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Ein Londoner Stimmungsbild.
Einen Eindruck von den Wirkungen des U-Boot- Krieges gibt eine Plauderei des ,,Petit Journal" vom 13. August aus London. Der Berichterstatter des Blattes erzählt seine Erfahrungen in einem Londoner Restaurant: „Ich verlange ein zweites Brödchen — der Kellner sieht mich erstaunt an, bringt mir das Verlangte, gibt mir aber zuvor eine Karte, auf der geschrieben steht: Der Sieg ist unser, wenn ihr sparsam mit dem Essen umgeht!... Neben mir sitzt ein junger Kapitän. Ich höre folgendes kleine Zwiegespräch: „Nein, mein Herr, es ist unmöglich, Ihnen das zu servieren , denn Ihre Rechnung beträgt bereits 4 Schilling, und Sie wissen, daß dies verboten ist." Es ist verboten; ja, denn ich finde mitten auf der Speisekarte folgende Ankündigung: Die Ausgaben aller Personen in Uniform, die den Land- und Seestreitkräften Seiner Majestät angehören, dürfen für das Frühstück 3 Schilling 6 Pence, für den Tee 1 Schilling 6 Pence und für das Diner 5 Schilling 6 Pence nicht übersteigen.
Tie englischen Arbeiter werden ungeduldig.
Holländische Berichte über die Arbeiterbewegung zeigen das Bild der gereizten Stimmung in den Jndustriebezirken. Die Ursache ist wirtschaftlicher Natur und von der Kriegsmüdigkeit zu trennen. Am weitesten geht der Bericht des Nordwestbezirks, wozu auch Manchester gehört, in dem gesagt wird, trotz der patriotischen Haltung des Bezirks habe doch die lange Dauer des Krieges eine Stimmungsänderung hervor- lgebracht und es regt sich die Frage, ob die vielen Opfer auch ivirklich nötig seien. Unter solchen Umständen haben die Unpatriotischen Aussicht auf die Unzufriedenheit, die ihren eigenen Zielen nützen wird. Die holländische Presse schließt, daß die kleinen Gruppen der Pazifisten möglicherweise aus diesen Unzufriedenen ihre Anhängerschaft rekrutieren werden und daß gerade diese Befürchtung die Negierung veranlasse, die Unzufriedenheit unter den Arbeitern zu ernst zu nehmen und ihnen nach Möglichkeit entgegenzu- fiomnteu.
Reuter schweigt.
Reuter hat sein vielsagendes Schweigen über den Suchomlinow-Prozeß endlich gebrochen und bringt aus Petersburg einen kurzen Bericht, aber nur über die Sonnabendaussagen von Rodzianko, Miljukoff, Gutschoss, die er Hauptzeugen nennt. Sie alle verurteilten Suchomlinvws Vernachlässigung des Heeres und erklären ihn für den allein Schuldigen am russischen Unglück. Von den entscheidenden Aussagen von Suchom- linow und Januschkewitsch, die allein internationale Bedeutung haben, erwähnt Reuter bisher kein -Tort.
U-Boot-Wirknng auch in Australien.
Die australischen Nachkommen der ehedem dorthin deportierten englischen Verbrecher sind am begeistertsten flir die Sache des britischen „Rechtes" in den Krieg gezogen. Weit ab vom Schüsse glaubten sie sich gesichert. Jetzt kommt's anders: Nach Berichten aus Australien wird die Wirkung des U-Bootkrieges immer drückender empfunden. Namentlich das Verschwinden einiger wohlbekannter großer Dampfer mit wertvollen Ladungen macht großen Eindruck in der Geschäftswelt.
Neber die Zustände in dem Berwundetenlager
zu Prony bei Perry berichtet ein Oberarzt, der in -der Zeit vom 18. bis 26. April dort tätig war:
„In dem Lager befanden sich etwa 400 Kranke, darunter 100 schwerverwundete deutsche Kriegsgefangene. Sie lagen in Zelten auf dünner Strohschicht ohne Decken und ohne Mäntel, von Ungeziefer geplagt, Eßgeschirre und Eßgeräte gab es nicht; das Trinkwasser war trübe und erzeugte Dysenterie, gegen deren Bekämpfung keine Mittel vorhanden waren. Die ärztliche Behandlung spottete jeder -Beschreibung; für die große Zahl der Kranken und Verwundeten war nur ein französischer Arzt vorhanden, der sich wenig um die Kranken kümmerte. Dringend notwendige Operationen wurden er st nach acht Tagen ausgesührt, und die Verbände, selbst in schweren Fällen, oft erst nach 5 bis 6 Tagen erneuert. Die Uebersührung von Schwerkranken in ein Lazarett wurde grundsätzlich verweigert. Die natürliche Folge einer derartigen Behandlung war eine erschreckend große Sterblichkeit. — Auch an Mißhandlungen ließen es die Franzosen nicht fehlen; so wurde ein verwundeter Unteroffizier, der eines Morgens das Zelt verließ, vom Posten mit einem Bajonett gestochen, obwohl er auf Anruf sofort stillstand.
Immer wieder: Alliierlcukonserenz.
Der parlamentarische Vertreter des „Corriere della Serra" kündigte an, daß im September in Paris eine neue Konferenz der Alliierten stattfindet. Den Beratungsgegenstand dieser Konferenz bildet die Festlegung neuer Richtlinien bezüglich der gegenwärtigen militärischen Lgge, die durch die gemeinsame siegreiche (?) Offensive der Entente geschaffen worden sei.
Die Leute sorgen sogar für Humor!
Von anderer Seite heißt es darüber: Die Kon- stantinopeler Frage soll nach dem Verzicht der russischen Demokratie in Paris besonders besprochen werden, wo Terestschenko nach Beendigung der Moskauer Konferenz noch eintrifft.
Holland in Kohlen- — Not.
Die hoUändische Presse bringt fast täglich Berichte über das Stillegen von Fabriken infolge Kohlen mangels. Der Eisenbahnverkehr ist aus zwei Drittel eingeschränkt worden und soll in kurzem bis zur Hälfte reduziert werden. Unter diesen Umständen ist man auf der Suche nach Ersatzware. Es werden Brikette aus Papier, Hobelspänen, Tannennadeln, Kalkboden usw. angeboren. Elektrisches Licht darf nach 12 Uhr nicht mehr gebrannt werden. Die Gasleitung ist verschiedene Stunden, beispielsweise abends von 6 bis 9 Uhr, ab gestellt, was besonders für die Hausfrauen lästig ist, da in Holland das Hauptessen gegen 6 Uhr abends zu sein pflegt.
Meine KrkgSnachrichtors.
" In Wien beginnen die „Polonaisen" bei der Abgabe von Fett bereits am Nachmittag um 3 Uhr; sie werden im „Schichtwechsel" und die Nacht hindurch fortgesetzt.
" Auf dem Fohrenbühl hat eine Dame aus Norddeutschland eine Mark für ein Ei geboten; in Königsfeld zahlte ein Kurgast 100 Mark für 5 Pfund Butter und ein anderer bot 1000 Mark für drei Schinken.
" Zm September wird der ehemalige amerikanische Präsident Roosevelt in „wichtiger Mission" nach Rußland abreisen. — Roosevelt erklärte kürzlich, daß die von ihm gebildete Freiwilligendivision an der russischen Front kämpfen werde.
" Die „Times" bringt vom 27. August eine Vertu st l i st e über 126 Offiziere, darunter 15 private Meldungen, außerdem 2670 Mannschaften und 28 Marineangehörige.
" Wegen der Paßschwierigkeiten ist die internationale sozialistische Friedenskonferenz in Stockholm verschoben worden.
" Die Ausfuhr aus Holland von trockener und angemachter Farbe, Oel aus Bucheckern, Zigarren, Zigaretten und von anderen Produkten aus Tabak ist verboten.
" Ter Petersburger Sovjet hat gegen die Einführung der T o d e s st r a f e an der Front Einspruch erhoben und die Unterdrückung dieser Strafe verlangt.
* Ter Schweizer Egg hat wieder einen neuen Weltrekord über 1 Kilometer ohne Schrittmacher mit fliegendem Start in 1 Minute 8,4 Sekunden zurückgelegt.
* In Wildbach im württembergischen Schwarzwald sind die beiden größten Hotels wegen Unregelmäßigkeiten in der Abgabe von Lebensmitteln geschlossen worden.
" Der neue Dreadnought der Schwarzen-Meer- Flotte wurde nach Petersburger Meldungen vom Stapel gelassen. Er heißt „Bolija".
Der Uebergang bei Riga.
Ein Wichtiger Fortschritt.
Die Absicht eines deutschen Vorstoßes bei Riga war den Russen offenbar seit längerer Zeit bekannt. Aus der feindlichen Pressepropaganda und vielen anderen Anzeichen ging das unzweifelhaft hervor. Auch das Aufgeben der russischen Stellungen westlich der Aa bewies dies. Man muß also annehmen, daß die Russen alles darangesetzt haben, um das deutsche Vorhaben zu vereiteln.
Das hätte ihnen sogar recht leicht werden können.
Rund um Riga Wasser.
Vegräßt habe. Der Gesandte bevollmäkhtigke den Journalisten, jene Nachricht zu dementieren, nach der Spanien an der Konferenz der Neutralen nicht teilzunehmen gedenke. Er (der Gesandte) habe seine Regierung darüber informiert, nur die Antwort fehle noch. Ueber Krieg und Frieden befragt, erklärte Amalfy:
„Wie wir erfahren haben, plant die Entente für 1918 eine großzügige Offensive, von deren -Lusgang sie die Fricdcnsfrage abhängig machen will. Meiner persönlichen Ucberzeugung nach aber muß der Krieg in diesem Fahre beendigte werden. Ich hoffe aus eine große Ueberraschung."
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Im Norden der Rigaische Meerbusen, im Westen und Süden der Tirul-Sumps zwischen Düna und Aa. Der Uebergang über die 500 Meter breite Düna hat deshalb auch südöstlich von Riga stattgefunden, wo das Gelände günstigere Verhältnisse darbietet. Zwar kommen auch dort noch Sumpfstrecken vor, sie bilden aber nicht mehr große zusammenhängende Flächen, wie weiter im Norden, und sind durch Sandstrecken und Waldparzellen unterbrochen, so daß Bewegungen größerer Truppen-Verbände möglich sind.
In Riga selbst hat man sich diese Entwickelung der Dinge denn auch nicht träumen lassen. Aus der Aussage des gefangenen Führers eines steckengebliebenen Kraftwagens wurde bekannt, daß in Riga am Sonntag abend vor dem Beginn des Stromüberganges noch die Theater gespielt haben. Als dann die ersten Granaten einschlugen, entstand eine allgemeine Panik und Flucht.
Politische Rundschau.
— Ministerpräsident Graf v. Hertling trat am Freitag in sein 75. Lebensjahr. Am Sonnabend sind es auch 25 Jahre, seitdem Graf v. Hertling zum ordentlichen Universitätsprofessor in München ernannt wurde. __
*
:: Tie Vertretung ves Kanzlers bei ver Heeresleitung. Der Kaiser empfing gestern den Unterstaatssekretär Freiberrn o. Stein, Vertreter des Reichskanzlers bet oer Obersten Heeresleitung. — Schon vor einiger Zeit war bekannt geworden, daß der Kanzler die Einrichtung einer ständigen Vertretung der Reichsleitung bei der Obersten Heeresleitung im Interesse einer engen Zusammenarbeit der beiden obersten Behörden getroffen habe. Mit der Vertretung ist Unterstaatssekretär Frhr. v. Stein betraut, der bisher dem Reichsamt des Innern angehörte und das Ernährungsreferat leitete. Die obige Meldung besagt nun, daß er sein neues Amt angetreten habe. Umgekehrt ist auch die Heeresleitung in der Reichskanzlei vertreten, und zwar durch den Oberst v. Winterfeld.
Spanien: Hoffnung auf srcuvige Ueberraschung.
; Fürst Amalfy, der schwedische Gesandte Spaniens, erklärte dem Stockholmer Vertreter des spanischen Blattes „Pesti Naplo" in Budapest, daß Spanien ^ die Friedensnote des Papstes mit voller Freude
Lokales.
A Rene Getreide-Ausnahme. Durch eine Borschätzung der Getreideernte im Juli ist ein vorläufiger Ueberblick über die Ernte gewonnen worden. Der tatsächliche Ernteerttag kann aber erst nach Beendigung der Ernte sestgestellt werden. Zu dem Zwecke ist vom Kriegsernährungsamte bestimmt worden, daß in der Zeit vom 29. September bis 5. Oktober 1917 für jeden landwirtschaftlichen Betrieb unter Zuziehung der Ve- triebsinhabcr oder dereir Stellvertreter der Erntcertrag für Brotgetreide, Gerste, Hafer und Hlctrcidcmcnge sorgfältig zu ermitteln und dabei gleichzeittg eine Nachprüfung der für Juni angegebenen Erntet lache vorzunehmen ist. Die Ernteerhebung bildet die Grundlage für alle die Versorgungsregelung betreffenden Maßnahmen.
r A Sammelt Bcereublätter! Der KrieasausscknT für Sammel- und Helserdienst macht auf die Bedeutung der Brombeer-, Erdbeer- und Himbeerblätter als Tee-Ersatz aufmerksam. Be idem wachsenden Mangel an Tee-Ersatz empfiehlt er überall dort, wo sich dazu Gelegenheit bietet, so frühzeitig als möglich mit dem Einsammeln zu beginnen. Ueberschüsse über den persönlichen oder örtlichen Bedarf an solchen Blättern werden zweifellos Absatz finden.
Haltbarmachen von Gemüsen durch Salz.
Grüne Bohnen: 20 Pfund Bohnen, 1 Kilogramm Salz. Vorbereitung: Die Bohnen, die n'cht holzig sein dürfen, werden gewaschen, abgefädelt, grob geschnippselt oder in kleine Stücke gebrochen. Zubereitung: Die Bohnen werden mit emer Salzlake gut untermischt, in Steintöpfe oder Holzfäßchen fest eingedrückt und zwar so, daß sich eine Salzlake bildet. Bildet sich diese n^cht, so wird ein wenig stark gesalzenes Wasser darübergegossen. Man bedeckt die Bohnen mit einem weißen, m Salzwasser durchaewaschenen Tuch legt ein Holzbrettchen oder einen Teller darüber, und beschwert denselben mit einem Feldstein. D'e Lake muß immer über den Bohnen stehen. Aufbewahrung: Das Gefäß muß in einem Raume aufbewahrt werden. Pflege: Die Bohnen müssen alle acht Tage nachgesehen werden. Steht die Lake nicht klar über den Bohnen, so müssen die schleimigen P'lze, die sich gebildet haben, abgenommen weroen. Man wäscht das Tuch und das Brettchen gut unv bringt die Bohnen wieder in Ordnung, wie beretts angegeben. Kochen der Salzbobnen: Die Bohnen werden vor dem Kochen in kalten: Wasser ansgewässert und dann wie frische Bohnen gekocht. Das Salzwasser wird zu Suppen verwandt. Es können zu den eingelegten Bohnen immer wieder frische Bohnen zugefügt werden, bis der Topf gefüllt ist. — Ebenso werden eingelegt: Rübstiele, Kohl-, rüben
Pilze: 1 Kilogramm Pilze jeder Art, l U PfunÄ fein geschnittene Zwiebel, 200 Gramm Salz. Vorbv- reitung: Die Pilze werden gewaschen und geputzt. Zubereitung: Sie werden in leichtem Salzwasser einmal ausgekocht, aus einen Durchschlag gelegt, gut abtropfen lassen, ausgebreitet, etwas getrocknet, mit Salz und der Hälfte der angegebenen Zwiebeln untermischt, inSte^n- tövfe gedrückt und mit den anderen Zwiebelscheiben beoeckt. Man beschwert sie mit einem Brettchen oder Teller. Auch hier muß sich etwas Lake bilden, d^L über den Pilzen steht, sonst muß sehr starkes Salzwasser zugegossen werden. Kochen der Salzpilze: Sie müssen 3—4 Stunden wässern und werden dann wie frische Pilze zubereitet, auch kann man mit Kartoffeln und Graupen zusammenkochen.
Aus Mer Welt.
** Die Stiefmutter als Mörderin. Die Frau des im Felde stehenden Arbeiters Poplawsky in Bernsdorfs hat ihren achtjährigen Stiefsohn, der aus Hunger chre Suppe ausgelöffelt hatte, in der unmenschlichsten Weise mißhandelt und das bejammernswerte Kind zu Tode geprügelt. Die Leichenöffnung ergab zahlreiche Blutergüsse und eine Verletzung des Gehirns.
** Mit 160 000 Mart im Asyl für Obdachlose. Im Norden Berlins wohnte seit einiger Zeit ein früherer Landwirt Ferdinand Wiedemann, der auSTromp in Braunschweig stammte und jetzt im Alter von 80 Jahren im städtischen Obdach gestorben ist. Der alte Mann führte ein kümmerliches Dasein. Jetzt stellte es sich heraus, daß Wiedemann bei einem Bankhaus 160 000 Mark angelegt hatte. Was er sonst noch besaß, weiß man noch nicht. Auf einem Berliner Postamt liegen noch 300 Mark, die an Zinsen für ihn eingegangen sind.
** Eins — zwei — drei. Dem zurzeit in Posen in Garnison stehenden Grundbesitzer Johann Misegalski aus Tornowo bei Meseritz, der bei Kriegsausbruch bereits Vater von sieben Kindern war, wurden von seiner Ehefrau während des Krieges zunächst noch ein Kind, darauf Zwillinge und jetzt Drillinge — ein Knabe und zwei Mädchen — geboren.
** Purch einen Forten stich getötet. Tie Kriegerwitwe Frau Palkowski in Nikolaiken war beim Pfarr- hufenpächter Franz Werth beim Hafereinfahren behilflich. Als während der Fahrt einige Garben vom Fuder herunterfallen wollten, hielt Frau Palkowski sie mit der Forke fest. Hierbei siel sie mitsamt den Garben so unglücklich vom Fuder, daß ihr die Brust von der Forke durchbohrt und das Herz gettoffen wurde. Die bedauernswerte Frau, Mutter von vier f leinen Kindern, starb nach kurzer Zeft. ...


