Ausgabe 
5.9.1917
Seite
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Mehr al- 6 Millionen Tonnen.

Neue U-BooLS-Erfolge im Englischen Kanal und Atlantischen Ozean: 4 Dampfer, 2 Segler mit 17 500 Bruttoregistertonnen und zwar: drei bewaffnete tief, geladene Dampfer, die französischen Raaschuner Ma­ria Alfred" mit Salzladung für Fecamp und ..Pauline Louise", sowie ein Dampfer, der 5700 Donnen Zucker für Frankreich geladen hatte

Nach de» bisher vorli.-gcnden Meldungen unserer U-Boote sind seit Beginn de» uneingeschränkteu U-Boot« kriege» bereit» mehr al» 0 Millionen Bruuoreqiüer. tonnen de- für unsere FeiHde nutzbaren Haudelsschiit»' raumes versenkt worden.

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Seegefecht westlich Dänemark

Am 1. September frühmorgens streß nördlich von Hör» Riff eine unserer Sicherungöpatroutllen auf eng. usche Kreuzer und Torpedoboote Nach kurzem Gefecht entzog sich der Feind, der durch eins unserer Flug, zeuge mit Bomben belegt wurde, deni Eingreifen stär­kerer Streltkräfte. Don uns wurden vier als Bor­postenboote verwendete Fischdampfer beschädigt und ln dänischen HoyeitSaewässern auf den Strand gefetzt. Der größte Teil ihrer Besatzungen scheint gelandet zu sein.

Nach dänischen Meldungen sind die gesamten Be- satzungSmannscharten bis auf zwei gerettet und in Däne­mark interniert worden.

Tie dänische Zeitung ..Politiken" in Kopenhagen meldet, daß nach einer Mitteilung deutscher Matrosen die Engländer Granaten mit Giftgase» anwandten und die hilflosen deutschen Seeleute mit Maschinengewehren beschossen.

Dänischer Protest zum Leetreffen bei Horn» Riff.

In der Erörterung der Verletzung der dänischen ULeutralitüt durch England in dem Seetreffen bei HornS Riff führt ..Politiken" u a. aus:

Die Begebenheit hat einen ernsten Charakter, weil sie zeigt, daß man darauf vorbereitet sein muß. daß kriegerische Zusammenstöße in der Hitze deS Kamp- feS auch noch da fortgesetzt werden, wo die dänische HohcitSgreirze respektiert werden müßte und daß dä­nisches Leben und Eigentum in Gefahr ge- bracht lverden kann Bevor der offizielle Bericht der dänischen Behörden vorliegt, lveiß man wohl noch nicht in allen Einzelheiten, was vorgegangen ist. aber man greift dem Ausfall der Untersuchung wohl kaum vor. wenn man jetzt schon feststellt, daß Neutra- l t t ä tS kr ü n kn n g e n, die nicht un gesühnt hin- «gehen dürfen, stattgefunden haben Wenn erst der Umfang dieser Kränkungen festgestellt ist. wird selbst­verständlich bei den betreffenden Regierungen prote­stiert werden Wären die Bestimmungen des Völker­recht» beachtet worden, so würde der Kampf in dem Augenblick aufgehört haben, in dem einer der Gegner auf neutrales Gebiet gekommen wäre."

..Nationaltidende" schreibt, daß zweifellos die dä­nische Neutralität in beklagenswerter Weife gekränkt «worden ist Cclbswersründl'.ch werde die Regierung sofort energisch in London protestieren

DieFreiheit der Bajonette".

Die Freiheitsbewegung finkt zur Diktatur herab.

Die Gewaltherrschaft, die roheste Gewalt: und was das seltsamste daran ist: die Gewalt richtet sich weniger gegen die Gegner der Revolution. gegen die Anhänger der alten Herrschaft, sie richtet sich gegen ihre eigenen Freunde, gegen die Massen, denen sie den Sieg verdankt.

Besonders diekleinen" Völker Rußlands jubel- Hu auf. als ihre Unabhängigkeit so laut und nach­drücklich als eine der ersten Forderungen der Re­volution verkündigt wurde. Die Finnen, die llkratner. die Polen, die Letten ufw.

Und heute? Ein Stockholmer Blatt schreibt über die ständige Vcrschliinmerung des Verhältnisses .zwischen Finnland und Rußland:

Die vorhandenen Gegensätze sind zu ernst, um «inen Ausgleich oder ein gegenseitiges Ueberetnkom-

men noch zu tzernöallchen Keine der Parteien wohl mehr an eitle Versöhnung Zwar w.rd versucht, den völligen Bruch hinauSzuschieoen. aber bei den in Rußland selbst herrschenden Zuständen wer^i: au» die Tauer nur die Finnländer au- dem .luilchud Gewinn ziehen, vorausgesetzt, daß lie sich unterein­ander über dre zu befolgend« Politik einigen Uno t das Ziel ist Finnlands vollständige rrennuna von Rußland Tie Parole .XoS von Rußland ist allen kinn.ichen Lagern gemeinsam T erden v«

russischen Soldateska im Lande, das von ^ag zu Dag schlimmer wird, gießt Lel InS Feuer und steigert die politische Mißstimmung zu wirklich tiefem j?a«z Unter solchen Verhältnissen wird auch der neue frn- ntsche Landtag, dessen Wahl im Gange ist. für die russischen Interessen schicksalsschwer werden!"

Und eine andere Stockholmer Zeitung schreibt:

..Rußland bleibt sich gleich Willkrir und Gewalt herrschen weiter, und die schwedischen Zeitungen Finn­lands haben recht, wenn sie die Freiheit der rur- fischen Revolution als ..Freiheit der Bajo­nette" bezeichnen Täglich ereignen Z'ich neue Ge- walttaten der russischen Truppen in Finnland um gegen den äußeren Feind zu siegen, ist Rußland nicht stark genug, aber es scheint noch hinreichend kräftig 4 U sein, großrussischen Truck auf ein mit Gewalt unterworfenes Volk anzuwenden."

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Gegen revolutionäre Strömungen.

Der Zar ist mit umständlichster Vorsicht nach Tobolsk in Sibirien gebracht worden, in ein ödes Nest, das dazu noch 250 (!! B-Zugstunden!) von seiner Bahnstation ablieat. Kerenski traute offenbar der Ruhe, in der die Freunde deS Zaren verharrten, nicht Jetzt zeigt es sich, daß er dazu alle Ursache hatte

Ein Bericht aus ..ermächtigter Quelle" über die aegenrevolutionäre Verschwörung besagt: ..Tie meisten Verhaftungen wurden außerhalb von Peters bürg vorgenommen Die Regierung erachtet eS noch für unzeitgemäß, die Namen der verhafteten Personen zu veröffentlichen. Tie aufgedeckte gegenrevolutionärc Tätigkeit hatte keine bedrohlichen Folgen."

Etne aegenrevolutionäre Verschwörung wurde von der Petersburger Staatsanwaltschaft zu der Zeit der Tagung der M oS ka u e r Konferenz entdeckt. Tie Füh­rer der Verschwörung sollen bekannte Politiker und mehrere Offiziere sein. Tie Untersuchung erbrachte Beweise für die Verschwörung.

Allgemeine KriegSnachrichten.

Der Vorstoß im Osten.

In Flandern haben die englischen TeNangriffe der letzten Tage aufgehört. Tie britische Artillerie hat den Feuerkampf wieder ausgenommen, und ein neues Ringen der beiderseitigen Artillerien u in die Feuer Überlegenheit hat eingesetzt. Besonders heftig war das Feuer, das sich zeitweise zum Zerstörungsfeuer steigerte, in der Gegend von Rtcuporl und beiderseits der Bahn BoesingheStaden. Tie Abwchrwirkung der deutsch».» Batterien war erfolgreich. Nordöstlich Boesinghe wurde ein großes Munitionslager getroffen, das mit lvetthtn hörbarem Krachen explodierte. Die deut­schen glieaer waren außerordentlich tätig; Calais und Dünkirchen wurden mit beobachtetem guten Erfolge mit Bomben beworfen.

Im Artoi» drangen deutsche Stoßtrupps in 000 Meter Breite und 200 Meter Tiefe in die englischen Stellungen ein, wo sie zahlreiche Unterstände und Minenstollen sprengte und der Grabenbesatzung schwere Verluste zufügten An der Straße ArrasEambrai scheiterte nach kurzem Trommelfeuer ein englischer Ein­griff. Um 1 Uhr vormittags wurde nördlich der Ma- lakoff-Ferme ein durch heftiges Miuenfeucr vorberei­teter englischer Patrouillenvorstoß abgewiesen.

An der Aivnefront wurde den Franzosen der größte Teil ihres geringen Geläudegtwinnc» ihres letzten Angriffes bei Hurtebife durch zähe Tag und Nacht fortgesetzte Kleinkäinpfe wieder entrissen.

Die französische Berdun-Offcnsive ist erlahmt, das Artilleriefeuer war nur am Abend deS 3. September östlich des Chaumes-WaldeS stärker.

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Während W« Gsneraloffsnstde tfcr km

jgesren vis der ohne jeden positiven Erfolg geHliebea ist erbringt der deutsche Vorstoß im Osten den %t= r^ei» daß sie nicht einmal das bescheidenere Zcel

n)<jn und

^»Vplant' ;u en.lasten Trr, dem die Rollen se?c län- dciti sät mit einer oeurjcyeu Unrernehi^ ing in 5er Gegend von Riga rechneten worauf auch, e ZurAM^ nähme ihrer .. Ui ,cn hinter die Aa , utett. uad tros der ii.ut . . * nug No reckten Dmuaeßer? sdai* das schwirr...e i rnehmen de- Ncbergangc» »der den breiten Strom in vollem Umfange.

3n der Moldau setzten die Russen und Rumäne, ihre vergeblichen, verlustreichen b>egcna»griffc fort Bei Grvzeeei und am Nordteil de- Co-na scheiterte um Mitternacht ein starker Angriff. Dasselbe LchickscU er­litten die Russen und 'Rumänen im Berglande zwi- ^ scheu Susita und Putna und bei MarasesU.

2ic Sarrail-Offcusioe nahm ihren Fortgang mit einem wiederum ohne jeden Gewinn verlustreich ab- gt chla^cnen serbischen Angriff gegen den Dobropolje.

''.uch die Franzosen erlitten eine schwere Niederlage.

Trotz starkem. Tag und Nach: nunuerbrochen fort^M setzlem ArliUeriefeucr gegen dre Hohenstcllungen der Verbündeten westlich und nördlich Monastir wurden ihre Srurmwcllen um 5 Uhr vormittags bereits im Sperrfeuer abgewiefcn.

Niemand hungert in Belgien.

Mil dieser Uederzeugung ist der norwegisch»D Schriftsteller Victor MogcitS von einer Reise nach Belgien zurückgekehrt. Er berichtet von ihr in ..Utens Revy" vom 10. 'August 1017:Gibt es große Not tu Belgien während des Krieges?" fragte ich die Le.:te ..Nor har eS in Belgien immer gegeben, wir habest ja eine große arme Bevölkerung, ich giaube aber beinahe, daß die Nor. die cs icyl ivtctltch gibt, eher J kleiner ift als die frühere. Auf Gruiid des Krieges und des gemeinsamen Unglücks haben wir. die etwas übrig haben, das Bediirfnis. allen denen zu helfe», die nichts haben. ES gibt Taufende unter uns. d,e früher nie dazu gekommen sind, daran zu venten, ivaS wir unseren Mitmenschen schulden, während fit sich jetzt ganz der WohlsahrtSarbeit opfern. Commum naufragium . . Wir haben ja auch eine große Hi» von den Neutralen, in allererster Linie von laud. erhalten. Und auch die Deutschen tun viel durch ihr Rotes Kreuz. Tie Folge davon ist. daß ich glaube jagen zu dürfen, dag jetzt niemand wirkliche Not leidet. Alle können täglich satt werden u-d dies konnten wir vor dem Kriege nicht sagen . .

Mein Eindruck," fährt Möge,iS fort. ..ist im große» und ganzen der, daß der Zustand in Belgien lange nicht so schlimm ist, wie n»an allgemein glaubt. Man erhält nicht den Eindruck eines verwüsteten LandeS, weiin man durch diese fruchtbaren Gegenden reift, wo die wohlbcstcllten Felder eine reiche Ernte ver- sprechen, oder wenn man die schönen alten, malerischen 4 4 Städte besucht. Schließlich ist vielleicht Belgien daSjeilige von den in den Krieg verwickelten Ländern. » das an Werten und Blut um wenigsten verloren hat.

... ES gab vor dem Kriege wohl kaum ein Land in Europa mir einer so schlcchtgcstclltcn Arbeiterschaft ivie Belgien. Jetzt sind diese Verhältnisse bedeutend besser. Jetzt hungert niemand. Aber jetzt hören wir fortwährend von der Not in Belgien."

Wieviel Schiffe hat England noch?

Als der unbeschränkte U-Boolkrieg begann, konnte England zu seiner Versorgung noch mit 10»,« Millionen Tonnen rechnen. Unter Berücksichtigung aller Neu­bauten in der ganzen neutralen und seinbUchen Welt nut einem Satz, der ivahrschettilich nicht unerheblich über die mögliche Leistung hinauögeht, war dieser SchlssS- raum, nach der amtlichen Darstellung, am 1. Zuli bereits auf 7 AUllionen Tonnen verringert. Dement­sprechend muß in dem ^Augenblick, als die O-MiUwntsM»? Ziffer erreicht wurde, der für England verfügbare Schiffsraum auf weniger al» t»,2 Millionen gcjunte» sein Darüber hinaus kann ihm höchstens soviel zur Verfügung stehen, als man von den deutschen und

Unsere Wohnung.

Bon Vizeseldw. L usch n at t. d. , 1 . Kzlg '

Vir haben eine herrliche Wohnung Mancher Va taitlonö- oder RegimentSstab könnte uns darum benei­den

Es »ft ein breiter und langer Keller, jaft ein Saal, in »hum noch ziemlich unversehrten Hause. MindeftenS drei Meter Beton liegt odenaiff. Wände und Wölbung find mit rote Leinewand anSgeschlagen In der Mitte des Raumes steht eine schwere, eichene Tafel, umgeben von hochlehnigcn Stühlen. Ich als Rangältester und Hausvater babe einen grünen Plüschsessel als höchsteigen- tümliche Sitzgelegenheit.

Jeder Schutze hat sein eigene» Bett mit Matratze. Kopskisien. Laten und Steppdecke. Ter Fußboden ist mit Linoleum ausgelegt, und auf dem Tisch prankt ein« WachStuchdecke.

Ader unser Prachtstück ist da» Klavier E» ist zwar «Uva» verstimmt, jedoch wenn man schnAl spielt und or- ocitilut) die Pedale bramkP, so NN 7 kl. so mcrkl man e» kaum Nebenan, wo die Jnsaiitcnedkdcckung zu meinem Maschineiigewehr liegt, steht außerdem noch ein Harmo« »iium. TaS gibt eine Musik, wenn die beiden Maschinen von sachkundigen Händen in Betrieb gesetzt werden!

Ich kann leider nicht spielen. Aber ein paar Häu­ser oder besser gesagt: Keller weiter liegt «in Un­teroffizier. der beinahe Lehrer getvorden wäre, hätte sich der Krieg ihm nicht hindernd m den Weg gestellt Und der stielt natürlich Klavier.

Dann ist noch so ein junger Dach» da, der Harmonium spielt. Diese beiden kommen geg Abend zuweilen her und geben ein Konzert Sie haben Mark in den Kitochen. das muß man ihnen lassen Wenn sie richtig loälcgen, dann dröhnt unser Heldenschlaffaat, daß die Stühle wackeln und die Schläfer, die im Traum bei den beiinatlichen Fleischtöpfen weilten, entsetzi hochfahren.

Ihre Auswahl ist reichhaltig: Soldatenlieder.

Märsche, Studenteiilieder, Operetienschlager folgen ein­ander in buntem Wechsel. Hernach, wenn die ginger zahm sind und die LromVelfeU» genug aiGgeftandM ha-

den, versanlUleH sich alle» um den großen Familientisch. Der eine ißt. der schreibt, der dritte lieft. Tie beiden Mu­sikanten und ich. wir unterhalten uns

Dir Kerzenflamme ttberfockert die Gesichter. Der Qualm der Knegszigarren wallt in dichten Schwaden uiid kringelt um unsere Häupter, die rvir ausrecht und in Edlen durch so »ianche» Krtcgsjahr getragen haben . . . In den Taffen und Bechern d^rmpst der warme Reger, schweiß alias Kommiskaffee.

Wii sprecyen von der Zcu vor dem Kriege, als die Tage iioch so ruhevoll und friedlich dahinslossen. ohne Maschinengewehre und Gasgranaten, als man Englan- der und Franzosen nur vom Hörensagen kannte. Und wir schwärmen von dieser wuriderdaren Zeit und gervinnen ihr immer neue Schönheiten ad.

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Ja. damals und dort

Wie ein fernes Traumbild steigt die Heimat vor uns auf. Ereigniste. Augenblicke, die wir lange vergefien hat­ten. kommen wieder: Damals und dort

Draußen lagen die Nacht über der toten Stadt. E,nr Katze schleiMt über Schunhansen an der zerbrochenen Mauer entlang, d,e allein von den Stuben noch lldng dlied. wo sie rdr Zuhause Hane. In einem Garten ouslet Jasmin. In einem eingeschossenen Keiler liegt vom letzten Angriff her noch nn Toter, den sie di» jrtzt nicht fanden

Durch die schwule Lust heult eine Miner und schlagt uiuveii vorm Hause ein Der Keller dröhnt, die Kerzen- Namrii< duckt sich und slacken. Dann ist wieder altes still.

Unsere Geschichten sind zu Ende erzählt. Nun sprechen wir nicht mehr. Eine Sehnsucht ist m uns aufgc wacht so stark und übermächtig, daß w,r schrvetgen mus sen.

Bilder, d,e wir langst im Schutte der Vergangen- he»l begraben wähnten, werden wieder lcdcnvig Während wii wertlos Tadatrauch ins Leere dlasen. ziehen sie an uns vorüber, die Schatten der Drnge. die :u< wicderkom men Und wir gehen der verborgenen Schönheit unsres Lebens rrach, jeder für sich.

Damat» u»d hon.

Scherz und Enift,

Gestrittener Höchstpreis für Wi.ken. Dtirch die Vcrvrvnung über Höchstpreise für Hülsenfrüchte von 24. Juli 1017 waren die Höchstpreise für ZaeNvicke» (Vicia saliva, auf 50 Mark und für Winter-. Hanlp^ oder Zoctelwickcii (Pieia villosa) auf 45 Mark für de« Toppclzcntner festgesetzt worden. Mit den Zuschläge» f bet Saatware wären mindestens 00 Mark jür de» Doppelzentner Vicia villosa in Betracht gekomme» Doch erscheint dies bei der wenig günstigen Rau^» futterernte, über deren Lage erst tu den letzten WvcheM eni geiiauerer Ueberdlick gewonnen ist. al« ein zu niG» drtger Preis. Es besteht die Gefahr, daß WinterwickeW verfüttert statt zur Grunfiitreraewtnnilng für dasFriltz» lahr lim, angedaur werden Mit Rücksicht hierauf hck sich der Prästoelit deS Kriegsernährungsaint neranlaßk - gesehen, oon d.r Festsetzung eines Höäzstpreises s« Vicia villosa überhaupt adzusehen uiid den Höchst­preis aus der Verordnung vom 24. Juli 1ÜI7 |i streiche n.

Brennfpiritu» Voin l. Lepteniber an durfeO > dis auf weiteres monatlich wieder 25 derjenigen Ahnge, tvelchc im gleichen Monat des IahrkW! 1015 für häusctche Zwecke (Flaschenspiritu») ver- braucht worden ist. 511 denselben Zivecken in den Ver» kehr gebracht werden Von diesen Hundertteiie» werden 20 Huiiderttelle zum Preise von' 52 Pf für das Liter gegen B e z u g s m a r k e n . die von de» Komii'.uiialverdänden auSzcgeben werden, der Rest vo»

5 Hundeructlen zum Preise von l.50 Mark für das Liter ohne BezugSmarkcn geliejerl. Ter SpiritM zum Preise von 55 Pf. für das Lltcr ist ausschließlich zur Befriedigung deS Bedürfnisses minderbemit- te l tc r Personen beftimmt, die ihn zu 5c och.. Hettz und Le nchtzwecken bcnötigen und denen Eleltrizi' tät. c^aS oder Petroleum nicht zur Verfügung steht sowie zur Deckung deS Bedarfs von Personen, die dc» Spiritus für Zwecke der Kranken- und Säuglurg«- pflege unbedingt gebrauchen.

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