufern der Scarpe bereiteten die | französische Aufkläcungstrupps gegen^unsere^Stellungen

Berlin, 8. Sept. Eines unserer U-Boote, Kom­mandant Kapitänleutnant Mensel, hat 19 Schiffe mit 53 500 Bruttocegistertonnen, darunter 6 bewaffnete Dam pfer und 3 bewaffnete Segelschiffe, versenkt. Unter der versenkten Ladung befanden sich 18 650 Tonnen Kohle, 15 000 Tonnen Lebensmittel, 11890 Tonnen Eisenerz, 2500 Tonnen Weizen, 2500 Tonnen Stückgüter, 2760 To. Farbholz, 208 Tonnen Farbholzextrakt, 1400 Tonnen Schwefel, 3000 Tonnen Stacheldcaht 13 Lokomotiven und die Paketpost für das kanadische Hauptquartier in Frankreich, 6 Geschütze wurden erbeutet.

Der Chef des Admiralstabs der Marine. *

wbt. Großes Hauptquartier, 9. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

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Alfred Kw&

b Lager.

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c Linie eifrig schanzt Vorgeschobene russische Abtei- mgen wurden an mehreren Stellen durch Kampf zu- ückgedrückt. An der Düna hat der Gegner seine tellungen bis westlich von Kekenhusen geräumt. Die ahl der auf dem Schlachtfelde von Riga erbeuteten schütze ist auf 316 gestiegen.

Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Zwischen Pcuth und Moldawa sowie an der Gyimes- »d Ottoz-Stcaße lebhafte Gefechtstätigkeit.

Mazedonische Front.

Westlich des Prespa.Sees wiesen oSmanische Tcup^ c cn in kürzlich gewonnenen Stellungen russische Vor.

"'"i ab.

Der Erste Generalquartiermeister: Luvendorff.

Engländer gleichfalls mit starker Artilleriewickung ge­waltsame Erkundungen vor, die ihnen keinen Erfolg brachten. Nördlich von St. Quentin haben stch bei

vorigste wurden vertrieben. An der Nordfront von Verdun spielten sich tagsüber Jnfantecieteilkämpfe ab. Oestlich von Samogneux stießen unsere Stucmtcuppen

braDteN - yCDCOltCU von 'öl. iUUUUUl Ijouui - UqiUUJ nun -nrÖAi Z

(«ricouct und Villeret heute morgen Gefechte entwickelt, die französischen Linien beiderseits der Höhe 344 vor.

keercsaruvve Deutscher Kronprinz. Sie fügten dem Feinde schwere Verluste zu und kehrten

In der Champagne stießen, französisch- Bataillone mit mehr , e Ä 7- £

östlich der Straße Somme-Py Souain vor, ste wurden l ^^n Franzosen umschlossen aller Angriffe deS durch Gegenangriff vertrieben. -- Vor Verdun ist uf tn Aldenmütigec Ausdauer erwehrt hatte. -

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Berlin, 8. Sept.,abends. In Flandern wechselnd i iarfcS Feuer. An der Nordostfront von Verdun ist z» französische Angriff am Fosses-wald und nordwest-

# von Bezonvaux gescheitert. Am ^°vmewald, w > et Feind Boden gewonnen hat, wird noch gekämpft.

-- Im Osten nichts Wesentliches.

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s?osseSwald und Bezonvaux nngreifenden Franzosen brachen im Feuer unserer Arabenbesatzung zusammen.

Den hinteren Staffeln des Feindes gelang es bet einem neuen Ansturm, vom Nebel begünstigt, im Chaumewald und auf Ornes zu dieses Dorf war nach Angaben eines gefangenen Offiziers das Ziel deSftanzöstschen Angriffs - Boden zu gewinnen. Hier traf ste der kräftige Gegenstoß unserer Reserven und warf ste südwärts zu­rück. Abends vervollständige ein neuer Stoß unserer Kampftruppen den Erfolge In hartem Ringen konnte der Feind im allgemeinen bis in seine Ausgangsstellung zurückgctrieben werden; kleiner Geländegewmn blieb hm m Südteile des Chaumewalde» und auf dem östllch davon streichenden Rücken. Von 3 französischen Di Visionen, die blutigste Verluste - nach Gefangenenaus sagen biS zu 50 Prozent - erlitten sind mehr als 300 Gefangene in unserer Hand geblieben. - Unsere Fnfanterie hat sich vortrefflich geschlagen, die Artillerie sehr gut gewirkt. Wertvolle Dienste leisteten die fanterieflieger.

Oestlicher Kriegsschauplatz:

Front des Gcneralseldmarschall Prinzen Leopold v. Bayern

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SfElISS befinbltlb.il MSuft st« b, t «--, 11 ,.

Südlich des Pruth l.bh°st-S, «^ungSftu» und ^Fl g, Front brennend zum Absturz ge.

Vorfeldgeplänkeb - Am Otoztal ist die Arttllertetaug- ^ ^^rden sind.

Der Erste Generalquartiecmeister: Ludendorff.

Waffe und Handgranaten erbittert gerungen; eine Än­derung der Lage trat durch die französischen Angriffe nicht ein.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front des GeneralseldmarschallS Prinz Leopold von Bayern.

Zwischen dem Rigaischen Meerbusen und der Dünu kam es im Wald- und Sumpfgebtet zu erfoDreichen Gefechten unserer Sicherungen mit russischen streifab- tellungen.

Hceressront des Generalobersten Erzherzog Joseph.

Mit starken Kräften führten Russen und Rumänen wiederholte Angriffe »egen die von uns erkämpften Stellungen zwischen Tcotus- und Oitoz-Tal. Der Feind wurde an allen Stellen durch Feuer und im Nah­kampf zurückgeworfen und hatte schwere Verluste. Mazedonische Front:

Nordwestlich des MalikseeS wichen unsere Voctcuppen vor überlegenem franzöfischem Druck auf die Höhen südwestlich des Ochridasees aus.

. 91

Im Monat August sind von Flügen gegen den

keit mertltch aufgelebt.

Mazedonische Front:

Südlich deS Ochridasee wurden russische Vorstöße abgewiesen. Westlich des MalikseeS haben französische

(Fortsetzung auf der 4. Seite.)