Ausgabe 
8.9.1917
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Lxpeditio«: Südanlage 21.

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Druck der Gicßencr Berlagödrurkerei, Albin Mein.

Nr. 74.

Telephon 9tr. 302.

Samstag, dm 8. September 1917.

e i e p h o n Nr. 362.

30. Jahrg.

^02 Assel lb 5.36, Gießen iraunsels ab 6.52, ab 7.42, Diez ab D Ems ab 8.30, ab 9.05, Trier

b 6.05 N.-Lahn- >b 6.38, Limbmz ab 12.53, Wetzlar Marburg ab 2.22, edr.-Str. an 12.38

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Kaiser Wilhelm in Rist».

Dimamünde genommen; 40 Geschütze erbeutet. Die Russen aus fluchtartigem Rückzug HmtlicDe üeutlcde Cage$bericbU. >

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/äsehe blütenwei88. ohne Kartei 8 Pfund- per Nachnahme oder des Betrages,

rmässlgung.

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Neu erschienen:

65000 tonnen im mimitnw >

Sulina mit Bomben beworfen.

Berlin, 4. Sept. 1. Unterseeboote der Mittel­mächte haben im Mittelmeer wieder erfolgreich gearbeitet und 16 Dampfer mit einem Gesamtraumgehalt von ast 65000 Br. Reg.-To. versenkt. Unter diesen b fanden ich die bewaffneten englischen DampferHachor" (3823 Br.-R.-T.).Kilwinning" (3071 Br.-R-T)., Raira" (3672 Br.-R.-T.),Winlaton" (3270 Br. R.-T.), Die meisten der versenkten Dampfer waren tiesbeladen. mehrere mit Lebensmitteln, einer mit 4000 To. Kohlen, Brennöl in Fässern und Flugzeugbestandteilen Fünf wertvolle Dampfer hat ein österre chisch ungarisches Unter seeboot, Kommandant Linienschiffslentnont Ritter von Trapp, in 7 Tagen aus grsicheitm Geleitzügeu hcraus- geschoffen.

2. Deutsche Marineflugzeuge haben am 3. September die Hafenanlagen von Sulina (Donaumündung) erfolge reich mit Bomben angegriffen. Zwei starke Brände im Hafengebiet konnten beobachtet werden.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

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wbt. Großes Hauptquartier, 5. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz,

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern nahm der Artilleriekampf an der Küste und vom Houthoulfter Wald bis zur Deule an Aus­dehnung, Planmäßigkeit und Stärke zu; bisher keine Jnfanterietätigkeit.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Vor Verdun war auf dem Ostufec der Maas der Feuerkampf tagsüber gleichfalls gesteigert; er hielt auch

nachts an.

Sehr starke Fltegertätigkeit mit zahlreichen Bomben­würfen bei Tag und bei Nacht. Au entfernten Zielen wurden erfolgreich mit Bomben angegriffen: Dover, Boulogne, Calais.

22 feindliche Flugzeuge sind abgeschoffen worden. Leutnant Boß brachte seinen 39. Gegner zum Absturz

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Oestlicher Kriegsschauplatz Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.

Unsere Operationen östlich von Riga haben sich, wie beabsichtigt, weiter entwickelt. Dünamunde ist ge- nommen. Schwerste Küstengeschütze (30,5 om Kaliber) fielen unversehrt in unsere Hand. Nordöstlich der Düna ist die Ostsee erreicht. - Der Abschnitt der liv- ländischen Aa ist überschritten. Südlich des Flußes haltende russische Nachhuten finb ausgcrieben worden.

- Der Feind ist im weiteren Ruckzu-, nach Noidosten

- Von der Düna bis zur Donau sonst keine großen Kampfhandlungen.

Mazedonische Front.

Keine Aenderung der Lage.

Der Erste Generalquarriermeister: Ludendorff

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Berlin 5. Sept.. abends. Artlllenekampf in ' Flandern und vor Verdun. Nächtlicher Fliegeran­griff auf London erfolgreich. Nordfluge und Mitte

der russischen 12. Armee ist in schnellem Ruckzug.

Berl

so ooo tonnen.

n, 5. Sept. Neue U-Bootserfolge auf dem

nördlichen' Kriegsschauplatz: 30000 Br.-Reg. To. Unter den versenkten Schiffen befanden sich der englische be­waffnete DampferCloverdey" mit 6000 Tonnen Koh ten nach Genua, sowie drei aus Geleitzügen heraus- geschoffene Dampfer, von denen zwei bewaffnet waren, und ein Tankdampfer von mindestens 4000 Tonnen.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

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wtb. Großes Hauptquartier, 6. Sept. 1917.

We stlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern blieb die Kampftätigkeit der Artillerien stark, vor allem zwischen dem Houthoulfter Wald und dem Kanal Ypern-Comincs. Nach Einbruch der Dunkelheit griffen die Engländer zwischen den von Ypern auf Poelkapcllc und Hollebeke führenden Straßen zwei­mal mit starken Kräften unsere Linien an. Beide An­griffe brachen im Feuer und Nnhkampf veclustretch und ergebnislos zusammen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Beiderseits der Straße LaonSoissons und im östlichen Teile des Ehemin des Dames war die Feuer- tätigkeit zeitweilig bedeutend gesteigert. Abends stieß I nach Trommelftuer französische Infanterie sudwestl. von PargoyFilain Nor, kam ober in unserer Abwchrwlr- kung nicht bis an unsere Hindernisse. Net Bauyaillon und am Winterberg veritesen eigene Erkundungen er­folgreich; Gefangene wurden eingebrocht.^starkem Feuer nördlich von Reims folgte gegen Pocs-Loulains e-n Teilangriff der Franzosen; sie wurden abgesStagen. In der Champagne war die Gefechtstattgkeit in einigen Abschnitten lebhaft. - Bor Verdun dauerte der starke Artilleriekampf, besonders auf dem Ostufer der Maas, an. Bisher keine Jnfanterietätigkeit.

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In der Nackt vom 4. zum 5. September griffen unsere Flieger London, Southend und Margate an. Brandwtrkung der abgewogenen Bomben wurde erkannt. Eins unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt. - lieber dem Festland sind gestern 14 feindliche Flieger und 1 Fesselballon abgeschossen worden. Leutnant Voß er­rang den 40. und 41. Luftsteg.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front des Gcncralseldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.

Vor der Front der achten Armee haben die Russen ihren Rückzug nach Norden und Nordosten in.Eile: fort- gesetzt. An der Dnna hat der Russe seine starken Stellungen bis Friedrichstadt geräumt. - Me bei unserm schnellen Vormarsch bisher nur unvollständig festzustellende Gefangenenzahl und Beute bttragt 121 Offiziere, über 7500 Mann, >80 Geschütze, 200 Maschinen­gewehre, mehrere Panzeikcaftwagen und sehr zahlreiches Kciegsgerät aller Art.

Heeressrout des Generaiodersteu Erzherzog Joseph.

In der nordwestlichen Moldau zeitweilig lebhafte JUtillcrietätigkeit und Vorfeldgefechte.

Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen.

In den Bergen nordwestlich von Focsani scheiterte ein rumänischer Vorstoß bei Muncelul, von einem eige­nen konnten Gefangene zurückgefuhrt werden.

Mazedonische Front:

Westlich dcs Prespasees waren deutsche, östlich des

Doiranices bulgarische Eckundungsuniernchmungen von Erfolg.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf.

Berlin, 6. Sept., abends. Nordöstlich von Ypern und bei Leus sind starke englische Teilangriffe gescheitert.

Bei Verdun dauert der Arttlleriekampf an. Im Osten wurden russische Nachhuten bei Ncukaipen und südöstlich Nitau (70 Kilometer östlich Riga) von unserer Kavallerie geworfen. #

Wieder 19500 tonnen.

Berlin, 6 Sept. Im Atlantischen Ozean, Aermel- kanal und in der Nordsee haben unsere Unt-rsecboot- wtederum sieben Dampfer mit 19500 Brutto - Reg.- To. vernichtet.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

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wtb. Groß es Hauptquartier, 7. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht

An der flandrischen Front spielten sich zwischen dem Honthoulster Waid und Hollebeke wieder lebhafte Artillerie- kämpft ab. Morgens und abends griffen^die Eng­länder nach starkem Trommelfeuer unsere Stellungen nördlich der Bahn Roulecs-Ypern in 4 Kilometer Breite an. Nach kurzem, hartem Kampf wurden ste überall zmückgeworfe». Der Einsatz von 3 Diviswnen zu diesen Angriffen, die den Feind hohe Verluste koste- tcn, wurde durch Gefangene bestätigt. In den be­nachbarten Abschnitten drangen nach kräftigen Feuer, stoßen englische Erkundungsabteilungen vor. Auch ste hatten keinen Erfolg. - Bet Lens scheiterten früh mor­gens Tetiangriffe des Feindes verlustreich.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

In mehreren Teilen der Aisnefront und in der Champagne blieb die Kampftätigkeit tagsüber lebhaft. Vorfeldqefechte brachten uns Gefangene ein. Me Artilleri. Macht auf dem Ostufer der Maas wurde bi- in die Nacht hinein mit nur kurzen Unterbrechungen fortgeführt. Unser Vernichtungsfeuer gegen erkannte Be­reitstellungen von Stmmtruppen verhinderte am Fosses- Walde einen Angriff der Franzosen. - Südlich von Beaumont drang ein württembergisches Regiment tn die feindUchen Linien und vertrieb^ die Besatzung tm Handgranatenkampf. Badische Stoßtrupps brachen in den Cauriereswaid ein und kehrten mit Gefangenen zurück.

9 feindliche Flugzeuge wurden tm Luftkampf, wet­tere 5 durch Abwehrfeuer, zum Absturz gebracht.

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Oestlicher Kriegsschauplatz- Heeresfront des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Die Rückzugsbewegungen der Russen nordöstlich der unteren Düna dauerten gestern an. Unsere KavaU lerie kämpfte erfolgreich mit feindlichen Nachhuten südwestlich von Nitau und bei NewKaipen (70 Kilometer östlich von Riga). Zwischen Lobesen und Friedrich­stadt hat der weichende Feind die Ortschaften m Brand gesteckt. Die Beute in Dünamünde beläuft sich außer viel Schießbedarf und Kciegsgerät auf 40 Geschütze, davon 22 größeren Kalibers als 12 Ztm. Bis zum Schwarzen Meer sonst keine größeren Kampfhandlungen

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