Ausgabe 
29.8.1917
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Kampftruppen den Feind, der seinem Angriff durch Vor- führen starker Reserven dauernd Nachdruck zu geben versuchte, überall zurück Abends setzte unter noch­

maliger gewaltiger Feuersteigerung ein zweiter gcschlos sener Ansturm gegen dieselben Abschnitte ein. Das Ec

gebniS der bis in die Nacht hinein dauernden Kämpfe »st, Daß bis auf eine unbedeutende (Einbuchtung nord. östlich von Frozenberg unsere Stellungen restlos be hauptet wurden und die Engländer eine blutige Nieder, tage erlitten. Der Erfolg des Tages ist d,r ausge­zeichneten Haltung der württembergtschen Truppen und der vernichtenden Wirkung unseres zulammengelaßttn ArttlleriefeuerS zu danken. Westlich von Le Eateltt scheiterten neue englische Vorstöße vor unseren Linien.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Im westlichen Teil deS Ehemin deS DameS suchten die Franzosen am Wege AllemantSancy in Regiments- breite zum Angriff vorzubrechen; ste wurden durch Feuer abgewiesen. Südlich von Eourtscon und südöstlich von AilleS verliefen Stoßtruppunternrhmen für uns erfolgreich. Vor Verdun herrschte tagsüber nur ge- ringe GefechtStätigkeit, nachdem die Fcühkämpse um das von uns zurückgewonnene Beaumont abgeschlossen waren. Die dort eingebcachten befangenen gehörten 'Z französischen Divisionen an. Abends nahm aus dem Ostufer der Maas der Artilleriekamps wieder große

Sucht Ihr nach einem Berufe, der ein gute- und

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gesicherte- Fortkommen bietet, der Euch auch Gelegen

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Heftigkeit an; bet erfolglosen Tetlangrtffen, die westlich

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brr Straße BeaumontBacherauvtlle vorbrachen, erlitten d'..- Franzosen erhebliche Verluste.

In den letzten Tagen errang Leutnant Boß seinen -18- Luftfieg.

C 'l'cher kriegsschau pl ay.

Heerr traut de- Gcueralscldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bon der Düna bi« zum Dnjeftr war blt Gefecht«, tdttgffit nur in wenigen Abschnitten lebhaft. Auf bem Nordufer be« Pruth nahmen rheinische, bayerische und österreichisch, ungarische Regimenter die stark verschanzten

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yrit gibt, einmal selbständig zu werden und sorgenlos und unberührt von der Gefahr zi lcben, olle Augen blicke arbeitslos zu' werden, darn werdet Euch dem Handwerk u^d Gewerbe zu Der beste Beruf ist und bleibt der B ruf deS gelernten Arbeit»rS. sei eS in der Industrie, fei es im selbständigen Handw' k- Dar alte Sprickwort beruht auf wohlbegründetic Ec^ fahrung: .Handwerk hat einen goldenen Boden', und

mit welchem Berufe ist daS alte schöne Wort .ehrsam" inniger vrrbunden als mit dem Handwerk? Der Hand- werker erhält auf die Dauer eine ungleich höhere Be­zahlung als b(r ungelernte Arbeiter, und die geringen Aufwendungen, die während der Lehrzeit gemacht wer. den, finden rech; bald durch ein erheblich höheres und vor allen Dingen stchereS Einkommen willkommenen Ausgleich. Dem Handwerker winkt, wenn er Meister geworden ist. daS schöne und befriedigende Ziel der Selbständigkeit!

Und wie sind die wirtschaftlichen Aussichten, die der Beruf des Handwerkers bietet? Wenn je eine Zeit die bleibende Bedeutung des Handwerks sowohl für die KciegSzeit, wie auch für die FricdenSzeit, und zwar für die gesamte Volkswirtschaft, erneut zur Erkenntnis ge- bracht hat, so ist eS die jetzige ernste Zeit deS Krieges.

Denkt an die vielen Bauhandwerker, die als Pioniere an und hinter der Front die verschiedenartigste Derwen, düng finden, denkt an Schneider und Schuhmacher, die zu Tausenden in den Bekleidungswerkstätten der Heeres» Verwaltung tätig sind, denkt an die Bäcker. Konditoren und Fleischer, die für die Verpflegung der Truppen und der gesamten Bevölkerung sorgen, an die Stellmacher, Schmiede, Sattler, Schlosser, Tischler und die vielen anderen, die den unermeßlichen Bedarf des HeereS schof. sen! In der zukünftigen Friedenszeit wird diese große Bedeutung deS Handwerks und mit ihr ein goldener Boden aber erst recht hervortretcn. Der Arbeit deS Handwerks bedarf ja notwendig die ganze große All.

bervortreten. Mittels dieser Einrichtung werden 3*1

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mingen bis Mk. 3500 ohne ärztliche Untersuch gegen eine kleine Anzahlung und eine kaufende, Vi

I. April 1918 ob fällige vier tel jährige Prämie tätigt werden können eummT non mehr all 2 Mark aufwärts können chn' ^r.znhlung, ober ä-;rli.tec Untersu una gezetchmr werden.

* Nlnlnr. 25 Aug. Die LaLdeSkortoffclstellc m b»könnt, daß vom 26. Augulr der Erzeugerpreis Kartoffeln auf 7,50 Mark für den Zentner und KleinhändlerhöchstpreiS vom 1. September aus 1

Pfennig daS Pfund festgesetzt wurde. Ilm den un

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laubten HauSschlachtrmgen und dür unerlaubten , ^

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^fischen Stellungen auf der Dolzok.Höhe und das Torf

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?/^^uhett, wenn es gilt, die durch den Krieg zerstörten Gebäulichkeiten wieder aufzurichten, für die heimk'hren

Bojan im Sturm. Hartnäckiger Widecstand der Russen wurde auch aus dem Hügeln nordwestlich deS Dolzok nach heftigem Kampf am Abend gebrochen. Mehr als

1000 Gefangene, 6 Geschütze und zahlreiche Maschinen gcwchre sielen in unsere Hand. Die Verluste des hinter den Rakttna-Abschnitt zurückgeworfenen Feindes sind

lchwer.

Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.

^ Nördlich von Sovcja tm Susita-Tal wurden unsere Sicherungen von kürzlich genommenen Höhen durch über» legene feindliche Angriffe verdrängt.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.

In einigen Abschnitten rege Actillerietätigkeit.

Mazedonische Front.

Zwischen Prespa* und Doiran-Sce lebte mehrfach das Feuer auf Westlich des Wardar bei Liumntca am greifende feindliche Abteilungen wurden von den bul. gactschen Posten abgcwiesen.

Der Erste Generalquartlermeister : Ludendocff.

Berlin, 28 Aug., abends. Im Westen bet Sturm

geringe Gefechtstättgkett. - In' bcc Moldau wurden tjf

t>cm Feind einige Höhenstcllungen am Rande des Ge. 1'irges nordwestlich von Focsant entrissen.

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niemand dark glauben, M

ben Krieger die nötigen Kleidungsstücke und NahrungS mittel zu beschaffen,' überall wird daS Handwclk volle Beschäftigung und gutes Auskommen stndcn, nicht nur unmittelbar nach dem Kriege, sondern für immer, denn der Bedarf an handwerklichen Erzeugniffen wird zu al. len Zeiten in immer wieder neu au'tauchcndcn Bcdürf. nissen der Bevölkerung hervortretcn. Abcr der Ecsül. lung dieser Aussagen will und muß daS Handwerk auch gcwac! sen sein: eS will und muß stark sein, und stark kann eS nur sein, wenn cS einen tüchtigen und auSrei« ckenden Nachwuchs hat. Und diesen gilt cS, ihm zuzu* fuhren. An die Knaben, die die Schule verlassen, an thce Eltern und Vormünder geht daher unser Rus: ^uv't daz Handwerk als Lebensberuf! Dort sindet Ihr das gesuchte gute und gesichrrte Fortkommen. Dort findet Ihr die gewünschte Selbständigkeit.

Aber ohne Lernen gibt eS kein Können, ohne Lehr, zeit keine Meisterschaft. Wer ein guter Meister werden will, muß ein guter Lehrling gcwesen sein! Darum Ihr Knaben. Werdet Lehrlinge im Handwerk! Ihr Eltern und Vormünder: Gebt Eure Söhne und Mün- del einem guten Handwerksmeister in die L»-hre.' Tann ; ü c Zukunft gesichert Für eine gute Ausbildung im Handwerk ist ausreichend gesorgt Gesetz und Orga- ntfation des Handwerks bieten die Gewähr dafür, daß die lungen Lehrlinge zu tüchtigen Gesellen und Meistern hcrangebildct werden. Ihre Ausbildung liegt in der Hand eines Meisters, der seine Fähigkut zur Ausbil- düng bewiesen hat. Innung, Handwerkskammer und

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Ia|fc " sich öte gut« «usbtlbung brr

das) ro auf srinr Mitwirkung nicht an kommt. Irdrr muh srin 6 o I d )ur T Eolkankaufstrllr kringm. T

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Lehrlinge angelegen sein. FortvUbungv- unb idach Ichulr ergänzen den Unterricht de« Weiftet« und führen Me Lehrlinge in da« Geschäfts und Wirt'chastriebrn ein hv ist für alle« reichlich gesorgt, um au» dem Lehrling einen guten Meister zu mache» und damit sein Lebenrglurt zu begründen.

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Fortkommen btetet Die

Rur Siddt und Caitd.

m von grvbter «ebeutung. Darum wollen wir lyncn suchen helstn.

b '*l' ® ctuf¥ E'iele denken in erster Unle an den Berus de« ungelernten Arbeiter«. Wir Minen e« wohl verstehen. Bietet er doch gleich im An fana - unb da« ist in der jetzigen teuren UU von

Snh 6ft ®! bflltu,, 0 ... tiMe nicht schlechte Entlohnung u, b manchee mag stch durch die «u.sichr locken lasses gleich von Anfang seine» Eiwerb»leben« a» ein für """'rf rt Stück Geld allwöchentlich nach tragen zu können Aber urteilt und ivähir nicht L" lchn»0 Wir leben jetzt im «riege. wo jede brauch! bare ^rast gesucht und gut bezahlt wirb Wenn d-r Krieg zu Ende sein wirb, bann werben auch die vielen stingen «ebeiter au» den Fabriken jurücksteömen. deecn """ «N Ende gesunden hat. und bann wirb e» schwer werden, eine gute und lohnende ü.,e/ ^'">""^''^"'Nio mehr, als die Zahl dieser Ar- beilsuchenden noch durch die vielen vermehrt wird die au» dem «selbe zurückkehren und i ihre asten Arbeit», statten wieder etnrucken.

Jede« «ramm «old vertrüret den trrieo

öiel feinde auch unser Reich vertl,..n wollen^sje müsse,, e» nachgeabe wien daß sie ml, d.n Waffen unsere n'kbeertngen können, lind die Ernte bat

mfferes ^°""Uagen aus eine Hungemieberlage unsere« Zolles abermals erschiitiert. Um 'o wehe rech.

SJ.» ['* bam .. t - 6o & un» d-e goldenen Waffe» MiSgehen. Erst wenn sie auch die Erwartung begraben müssen' werden str Frieden schliebe». Ze stärker der Goldschad der Reichsbank ist. desto stärkere» Eindruck macht er auf die rieinde. desto näher kommt also der ,Griebe V.

5 ^ rbf "** ,el beschleunigen, wenn « fc

nt WMbMen an b,e Goldankausttelle Gteben Geschäft«.

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Frag II. 84

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