Ausgabe 
5.9.1917
Seite
4
 
Einzelbild herunterladen

UN«. - Auch bei Maratestt griffen bte Rumänen der- 'blich an.

Mazedosische ^root

Heute morden brachen französische Angr'ne bei , atinbel, nordwestlich von Monastir. verlustreich zu- ,mmen. Di«- Serben erlitten erneut am Lwb^opolie n«- blutige Schlappe.

Der (fofte (8eneralquartieemeister L ude nd orN

Berlin, 3. Sept abends Riga ist genommen.

5 Dampfer, i regln

Berlin, 3 Sept. Im Aermelkanol, an der eng. ischen Westküste und in der Nordsee wurden durch unsere lnterseeboote wiederum 5 Tompser und 1 Eeßkc öec erift, darunter der s-ewoffnete englische Tamprer ^Palo. ine", Ladung 3sXX) Tonnen Kohlen, sowie 3 weitere lewoffnete Dompser, von denen zwei als enolische auSge- nacht wurden, Ein tiefbeladener Dampfer wurde aus ijeleitzug herausgeschossen. Der Kapitän des bkwanne en englischen Dampfers .Palatine" wurde gefangen zenommen. Tine englische U Bootsalle in Gestalt eln.S -twa 2000 Tonnen großen Dampfers, der mit 4 ber­appen Geschützen armiert war, wurde durch 3 Artillerie reffet beschädigt.

Der tthef des Admiralstabs der Marine.

Ii, erbittertem Kamp erlagen unserem Sturm^die

große Straße ist an Nullen find gefangen

t °%, etlaM Sri *i«o # d°

d«r dkulschni Artur«. _ , ....

SJÄ.*- '£ e-S »«'«

die l'bhalte Esrtechtstäliskelt a«.

HerreSgnipke d-e (tze,er°Iftld»ariLa0r von M°ck-l °

Bei Munchelul, nordwestlich von Foclani, st r, er eo mehrere russisch-rumänische Angriffe vcr.ustr ch Ma zedovische Front:

Di- Truppen der seindlichen Mächte wiederholten ihre Angriffe gestern nicht. _ . . rlf

Xer C^xflc Generasqvartiermeifter: Ludendorn

v «riese an bekannte und Un­schaffen. Echte und allch scheinbar harmlosen

bekannte Empfänger verfolg n " ^ lDfl(!)c ^^m Vater- Anfrage» oder Anforderunge ^ fl j er nur immer

la*d schaden konnten ^ Bitte an alle

Canb schaden konnten >.rinaendc Bitte an alle und immer w'eder dik d kl AeschS'tr - gcrich. yinzrlprr-onrn. Ko porovonen ,. i( f welche

.et werden tckeinbar hnrm-

Anfrooen oder dln'oideruNk, zuständigen ftrllv.

&J!S Lz&SiX&Ä _

-"~<n.rnwtmprtlid): «lbtn üitüTin 0^6:

Bekanntmachung.

ft-, -Mi«.- 3-', m ».UMf Jjr

nlänen verkehrenden Militärurlauber. Schnell

123 und 124 Trier-Coblenz-Gretzen-Saffel'

Nordhaujen- Sangerhaustn-Berlin Friedr Zrr wer^n

m beschränkttm Umfang für den Z.miverkehr st-rgc

Berlin, 1 S-Pi - "bends. Im W.st.n auslebende

L nÄLW-»- zuÄgewvrsen^Dünamlindc «st vom

Feinde geräumt

fm: M. S-.dr.-S« .d MÄJ

ab 3.33 Nachm. Marburg ab o.36, ®«*S ab 6.20, Wetzlar ab 6.36. Braunftls ab 6.02 Weilburg ab 7.08. Limbnrg ab 1*'**

7 51 , Nassau ab 8.16, Bad Ems ab N.-Lahnstein ab 8.49, Coblcnz ab 9.05, Tner an 1130. und

U 123 Trier ab 8.25, Coblenz ab 11.05 N.-Lahn- stein ab 11.17, Bad Ems ab 11.36, Limburg ab 12,19 Nachm., Werlburg ab 12.53, Wetzlar 123, Gießen ab 1.52, Marburg ab 2.22, Kassel ab 4.30, Berlin Friedr.-Str. an 12.38

Stablbarur Wille zum Sieg!

H,Is«ri»I«g»»»r zu* Till« lsigit

wtb BroßeS Hauptquartier, 3. Lrpt. 1917. Efint Mäjestät der Kaiser richtete on Ihre Majestät Sie Kaiserin folgende» Telegramm:

Ihre Majestät die Kaijerin und Königin Potsdam.

Beneralseldmorjchall Prinz Leopold von Bayern meldet mir soeben die Einnahme von Riga durch unsere Truppen. Sin neuer Maekstetn deutscher Kraft und unbeirrten Siegeswillens! ,

«ott helfe weiter! Wilhelm.

Weiter richtete der Kaiser an den G-urralfeld marschall Prinz Leopold von Bayern folgende« Tele­gramm.

Generalseidmarschall« Prinz Leopold von Boycr»!

Dir und der achten Armee spreche ich aus Anlaß der Einnahme von Riga meinen und de» Vaterlandes Glückwunsch und Dank aus.

Weitsichtige Führung und stahlharter Wille zum «leg verbürgten den schönen Erfolg.

Wetter mit Gott! Wilhelm l. R.

_i 3 X 5) 5 )< 5 XäXäX 3 )< 9 )

Ultr ererbten Schmuck

drm Uatrrlffndr gibt, rntwriht nicht, sondern rhrt doo Endenden der ^otrn.

^nk zur Soldanbaukstrllr. ^

iKKkvGGGGGGDGDGDGTGG

Hri«flswirUcbattlicl>ei.

wtb. Großes Hauptquartier, 4. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern war nachmittags die Kampftätigk.it der Artillerien an der Küste und zwischen Langcmarck

und Warneton zu großer Heftigkeit gesteigert. Im Bogen

von Mern entspannen sich Klctnkämpsc im Vorfeld un- serer Stellungen: dabci wurden einige Engländer ge. fangen genommen. Nachts griff der Feind nordwcst- lich von Lens an; er drang vorübergehend in unsere Linien, aus denen er sogleich durch Gegenstoß vertrieben wurde.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

In der Ehampagne stießen die Franzosen on der Straße Somme By -Sonain nach Trommelfeuer vor. Unser Gegenangriff warf sie aus einem von uns ge

räumten Graben wieder hinaus. -- Der Feuerkampf

.... - y

vor Verdun nahm abends wieder große Stärke an; auch die Nacht hindurch lagen die Artillerien auf dem Lft- User der Maas im Wirkungsfeucr.

Heeresgruppe Herzog Albrccht.

Westlich der Mosel wurden von gewaltsamer Er. kundung bet Remenaudille französische Gefangene ein* gebracht

In der Nacht vom 2. zum 3 September bewarfen unsere Flieger Ealais und Dünkirchen mit Bomben. Die entstandenen Brände waren taoSüber zu beobachten Dover wurde gestern. Ehotham, Sherneß und NamSgate wurden heute nacht durch unsere Flugzeuge mit Bomben angegriffen.

Gestern sind 19 feindliche Flieger und 2 Fessclbal. tone obgeschossen worden

Rittmeister Frhr. v. Richthosen errang den 61. Lust- sieg: der vor kurzem wegen seiner Kampfletstungen vom Bizefeldwebei zum Offizier beförderte Leutnant Btüllcr brachte seinen 27. Gegner zum Absturz

westlicher KrregSjchaupiatz.

Heererfrout des Gcncrolseldmarschalls Prinzen Leopold von Bavrrn

Rach zweitägiger Schlacht hat die achte Armee unter Führung des Generals der Infanterie v. Hutier gestern da» an mehreren Stellen brrnnende Riga von Westen und Osten her genommen. lln'ere kampsbewährten Truppen brachen überall den ruffischcn Widerstand und überwanden in ungestümen Drang nach vorwärts rede» Hindernis, das Wald und Sumpf bot. De Russe hat seinen ausgedehnt n Brückenkopf westlich d r Düna und Riga in größter Eile geräumt. Unsere Divisionen stchen vor Dünamünde. Dicht«, ungeordnete Heere» hausen drängen sich in Tag- und Rachtmärschen au' allen Wegen von Riga noch Nordosten. Südlich der großen Straße nach Wenden, zu beiden Seiten de» großen IüaelbachS warfen sich in verzweifelten heftigen An­griffen starke russische Kräfte unseren Truppen entgegen, um den Abzug der geschlagenen zwölften Armee zu decken

Tröbitch Gpfer tun «*t Ernst Mocltz Arndt der kerndeutsche Alte aus drm Alten Zoll >n Bonn hat in jener d-.nklen Stunde seinem deutschen Volke zuge. rufen- Fürchte dich nicht mein lieber Land, sondern sei fröhlich und qetroft. denn der Herr kann große Dinge tun " TaS Wort ist auch für unsere Zeit gemünzt. Und jeder kann und muß eS erfüllen, indem er ein kleinrs Opfer fröhlich darbringt, und damit die wentaec her,halten Selbstsüchtigen beschämt und fortrelßt. Ein kleines Opfer ist rS wahrlich, die biciet eisernen Zeit nicht entsprechend,n goldenen Uhrketten, Ohrringe LchUPs- nobcln Tabakdosen. Becher ufffi. an die Goldankaufftelle Gießen (Geschäftsstelle in der BczirkSsparkasfe, in der IohanneSstraße) zu verkaufen, und damit die Goldwehr des Reiches zu stärken. Wer sich von dem eitlen Golde fröhlich trennt als Vorbild für weniger Kerndeutsche und zur Ernüchterung dcS Auslandes, der schlägt eine Schlacht für sein Deutschland mir goldenen Kugeln gegen die silbernen, mit denen unS England mederzu- ringen hofft.

' Die physiologischen Wirkungen der Kriegs­ernährung. AuS Dresden wird geschrreben. In seinem Vorträge aus der Tagung für kriegswirtschaftliche Aus klärung sprach der Hallesche Physiologe Professor Adder Halden überKrieg und Gesundheit-. Er erklärte, die Unteuuchunqen der menschlichen Exkremente hätten er­geben. daß mehr wertvolle Stoffe als früher ungenutzt aus dem Körper auSschitden. Das habe feine Ursache in dem vielen Aerger, dem die Menschheit jetzt ouSge s.tzt sei. Man solle sich daher den Aerger abge wohnen und sich jedenfalls nicht vor dem Essen ärgern An der Menge der in den Exkrementen aus geschiedenen Stickstoffe konnte nachgewiesen werden, daß alle Menschen mehr oder minder Hamster seien. Bei der jetzigen Ernährungsweise sei ein Zkohlen- und Gabmangel nicht zu ertragen. Für eine gute Regelung aus diesem Gebiete müsse Sorge getragen werden. Auch sei gutes Kauen jetzt eine patriotische Tat Besonders schlimm daran sei der geistige Arbeiter, namentlich wenn er auch'perliche Arbeit leiste, wie wate der Arzt. Die Qualität unserer Nahrungsmittel lei gut. Es fehle höchstens Kalk, weil Mtlchmangel hernchle Den .Kalk könnte man aber in e.nem beson­deren Präparat dem Körper zuiühren. Die an verschie­denen Qrten auSgcbrochenen Epidemien führte dieser Fachmann auf den Genuß der Kohlrübe zurück. Die Untersuchung nach dem Stoff in der Kohlrübe sei noch nicht geendet. Er warnte vor bem reichlichen Genuß der Kohlrübe. Die jetzige ErnährungS weife hcibe weniger den Kindern und dem mittleren Alter, als vielmehr den Personen über fünfzig Jahren geschadet, die nicht mehr io widerstandsfähig seien: be« sonders raffen Lungenentzüngungen sie leichter hin als früher. Auch habe die Lungenschwindsucht .zugenommen Die Sorge, daß aus der jetzigen Ernährungsweise Krank heilen, wie Skorbut u. a. m. entstehen könnten, teilt der Redner nicht Doch empfiehlt er, dos Gemüse möglich st mit Kartoffeln oder anderen Stoffen gemischt zu essen

Nachts. tt

Kfll. tifenbabftdirtktloft f rankfurt a. Itt

Ganz hervorragend

ist mein glänzend begntschtetes u. vielfach erprobtes weiche*

Salmiak-Schmter- W asctnnittel

Schäumt tadellos. Macht die Wäsche blutenwels.^ Garantiert unschädlich. Versand ohne Karl - ,

Pake« inkl. Verpackung Hk. 7 j5 0 per Nach* oder

gegen vorherige Einsendung des Helragur __

In Zentner-Fässern PrelsermässlflunQ. Qj

E. Hohnholz, Berlin-Tempelhof 11, Stollbergstr. 4. Jj

Nen erschienen:

Geschlech ist eben

r« r\ .«J bw>w\e V 1 «

Hat

, «r tu von Frau Dr. med. Anna Fischer-

des Weibes vückelman,. ist der beste ärzthehe

eener für Braut- und Eheleute. 17. Auflage 240 ' * starl - Mit vielen AbbUdungen und einem ^rw,d^«n »o««u des weiblichen Kiirper* lm vorgeschrittenen ^ , ^ l " h ; di r

darstellend Die Verfasserin bespricht m freier aber durchaus der

zenter Weise die verschiedenen fragen über d.ehheleute

Erhaltung der Gesundheit, der Jngendfrische nnd de» L l«>e *- glUcks, sowie lm Interesse einer gesunde» Nachkonimensclinri nnbedingt unterrichtet sein müssen. Gegen Vorcmsen ur^

Mk 4- in Scheinen (Nachn. Mk. 4.30) franko durch Verlag Sophns, C.harlottenburg 1 GZ, Schliessfach 10. _

(Hute Verpfleg. Milchkuren

Uilciiee

Pension Waldfrieden.

p. rag v. 7 Mk. an. Prosp. frei, g Telefon Amt Eutin 26h.

Erholungsbedürftige Damen

finden gute Pension in ruhig idlifl. Harzort. 5 Min. v. Thale, Pensionspreis 5 Mk. Angebote erbeten

Frau A. Mellin, Aeinstedt a. Harz.

Frankfurter

Hotelsckretär.tturse

für Damen und Herren.

Beginn der neuen Kurse:

17. September. Gründliche praktische Ausbildung niicn Fachern des Hotelbüro

diensies.

Prospekte durrt) den KurSlciter Dir. MeyerhanS, Godesberger Hof, AodeSberg.

Ab Lager Hamburg

freibletdcnd:

13500 Dos. SccMnschcltzaste

vorzüalichcr Brotaufstrich, Wurst ähnelnd, zu Mk. 2.42 per 1 Pid.-Dose.

2800 Dosen Fischgericht

zu Mk. 2.50 per 1 Pld 'Dose-

7500 Dosen lebermich. artigen Brotanssttich

zu Mt. 4.45 per 1 Pfd.-Dose.

1800 Dos. Krabben i. Gelee

zu Mk. 3.60

Muster gegen Berechnung Auch kleinere Quanten, aber nur Konsumenten, Behörden, Fa« briken rc. lieferbar.

_Alles deutsche Ware-

Wsrea e Stärke»

Hamburg2eehaus".

LchSn« Besitze

""K.-

^ .srrer «k und

Für A

her

Ml« ^

^5000

Sunna mit b'

m^hdbwimMWme

ÜL bi« S««w|* rte# J," M23 ft-'&'Ö "fv Kairo' (3672 Sc.-Sft--^-)» Dir mtlfK" Ö(C mrhceie mit ßibenetnUtcl

Sicnnöl in jjSff«»»"® wrf Mk Dampfte hat ew feeboot, Kommandant x Trapp, in ? Tagen aus geschossen.

2. Deutsche Marinefl! die Hajenanlagen von S reich mit Bomben angeg Hafengebiet konnten beol Der Chef t

tobt ®cofje8$au Westlicher S Heeresgruppe K 3n Flandern nahm d und vom Houthoulster l dehnung, Planmäßigkeit 3«Merictäti(}feit. Heeresgruppe D

2Joc Verdun war auf 'Nuerkampf tagsüber old noch!» an.

kvürsen wurden ei

Leutnant

Grömitz

Zimmer mit Pension 5.50 Mk.

Villa Olga Frau I>. Ilay.

* Porsichl gegenüber Spionage. Die Spionage, gcsahc ist größer, als die MciNcn glauben. Nicht nur im Lande selbst und im naitccl n Ausland sind Löld lingr unserer Feinde tätig, um lcidcc unter wilkung- vollcr Mithilfe v t rrauens'cstgec Landsleute der Ent c 9 7i TT L ente Material zu lieicen. das zu unserem Schaden ver ^ L LlMD?s-lVOuNUNg wendet werden soll und wird. Auch unsere Geian.zc- nen oder internierten Landsleute im scindl.chen Aus land werden direkt odrc indilekt dazu mißbraucht, dem Feinde wichtige Nachrichten und Unterlagen zu ver-

in Angeln,'volle Ernte und Be- schlag, empsiehlt nur an Selbst- kauscr billigst.

ttallmer, Flensburg, Angelburgftraße 8. 1.

für Pensionat pasiend, zum 1. i7klober geiuchl, möglichst mit Hof oder «Aarien. ^flenen u. A. H. .»V72 an die (^ei'chäsic'sielle der »ießener Zeitung

Unbedingt ausfchneidcn u. bestell.

Wann kommt ^rieben?

-Ni jährige Prophezeihung eines frommen tiroler MöncheS über den Weltkrieg. Preis 2 Band' chen samt Porto Mk. 1.20 Nachn Bnchversand Elsaer, Stuttgart P , ^ohanneSstr. 90

I - ^ ^