Ausgabe 
25.8.1917
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Bezugspreis 50 psg. monatlich

vierteljährlich IM Ml., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. Erscheint Mittwochs und Tamstags. Redaktionsschluh früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksen­dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag derGietzener Zeitung", Gießen.

Expedition: Züdanlage 21

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Druck der Gießener VerlagSdruckerei, Aldin Mein.

Telephon Nr. 362.

Samstag, dm 25. August 1917.

Telephon Nr. 362.

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Umfangreiche starke französische Angriffe um Berdun ohne Erfolg.

Größere englische AVgrisse in Flandern abgeschlagen.

Im Oitoz-Tal die Rumänien gegen das Trotnstal zurückgedrängt. Befestigte Orte an der englischen Küste von deutschen Fliegern mit Bomben belegt.

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Amtliche deutfebe Dgesberlcbte

§ Dampfer, $ Segler, i Tifcbdatnpfer.

Berlin, 21. Aug. Neue U-Bootserfolge im Aermel' anal, im Atlantischen Ozean und in der Nordsee: Fünf Dampfer, 3 Segler, ein Fischdampfer.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Heeresgruppe des Geueralfcldmarschalls von Mackensen > und an der

Mazedonischen Front ist die Lage unverändert.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

wtb G'roßes Hauptquartier, 22. Aug. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ruppcecht.

In Flandern erreichte der Artilleriekampf an der luskunft:MaMm,Hersfeld. käste von Bixschoote bis Warneton abends wieder große stärke. Gestern früh erfolgte nordöstlich von Ipern lach heftiger Feuerwelle ein starker Vorstoß der Eng­länder bei St. Julien; er wurde zurückgeschlagen.

*« .Heute morgen haben sich zwischen den von Staden und

V HCIMC& öfttt Menin nach Ipern führenden Straßen neue Kämpfe mi ± 6 ' . _ entwickelt. Im Artois griff der Feind nordwestlich von

i ? r l l ß cn§ ilach starker FeueiVorbereitung unsere Stellungen . verwaltet hat. Ang.g^ Oertliche Einbrüche wurden durch kräftige Gegen­stöße, die zu erbitterten Nachkämpfen führten, ausge- Eine Kohlenhalde südwestlich der in Brand ge^ d)offen Stadt Lens ist noch in der Engländer. Nord- I > I restlich und westlich von Le Catelet spielten sich zahl«

w\ 8 ft reiche Vorpostengefechte ab, bei denen Gefangene von

| Ui uns einbehalten wurden. St. Quentin lag erneut unter canzöstschem Feuer.

mulare zur Anmeldung ihf Heeresgruppe Deutscher. Kronprinz ehen allen Verbrauchei Auf dem Schlachtfeld bei Verdun führten die Fcan- 7 nr VerfibniM ßvsen gestern ihre Angriffe in einigen Abschnitten fort,

zur \eim 0 Vielfach wurde bis in die Nacht hinein gekämpft.

!er wollen sich wegen Mm Südostteil des Avocourtwaldes und auf den Hügeln Vorschriften mit uns in Vföftlic^ davon faßte der Feind nach mehrmaligem ver­geblichem Ansturm Fuß. An der Höhe 304 scheiterten alle Angriffe, auch die von Südwesten und vom Toten m h Mann her umfassend angesetzten, in unserem Feuer und ilüjS-ySSJVIlitjl W»u, Q1! öec Zgh^x^it der tapferen Verteidiger. Vorstöße, ^1,^ die sich vom Rücken östlich des Rabenwaldes gegen den

vbMIjjr Forgesgrund richteten, wurden abgcwiesen. Auf dem

ckterstr. 8. Oftufer, der Maas drangen die Franzosen in den Süd-

..i ,.t<ti!iansstell( WI von Samogneux ein, im überigen wurden ihre dichten carbickrei Massen, die von der Höhe 344 bis zur Straße Beau-

mont-Vacherauville und im Fosseswalde vor- und nach­mittags gegen unsere Linien anftürnUrn, blutig zurück- gewiesen. Die Verluste der feindlichen Infanterie i^LarsMteN-8 waren schwc. Di<- französische Führung mußte mehrere H0UWHWV öcc ^ pn Angriffsdrvisionen durch frische Truppen er- i% sofort gesucht, setzten.

Kst Müttk, c^ n jj cn r^ten Tagen errang Leutnant Voß den

VaünMße 17 36. und 37., OffizierNellvcitreler Vizeffldw bei Müller

- den 25. und 26. Luftsieg.

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Ocstlichcr Kriegsschauplatz, jlj. ftl >Ä Heere! front des Gcneralseldmarschalls

I'*" J Prinzen Leopold von Bayern.

Bei Riga, Dünaburg. Taruopol und am Zbcucz lebte die Gefechtstätigkeit auf.

Hccresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Piaiwya"" Südlich des Trotus TalcS fetzten am 20. und 21.

fön MD » ® 8. die Rumänen starke Kräfte ein, um unseren Truppen

gtift® 51 ben Gewinn beiderseits von Grozesci und nordöstlich von Soveja wieder zu entreißen. Alle Angriffe sind verlustreich abgewiesen worden. Bei der

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Berlin, 22. Aug., abends. In Flandern haben sich dir heute früh einsetzenden englischen Angriffe öst. Itch Ypern aus eine Front von 15 Kilometern ausge. dehnt. Sie sind unter schweren Verlusten für den Feind gescheitert. Vor Verdun ruhte bisher der Artillerie- kampf Das Feuer blieb östlich der Maas stark. Bom- benaug'iffc unserer Fliegergeschwader gegen befestigte Orte an der englstchen Küste waren erfolgreich. Im Osten nichts wesentliches.

-z ooo tonnen.

Berlin, 22. Aug. Westlich der Straße von Gib­raltar schädigten unsere U-Boote den feindlichen Trans- protvcrkehr nach dem Mittelmeer wieder in wirksamer Weise. Sechs Dampfer mit rund 20000 Br.-Reg.-To. wurden v-rsenkt und damit annähernd 24 000 To. Koh len, hauptsächlich nach Italien bestimmt, vernichtet.

Im Mittelmeer wurde eine erhebliche Anzahl Dampfer und Segler mit einem Gcsamtcaumgehalt von über 43000 Tonnen neu versenkt, darunter die be­waffneten italienischen DampferLealta" (4021 T.), mit Munitionsladung, "Genova" (3486 T.) undJza- bran" (3892 To ), mit 6000 To. Weizen von Australien nach Italien. Wieder wurden mehrere Dampfer aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen.

Der Chef des Admicalstabs der Marine.

wtb Groß es Hauptquartier, 23. Aug. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht

Nach ergebnislosen Teilvorstößen des letzten Tages gingen die Engländer gestern zwischen Langemark und Hollcbeke wieder zu einheitlichen großen Angriffen über, die den ganzen Tag über bis tief in die Nacht hinein anhielten und zu schweren Kämpfen führten. An vielen Stellen stießen sie unter Einsatz neuer Kräfte b!s zu 6 Malen gegen unsere Linien vor. Immer wieder wurden sie durch unsere tapferen Truppen in zähem Nahkampf zurück-eworfen. Bon den zahlreichen Pauzerkcastwagen, die dem Feind den Durchbruch durch die Stellungen er­möglichen sollten, wurde die Mehrzahl durch Feuer er- scdlgr. Bis auf 2 Stellen, östlich von St Julien und an der Straße Ypern Mennin ist unser vorderster G oben auf der 15 Kilometer breiten Kampffront voll gehalten. Nach kurzem Trommelfeuer gegen Lens heute früh vorstoßcnde fciudiichc Abteilungen wurden abgeschlagen. Weitere Kampfe sind dort im Gange. Die lebhafte Be. chießung d s Stadtinnern hält an.

Heeresgruppe D e ut s ch e r Kronprinz

In dem erbitterten Kampf bei Verdun t at gestern im Laufe des Tages eine Pause ein; erst gegen Abend erreichte die Artillerietätigkeit auf beiden Maas-Ufern wieder beträchtliche Stärke. Angriffe folgten dieser Feuer­vorbereitung beiderseits der Straße Bacherauville Bc- aumont. In schwerem Ringen gelang cs den Franzosen, nur westlich des Weges auf schmaler Front in unserem vo bersten Graben Fuß zu fassen. Sonst wurden ste überall blutig abgewiesen. Mehrfach kamen ihre Bor stoße in unserem Vernichtungsfeuer nicht zur Entwicklung.

Bst dem Luftangriff auf die englische Küste sind die militärischen Anlagen von Margatc, Ramsgatc und Dover erfolgreich mit Bomben belegt worden. In zahlreichen Kämpfen verlor der Feind 3 Flugzeuge, 2 eigene kehrten nicht zurück,

Oestlicher Kriegsschauplatz:

Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern

Die Russen haben noch Abbrennen der Dörfer ihre Stellungen westlich der Aa bis zur Linie OdingBt> gann geräumt. Das aufgegebene Gebiet ist von uns kampflos besetzt worden.

Hceresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Zwischen Pruth und Moldawa war die Gefechts­tätigkeit stellenweise lebhafter. Nördlich von Grocesct. im Sufita-Tal und bet Soveja blieben erneute nach starker Artillerievorbereitung etnsetzende feindliche Tcil- angriffe erfolglos.

Mazedonische Front.

Bei fast 60 Grad Celsius in der Sonne blieb die Kampftätigkeit gering. Nur im Cecna-Bogen lebte das Artilleriefeuer zeitweise auf.

Der Erste Generalquartiecmeister: Ludendorff.

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Berlin, 23. Aug., abends. An der Straße Ypern Meniu und bei Lens sind englische Teilangrtffe ab­geschlagen. - Beiderseits der Maas wechselnd stacker Feuerkampf. Im Osten fft die Lage unverändert.

§ Dampfer, r Segler.

Berlin, 23. August. (W. B. Amtlich.) Im Aermel- kanal und ln der Nordsee wurden durch unsere U Boote wiederum 5 Dampfer und 3 englische Fischerfahrzcugc

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

wtb. Großes H auptquartier, 24. August1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern flaute die heftige Artillecietätigkeit im Kampfabschnitt zwischen Langemacck und Hollebeke nur vorübergehend ab; stellenweise erreichte sie wieder die Stärke von Trommelfeuer, ohne daß bisher größere Angriffe folgten. Nur bei Westhoek füh-ten die Eng­länder einen Teilvocstoß, der erfolglos blieb. Heute am stützen Morgen entrissen wir dem Feinde südlich der Straße YpernMent» den von ihm hier in den letzten Kämpfen errungenen Gewinn. Der verlorene Graben wurde zurückerobert und behauptete Bei den ergebnislosen Angriffen am 22. August verloren die Engländer 2t Panzerkraftwagen, die zerschossen vor un- sei er Front liegen. Ein Teil der am Leben gebllebe- neu Besatzung wurde gefangen genommen. Kanadi­sche Truppen versuchten erneut in Lens und unsere an- lchlleßendin Stellungen cinzudringen. Ja hartnäckigen Nuhkämpfen hielten wir restlos die bisherigen Linien Auch an der Bahn ArrasTonal scheiterte ein feind­licher Angriff.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Beiderseits der Maas steigerte sich der Artillerie­kampf im Walde von Avocourt, auf der Höhe 304, der Beaumont und im Foffes-Wald zu einigen Tagesstun. den wieder zu beträchtlicher Stärke. Gegen Hohe 304, die wiL in der Nacht vom 21. zum 22. August plan' mäßig unter Zurücklassung einer schwachen Besatzung geräumt hatten, führten die Franzosen heute einen stac-

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