Ausgabe 
18.8.1917
Seite
3
 
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"Wätlspiioh;

Seinper idem.

1 « Vornehm und Cc JÜB '» ti) verdanken. Er Jahfe

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)on Voraussetzungen sonst vorliegcn. Fleisch v n Sp-in^

?? lN sejHrkeln bis 30 Pfd Lebendgewicht soll nur zu 1 l i auf :qen ^ ^^n vws?^ Fl- ischkarte angerechnct werden; di-'Land sbehörden n. Ö ° n der ^ ^ausen^ können es auch kactenfrei zum Verkaufe zu lassen.

u ^b einr Zweck dieser Maßnahmen ist einmal, den bMfadi

x .' ,,i y :) Rrteo (J . die ganze Schweinezucht bedrohenden Preissturz für

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TmT ^ne\°ll r ^ttßtS frfef ' bie bct Futtermangel bisweilen zu Schl.ud-r rlieft Ji? 3u'*!>« abgestoßen werden müssen, aufzuhalttri, sodann k^'t' derer'rM MheLllber die für d'e Mästung bestimmt, n Schweins.stände "Ugen dq /e, b| e -r nicßt zu groß werden zu lassen, damit sie nicht im M'ß + aus Berlin Cln IchienAkrhältnts zu den erlaubten Futtermitteln stehen.

ein Paa?H"^ D^.. Man dankt und nützt unseren Kriegsbeschädigten

Riebt Mlllria, sondern fiiife.

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n 9e, einer mn dadurch, daß man sie e.nec geregelten Arbeit ent

^ wetzen Sip- T^fliMdet. Das geschieht aber, U nn man diejenigen unter- § ihre silsw.?^^ ein viJiitzt, die jetzt, besondere in den größeren Städten, oft '?n «Zwei bl? feldgrou'M Nock bi öffentliche Mildtätigkeit du ch

fler°U e e ; n p r en WQbcheii# nf§ ® ettdn oder mtiM&ar als Ocgeldreher oder llzen ein ,,^'uberneKindWufierer in Anspruch nehmen. Es geschieht heute alles, tmaltaen ßü° "° Qs ffrihilei 111 diejenigen, die für uns gekämpft und Schaden ge- Netze o^wtzandanten ®® ten ^ben, nach Möglichkeit wieder a»Veits» und da- ^de Wnm? w ihrem fünsit erwerbsfähig ^ machen. Wir brauchen jetzt in rterland. " ^ aus freief n ^ rci: Kriegswirtschaft jeb-, selbst die schwächste Ar- ^-itSkraft. Au den richtigen Platz gestellt, kann auch r Kriegsbeschädigte dem Vckeclande noch nützen. Die ltlichen Stellen mahnen deshalb das Publikum mit cht, sich uichr durch vielleicht unrechtmäßig gttragene rdenszeichen oder körperliche Mängel und Gebrechen einem falschen Mitgefühl bestimmen zu lassen. Für iegsbeschädigte, die überhaupt nicht mehr arbeitsfähig d, wird ausreichend gesorgt. Denjenigen aber, die aus Arbeitsscheu auf den Bettel oder den einträg- en Vertrieb von Anstche karten und Zündhölzern der

mitleidiger Personen nicht

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ahneneid m L s'sich schnellstens einer geordneten Tätigkeit h>nzu- dienst" getan und auf dieser eine neue gesichelte Zukunft auf

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Sachgemäße KavtoffeUageeung als nationale

iem kleinen ".^chl. Wir werden duichhalten, auch in der Volks-

Weihnachtsfes?dem M n ?? f c J 1 n ß ' a g ist das wohlbegründcte, tröstliche Be icken wollen und hrxU ?uT ß ^ ctn ' ba5 ^vir uns nach den E'fahrungen dreier

°b" auch erfolgreicher Krtegsjuhre nicht bemio* arnfe %Ät& c «schultern lagen. Doch wir dürfen auch nicht esund id L! Hf*merbcn, wie wir es in leichtherzigen, fatten 3rie= ller Viahren wohl getan haben Es ist vielmehr eine

sind nnlhotu> U cl Pflicht, daß wir uns darüber klar bleiben, welch

1 t höhnte 5 ^ U( *W ei fie Verantwortung wir der Allgemeinheit gegenüber kommen habt. sagen, soweit die Erhaltung der jetzt zehnfach wert-, braucht Gold. Laßt euchollen Nahrungsmittel in unsere Hand gelegt ist. Eine r erklären, warum es M wichtigsten Fragen auf diesem Gebiete, die Kar­es, zur MederherMunmfel ta g erun g, wird in dankenswerter Weise von greichem Frieden Gold ickheimrat Dr. Appel in einer lesenswerten Booschüm, ihr zu den amtlichen (Bolbfc auf Veran assung des Kciegseruährungsamtee her- lt ihr zum vollen GoldfeiPgegbbeu weiden ist (Die Ka rtoffellageeung ^ eure Sparbüchse mit denker Kriegsverhältnissen beim Erzeuger, Verteiler und maleich das schöne VewuhPl brauch er") eingehend.eteit. Die Art der Kartof i Wohlstand ^

er er Zukunft!

»n hat das lter ermächtig! lt so viel lv! Landeszentcal Nufer bis zu öhen und für ciifr^n. 6M chweine mal) säe

felvecsorgung im Kriege bringt es mit sich, daß die Kartoffeln unter ganz anderen Verhältnissen als sonst ßclagc t weiden müssen. Außer im haben si.st jetzt viele Leute mit der Aufbewohnrng von KaUoffeln zu bei ss.n, die darin keine Erfahrung befitzen. In der genannten Broschüre weiden nun in allgemein v tstündlicher Form die Gefahren e örtert, die der Kartoffel bei falscher La­gerung d'ohen, der F'oft, die Fmichtigkeit. d'e Fäulnis usw. Es wird baranf hingewies n. wie bie Kartoffeln ständig unter Beobachtung zu halt n sind. und etwa sich z igrnde Schäden sofort beseitigt werden müssen. Lehr- reich sind die Erörterungen über das Einmieten, den Mietcnplatz, die Mietensohle und Mi.tendecke, wie auch die Durchlüftul!gscinrichtungen und die Behandlung der Miete im Frühjahr. Auch die Massenlagerung in Kel­lern und Hausräumen wird eingehend erörtert. Es wird gezeigt, welche Näume dafür geeignet sind und welche besondlren Einrichtungen sich für die Massmla gerung treffen lassen. Dte Lagerung in Eiskdllecn und Kühlräumen, Feidkellern und Mietenkellern, die Aufbe­wahrung tu Flußschiffm und Kähnen, die Aufbewahrung in kleinen Mengen, der Versand der Ka toffeln und alle anderen einschlägigen Fragen werden auf Grund jahre- langer Ersah ung und während des Krieges gemachter Beobachtungen und Veib sserungsvorschläge vortrefflich behandelt. Es empfiehlt sich daher, das Büch- letnallen denenzugänglichzu machen, die sich in der Kartosfetlagecung, dieser ohneFrage hochlvichtigenvaterländischenAngelegenheit, zu befestigen haben. Die Schrift wird von der Firma Reimav Hobbing, Berlin SW. 61, Gloßbeerenstc. 17, versandt. Das Elnz>lcxemplar kostet 25 Pfg., 100 Stück 20 Mark, 10O0 Stück 150 Mmk, bei Abnahme von 2000 Stück und mehr werden 130 Mark pro Tau send gerechnet.

* Kaverrffansen. Bei einem gestern abend um halb 8 Uhc über dte Stadt ziehenden schweren G Witter schlug d c Blitz in ein Stallgel'äuhe der Artilleriekascrne und zündele. Die Hälfte des Dachstockes Ist abgebrannt. Die Knselncnfeuerwehc und die Ortsfeuerwehr arbeite- t n floit zusammen, sodaß es gelang, ein weiteres Um­sichgreifen des Feuers zu verhüten, was nach ungefähr einstündiger Arbeit gelang. Eine schwere Arbeit war die Ncttuag der in dem'Stalle untergebrachten Pferden, doch gelang es, diese sämtlich in Sicherheit zu bringen.

* Herchenffain. Wegen der herrschenden Ruhe ordnete cws Schottcner .Kreisamt die Schließung aller hiesigen Bäckereien und Gastwirtschaften an und verbot jede Ausfuhr von Lebensmitteln, bisonders von Butter, Milch und Obst. Außerdem wurde aller Verkehr mir und Nachbarorten untersagt.

CUerarifcbes-

Der rote Kampfflieger. Von Rittmeister Manfred F r e t h e r r n v o^n R i ch t h o f e n. Der erste aller deutschen Kampf­flieger spricht von dem, was er bisher geleistet hat. Ist es ein Zufall, datz der Rittmeister Manfred Freiherr von Richthofen, bevor er an der Westfront als Neuling in die Flugmaschine klet­terte, mit Leib und Seele Kavallerist' ivar? Signale zunr An­griff, von seiner Kadettenzeit, seiner Fähnrichszeit, seinen Leut­nantsjahren bei den Schweidnitzer Ulanen. Dann von den Ta- gen des Kriegsausbruchs, von Gefechten mit Kosaken, vom Marsch

durch Belgien, von Patrouillenkämpfen und Reiterstückchen. An der Ostfront, in Russisch-Polen, hat er als Beobachter das Flie­gen gelernt. Dann wurde er nach Ostende abkommandiert, vom Zweisitzer ins Grotzkampfflugzeug. Lebendig, famos lebendig bringt er all das zu Papier: wie er an der Champagne-Schlacht teilnahm, wie er Boelcke kennen lernte, wie er zum erstenmal allein flog, wie er den ersten Engländer besiegte, wie ihm für den 16. Feind der Kaiser den ?onr le Merite ggb .Le petit rouge" denkleinen Roten", so nannten ihn bald die Franzosen, weil er sich seine Maschine knallrot anpinselte. Doch er verschweigt auch nicht, wie oft es in dieser wilden Jagd nmS Ganze ging. Von Halsbrecherichen Luflabenteuern hören wir, von dem Anti- Richthosen-Geschmader, das die Engländer zusaimnenstellten, von einem Gewitterflug, von englischen Bomben, vom Frontbesuch des Vaters, von Lothar, dein Bruder, von der Fahrt ins Hauptquar­tier und, nicht zu vergessen, von der Ulmer Dogge, dem treuen Moritz. Draufgängerisch, frohgelaunt trotz all dem schweren Ernst seines Berufs, unbekümmert natürlich ist der Mensch, der hier redet der echte junge Offizier. Und nachher erst, wenn man aufgeregt, von diesem Temparament überrumpelt, das kleine Btlch ganz gelesen hat, denkt inan daran, das; der junge Offizier schon heute so berühmt ist wie wenige. DaS Buch ist im Verlag Ull­stein L Eo. in Berlin erschienen und kostet 1, Mark. Es ist in allen Buchhandlungen käuflich.

Meine Leiden in russischer Gefangenschaft. Erlebnisse der Frau Adrniral von Mäuler. Von Vinzi Franiel. Verlag August Scherl &. m. b. H., Berlin. (Preis 1 Mark.) Der Dornen­weg einer deutschen Frau in Feindesland! Frau von Mäuler, die Gattin eines österreichischen Vizeadmirals, befand sich mit ihrer Familie bei Verwandten in Rußland, als der Kriegsaus­bruch auch sie in den Strudel hineinritz. Lange Monate hindurch hat Frau von Mäuler alle nur denkbaren seelischen und körper­lichen Qualen erduldet. Sie hat ihren schmerkranken Gatten, der unschuldig der Spionage angcklagt war, im Gefängnis sterben sehen und in Nutzland begraben müssen; in grauenhafter Weise wurde sie von ihrem einzigen Kind getrennt. Selbst dte spätere Heimreise zeigte noch alle Schrecken der russischen Zustände, so datz sie mehr als einmal daran verzweifelte dieHeimat jemals wieder- zusehen. Und doch birgt auch diese Geschlchte viel Erhebendes aus jedem Satz spricht der tapfere Mut einer hochherzigen Frau, die selbst unter den ärgsten Qualen nicht zusammenbrechen will, weil sie dem kranken'Gefährten Trost und Stärke sein mutz. So erscheint uns das Bild dieser vielgeprüften Deutschen alö ein Vorbild weiblicher Güte und Hingabe für andere.

* Taschenbuch für deutsche Pilzsammler. Von Professor E. Walther. Kaum glaublich erscheint es, datz in der gegenwär­tigen Zeit der Knappheit und Teuerung aller Lebensmittel noch ungeheure Massen guter Nahrungsmittel unbeachtet verderben, noch dazu solche Nahrungsmittel, die sich jedermann nahezu kosten­los verschaffen kann. Was sind das für Nahrungsmittel und wo sind sie zu finden? wird mancher erstaunt fragen! Wir meinen die Pilze, die unsere Wälder und Felder in nahezu unerschöpf­licher Fülle spenden und von denen wohl kaum der tausendste Teil, ja vielleicht nur der zehntausendste Teil der menschlichen dkahrung zugeführt wird. Das liegt zumeist daran, weil die Pilze dem Volke zu wenig bekannt sind und man die eßbaren von den giftigen (deren es ja nur wenige gibt) nicht zu unter­scheiden vermag. Hier Wandel zu schaffen und zum Sammeln der Pilze in größtem Umfange anzuregen, ist ein dringendes Erfordernis für unsere Versorgung und ein wichtiges Hilfmittel zum Durchhalten. Da erscheint gerade zur rechten Zeit in Hesses Volksbücherei diesesTaschenbuch" mit etwa 100 farbigen und schwarzen Bildern (Preis M. 1.25), das genaue Anleitung gibt, welche Pilze man sammeln soll. Das Buck) ist durchaus gemein­verständlich geschrieben, enthält auch eine ausführliche Abteilung Pilzküche" und darf jedermann warm empfohlen werden.

Von allerlei Menschen. Von Hans Schmtdt-Kestner, Preis M. 3,- . Friedrich versbach Verlag, Hannover. Ein literari­sches Vermächtnis des als Fliegerhauptmann im Dienste des Vaterlandes gestorbenen, mit starken Schritten der Höhe dichteri­scher Meisterschaft entgegengeschrittenen Verfassers! Leider konnte er selbst die Vollendung des Buches nicht mehr sehen. Kleine vollwertige Kabinettstücke aus dem Gebiet der Eharakternovellen sind es, die hier vorliegew Aufrecht und lebensstark sind die Menschen, den wir in diesen Erzählungen begegnen, ihre Schick- sale haben für den Einzelnen einen besonderen Retz, weil der

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Wahlspruch:

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Underberg-Boonekamp wird nur noch unter der Bezeichnung

Underber

in den Verkehr gebracht. Die alte anerkannt vorzügliche Qualität

bleibt unverändert.

Hoflieferant

Sr. Maj. d. Deutschen Kaisers, Königs v. Preussen.

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1846 .

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