16 feindliche Flugzeuge wurden abgesboffen; Ritt ' ^ ' . , x ^ , .... . -
weifter Frhr. v. Nicht yofcn hat den 58., Lberlcutnant Tostlec den 25. Lustsieg davon^etcagen.
westlicher Kriegsschauplatz, yrout de- Geoeraljeldmarschalls Priuzea Leopold vou Bayer».
Keine «rösieren Gcfechtehondlungcn; Dteffcd) auf- lebende Actillertelätigkrit und Vorseldgesechtc. HeereSfroot des Generaloberst Erzherzog Joseph Nördlich von Holda an der Btstritz und südlich der Trotustales fpieiten sich für uns erfolgreiche Ttilkämpir ab.
Heeresgruppe des Geuecalfeldmarscholls von Maäeuseu Rumänisch russische Bocnöße nördlich von Focsoni und am unteren Sereth schlugen verlustreich fehl.
Mazedooische Krönt: .
Nichts Neues.
Der Erste Genrralquartiermeifttt: Ludendocss
Berlin, 17. Aug, abends. In Flandern und bei Verdun nur Artillertekamps in wechselnder Stärke In St Lucntin stehen die Häuser in nächster Umgebung der .Kathedrale noch in Brand. Die al.htill.nde Be« schteßung durch die Franzosen erweitcri den Feuerherd.
Im Osten nichts Besonderes.
rsooo Wonnen verrenkt.
Berlin, 17. Aug Durch die Tätigkeit uniercr U-Boote in der BiScaya und im Sperrgebiet um Eng» land wurden wiederum 28000 Brutto cgistertonnrn
versenkt
Der Chef des Admiralftabs der Marine.
Berlin. 17. Aug. Eines unserer im Mtttelmeec operierenden Unterseeboote Hut am 30. Juli militärische Anlagen von HomS (Tripolis) mit beobachteter guter Wirkung unter Feuer genommen. Das lebhafte Ab« wchrfeuec mehrerer feindlicher Küstenbattertcn blieb er« solgloS.
Der (^hrf des Admiralstabes der Marine.
In Wehr und Waffen sind wir geaen unsere Feinde drei Jahre lang siegreich geblreb ", und der n ir glän zende SirgtSlauf in Osten zwin .r zur Bewuvdrruug und gibt unS die beruhigende Hoffnung, dag eS so bleibe TaS st-cht auch zu erwarten, wenn nicht der letzte Feind u. s bezwingt; jener Feind, der immer d ut sicher und unverfrorener h cDoctntt und vor d m N ox Sch.nkendorf warnte:
Aber einmal müßt Ihr ringen Noch in ernste: Gcift-i schleicht Und den letzten Feind bezwingen.
Der im Innern droh nd wich».
Haß und Argwohn müßt Ihr dämpfen,
Geiz und Neid und böse Lust,
Tann, nach schweren, langen .Kämpf« n Kannst Tu ruhen, deutsche Brust.
Bon Monat zu Monat mehren sich die Klagen über den Wucher auf allen Gebieten. Mehr und mehr schaut einer neidisch auf den andern, w.nn jener elw.'S zu essen HK. was ibm fehlt, die ärgste Kochtoplguclecei ist allgemein. Je länger der Krieg dauert, um'o hef tiger b fchden sich auch wieder die polit schon Partei' n in oft recht gehässiger Form. Eine Nervosität hat alle Schichten erfaßt, die der beste BungeSg. nosse deS letz ten Feindes ist.
„Tie stärksten Nerven entscheiden den Krieg". I tzt, im 4. KctcgSjahre bekommt dsis Wort erst scin. n wah« rcn Inhalt. Mit dem Zeitpunkte, wo wir nicht mehr
ruhig und nüchtern abzuwagen vermögen, was unS
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Berlin, 17. Aug In der Nordsee stieß am 16. August Une unserer StchcrungSpatrouillcn an der Grenze des englischen Sperrgebiets auf feindliche .Kreuzer und Z «störe und griff sie an. Der Feind, der in starker lsilnrniacht war. drehte in unserem gutlugenden Feuer ab und »m.zog sich drin Gefecht mit größter Eile. Wir haben keine Verluste.
Der Ehcs des Admiralftabs der Marine.
Berlin, 17 Aug. Neue U.BootSerfolge auf dem nördlichen Kriegsschauplatz: Fünf Dampfer, ein Seg. lcc, ein FifcheIohrzeug, darunter ein unbekannter bc waffnetrc englischer Frachtdompsec von mindestciiS 5500 Tonnen. Ein unbekannter englischer tiIbeladn,er Dampfer wurde auS einem Gclertzug hcrauSgcschoffstn.
Der Ehrf des Admiralstabes der Marine.
Der letzte feind.
In diesen Tagen ist eine gut ouSgeftattete Bro« sibürc: „Gegen sechsfache Ucbermacht" von AntaeuS
cischienen. In knapper sachlicher und deshalb unan« jechtbarer Weise gibt sie eine Darstellung der Leistungen und Kämpfe der Mittelmächte, die sich buchstäblich einer Welt von Feinden zu erwehren haben. Eine anschauliche farbige Karte und graphische Darstellungen der K tegSerklälungen ergänzen den Text. Das Ganze bil« drt eine beweiskräftige Zusammenfassurg, die durch E nsachhcit und ttebersichtlrchk rt fesselt, und für die f nfttfle Geschichte deS jrtzlgen Krieges historischen Wert b. sitzt.
nottut, ist die Arbeit dreier KriegSjahr umionst gewoc« den. Wie jeder E nzelne von unS gelegentlich eine Erschlaffung des Willens spürt, so verliert auch die Volksseele einmal ihr Gleichgewicht. Aber dann muß wieder ein neuer Aufschwung kommen, wenn der Einzelne und die Gesamtheit nicht Schoden leiden sollen.
Nichts anderes als ein Sichgehenlassen ist das Bitten und Betteln um ein.n billi.^n Frl.den. Wie ollcS Billige rft auch duier Frieden w.rt'os. Ec würde wohl kür heute tie Waffen zum Schweigen, aber Not. Elend, Entbehrung, Armuh und Demütigung mit sich bringen und würde auch den Keim zu einem mu n Kriege in sich bergen. Nicht Sübclrassclci, nicht Hurra« Patriotismus ist es. wenn Brsonncue einen starken Feie« den verlangen, keinen Frieden der gepanzerten Faust, sondern einen solch.»', welcher der Würde r.nsereS Volk s entspricht. Wir werden fähig sein, ihn zu erringen, wenn wir das ' letnliche überwinden, wenn wir frei von Partei iücksicht.n, frei von Eigcnstrchtelei den letzten Feind ab fchlagcn. Es wäre Sünde am G.dächnis o-r Toten, die für Deutschlands Sich rhcit gefallen, wenn wir nicht nur ihr Lebrnsopfcr angenommen hätten, sondern auch noch in innerer Fehde die . rohe Sache verlassen würden, für die sic ihr Leben gelassen. Stark sein und bleiben ist notwendiges Erfordernis.
Unsere Gegner haben immer von oben herab unsere Friedensangebote abgewi srn, oft in verächtlichster Weise. Seien wir eingedenk unserer Würde und bestrebt, in Kraft und Siegeszuversicht drs TagcS zu harren, der kommen muß, jenes Tages, an dem wt Gott banken werden, daß wir ou-grha'-et Hub n bis zun siegreichen Ende. Dann stehen wir an der Quelle des uoloencu Zeitalters eines segensreichen Friedens.
So brachte em Kind, unmündig noch, aber doch schon füllt von dem Bewußtsein, daß das Vaterland in sei Rot nicht im Stich gelosten werden dürfe, seinen D dar. Und dieses Opfer war nur eines von vielen tausende die in jenen tiefernsten Tagen von der Jugend ei- großen Sache geweiht wurden.
Wer die Akten der Befreiungskriege durchblätt braucht sich der Rührung und einer Träne nicht zu s men. wenn er liest und immer wieder liest, welch glüher Freude am Geben in der Brust derer lebte, die ih Zähren nach nur zum Empfangen da zu sein schien Da gibt Louise von Rekow aus Berlin, „neun Ja alt", ihren silbernen Fingerhut.' zwei „patriotisch gesin Mädchen vom Lande in der Nähe von Schweidnitz, von die älteste vierzehn Jahre alt ist", bringen drei Katen und einen goldenen Ring: ein paar junge Mäd chen geben vier Galanterieringe, einer mit einem Chryl sopas und einer mit kleinen weißen Steinen",' ein vi zehnjähriges Mädchen bringt ihre silberne Strickscheid und dergleichen Nähring".- von „zwei kleinen Mädchen laufen eine kleine silberne Kasserolle, eine silberne Kinde Klapper nebst drei alten Münzen ein. und „das Fräulei von Raumer, Tochter des damaligen Kommandanten G ncral«Major von Raumer zu Neiße, opfert in ihrem fün zehnjährigen Alter ohne fremde Einwirkung aus freie Triebe ihre Pretiosen dem Vaterlande."
Diese kleinen Helden und Heldinnen wuchsen Hera gründeten einen Hausstand und sahen selbst Kinder un
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Kindeskinder erblühen. So sind durch das Band de jertyiifrn/'‘"jjim flt [üi Blutes die heute Lebenden mit ihnen verbunden, so wirk .-mell! !dW" r. ALu
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Felicitas temporum.
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• Felicitas temporum«. Glück der Zeiten", lautete dte Umschrift auf einem Goldstück, das aus besonderem Anlaß in einem alten, im preußischen Geheimen Staats« archw verwahrten Bericht erwähnt wird. Dieser Bericht enthält den Nachweis über Spenden, die das Breslauer Königliche Militär«Gouvemement im Jahre 1813 zur Wiederaufrichtung des Staates und zur Aufstellung der Annee gesammelt hat. Der Spender der goldenen Münze
alt. aus seiner Sparbüchse"
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das was damals getan wurde, ezleich einer geheimniM,;rbr!<täd!tltb. vollen Zauberformel durch die Geschlechler, und der Ru . wl'.d ousreklym ü l uet desezlei chen?" hallt Schallenreich ii gAßlbtitSD».
unsere lebendige Gegenwart hinüber. Unsere heutige Ju rn ÖJ# gend braucht sich fürwahr vor jener Jugend nicht z! in, nutzt die linu'.P9 schämen. Dom ersten Kriegstage an haben unsere 3ungci : MtS, im VtgnMIl und unsere Mädel mit ungestümer Freudiakest und au n,. sich schnKstens einet eigenem Wollen, ohne einen Fahneneid Zll schworen, abe kn Mtd '»s dieser eine mit treuester Hingabe ..Kriegsdienst" getan. Bleibt nui ntn. nichts mehr zu tun? Regt sich in manchen jungen Her zen nicht die Frage: „womit kann ich meinem Daterlanl noch weiter nützen? Gibt es nicht noch irgend ein an deres Opfer, das ich ihm leisten kann?" i
Ihr Kinder, es gibt noch eines, und es ist nicht uchj A)lr werden dr einmal allzu groß. Don einem kleinen Mädchen wird jhrung, bn$ ist das erzählt, es habe zum letzten Welhnachtsfest dem Rate, Mn, das wir uns im Schützengraben etwas schicken wollen und habe ihmMrejchtr, aber auch r das Aebste was es selbst besaß, hillgesendet.- seine PtlppeHc crichültern laßen. Das ist kindlich unüberlegt und dennoch ezroh. Nun demMjzsv^dcn, wie wir es ihr besitzt manches und Besseres, und ihr könnt es dem $j d () Cfn ß 0 h[ fle tan i deutschen Reiche, das euer aller Vater und Mutter ist, ^ m\ü{ daß wir ur 5 ur Verfügung [teilen. Das find goldene Schmucksachen, , äJerantiwrtiw Wie btc ihr geerbt, die ihr geschenkt bekommen habt, lyv ; mit
Das deutsche Vaterland braucht Bold. Loht euch k» Ähcungsmiltcl in von euren Eltern und Lehrern erklären, warum es zur : ' ji u Jcaoai QU Kräftigung seines Besitzstandes. Zllr 'Wiederherstellung [fr ( lagerung, rottb i vieler Einrichtungen nach siegreichem Frieden Gold a fclmrat Dr. Appel in seinen Kasten braucht. Was ihr zu den amtlichen Gold auf &ron affuna beö ankmKsstellen bringt, bekommt ihr zum vollen Goldfein ßfgtbrn werden ist ( UK'rt bezahlt und ihr könnt eure Sparbüchse mit den hiiltnissen I
Erlöse bereichern. Ihr habt zugleich das schöne Bewußh . cLförnb n
sein, zur Sicherung und zum Wohlstand des geliebte-
deutschen Landes beigetragen zu haben, zum „Glück de Zeiten", zum Glück unserer Zukunft!
Stärkere Abnahme von Schweinen.
stärkeren Abnahme von Schweinen hat das, KclegSernährl'n 'Samt die LandcSflcischämtcr ermächtigt Fnkkl und Läuferschweine in nächster Zeit so viel wie mö .Ilck dem Verbtauch zuzusiih-en Tie LandcSzentcal« behördcn können hierzu dt Preise für Läufer bis zu iO ,g. L -bendauv d)t um eine Klaffe erhöhen und für ^crkel anoem-ffenePreise, soweit nötlp, fests^tz-n. Sie werden a -ch HauSicklacktungen ltnrkifec Schweine wäh. re»d d.r E.,le nD.KM -u .-ss.-p. w rn die aksetzlickcn
^I!Ie DriickfaclKiwrbrauclNr bitte ick, ihre Tonifiilar-Bci ände nachiiäfeheti und jeizt z * ötii iicij, w $ im C'.ufe eines Jahres zu Bde gehen wi d, und zwar aus d.ei 6 rün-
den: die Befchaffung von Papieren kann fpäier sehr schwierig fein; Druckfathen find fpäier sicher (eurer als jetzt; Aufträge find mir
I f’lK T » ,l1 «'»«"» 2<il Ausführung IH Ich Mn« nur
freundliche Beruckfiehttgung.
Uerlagsdruckmi ülbiti Klein, Giessen
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