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besten wissen. Zu Milliarden hat sich dabei seine eigene Verschuldung anS Ausland gehäuft, u. dem ne wachst ifik (Ernährung und Kriegs,, erät) immer weiter An die stelle von regelmäßigen Einnahmen aus ungeheurem Besitz an ausländischen Wertpapieren — unter dem T uck der Not abgestoßen — treten also vmq-kehrt regelmäßig wiederkehcende Verpflichtungen an das Ausland mit valutadrückenden schweren folgen und Sorgen. Tie
gewiesen erhält. Dazu könnte man nur den Rat geben, cagei
sich um recht D'cl und darum zu 'emühen, daß sic auch Kccu^ t da find. Weiter wi.dOie Macht der' chen oder kommuno.ivcrbänd'erischen KertcilungL odcr AuSgleichSstellen, erst mal Kohlen zu bekommen, nichr gehen. Nun aber die rechte Verteilung. \ / fi
ragende Tat am 12 . April 1917 mit dem Ei 1. Klaffe beliehen.
Ansprüche seiner Bundesgenossen, deren Finanzierung
eS notgedrungen übernehmen muß, wenn diese für die Ideale der Menschheit, der englischen Menschheit, weiter am Gängelband gehalten werden sollen, wachsen und wachsen. Einmal weit die Kosten steigen und zum andern, weil deren eigne Finanzkraft aus ollen vier Beinen lahmt. Mehr als doppelt so hoch wie die unsrigen sind die Kriegs kosten der Feinde Ketten aber, bte sich täglich mehr zuziehen, sind auch für robuste Naturen l.bensgefährlich. Man braucht die wirtschaftliche Unter, ftützung des würdigen Bruders jenseits des großen Woffer nicht zu unterschätzen, darf ober seftstellcn, daß das Maß seiner finanziellen Hilfeleistung in England arg enttäuscht. Nicht nur das. Auch die „Konditionen,, sind nicht eben BundeSbrüdeclich. Man s-gt, Kriege werden nicht mehr mit Geld, sondern mit Kredit geführt Nichtig. Aber es ist eine rapide Kceditverkalkung mit
«schlagflußaefahr, wenn man außen und innen schnorren, steigende, demütige L
.u Lasten sich aushalsen lassen muß.
nur um Hilfe in der Not zu bekommen. Jetzt mögen rü noch Trichter sein, über die der Kredit stolpert. Bald werden eS Abgründe werden, tn denen er versinkt, eS sei denn, daß man lieber auch das Letzte und Alles opfert, was dte andern noch haben.
Aus der Abwärts Entwicklung der englischen Valuta wollen wir gewiß keine übertriebenen Schlüsse ziehen. Aber weil man sich über dte ganz natürliche Entwertung der deutschen Reichsmark allzu voreilig gaudiert hat,
darf doch bet jeder paffenden Gelegenheit vermerkt wer den, daß das englische Pfund, die.Weltmünze*, obwohl
Krücken genug zur Verfügung standen, sich auf seinen schlotternden Beinen nicht hat halten können.
Dte KrtegSaewinne werden schon mit mehr als
etnge-ogcn, die Steuerschraube ist schon bis an dte oberste
Windung gelangt (40 Proz des Einkommens), und doch sind regelmäßige Lasten über dte Schuldzinsen hinaus
mit wahrscheinlich 4 Milliarden Mark ungedeckt.
England zahlte KciegSgerät und Nahrungsmittel mtlltardenweise mit AuSlandSwcrten unter Vermin derung seines Volkövermögenv und blieb noch Geld
trtbut- und ztnspflichtig schuldig. (Wir erzeugten Munition und Kriegs ge rät im Inland und zahlten ans Inland.
Unsere Rohstoffversorgung ist gesichert, unsere Ernährung auch. Geldwlrtschastllch sind und bleiben wir unerschut- terltch. Wer von der Entente kann das von sich sagen?)
Wir wollen von der Aushungerung Englands nicht sprechen. Aber die Engländer werden nicht bestreiten —
denn wir haben eS aus ihren eignen Nachweisen —, daß schon tn der FriedenSzett ihre Landwirtschaft nur zum dritten Teil den Getreidebedarf deckte und den Fletschbedarf mit knapp zwei Dritteln. Wir wissen weiter aus den neuesten englischen Statistiken, daß es seine landwirtschaftliche Anbaufläche trotz hochtönender Prophezeiungen nur sehr bescheiden hat vermehren können. Das einzige Mal, daß man Bescheidenheit bezeugen kann.
Tag für Tag verringert sich aber, was dem Eng. ländec am schnieczltchstcn ist, der Schiffsraum, damit die Zufuhr dte schon genug unter 5er Angst vor den U-Booten leidet. So mag eü denn immerhin richtig sein, was neutrale Besucher Endlandö tuscheln, daß nämlich die Not, dte strafende Not, in dte Häuser kriecht, hierzu erfahren wir aus dem englischen Economist, daß Aon vor einiger Zeit die Teuerung 223 Proz., für alle Ware» gerechnet, betragen hat.
Der Mangel an Schiffsraum läßt die Milliarden. Einnahmen aus dem Frachtgeschäft fortfallen. bringt aber auch eine wettere Gefahr in bedrohliche Nähe d. i. das Fehlen der Zufuhr an mineralischen Rohstoffen, die England nicht aus Eignem ersetzen kann. So bleibt z. B tm Etsenbedarf ein Dtfiztt Aber auch bei den Kohlen Zwar hat es Vorräte unter Tag aber die notwendigen HUfSstoffe fehlen für eine genügende Förderung.
Zur Kobleiwrteilung
Der .Rhcinh. Bote* schreibt Alle Welt ist sich darss der einig, daß alles viel besser wäre, wenn am sogen »grünen Tisch" Leute wären, die von der Sache auch etwa« verstehen. Das behaupten die Nahrungsmittel. Produzenten - dte Landwirte und das behaupten auch die Verbraucher. E« wird etwas Wahre« dran fein, aber das meiste ist sicher Uebertreibung.
Ru« find wir an der .Verteilung- dcc Kohlen, und die wir« nur zum Teil von „oben" vorgrnommen Ä H°uptau»schub de- Reichstags i„ gesagt wäre,«, daß der Reichskoinmissar nur dir Obervcrtcilung dcr Kohle,, vornehme, werde, die Verteilung an dte »er. braucher sei die Sache der Kommunalverwaltungen. Dte si^n. resp. den Kohlenvertetlungsstellen dürsten noch An Weisungen zugehen, nach welchen Grundsätzen die Koh-
,üübfi fi4) darum handeln wird. " Welchem Grade Industrie. Kleingewerbe. Landwirt chaft und hau-holt berücksichtigt werden sollen. rc'P mir • l , a 5 e TlUbchrung an Kohlen auscrlegt M A ann cs nur noch an Kohlen seh en, und dir Verteilung kann beginnen. Eie wird, das fei noch. "'Olr hervorgehoben, nicht von »oben" sondern am Lrte selbst bestimmt, und deshalb heißt es nun: ieiae was du kannst! Kritisieren konnten alle, ob sie es des. sec machen können, das muß sich nun bei dcr Kohlen. Verteilung erweisen.
Be-antwortlich: Albin Klein in Gießen.
Schon drn ganzen Sommer über sicht man Koh- hj len fahren., und dieser unkontrollierte Handel wird au« <?cnbl'cklich fortg.setzt. Wer das Glück hat. oder dem Glück mit Kartoffeln, Butter. Eier. Zucker nachhelfen kann, dcc hat schon Kohlen oder wird leichter welche be kommen. Wenn eS nun ipätec on Kohlen fehlt und viele keine habm, werden din'e „Glücklichen" sagen, sie ln hätten sich eben „gesorgt". Wer sich nicht gesorgt habe,' der brauche sich auch nicht zu b-schweren. hier ist der. Punkt, an dem eingesetzt werden muß, und zwar fcü* |il Mig
Don j,tzt bi« zu dem Zeitpunkt, wo die amtliche st Verteilung oder Zuweisung von Kohlen erfolgt, wird ^ der freie Handel fortgesetzt, und, wer dos bekannte' „Glück" hat. der hat dann Kohlen, die andern aber „stehen auf dcr Liste". Aber nicht nur dte andern, son- dern auch die, die schon eingekaust haben, halten eS für ihr gutrS Recht, auch von der AuSgletchstelle Kohlen zu bekommen. Und wer da glaubt, daß sie der Ausgleich stelle sagen, daß oder wieviel stöhlen sie schon haben der vergißt, daß Krieg ist, während dem hinter dcr
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inroIncbuK,, iichcr w kümm.« wird daß dir eine, , »
len Haben und die andern keine, deshalb wllte der ucic h; dirA (M "
Handel in Kohlen sofort sein Ende finden. Kohlen sollte | Mk 4 :1 sch< v ;0) franko durch > ' ^ g
vom Kohlenhändler nur bekomme», wer sie von bec|sophaj*, Gharlottenburg 1 GZ, Schliessfach 10. «„*.!»■. 31.
AuSgletchstelle zugcwicsen erhielt, nicht aber, wer zuerst
hHmiiM ärullr^ &
da ist oder wer Lebensmittel zum Austausch geben kann. Darüber hinaus könnte in den Büchern dcc Händler nachgeschen werden, wer seit 1. April Kohlen schon ge. kauft hat, soweit eS sich um mindestens eine Fuhre handelt.
Mit kurzen Worten gesagt: Jetzt schon und rück wirk nd sollte amtlich verteilt werden, nicht erst, wenn I Eintritt die „Glücklichen" sich „gesorgt
Praktisch erfahrener, äußerst zWßerliisiig» m't
versend
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W dks Admir
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Lber-Knecht
gewissenhafter Pferdepfleger, welcher zugleich den Fui ,,
Hof - Aufseherdienst zu übernehmen hat, zum soforliz 8to&t« :
SeMilZtttgS °
HeerkiyiuPP-klMrir
war die Leute in die ÄufnahmrUsten"'schrechrm^ foafe I fÜV Sen 3töDf. Fuhrflos Wetzl
man sich nicht verlassen Eine .Kohlennot wird ohnidicS I qefucht. Bewerber mit langjährigen Erfahrungen wo cirttrctcn, abcr rS braucht nicht so zu ko»MM, düs; blc |ä
einen nicht arbeiten und nicht kochen können, während dte andern überlegen betonen, wer sich gesorgt Hobe, I einreichen an dcr habe auch Ztohlcn. hintenach ist immer jeder ge. scheibt; vorher muß man wissen, was geschehen muß.
Meldungen unter Angabe von Lohnansprüchen umgeh
Bürgermeisteramt Wetzlar.
Sport papirri
Illrl- jetzt Pnpirr uriTdjmrnört, urrfiinöigt sich am liatrrlaiiür! Orum sparr!
3n ßtenbetn bau«* en und btlbwlritl W 8 ? f" irr. letnt gnfontiilÄ“ 11 ' '.uhigem SajebibSiwet 1 ’.uf das [üblidjf scaipe ; Ufec £» e ec c S gruppe $eut f 4
»tim GchSst h«e °v tn bie FuniM >">ch 9 e i‘ stacken Kcisili o». ® ec a
Pertreier, welcher in jlolouialwaren-8,
schäften gut eingesührt ist, sofort gesucht. n des Ftlnd-r md- durch ' ”, „7 ^ m jtmonnen; im einige ©raben
Karl August Maier, EoblenLuiL trbiM gtfämpft. Ei Casinostraße 17 ln unfetcr Smb gcMieben. -
Winterberg und südlich vc -AorBerdun ruht
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>. + x 4 X 4 . i x 1 'X jL X* - ' - - -- f —y—I in einigkN ÄvschlliltsN I
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milie sein, welcher früher Gut )lr. 58(59 q. d. Erp. d. Bl.
verwaltet hat. Ang.
" Zur 7. Kriegsanleihe wird uns geschiltbci, CS besteht die Absicht, K r i c g s s p a r k a r t t n auSzugt btn, die btt Sparkassen oder (Menoffenfcftaftcn bestellt werden können ^ ^ " '
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