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ietzeser Zeitung
Bezugspreis 50 Pfg. monatlich
ertekjährlich IMMk., vorauszahlbar, frei ins Haus, bgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig- Sgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. - Redaktionsschluh - früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Merlag der „Gießexer Zeitung", Gießen.
Expedition: §üdaniage21.
Anzeigenpreis 20 Pfg.
die 44 w.m breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 wm breite Reklame.Zeile 73 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grvhe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deS Zahlungß. zieleS <30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in WegiaÜ. Platzvorschriften ohneBerbtndlichkett.
Truck der Gießerrer Verlagödruckerei, Albin Mei«.
Nr. 72.
T e l e phon Nr. 362.
Samstag, dm 1. September 1917.
Telephon Nr. 363.
30. Jahrg.
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Gescheiterte Offensiven.
RuncettU am Sereth genommen; IW« Gefangene, 3 Geschütze. «. 3« Maschinengewehre erobert.
Nordwestlich Foesarri siegreich gestürmt.
^Elicbe deutsche CagesbcricDte.
"Üt Berit "soo Tonnen.
28, ^.ß- 3m Atlantischen Ozean haben v' welcher zugleich deu ^'s°re U Boote neuerdings 18 V00 Bruttoregistertonnen ^nehmen hat , \ ^rnichtet. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich
Zum fofortn bewaffneter englischer Dampfer vom Aussehen der , . kalono' (5019 Bruttoregiftertonnen), der italienische
Myrhos bewaffnete Dampfer „Eugenia", ferner ein
L : ^»toarfnetec englUcher Dampfer unbekannten Namens,
giahngm Erfahrungen wo'^°inend mit Oelladung.
Lohnansprüchen umgeh Der Chef des Admiralstabes der Marine.
r««t Wetz,«.
wtb Großes Hauptquartier, 29. Aug. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz, rr r r5 c ^ em stürmischer regnerischer Mittel ung
....loo >ast durchweg die Feuertätigkeit in mäßigen Gren- itt $Möttkhttcwit-ß n ‘ Zahlreiche eigene Eckundungsvorstöße brachten uns J , ren-^winn an Gefangenen und Beute.
i wort gesucht. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
lßust Maier, Cvblep 3n Flandern lebte am Abend der Artilleriekampf 17 bischen Langemarck und Hollebeke auf. Unser Gegen- 'ß warf die Engländer aus der nordöstlich von Frezen« g gewonnenen Einbuchtung zurück.
P Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
l NM Vor Verdun stärkere Kampftätigkeit der Artillerie
. auch knegsmvaiide mit x auf dem Ostufer der Maas zwischen Beaumont und
Gut verwaltet hat. Anci"mloup.
'l. ! Heeresg ruppe Herzog Albrecht.
| Zur Vergeltung für die Beschießung von Thiancouct Ü Kohe Mark v die Franzosen wurden von uns Noviant-anx.Pres , "d Pont-a-Mouffon unter Fernfeuer genommen.
Oestlicher Kriegsschauplatz:
uch schriftliche Angebote dorihi»ront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine größeren Kampfhandlungen.
. . Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Joseph
» t Beiderseits des Oitoz-Tales stürmten schlesische und UM«^M»^^rreichisch-ungarische Truppen einige Höhenstellungen a wiesen nördlich von Grozesct starke Gegenangriffe
I. Mehr als 600 Gefangene wurden eingebracht. — der und packenden die Gebirgsfront zwischen Easinu- und Putna-
Leih vIÄN'ol stießen die Rumänen an mehreren Stellen vor ohne .!Äbem>aebliebe»e»! -"/n Erfolg zu erzielen.
>rsbe-8bonneme»ts Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen, ar Aark I,£0 Am Gcbirgsrand westlich des mittleren Sereth
maea und PojtauMien. ahmen nach wirkungsvoller Artillerievorbereitung preußi- latter in Berlin SW^sche, bayerische, sächsische und mecklenburgische Batail-
- —| ite im Häuserkampf das Dorf Muncelul. Den ge.
lagenen Gegner drängten sie unaufhaltsam über mehrere tellungen zu beiden Seiten des Susttatales nach Nord bsten zurück. An dem Ungestüm der Angreifer zerschell- ^ iM(l n starke ruffisch'rumänische Gegenangriffe. — Der
neu und . 9 #^! 5 | w b büßte über 1000 Gefangene, 3 Geschütze und 50 Sarantie m Maschinengewehre ein und erlitt empfindliche blutige Kullante lecluste. — Oestlich der Bahn Facsani—Adjudul Non
ferenzen. ^.^haus -hafte Kampftätigkeit der Artillerien.
Mazedonische Front:
. M Stist-Stt« Die Feucrtätigkcit war vielfach stärker als in letzter tU ^ 0 \w besonders zwischen Barbar- und Dojran-See. Bor- ldgefechte an den Osthängen der Nidze Planina Verben für die Bulgaren erfolgreich.
Der Erste Generalquartiermeistec: Ludendocff.
Berlin, 29. Aug. abends, ldlungen.
Keine größeren Kampf-
Uier Dampfer, drei Segler.
Berlin, 29. Aug. Durch unsere Unterseeboote wurden in der Nordsee und im Bristol Kanal neuerdings 4 Dampfer und 3 englische Fischerfahrzeuge versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
*
wbt. Großes Hauptquartier, 30. Aug. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
Die Kampftätigkeit in Flandern beschränkte sich auch gestern auf starkes Feuer in einigen Abschnitten nordöstlich und östlich von Ipern. — Frühmorgens führ- ten die Engländer einen heftigen Vorstoß nordöstlich von Meltje, der verlustreich im Feuer und Nahkampf zusammenbcach.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Am Chemin des Dames scheiterten mehrere nach Feuerwellen vorbreckende Erkundungsvorstöße der Franzosen südöstlich von Cerny. — Bor Verdun nahm abends der Artilleriekampf wieder größere Stärke an; außer Elkundergefechten keine Jnfantertetätigkeit.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Französisches Feuer gegen Thiaucourt wurde erneut durch kräftige Beschießung von Noviant-eux Pres erwidert.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresfront des Generalseldmarschalls
Prinzeu Leopold von Bayern.
Bei Dünaburg und Smorgon lebte die Feuertätigkeit erheblich auf; auch südwestlich von Luck, bei Tarno- pol und am Zbrucz war die russische Artillerie rühriger als sonst.
Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.
Südlich von Tirgul Okna wurden rumänische Angriffe gegen unsere Linien abgewiesen.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschall von Mackensen
Der Kampferfolg des 28. August in den Bergen nordwestlich von Focsani wurde gestern erweitert. Kraftvoller Stoß der bewährten Angriffstruppen warf den zähe sich wehrenden Feind aus Jcesti und drängten ihn über die Höhen nördlich des Dorfes gegen das Susita- Tal zurück. Ein aus Schlesiern und Sachsen bestehendes Regiment zeichnete sich besonders aus. An 300 Gefangene und zahlreiche Maschinengewehre und Fahrzeuge wurden eingebcacht. — Heftige Entlastungsangriffe der Gegner, ohne Rücksicht auf Menschenverlust, gegen die von uns nordöstlich und nördlich von Muncelul erkämpften Linien geführt, blieben erfolglos und ohne Einfluß auf die Angriffsbewegung westlich der Susita. — Am Sereth und an der unteren Donau steigerte sich die Gefechtstätigkeit.
Mazedonische Front.
Die erhöhte Feuertättgkeit dauert an, besonders südwestlich des Dojran-Sees. Bei Jhuma und Alcak Mah unternahmen die Bulgaren erfolgreiche Streifen, bet denen mehrere französische Posten ausgehoben und Gefangene zurückgeführt wurden. Einige angrcifende feindliche Kompagnien wurden durch Feuer vertrieben.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
r4000 rönnen.
Berlin, 30. Aug. Im Sperrgebiet um England wurden durch unsere U-Boote wiederum 240VQ Bruttoregistertonnen vernichtet. Uuter den versenkten Schiffen befanden sich die englischen Dampfer „Wtsbech", ttefbe- laden, anscheinend mit Kohlen, und „Edtna" mit Kurs nach Irland.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
»
wbt. GroßesHauptquartier, 31. Aug. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
In Flandern steigerte sich die Kampftätigkett der Artillerien an der Küste und zwischen Iser und LyS erst gegen Abend. Nachts kam es mehrfach zu Zusammenstößen im Vorfeld unserer Stellungen, eine Anzahl Engländer wurde gefangen. — Im Artois entwickelten sich nördlich von Lens örtliche Kämpfe, die bis zur Dunkelheit andauerten. — Südwestlich von Le Eatelet entrissen Jäger-Kompagnien den Franzosen einen Teil ihres neulichen Gewinns; zahlreiche Gefangene sind eingebracht worden. — St. Quentin lag wieder unter französischem Feuer.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
In der östlichen Hälfte des Chemin-des-Dames- Rücken war die Feuertätigkeit lebhaft. Vor Verdun ging das Störungsfeuec auf beiden Maasufern abends wieder in starken Artilleriekampf über, ohne daß es bisher zu neuen Angriffen kam.
Oestlicher Kriegsschauplatz:
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern
Nordwestlich von Dünabucg stießen russische Streifabteilungen unter Feuerschutz bei Jlluxt vor; unsere Grabenbesatzung schlug den Feind zurück^ Ebenso vergeblich blieben russische Unternehmungen am Nacocz" See. — Bei Skala setzten einige unserer Kompagnien über den Zbrucz, brachen in die russischen Linien ein und kehrten nach Zerstörung der Gcabenanlage mit Gefangenen und Beute über den Fluß zurück — Zwischen Dnjestr und Donau ist die Lage unverändert.
Mazedonische Front:
Bei großer Hitze hielt die gesteigerte Gefechtstätigkeit an. Am Dobropolje wurden serbische Abteilungen, südwestlich des Dojransees englische Bataillone unter schweren Verlusten abgewiesen.
Der Erste Generalquartiermeistec: Ludendorfs.
Berlin, 31. Aug., abends. Lage unverändert.
Berlin,
Ereignisse.
30. Aug., abends. Keine besonderen
CUer anderen eine Grube gräbt.
Die Kriegskredite Englands haben die hundertste Milliarde überschritten. Durch feste Anleihen sind auf- gebcach». 42 Milliarden Mark. Bleiben 60 Milliarden kurzfristig gedeckt. Um einen Teil der kurzfristigen Schulden zu kosolidieren und neues Geld zu erhalten, wird man in England nun doch zum Aeußecsten, zum Letzten, zur Zwangsanleihe greifen, in der schon bei der dritten englischen Kriegsanleihe gewinkt u. dem „freiwilligen" Zeichnungen auf die Strümpfe geholfen wurde. Sogar ein Engländer mußte öffentlich zugeben, daß das Auftürmen einer so ungeheuren Milliacdenziffec kurzfristiger Schulden zu einer Katastrophe führen müsse, wie sie noch nicht da war. Und 160 Millionen neuen Aufwandes stampfen täglich zu!
20 Milliarden Mack hat England hergepumpt; ob es davon wieder etwas sehen wird, muß es selbst am
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