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^Nstefi 9 ^ ist et „.„ttalen Auslände als die Barbaren, die Hunnen
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, T faTrf»en Lüqen und Heucheleien führen unjere Gegner
1°V Kreise -inez ikrsn Krieg für Sittlichkeit und Menschlichkeit
^ öum 9 ^Egentv^ Aber damit nicht genug. Der französtfche Funk-
1857 ^ *
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n r, n u 0U1 ” £W<r nh)( *lbe Aber oamu miyt ~ wv £ä"ir f
m 9 ft. tSg«»> spruch vom. 30. Juli schließt mtt der Drohung. ..Es^ist
hlt \i ,üe *wubt« soruck vom 30. Juli fcyneßi mu ucl '
^QHo^Ü ter dem Unseren Fliegern freigestellt, die feindlichen Lazarette ^ ^r Rgr -u überfliegen, wann und wo es ihnen gefallt, und ®UniiW dort das Sanitätspersonal und , die Verwundeten mit
^ ^fl(5tY*p*f_ ai n mh(>n äh bewerfen: aber für ein solches linier-
°nt Rur», ... nehmen wird ihnen immer eins fehlen dw deutsche
Woldenb ,?. ^ gehöre Äinnuna." Nun, wir verlangen nur, baß die Geg- .^h. Regie^.^bumark) ner ihrer Angriffsweise die deutsche Gesinnung zu- win des zss^Asrat und arunde legen. Sollten sie indessen wagen, unsere 'Ngsrat uud'NenAv Lazarette, die bei uns nicht zum Deckmantel militä- ^lin. Wixfr; Eisen- rischer Anlagen dienen, anzugreifen, so werden sie ,eU l7 - Dezemb^^heü die Folgen z u tragen haben.
Wasserbomben.
> 2a H Es ist im Jnlande noch lange nicht genug bekannt,
deutscher &rC l 191 < mit welchen vielfachen Gefahren unsere U-Boote bei ..Borgens w o tübc * hrem rastlosen Kampf gegen Englands und seiner Ver-
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Woten Booten auf ihren Fahrten in oen Lveg.
Amtlich'^r «inke Torpedojäger und Motorboote streifen durch das
irasen und ^ ?^tlich Sperrgebiet, Flugzeuge lugen von luftiger Höhe auf tinsassen mehrere pen Wasserspiegel und werfen ihre Bomben, wenn töteten ob et -- e ein u-Boot entdeckt haben, U-Boot-Fallen, als
seine Bomben
Dei, vor denen das U-Boot tauchen mußte. Als es nach geraumer Zeit wieder auftauchte. gewahrte man wiederum einen Schoner, mit dem sich bereits ein anderes deutsches U-Boot beschäftigte. Bald stellte sich heraus, daß es sich um die „Anna Maria" handelte. die infolge widrigeii Windes nur wenig vor- ausq'ekommen war und gegen die östliche Brise auf und ab gekreuzt hatte. Zum zweiten Male wurde der Franzose' entlassen, und mit verschiedenen Kursen verschwanden die beiden U-Boote zu neuer Jagd aus Schiffe im Sperrgebiet.
sie eiN U-Vvvi eiuucui ijuvv», --
eine sw neutrale Schiffe verkleidet, suchen dem U-Boot nach
’en foÄi biicWi * dem Vorbilde des „Baralong" den Garaus zu machen, tiaer Jm P ' n Sf l nutzer- Patrouillenboote streifen aus und ab. und fast jedes e ^„nsch glauben. Lol che Handelsschiff hat jetzt am Leck ein größeres
ll)iel i v M ‘'! bie>« Schnellädegeschütz. um die ihm drohend- Vernichtung lili Oie fvnntH. -.. * 1 . tu v^raelten.
Deitcfiprnt 3
S T' öa K er tw zu werden. .Meger am 2'). M Östlich Vaux-Vg
? rte haben, sind aller 'gemaltem roten Kren
zwei
? vieler mit dem roter reify Schuppen stehe» Feststellung als Unter nen. Beides. Geschütz, als rein militärisck ziele. Wer hat bei so!
' mißachtet, der deutsch gen die Truppenunter te, oder die Franzose» ,gen in unmittelbare eug bezeichnten Baue n nicht zweifelhaft sei» rste seiner Art. M tfjrel erhob der Führer 'arrail, mehrfach ftm die deutschen Fliege» e geworfen hätten, ö? gekennzeichnet tvarcij hlreiche photographP e angeblichen Lazareti rppenunterkünften. M testapeln usw. erbat >l von der ArraSfroi Leitungen verösfentlich er Baracke die Jnschri unmittelbar neben d großer Umladeplatz h tbares Angriffsziel. » an nicht , mehr Mist Das Zeichen de. Rot verwendet, die Deutsch wichtig- Ziel- ^ hindW durchaus nicht von 'W ch die gewünscht- ' - ^ dlichen und dg
ißerä SBoeifmann, ij
* »»SÄ!
hi gleichem Maße zu vergelten. . , ^
Eines der tückischsten Abwehrmittel sind aber die Wasserbomben, die, vom feindlichen Schifte aus geworfen. glücklicherweise infolge der Undurchsichtigkeit des 'Wassers nur in den seltensten Fällen ihr Ziel treffen Ist der Angriff eines U-Bvvtes aus ein feindliches Schiff gelungen, so setzt immer sofort eme er- ,-vurrttu i-üien Äteul hebliche Gegemoirkung ein: Bon dem sinkenden Schiff ldern ist jedoch außer aus feuert noch lange unablässig das Heckgeschutz, erkennen, daß erstens und die begleitenden Bewachungsfahrzeuge suchen m Archen Lazaretts zwei aufgeregte Jagdhunde kreuz , und quer das Wasser ut find, und daß zwei „ach allen Richtungen ab. bis sie eine Oelspur ent deckt haben, die einen Anhaltspunkt für die vermutliche Lage des Unterseeboots gibt. Dann fliegt auch bald die aus Zeit eingestellte Wasserbombe über Bord, und fast immer hat das untergetauchte Unterseeboot einige Minuten nach dem Torpedoschuß mit der Detonation einer solchen unterseeischen Bombe zu rechnen. Ist das Sehrohr unter dem Wasserspregel ver schwunden und das Boot in 20, 30 over auch mehr Meter Tiefe arrgelangt, dann herrscht lautlose Spair- mna unter der Besatzung. Alle Sinne lauschen ange- renat ans Geräusche von außen. Da hört man das bekannte rauschende Mahlen von Schiffsschrauben m der Nähe. Die Bewacher fahren über .das U-Boot hin- tvea- Jetzt ein zischendes wohlbekanntes Geraujch^
-7pWasserbombe wird ihrem Element ubergeben. ^ie Spannung steigt aufs höchste, die Sekunden werden
9eja jja -°ein7^ewaltige°Erschütterung durchbebt das
not Die Verbände erzittern. Manchmal schlagen auch einZe elektrische Sicherungen durch. Aber tverterer
M? mSX' W «-!.»>«-, »"»
unter allen SicherungSmaßnahmen läuft ba» U ®out
Ult t ec Wasser ab, um eine halbe Stunde spater, weit vön den' Orte seines jüngsten Wirkens entfernt das «,<.vnhr wieder über die Wasserfläche heranszustecken knd nach den Feinden Ausschau zu halten. Duke ii„d Zumeist schon wieder auf dem Abmarsch begrif- und schwelgen wohl in dem Wahn, wieder ein
miberibieaeln daß man dem bestgehaßten Fein de Mieder einmal ein Schnippchen geschlagen hat.
Menschenfreundliche
U-Bootkriegfuhrung.
Es war in den ersten Februartagen dieses Jahves kurz nach der Verkündung des uneingeschränkten Unterseebootskrieges, als eines Morgens eines unserer U-Bwote westlich der französischen Küste einen Schoner von etwa 150 Tonnen anhielt, der sich als die Anna Maria" ans St. Malo, mit einer Ladung Salz Und Wein nach diesem Hafen bestimmt, erwies. Nach dem ersten Warnungsschuß waren sogleiÄ die Segel beruntergefiert und aufgegeit und der Schoner in den Wind aedreht worden. Aus Signalauswrderung kam
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ninqloot nnaushaltsam eindringende Wasser anszu- slbövien Der Kommandant von „U. . • • , Ha P„ tänleutnant N., beschloß deshalb, die „Anna Maria entlassen, da es ausgeschlossen war, daß die Besatzung mit dieser lecken Nußschale das Land erreichen
würde^er ? r0 §er als die Franzosen. Unaufgefordert gab der Steuermann im Namen der ganzen Besatzung das schriftliche Versprechen diesem Kriege
nickt mehr zur See zu fahren. Das Boot fuhr, scynener als es^ gekommen, zu der „Anna Maria" zurück, und bald entfaltete der Segler wieder seine- Lernwandschwingen, um unter dem Druck der mäßigen Bris
da^oAachmittags machte „U. . . eine .hrtzige Jagd aus einen 4000 Tonnen großen amerikanischen Dampfer, der sich mit äußerster Anspannung seiner Ma, sckinen nach Land retten wollte. Aber das U-Boot war flinker, und ein Torpedo beförderte den mit Lebensmitteln für England beladenen Dampfer zu den Fischen, Drahtlos herdeigerufene Belvacher kamen her
Loyd Georges Redekünste.
Der ^englische Premierminister hatte eine große Gedenkrede zum Jahrestage des Kriegsbeginnes zu halten. Unmittelbar nach der blutigen Niederlage der britischen Armee zwischen Ypern und der flandrischen Küste war das peinlich, aber eineni io erfahrenen Hexenmeister wie Lloyd George kostet es nur eine kleine Umdrehung, und er glaubt, wieder vollkommen obenauf zu sein.' ..Die Deutschen sind mit der Schlacht zufrieden? Wir find es auch." Und er warnt seine Zu- Hörer davor, sich durch die deutschen Berichte irreführen zu lassen, und versichert, daß der briti,che Oberbefehlshaber in den Kämpfen des 31 mli und l August alle seine Schlachtziele erreicht habe. Aber wohlweislich unterläßt er es, diese Schlachtziele naher zu bezeichnen. Kein Wort von Zeebrugge, kern Wort von 9( n twerpen! Um so mehr Nuhmens rnacht er davon, daß es der englischen Artillerie gelungen ist, durch vierzehntägiges Trommelfeuer unsere ersten Stellungen irr ein Trichterfeld z» verwandelii, Uls ob damit allein schon irgend etwas erreicht wäre. Wo», der nachfolgende Jnfanterie-AngriN ansrlchten sollte, darauf kam es an. »nd daß er so gut wie nichts au-- gerichtet hat. das ist daö Entscheidende.
Offenbar ist Llopd George ,n Sorge, daß dav Land sich nicht länger willenlos von sciiien Tikta- tnrqelüsten herumzerren lassen werde. Deshalb die Mahnung an die Nation, geduldig und stark, vor
allem einig zu sein. . ..
.Die Anspannung ist groß für die Nation wie
für den Einzelneri, und wenn Männer llber- a n. st r e n g t werden, werden s i e f ch w a ch. Klei ne Beschwerden werden übertrieben. Kleine N.igverstand- „isse und Mißgrifse wachsen zu Bergen an, Laiw,e Kriege sind wie lange Reisen, sehr anspannend snr r Stimmung Ein weiser Mann ist ans der Hut und macht Zugeständnisse, Es gibt einige die mehr datan aus sind den Krieg zu beenden, als den Krieg zu gewinnen, Pläne, die zum, Siege fuhren, etwegen >ln Mißfallen wenn sie den Krieg verlängern. Die Ornte, die sür diese Pläne verantwortlich sind, werden von ihnen verdammt. Wir wollen unsere Augen sest dar- auf richten, den Krieg zu gewinnen.
^tn diesem Tone geht es weiter. Dann kam er auf Rußland zu sprechen und nun konnte er seine innere Angst vollends nicht bemeistern. ..Rußland ist augenblicklich demoralisiert und in Auflösung begris.
^er russische Zusammenbruch ist ohne Zweifel eine re^ht tiefe Schlucht, durch die wir hindnrchgehen veraleicht Riißland mit einem Berqüerger. der m ^en Kalt ^gestürzt ist: aber, fügt er hinzu, er hange nock am Seil und werde wieder hinaufklimmen mit starken Gliedern und festem Entschluß, und zusammen würden die Verbündeten den Gipfel ihrer Hoffnungen erreichen So klang es schon vor Wochen und vor Monaten in London. — und in Petersburg find die ^inae inzwischen doch ihren Weg weitergegangen. Wer soll da in Großbritannien den ewigen Prophe zeiungen dieses Mannes noch irgendwelches Gewicht beilegen? ____
entsetzlichen Kriegssturmes vergießen, hotten wir fort- aesetzt. daß der glückverheißende Tag nicht mehr fern sein möge, an welchem die Menschenkinder des nämlichen Vaters sich wieder als Bruder betrachten. Tie unerträglich gewordenen Leiden der Volker brachten von selbst das stürmische Verlangen nach.Eleven zum Ausdruck. Möge der göttliche Erlöser in der unbegrenzten Güte seines Herzens bewirken, daß auch in den Herzen der Regierenden die Ratschlage zur viachgiebigkeir obsiegen und daß sie, ihrer eigenen Verantwortlichkeit vor Gott und der Menschheit stch v^.- lwußt, der Stimme der Völker nach Frieden fich niait widersetzen. Benediktus Pp. -r.- ^ -
Die englische Art, zu berichten.
Der englische Bericht vom 5. August abends meldet. „Nach schwerem Granatenfeuer auf unsere .^rer- /lungen südlich und nördlich vom Bpern—ConnneS- Kanal machte der Feind heute in aller Frühe beider seits des Kanals einen Angriff. Es gelang ihm, für einen Augenblick in Hollebeke Fuß zu fassen, er wurde aber sofort durch einen Gegenangriff wieder hinaus- aeworfen, wobei wir einige Gefangene machten.
Wahr ist. daß in der Nacht vom 4. zum August schwache deutsche Kräfte beiderseits des Kanals bet Hollebeke vorgedrungen sind und von diesem Unternehmen 4 Offiziere und .>0 Mann a l s G e f a n - gene und 4 Maschinengewehre heimge- b rächt haben. Es handelte sich keinesfalls um einen - starken deutschen Angriff, bcu die Engländer abge- ^ schlagen haben, sondern um ein erfolgreich vnrchge- i führtes kleines Unternehmen. . , ^
Oestlich von Ypern bis zur Lys ist infolge dev an- «haltenden Regens ein Teil des Trichterfeldes fetzt überschwemmt. Das Wetter klärte sich inzwischen aus und Feuertätigkeit nimmt infolgedessen zu.
Keine Wiener Vcrmittlnngsversttche.
^n verschiedenen Blättern des neutralen Auslandes taucht in letzter Zeit die aus Washington kommende Meldung auf. Oesterreich-Ungarn habe die V e r -
m i t t l u n a d e r V e r e i n i g t e n S t a a t e n von Amerika angerusen oder stehe im Begriffe, dies zu tun. um von seinen Feinden einen Wafsenstillftand zu erlangen oder den gegnerischen kriegführenden Staaten ein Friedensangebot zu machen. Das amtliche Wiener
'K K. Telegraphen-Korrespondenz-Büro ist bemgegen-
über zu der Erklärung ermächtigt, daß alle diese Nachrichten vollständig aus der Lust gegriffen sind.
Der Brndergrnh der Vulgaren.
^n einem Telegramvi des bulgarischen Geiieral- leutnants S ch e t o s f an H i n d e n b » r g entbietet dieser dem siegreichen deutschen Heer den treuen Vritder- aruß des bulgarischen Heeres und sugt hinzu. „Der Siegesmarsch nähert uns jeden Tag dem stcheren end- gMtigen Siege, der. früh oder spät, d.e gewaltigen Bemühungen der großen und treu zusammenhalten- den Zentralniächte entschädigen wird.
Hindenburg erwiderte den Gruß aufs herzlichste und gab gleichzeitig seiner Freude über das stete E t- aeaenkommeu und die hohe militärische Einsicht Au»- druck dü^ch die der bulgarische General das geme.n- same Streben so wesentlich fördere, „Vereint wc>»>,» wir vrn gewaltigen Krieg siegreich beendigen, da»" pcive Völker »ach ehrenvollem Frieden Blütezeit entgegengehen tonnen, -tnä »mite tiott, _
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AUgemeine Krregsnaehrichten.
Kaiser Karl in Czernowitz.
Der Kaiser von Oesterreich ist am 4. August nachmittags von Wien abgereist, um die eben von den
österreichisch-ungarischen Truppen wredereroberte Lan-
desbauvtstadt der Bukowina zu besuchen.
^ Heute ist die Bukowina fast ganz vom Feinde befreit Nur iu schmalen Gebieten rm L-üdosten und Osten hält sich der Russe noch,
Deutsche Angriffe in Dstafrrka.
Es liegen jetzt ausführlichere englische Mitteilungen
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Mchen Verluste als bedeutend hervorheben und stch
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aiesen^und Belgier von unseren Truppen angegriffen wurden. Wenn die Engländer schon zugestehen, daß
Kn ^aß^unsere'^Ostafrikane^en°'geraaUigc Hiebe
Bfii s« w-WSHS
ist wie unsere
Gegner schon so oft triumphierend verkündeten.
Der Papst für einen Vergleich.
Das Diözeseblatt der Erzdiözese München-Frei«ing veröffentlicht einen Ausruf des Papstes der an den Kardinal-Staatssekretär Gafpary gerichtet ist.
® U ^Äfn den Völkern den einzigen Weg, mit
ä u kommen. Vertrauen nicht gemtndert,
und unter unaussprechlicher Qu°l unseres Herzens Md
dieses
Volkswirtschaftliches.
B, Znckcrentziehnng sür zurück gehaltene Butter«nd Eier. Der Landrat des Kreises Karthaus entzog über'2000 Kuhhaltern in 33 Gemeindeu seines Kreises die Zuckerlarten für August, weil der Pflicht. Butter abzuliefern, nicht regelmäßig nachgekommen sind. Auch wird den Hühnerhaltern die Zuckerkarte jo lange entzogen. bis sie einen Monat lang die Eier regelmäßig abliefern. ___
Aus aller Welt.
** <*ic Opfer des Explofionsungliickes bei Hennigsdorfs werden in weitverbreiteten Gerüchten ins Ungemessene übertrieben. Demgegenüber stellen wir aus absolut zuverlässiger Quelle fest, daß bei oer ^Vttnstrovbe 6 Personen getötet, etwa 100 verwundet sinky ilnd Ezwar' größtenteils leicht. Der Sachschaden ist erheblich. ,
** Erplosion im Bohncnfaß. In Münfter war die junge Frau eines Feldwebelleutnants iu der Küche mit dem Einnlachen von Fitzbohnen beschäftigt, Oö fehlte Arnn an einem Stein zum Beschweren der ein» aemachteu Bohnen, Ein der Frau helsender Trainsoldat nahm einen Granatzünder dazu; dieser aber^explodierte beim Auslegen, Die junge P°u war sofort to , der Soldat wurde schwer verletzt. Der Gatte der Frau kam gerade vom Dienst heim, a!» das Unglück geschehen war. Der Unglücksfall kann wieder als War-
nung dienen.
** Notpfennige. In Offenbach hat man nigstücke des städtischen Notgeldes ausgegeben. S sind aus verkupfertem Zink hergestellt.
** Deutscher Turuertag. In Mainz tagte der Hauvtausschuß der Deutschen Turnerschaft. Iml Jahresbericht wies der Geschäftsführer des Bundes, Professor Dr Nuehl-Stettin daraus hin, daß fast eine Million deutscher Turner auf allen Krregsfchaupl^en für das Vaterland in den Kampf gezogen sind Am Sonntag linternaymen die Turner eine Rheinfahrt und ver anstalteten am Niederwalddenkmal eine vaterlandrsche Kundaebuna Hindenburg antwortete auf einen Gruß der Turnet „Der Deutschen Turnerschaft, deren verdienstvoller Mitarbeit an Körper und Geist wir viel verdanken, meine herzlichen Gegengruße. Gut Heil.
** rrum Gedächtnis eines edlen 3ren. Am Ge- stode des Ammersees bei Rederau, wo Sir Roger Lemeut in seiner letzten Lebenszeit weilte wurde NM 3 Auaust am Hinrichtungstage des irländischen Patrioten7eine Gedenktafel angebracht. Sie befinde sich unter dem Fenster des Gasthauszimmer ,
*«’sä «s 1 »« Ä»«
,Schwammerl"-Vergiftung geworden.


