Ausgabe 
25.8.1917
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Mit Convois ist es nichts.

Kein Mittel gegen U-Boote.

Äu den Mitteln der EnglSnkrr gegenüber den U-Booten gehörte. -ieUeicht als wichtigster. d>« Ab­wehr der U-Boote vucch die Begleitung der ju c,nein Convol vereinigten Handelsschiffe durch stark bewaiine'e «riearschifse. E ist da« dariemge M--

tel, von dem sich die töegner den besten irr>olg vrr sprochen haben.

Geholfen hat es jedoch nichts.

Kürzlich wurden ier Dampfer aus einen, solchen Geleitzug herau geschossen. und daß ' nich, , -7 letzte Mal gewesen sein wird darauf k rucn ren Gegner sich «riaisen. «!- gc -. "... /

einfach. Ein Bericht itiM U Boo:'v! d !e> ,agi

nämlich: ^ ^ , ^ un i

ES war am spuren Nachnnrrag '

als eines unserer vor der Adour Mündung kreuzenden U-Boote einen aus Bayonne hrrauskon'nrenden zug sichtete, der durch große Flschdampier und andere bewaffnet« -ahr»«ug» gesichert war, l M- 7- slillc» Wetter und Ziemlich g>->-,c -ec. lieber dem t e, dunkle» Meer wölbte sich ein Narer Himmel- und e» war ziemlich gut sichtig Sokor, wurde u.,-er»°tguch- und mit höchster Fahr, zum >"gri!, g-sahren. Ti« Entfernung und Mr'chwindtikeik des «lei^uges «r schwerte i-doch ei» SlLherlommen. so daß ß«r Nom Mandant. Kapltönleulnant 8 . d«n Sntschlub saht«, die Dunkelheit abzuwarten und dann mit dem aus aciauchten Boot den liieleitzug anzugreifen.

8 Ta der Helle Schein am westlichen Horizont erst kurz vor Mitternacht verschwaiöd und die Erkundung der größte» und wertvollste» Schisse des Geleitzuge» geraume Zeit in Anspruch nahm, konnte erst gegen >/-2 Uhr morgen« zum '.'lngriss aus den ar0htcnDamV- fcr gefahren werden, der unter den acht schissen al» drittletzter stand. Bekanntlich lassen Engländer und Franzosen die weniger wertvollen und vor allem die »eutralen Sdiiffc a» der Spitze des «öeleitzuges fah> ren damit sie den dahintersolgenden Ententcschifsei, al» Deckung dienen. Um l Uhr 35 Minuten vor- mittags sauste der erste Torpedo au» dem Rohr, bohrte sich al» Treffer unter der Kommandobrücke in dar stiel und als die Rauch- und Wasserwolken sich verzögen hatten, war der etwa 4000 Tonnen groge Dampfer von der Bild,lache verschwunden. Als ob ein Wolf in eine Schafherde -ingegrUsen h-tte. o kam nun eine «crwirrung in den RWleiUuq. Die melden Dampfer führe» weiter, wahrend einig,, ab. drehte» und ihr Heil in der Flucht nach Land zu versuchten Sofort wurde zum Angriff auf den ^Vei­ten. iiächsigrößten Dampfer angelaufen, und um l Uhr 5» Minuten schnellte der zweite Torpedo an» dem Aus« fwßrohr. um kurz daraus wieder als Treffer in der 'Mille eines etwa .'1000 Tonnen großen Dampfers ein. zudringen. Rach einer gewaltige» Ervlosion brach der Dampfer auseinander und war in zwei Minute» ge­funken. Da» Rettungsboot wurde von »inem der be- wachende» Dampfer ausgenommen.

Der Abwechslung halber und um auch die wert- vollen Torpedos zu sparen, wurde nun der Angriff auf den drillen Dampfer mit dem Ne,chlitz au»ge> führt und ein tiesgeladencr. etwa 2000 Tonnen gro- der Dampfer unter rchiicllseuer genommen. Nach wenige» Treffern blieb er liegen, und er konnte ihm mit aller Mründlichkeit durch weitere Treffer der Garau» gemacht werden. Während der vorderste Mch- dainpfer seinen Kurs unbeirrt weiter fortfetzte. kamen UN von hinten die übrigen BewachungSfahrzeuge heran und erüffneten das Feuer auf ,.U. . ". Na­

türlich ohne jeden Erfolg. Um .'> Uhr hatte sich der ttzelellzug auS einer Kiellinie zu einer DwarS>i.inl« <Quer.LIni«) entwickelt, und die BewachungSfahrzeuge suchten nun ihre Schützlinge gegen weitere Angriffe von der Seeselle her zu decken, indem sie dort wie aufgeregte Schäferhunde vor ihrer Herde hm- und herliefe». So mußte eben die AnariffSmelhode ge. ündcrt werde», und um 3 Uhr 4., Minuten erösfnete U - von der Lanbseite her da» löefecht au> den zünSchststchendcn. etwa 0000 Tonne» großen Dampfer. Nachdem auf Ihm einige gutsitzende Treffer erzielt waren, wurden auch die BewachungSfahrzeuge mit je

einigen Granaten bedacht waS den JWj

ren- Fischdampfer veranlagte, seine Schutzbefohlenen

im Euch zu lassen und sich stürzen

leuchtendem Scheinwerfer auf daS U-Voot zu stürze ^ Tiefer BerzweislungSakr schien auch de» üvr a

ewachungSsahrzeugen ^»t zu mache» andren.

BrwaDungStayrzeugen uau zu "!£** *:*.

liefen sie nun unter gehöriger MunMo^verfchw düng aus -a? U-Boot zu. das mit gutem Grunde un. tcrtauchen .»nte: waren doch berell- ,-ei ^ "

unlergegai n und der vierte im k»'«e>> degrmen^ linier Wasser wurden nun die Torpedos

und naL !wa einer Stund« wieder ausgeiaucht. u

l!r!4-i: zu Hallen Die Mondscheibe. weUhe bJber Düi nächtlich« -relrieqsdtld mit ihrem maguchen S-vein rlenchtr! °""e begann nun zu erblalien unv. n,

Lsien erschienen die ersten Borbolen der -»"annahen den Morgenröte. Immer noch trieb der olerte Dampfer mir schwerer Schlagseite auf dem «aller. Der uc, etngetanchte erbeblich schlingernde -»iss'-rnmps w.es allein an der einen Seil. 15 N-sfend« Treffer '» der Wasserlinie auf. Bon dem klägstchen Rest des KeleitzugeS war stichle mehr zu sehen Rur das gröst » Bewachung», 'ahrzeug. >nu zwei «ononen b>,!ü..l. rre, noch in großen Kurven um den letzten Dampfer herum, dessen Namen und Große ,.<041 Tonnen, nun bequem auSzumachen waren, Einige weiter, xn s-r halsen das Schicksal diese, l.Nten LpferS zu be^ schleunigen. und bald darauf sank auch Nummer vier

XU ^Bier^Dampser aus einem Geleitzug' Tasselbe Resultat. daS ein andere- Unterseebootomnian- dant Oberleutnant y S. Klatt. in der ^lra.e von Messina erzielte. Man kann also nicht laßen dag vas Fahren in Geleitzügen da«»geeignet«'Mitte -st. die Wirksamkeit unsere- U-Bootkr,ege- in Frage zu stellen *

Ein Seegefecht in der deutschen Ducht

Reuter meldet auS Landow: Tie Admiralität be­richtet. daß ein leichtes Geschwader, dac- am Donners- tag in der deutschen Bucht zu AufklärungSzwecken auS- gefahren war. einen feindlichen Torpedo,äger slMte e TaS Feuer wurde eröffnet und feindliche >-ch.U verjagt, obgleich e» zu wiederholten Malen gelrossen und in Brand geschossen wurde, konnte e 4 schlietzUch doch unter dem schweren Nebel durch dre Minenfeuxr flüchten Gleich darauf erschienen feindliche Minenfeger Ttc englischen Schiffe erüffneten schweres '>e,,er.^em^ stcnS zwei Minenfeger wurden beschädigt xa Die Mtnenefelder so dicht in der Nähe waren^ konnte daS englische Seegeschwader die feindlichen <pd)i I« nicht verfolgen Während des Kampfes griff e,n Unter,ee- boot ein. und nach dem Kampf ein -wette- Untersee boot. Tie englischen Schiffe bleiben unverletzt Wieder 23000 Tonnen

Reue U-Boot-Beute im Atlantischen Lzean und tn der Nordsee: 2:um Brutto Register-Tonnen.

Unter den versenkten Schien befanden sich der englische Dampfer ..Cayo Soto" (3082 Tonnen). La- düng anscheinend Hanf, ferner ein bewaffneter eng­lischer Tampfer mit 5500 Tonnen Kohlen von Eng­land nach Port Said, ein bewaffneter franzü,:,cher Tampfer und ein groster. dnrch Bewacher geleiteter Dampfer von mindesten- 10 000 Tonnen.

Vom Flieden.

Die englischen Arbeiter und der Friede.

In England haben die Eisenbahner, denen Llor>d George knrzer'mnd d. s Streikrecht genommen hat. au, einer Persan:ni'.>: , in ..'oiGon. di '. »0000 Ailtglleder dcS nationa l: f. n a^. r ,n c? e t : t. benblos»

' I AJJ unter stützen, die daraus i? . Beetroter der Arbeiter konfercnz nach S t o £ o l in zu schicken. - Um die Leute zu beruhigen, ha Lloyd George ihnen Tür die v|dt nach dem Kriege die Verkürzung der Arbeitszeit tu Aussicht stellen lassen.

Rnttlanv und die Papsinote

Ter ..Secolo" meldet ans Petersburg: Tie pro viforische Regierung läßt erklären, dah sie daS Frie. denSangebot des Papstes in wohlwollende Er- »v ä g u n g ziehen würde, und daß sie den gleichen

Gegenrevolution in Rnßlan

Wachsende N rves.tak rcns..ä.

ir Fn der WeltgesLichle spic.'k die Gestenre eine bei» 'e et v sroxe 'Rolle, wie die selbe? ?ür n.wöbnli» wußte» die zur I.lanVe,, ' e -"utionSre von ihrer Mnätt ni° r 4 raui ui machen, trieben damit die Maneni

Nicht bervorgerrcten. Tie Eiwaüon war dafür bi auch sehr wenig angeran. wasfc.if chigen »

hörigen der alten ":e-i r»mq star en m -»ecre mu 6 ?en dort weiter gea<n ^.euttu-land kämpfen, ^ünniakaltiaen Miststände. die dac diktatorische KtoÄtatl«. und SUtatoc« des stcrpräfidenten Kerenski. gezeigt hat. scheinen ^ ent breite VottSmassen zur Abwehr zu bringen' zwar unter Erscheinuttgeu. die man wjty. atS C

"°°«öch d?"?KöI"'bciiAtct ..Wolita 3»ct über aeaenrevalutionäre Un,triebe in PeierSbur n der Haupkstode eine umfangreiche gegenreve nöre Lrganifation aufzedeckl wurde, die e.n^ steUuna ddruckte welche besonders an die A_r ruminii'c» 'ren! verteilt werd^ Tie u fülion habe eine stark antisemitische Tendcn, uck>e die Schuld an der Krieg» erlöngernnÄ füdisch« Spekulation zu ichiebe» Rur d.e 7!» d<-° stören könne Rußland den Frieden pebe-. Fr a n z o! e » und Ena lande r e.en d.c , ch l, st c n Feinde R ß -and». Man »»fe v -r.i.d., ickrlteßen. toste es. was es wolle. Tie Hoffnust dieser Strömung feien die Kosake, beten Unzufriedenheit mit dem stegenwärligen «

man rechne. ,

Ter Zar kommt nach Libirien.

Tiefe einstweilen ganz allgemeinen And gen finden eine Art Bestätigung tn dem Be der «erenskischea Regierung:

Petersburg. lO. Aug. Nach einer Mit t, der einstweiligen Regierung sind der ehemals und die Zarin in Erwägung der StaatSnolweir unter allen nötigen PorstchtSttmßregeln na boisk gebracht worden, wo sie unter Bewa festaehaltcn werden. Ihre Kinder und einig, sonen ihrer Umgebung hätten sie aus treten

^^^Tobolsk liegt in Sibirien. Man sieht wob

mit Unrecht in der Persönlichkeit und ln de gebung des Zaren eine Gefahr siir d,e Rev und sucht sie daher möglichst gründlich auSzus Ter Zar wird h\ seiner Verbannung 41 beamte und 200 Soldaten um sich haben.

/

Ter Zar ist offiziell au- der Liste der rus

Armee gestrichen worden, und es wurde ihm da die Uniform der russischen Armee zu tragen, cni * .

Auch die Kosaken melden sich.

Die Kosaken sind kein BolkSstamm. wie tn

angenommen wird. Sie sind eine Heeresgruppe Angehörige nach Ableistung einer langen, s Dienstzeit zur späteren Versorgung günstig delt werden. Deren Nachkommen nennt man Kosaken. In diesen Leuten spielt da- Zarentu» wie vor eine erdrückende Rolle, und wenn de- sakenkongreß neulich einen Beschluß faßte, der Revolution und daS Zarentum ausgelegt konnte, so war daraus sedensalls zu solger, diese Leute bei aller ihrer Einfalt im Fall Gegenrevolution ein gefährliches Werkzeug der rungSgegner werden können.

Inwieweit diese Befürchtungen über eine revolution berechtigt sind, darüber läßt sich im blick nicht viel sagen. Tie inneren Verhältnisse landS sind eben allzu undurchsichtig. Tie Mei. schwanken haltlos hin und her. Auf jeden Za

Die Alkoholseuche

bei unseren Feinden.

ti. In England hat sich die rrunksucht 'v auSgebreitet. Daß der Verkauf von berauschenden Etoiien st,engen Maß- kegeln untcdtffi: Die hoben Krel e wissen un er allerlei

Bemäntelungen doch ihr Ziel zu erreichen. Der Ber. brauch von mir Alkohol. Ko.nak uftv. gefüllten Konfitüren ifl enorm gewachsen Und der Verbrauch von Aether sowie ähnlichen Trogen hat bedroh,ichc Ausdehnung genommen. Kokain und Morphium werden dort, wie in Amerika besonder- von den Damen bevorzugt. Betrunkene Iraner tn den Gassen und auf den Straßen englischer a>rohsläd,e vorzüglich der Industriehanptstädke. sind keine Seltenheit. Die Gattinnen der Krieger im Felde, der Söldner weiche heute mehr und regelmäßiger Geld vom Staale beziehen als früher. ,lnd mit die de-len Abnehmer der Rauschmtuel

Da der AchnapS ln Rußland fa aut siaaillchen Befehl fas» verschwunden oder dein,he unstchibar geworden ist. sind überall Ersahmiktel aufgetaucht, welche zuweilen phan- tastlsche tzerkunlt und Zusammensetzung haben, z. B Brenn- fptritu* mir P'e er. Tabak und Toi Kraut gemischt. Ierner Kölnisch Wasser. £ic >kdlntsch Wasser Fabriken haben in Rußland einen rasenden Zuwachs er,abreu. soviel wie ,etzt i», nie in 'Rußland da wohlriechende -ch mheits- mittel verwandt worden Velare LteNvertrernn \<n und Ersatzmittel sind Lack Po'.itnr. Aether. Benzin. Holzgeis, usw. Man siebt der Erfindergeist der Russen da, Mittel und Wege gesunden Ta» Bedürfnis, der Drang nach Rausch muß aiißerordentltch r>ermehrt buben In dem Wolgagedie, ha, die Trunksucht im Krre. e erschreckendch gemehrt Di« Bauern haben den Alkoholdetrled als H«,mardeit auf. genommen Sie stellen da- Raufchgttl selbst »u Haus« her.

Wlr wt'sen. daß es in Frankreich aus ,e 71 Einwohner eine Kneipe gibt. In 3.'> Jahren haben ich dleie Stätten des Trinken» um »00000 vermehrt Ta ür haben auch d,c Bevölkerungszttfern der am meisten verseuchten Bezirke ab genommen. -. B in der Normandie um 200 000 Einzel.

bei Mandschurei dal während de.' die

Morphiumjucht geradezu verwüsten e Io ge

Cpium we che- dort leiden chafllich verzehrt und ge auch! wird, ist im Preise gestiegen. Deshalb gingen die Rausch, freunde zum Morphium über. Die Japaner treiben einen blühenden Lchmuggelhandel und mache., da- großartigste Geschält au7 der Ausbeutung dt7'er Leidenschaften Die ge wahn ich en Kuli, verwenden dort die Morphium p ihr und verfahren dabei sparsam, weil die Dost- für sie dann nur uui zwei bis fünf Eenr kommt.

Wir dürfen hier ja erwähnen, daß sich England das allelntge Verkaus-recht de:- Opium- ,'ür den Osten durch Gewalt und Verträge gewahrt ha. Es ist ein weltge ch.chi Ucher Skandal, daß die Briten allein da» Gift nach.Ehino verkaufen dürfen, um ihre indischen Einkünfte auf eine, bestimmten Höhe zu halten, ganz gleich, wenn auch noch so viele arme Opfer der Rauschsuch! daran zugrunde gehen müssen. ..Auf der Sieuerdordseike laden die Götzenbilder auf der Backbordsette Vite n. n>enn s.e aus dem Londoner Haken die See gewinnen." Sie finden für ihr Gewissen nett eine Zretsprechung England alle n trägt die schuld an de, och heule Herr'chenden Opinmvergtkrung Ehina-

D,e Aerz:e Rußland- und der Länder, tn denen de, Alloholverbrauche ealich defchränkt wird, kaks. chi.ch ade, um so »»ehr a'.s heimlrä e Laster destehi. werden von den Patienten ununterbrochen geauäll. doch tn irgend erner Aorm Oit< an7ee Rau ch statte zu oe sch.ttden T,e Apo» theken bekommen tn e irr Ze t e Kr ege- unerlÜUbar viele Per chreidun eu. d:e osten ar nu r Äklohol

zu verschaffen In Amett'a be'on>-> n , d^a sta:es' ktrochenen - a'koäoNre n S ' e » n: ..r, a :erade)sv komische Iormen an. Die schlauen Aantees aber. Me ..öffentt lich Wa >'e predigen", wlf'en Mi. e, un'» e e ensttche Sch a» en'al e Be daunn s örungen K e a e usw dienen dazu, den Attobok- nuß zu -c i ID. so im Geie ror:r m ist D e Aerzte don haben a'.e Haupt!e»den tt'o die emsp e' n'en R'-nU o:. die au Attchol ver.eben zu behcndeln

Scherz und Er.»st.

ts. Fort mit dem kalte» Abendbrot! Tie ..Prak« 'ttsche Berlinerin" schreibt: ..Tie Kriegserziehung der Hausfrauen gipfelte in ein paar Paragraphen, die inan uns nicht oft genug und nicht eindringlich genug

-oicderholen konnte: ..Fort mit dein kalten brot. keine belegten Stullen mehr, kocht

Grützen, kocht sie recht lange, denn nur dann ihre Rührwerke auSgenützt! Dicke 2 u p p. - Vas zu knappe Brot, darum eßt auch mors an Stelle des gewohnten Milchkaffees, um der so vorhaltenden Tage.kost eine gute Grundlage zu Nützt die Graupen aus! Sie können Ne Grieß ersetzen, wenn sie richtig, d h lange j gekocht werden! Wenn wir in normalen Zeiten Essen tn einer Stunde bereiteren, so brauchen iüI um das. was wir haben, nutzbringend und / deltssürdernd zu verwerten, mindesten) l^ 'S

tk. Dir ,.Stope"'Kra»theU hat neuerdings lifchen Quellen in erschreckend steigendem Ma englische Publikum gequält öl« ernichtet t>aL brot. Es handelt sich dabei um ein LebeweseW sich hauptsächlich bei der Perdacknng mir He wickelt, während es bei der Roggenbrotbereitunck Sauerteig vernichtet wird. Ter Schmarotzer ocr^ eine Art zweiten Gärungsprozeß tFermem außerhalb der Backstube und pflegt daS von ih lene Gebäck in kurzer Zeit völlig zu zerstören diese Broterkrankung zur vollen Entwicklung ^ sind aber die Schäden nicht deutlich erkennbar der Verbraucher läßt sich häufig angesichts des - nichterkranklcn Broten häufig vorhandenen Heb schmacks dennoch zum Verzehr verleiten. Ta stehen Hautkrankheiten und andere Rachreik Art In einer Zuschrift an das bekannteste « Fachblatt wird übrigens daraus hinaewiesen. ' beobachteten Symptome der gegenwärtig in auftretenden Krankheiten eine gewisse Aehnlit» der italienischen P e ! l a g r a . Erkrankung der' Angedenkens zeigen. Sie hat vor dreißig bis Jahren in der oberitaiienifchen Baucrnbev starke Verheerungen verursacht und ist eine g Genusses von feuchten oder nicht völlig intakte-, Produkten. Daher ist von sachkundiger Seite Sj land die Forderung aufgesteilt worden, daß nti das Maisinehl als Beimischungsmittel aus. iverde.