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Englische Rechtfertigung
der deutschen Luftangriffe.
Tie erfolgreichen Angriff- deutscher Luskslreit- kräfte auf England« feste Plätze und ftr.eg-m°ler.al- zentren haben in England einen last bi- zum Wabn sinn erregten ,.Enttüs,u„jp"-Rummel hervorger::fen ^n der aesamlen Presse wurden stürmisch «tim,-ren lau- dt« Wiedervergellung. und Mar in der ‘»eitalt vo. Slnartffen aus volkreiche offene Tladte u -d i . ,
«Awrung deutscher Kunst und Sutlurdenkn! ue ' derten. Fast zu gleicher Zeit ..ehrt--- °a>
Frankreich da« ffliegergeschwader. da- >m die offene Stadt Karlsruhe angriff und i.
Minuten 110 wehrlose Menschen hinmord-.- u:id verstümmelte (die weitaus meisten waren ; > -■ ’
Verleihung der Inschrift „Karlsruhe" auf de. .yahnc
dieses Bombengeschwaders. __
Wird durch diese Tatsache und die v'eiiack)«n ait
Miff« schäften
die schneN zusammengerafften engli,chen Söldlinge. Tief in Feindesland hinein wurden von begeistertenMS», nern die deutschen «affen getragen, die stärffien Festungen wurden überrannt, und wo ,n l^"«? glühenden August- und September Tagen die deutschen Heere im. Westen Fuß gefaßt hatten, stehen ste im wchem iichen am Ende de« dritten Kr,egs>ahrcS auch heute
Fm Lstcn gewann die militärische Lage ein anderes Aussehen. Tie russischen Massen, im ul« Dampfwalze bezeichnet, geboten unffrer HeertUy .11 nfl. sich hauptsächlich auf die Verteidigung zu ve- chrunsen. die l^renzprovinzen zu schützen und orn geeigneten Augenblick abzuspüren, um auch d>er 'as Herz der feindlichen Landes vorzustogem Mit
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-ertaus nahmen, hatte sich der westliche maßigen Beria ' ^ 3Jncte einer gewaft
r erschöpft. In mehreren Monaten voll
Btt.t und Munitionsopfern g°'ong e? ihm kaum.^so
Festung'Älle umsp^nt.' Und das Mißlingen dieser
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fciioUc und oon dem Schlachtfeld« der Somme ferm
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über legener Kühnheit verstand cs dre^ deutsche^
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mache über die deutsch« „Barbarei", wie man unser«
erfolgreichen Fliegerangrifse zu bezeichnen liebt eitel Heuchelet ist, so wird sie auch dadurch gerichtet. daß
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die Ber,
merkenswcr"t e i '''-lu'jsatz von tz" Wyatt. der diese Auffassung vertritt, erschien in der ehren J"l^ummer der Londoner Zeitschrift ..The Nincteenth Eenttiry Ter Verfasser führt darin au-, daß er ein Feind ..Veraettunasmahregeln" ist und nur ,/^genüber- il militärische Objekte für nottvendig hält
von
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Er stellt dabei fest. daß. ..so sehr cS auch dem natür-
ltchen Bolksempsinden zuwider sein mag. die deutschen Lusiüberfätte zum Unterschied von anderen Handlungen
ber Heinde zu See und zu Lande vollkommen bereä? ttgte Züge der neuen Kriegführung barftellen.
«ie steht e» z v. mit London?
Sicherlich gibt es keinen Ort. der mehr geeignet ist. Luftangriffe auf sich zu ziehen, denn London ich e,n Hafen mit Docks unv Lchiffen. es starrt von iKriegs. material Werkstätten, enthält ei« große» Arsenal und Gebäude, die der Sitz der Reichregierung sind. Wie kann man da von einem Feind, der sich Des Luft- krieges bedient, erwarten, daß er von Unternehmungen gegen einen solchen Platz Abstand nimmt? Und was für London gilt, bas ist mehr oder weniger auf viele andere englische Städte amvendbar. Luftnmernehmun- gen gegen diese Plätze bedingen aber ganz natürlich auch die Vernichutng vieler Nichtkämpfcr jeden Alters und beiderlei Geschlechts; das ist aber nicht zu vermeiden und wird auch fortall ein besonderes Charakteristikum des „neuen Krieges" bleiben."
«halt sagt dann zum Schluß: „Nehmen wir an. eine Nation besitzt die Macht. Tod und Zerstörung über die Städte der Feinde zu bringen, in denen dieser die Waffen zur Vernichtung des Gegners schmrc det. Uebt jene Nation die Macht aus. wird sie siegreich und befähigt sein, immer höhere Bestimmungen im Lause der Zeit zu erfüllen. Gebraucht sic aber icitc Macht nicht, dann muß sie verlieren, alles verlieren, wofür sie gekämpft hat. ihr nationales Fortbestclzen. die Zukunft ihrer Söhne. Ist es nun denkbar, daß ein Land in dieser Lage davon abgchallcn »verden kann, sei» Hauptrcttnngomlttel ansznnutzen?"
UUCl »rHl f.t'l Jiuijitijni ~ J x.
resleirung. diese Zeit zu erwarten. und kem w,e yom auch immer ausgedauschrer Erfolg der Nüssen konnte Hindenburg. den genialen Feldherrn, an- i^iner s"' rückhaltung hcrauslocken. Daß er jedoch zu Klagen verstand, beweisen die Namen Tannenberg. £- m ur schiacht in Masuren. Gorlice Tarnow. der .'«arew. Die Weichselfestungen und schließlich Brest Liton»k. da» ge »valtige Bollwerk am Bug.
Während sich im Westen in einer gesteigerten Ent lasrungsoffensive die englischen und französuchen Ae- meen erschöpften, hatten wir von dem .erfolgreichen Stoße Mackensens bei Gorlice im Mac lM.> e,nge er et. die deutschen Waffen tief nach Polen und Wolhvmen hineingetragen und die Lstsee am Ntgaischen Meer^ busen erreicht. Aber schon war ein neuer Femd »n i Dw Reihe der Entente eingetreten: der eidbrüchige Bcr bündete. Italien, hatte just um die Zeit, da Macken sen zur Wiedererobcrung Lemberg- angetreten war. Lcsterreich den Krieg erklärt und an zwei Fronten gegen Tirol und da- Küstenland mit der Isonzo Grenze die Feindseligkeiten eröffnet. Damal- schien unsere Lage durchaus ernst. Serbien hatte gegen -.ester reich einen nicht zu unterschätzenden Erfolg errnn
gen. die Engländer bestürmten die Dardanellen und hatten sich aut Gallipoli festgesetzt. Tie Berbindung
nach Koifflantinopel war noch nicht erössnct, und Ru münien nahm keineswegs eine neutrale Haltung ein.
Drei Jahre Krieg.
Al» Deutschland im August 1»U zur Verteidigung seiner Grenzen und seiner völkischen Lebensbedingnn gen die Waffen erhob, ging ein einziger Begeiste rungsstnrm durch das Land. Der Landmann ver
ließ" den Pflug, die Werkstätten, die kaufmännischen
Kontore, die ob.
»wmvu., v.v ^ersten Klassen der Gymnasien und «e minare. die Hvrsäle der Hochschulen leerten sich und alles, was deutschen Namens war. strömte unter die Fahnen. Schnett wuchsen un» in Ost und West, zu
Lande und zu Wasser Feinde auf. aber im hu,reitzen deii '»inprall der fünf '»irineen widerstand un We,ten
Die Lage änderte sich mit dem Eintreten des tapferen B n l g a r e n v o l ke- in den Krieg. Bon der patriotischen Begeisterung getragen, die Befreiung der mazedonischen Bulgaren zu bewerkstelligen, griffen die Bulgaren Serbien an. das nun unter der Fuy' rung Mackensens von drei Fronten bestürmt wurde. Mach schlveren Kämpfen erstritten deutsche, österreichisch ungarische und bulgarische Triippen die Batt kanpsorte. und der erste Balkanzug. der von Berlm nach Konstantinopel lief, war ein Svmbol für^ die Einigkeit der verbündeten Mittelmächte vvii »üon dern bis zum Persischen Meerbusen. Und so konnte der Kanzler des Deutschen Reiches jenes ftoizc Wort aussprechen: ..Eine Koalition, die von Flandern bis nach Bagdad reicht, kann England nicht anshiingern."
Als Erfolg des serbischen Feldzuges brachte uns der Januar 1916 den völligen Zusammenbruch
de- Dardanellenunter nehmenS. und nun empfahl der damalige französische PremiermiNifter Briand eine starke Offensive der Entente Armee von Saloniki au-. Aber die großen Schwierigketten der rückwärtigen Perbindungen. die energische Tätigkeit unserer tt Boote im Mittelmeer erschwerten das Vorgehen des in Saloniki befehlenden Generals Sarrail derart daß die Entente sich nach einem neuen Söldling umsah. den sie in den Krieg Hetzen konnte. Rumänien war da- Land, das dem beispiellosen Haß und BernichtnngSwillcn der Engländer geopfert werden sollte. Ende August deS Jahres 1916 hatte sich Ru mänlen zum Verrat an den Mittelmächten entfchios sen und stürmte über die siebenbnrgische (Grenze, wo nur schwache Postierungen der Oestcrreicher standen. Aber zu leichtfertig hatte Rumänien den Bersprechnn gen der Entente vertraut. Bulgaren und Türken hoben zugleich mit Deutschland und Oesterreich ihr
Ein unacmein langer und harter Winter begann Mi. Anfangs neuen°I°hreS >917 und läffmte auf allen Fronten die KampftaNgkeit. biS.mit dem be ginnenden Frühjahr zwei große Ereignisse dem drit ton Kriegsjahre die entscheidende Prägung gaben.
Die russische Revolution d,e al- Folge unsere- Siege: ausbrach. und die K r r e g ^ e r k l ä
Die Perknndigung de- uneingeschränkten 11 Boot rru’ai aab Amerika den willkommenen Vorwand, seine von Anjanq betätigte deutschfeindliche Po -t.k biS zur nrieaSerttürung zu steigern Nickt der U!Bootkrieg.
sondern der enge Anschluß °n England hat den Echrttl
veranlaßt Und nun unternahm e» die englisch sran ;ösische Heere-leitung. die große Offensive zwischen Arra-u ndSoisson- ins Werk zu setzen. Da ent wand der aeniale Rückzug HindenburgS den «ngre. sern den erhofften Erfolg Ungeheure Opfer an Me schcn und Material waren im Raume ArraS-'-ois sonS um ein paar Quadratkilometer Landes und e»ne Anzahl zerschossener französischer Dörfer gebracht wor- pe"^ Mit vollem Reckue crNärten d.e ">->vgeve..d- ften militärischen Schrift,',ellcr der neutralen «et. VaS Zcheiiern dieser gewaltigen Lffe»,ive l,abe zu gleich die militärische UnmiAichkeit einer Ueberw.. düng unserer Westfront erbracht, da gröhe« An Wendungen und gewaltigere Anstrengungen nicht mehr
aemacht werden könnten. . .
Die russische Revolution, dre. w,e immer wieder betont werden muß. eine direkte ^?lge unserer S»ege im Osten darstellt. mußte naturgemäß die Kampstatig kcit an der gesamten Ostfront lähmen, und er)t dcir stärksten diplomatischen Bemühungen der Entente ift e- gelungen, den russischen Angriffsgeist zu einem kur zen Scheinleben zu erwecken. Die Brnssilowsche vs sensive hat nur eine ganz kurze Zeit gedauert: der krast volle deutsch österreichische Gegenstoß in den letzten Tagen de- dritten Krieg-jahreS hat ihre Kraft ge brachen und die geringen erreichten Vorteile beseitigt
Endlich festigt die Tatsache, daß durch unsere Unterseeboote so viel Schiffsraum versenkt wird wie alle Wersten der Welt in Jahren angestrengte, Arbeit nicht baiien können, die feste Ueberzeugniig daß da- Kriegsende in nicht zu ferner Zeit erwarte werden kann Jedenfalls ist die Lage der Mittelmacht am Ende de- dritten Krieg-jahre- um ein bedeuten de- günstiger, als am Ende des zweiten. Wir wisse, a,l- l^esangenenan-sagen. daß die Völker der Entent seit Monaten schon nicht mehr hinter ihren Regie rnngen stehen Schwierigkeiten aller Art. die sich wei empfindlicher ans die Feinde bemerkbar machen a
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haben mit dem Schlus, des dritte» Krie^stihre-; ihre schwersten Stand überwunden. DaS vierte KriegSjah beginnt ilnter einen, bedeutend günstigeren Stern.
sieggewohntes Schwert, und in einem beispiellos rühm vollci, Feldzug
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Soll und Haben im Seekrieg.
Bon Fregattenkapitän v. Waldeyer-Hartz.
Die deutsche Flotte ist als eine Verteidigung- Waffe gebaut. Ihre Stärke ist danach bemessen wvv den, daß ledcm. auch dem seegewaltigsten Feinde.
Angriff auf die deutsche Küste als ein Wagni» scheinen mußte. Dieser Aufgabe ist die deutsche Flold auch in, dritten Kriegsjahr voll gerecht gewordei Sie ist Hüterin unserer Nordmark in Ost und Ae gewesen, hat den feldgraii-n Waffenbrüdern den Rücke, ... freiciedalie.. und »nfere Küste vor «randschatzu..,« L , 6( ‘ bewahrt r.lion inehren sich in England die Ct^minci ^ , "nt Zulun die die schwächliche Seekriegführung der britischen H“
Als der Jcinö im Lande stand.
Oft genug ist unser Vaterland der Schau- und Tum» melplatz kriegerischer AuSenianderseyungcn unv anSsan gender mordbrennender Soldaten gewesen: da- letzlemai, al» dem Brsieinngskrtege von 1813/15 die Jahre der jran;osischen Frcmdvern'chiijt vorau»gingen. Wichtige reite des westlichen wie nördlick^n DeuischiandS gehörten zum napoieontschen Kaiserreiche, aber schon seit 1791 war das Land zwischen Maas und Rhein erobert Die Fran. zosen kamen als Apostel der Freiheit und Gleichheit: .Krieg den Palästen und Frieden den Hütten.' Doch wie heute die Entente die Neinen Staaten zu Tode beschützt, bezeichneten schonungslose ^ünderung. Rand u,rd Er- Pressung den «eg der Befreier, die sich rühmten, daß sie den Bewohnern dieser Länder nur die Augen gelassen, um zu weinen. Die rheinischen .Brüder' mußten ausge» deutet werden, damit d,e Bahn fio werde für die sranzo sische Republik; 20 Mttt. Franken hat das Rheinland im ersten Jahre der Fremdherrschaft eingedüßt. und unter der eisernen Faust Napoleons wurde dem Land« der Blutzoll der sranzösischen Aushebung auserlegt Das nachbarliche Münsicrland hat als wesentlicher Teil des KönigsrcichS Wcstjaien napoleornscher Herkuns« an all joichem Leid und schwerer Rot lettgenommen. so daß noch bei Wicderausnabme der pr§uß»schen Verwaltung un Somme, 1816 daS Schreckgejzbeich der Hungersnot durch das Land ging.
Für viele LandeSte,ie Deulschtands vildcien d,e sie ben Jahre der sranzösischen Besetzung von 1866 bis 1813 b«jt Höhepunkt der Leiden, besonder- aus d»e drei Hanse« staaten hatte eS die feindliche Soldateska adgeschen Bremens Setdsiandtgkeit war aufgedoben e- teilte dies Schicksal m»t Hamburg und Lübeck in den ersten drei Jahren der Besetzung sind 11 Millionen Franken an d,e Willkür und Ledensnorn»ettd^gkcttett der Offiziere wir Soldaten gezahl: worden. Um sich zu vergegenwärtigen. zv»e jchive, die Hand de- Eroberer- damals auf dem kleinen Staate Bremen gelastet hat. muß man bedenken.
die Eittwo-n Lrz,jjer nur em Siebentel der jetzigen
betrug, daß also die Last ungcsähr -2 Millionen Mark in ünserem Gelbe und nach Maßgabe heutiger Zu- stände betrug.
Das gleiche Schicksal hat bekanntlich zur selben Zeit Hamburg ereilt: es »st von 1806/10 okkupiert gewesen, war b»s 1813 französische Stadt und ward- nach seinem Selbstbeircinngsversuche bis 1811 französische Festung. Um die Durchführung der gegen England gerichteten Kontinentalsperre zu sichern, ward Stadt und Land Hamburg dem französischen M»litärgouvcrne»n unterstellt; den kaum l00000 Einwohnern wurden in den ersten drei Jahren 15 Mtttionen Franken EliiguartierungsauSgaden auferlegt: schon im Rovemver 1807 war die Stadt, .so tief gesunken, daß sie bereits auf dem Punkte stand. daS letzte deutsche Dorf beneiden zu müssen'. Wenn hier der gesamte Aufwand Hamburgs, der für die Unterdrückung notwendig war. mit den Verdattnisien der Gegenwart verglichen wird, so kommt er einer Belastung der Bcvölke rung mtt etwa 4 Milliarden Mark gleich! Die Einver» terbung in das französisch« Kaiserreich brachte die fremde Gesetzgebung und den Wegfall wichtiger Staat-Zuschüsse und WodltätigkeitSansiatten: später wurden die Bürger zu Schanzarbeiten zwangsweise gepreßt. Die Richtvcrpro- vianttencn ausgetrieden.Hamburg verödete im
mer mehr. Leute, die wohlhabend gewesen waren, mußten Rimosen erbitten: die noch zurückgebliebene Bcvöl- kerung lebte ,n unglaublichem Elende.'
In Lübeck waren die Zustände nicht ander-: daS .Wehe dem Besiegten!' war auch dicr biS zum letzten Einwodncr jühldar. doch in die Mitttonen stiegen Lasten und Zwangsabgaden. Wenn Napoleon erNärlc. er habe
ji zun: 9leiijjerfteii, h iili den uc Si Geduld und Nerv ^euaujgabe, so sch Fundament cn^lij: e^nn qu j den Schiffen ^ wird. Ter Tag te.ll in* bersten und winfli un«. den Friede Im übrigen sind «"ri'eg.ffchjffoerlustc Mblkhr beträchtlich j^>' ihnen insgesaml timenlduUnt, srreuzeri ».Ter U-Boot-Krie
ihnen möglich war: die Hauptstadt mußte 2V Million, FrMlcn zahlen, und bis Weibnachtcu 1 ^07 blieb t FeMb in Stadl und Land. Als dann 1812 Napolr zum Schlage gegen Rußland ausholtc, waren diese de, fi1,cu Landcsicile der Sammelplatz seiner Truppen; l Lauen und Abgaben si'reaen damals wiederum aus 7 Millionen Taler, wobei die Kosten für die Truppende pstegung nicht mit einbegriffen sind, .lieber jedes tut hinaus' heißt es in der Schilderung eines Zei genossen .ist bei Verlust, den die Provinz an Lcdc Gcsuuddcu und Mensclienwürde ihrer Einsassen erli" bat die Barbarei ver Fremden hatten viele Bcw ner in die Wal ver gerrieben, wo sic Wock»en und Mo« b nduich von Wurzeln und Kräutern lebten."
Ji, den Kernlauden Preußens, in den verschied T^ lcu der Mark Brandenburg hat der französische Müder cbensallc all seine Machtmittel angewcndct, das Letzte aus ihnen berauszuholen. Kleine Städte. Lvct,en oder Templin. haben für llnterhaltungsgeldcr ^ sonstige Kriegssteuern bis an 30 000 Taler bezahlen » sen. gar nicht zu reden von den Maßregeln, die gegen^ Hauptstadt und ihre unmittelbare Umgebung ergr- nur den.
. _ x -- Zukuni xnc'i Jchs dem Sta *tell - unterordnet -Me vertrauensvoll »kchk aus Hoffnung b, Mlragen ohne zu bleibe unser
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au* Preußen und den angrenzenden Gebietsteilen l Milliarde dcrausgc zogen, um den Krieg gegen Spanien sich, ren zu tonnen, so da, auch die Hansestadt an der Travc ihren redlichen il mal an dieser Summe gehabt.
Rach der Jenaer Schlacht dal sich Napoleon mit Berlin und den preußischen Festungen an Elbe und Oder nicht lange ausgehalten: »n den östlichen Provinzen wollte er die geflohenen Reste des preußischen Heeres vernichten. Den Keinen Städten wurde das Letzte auserlegt, was
nung in unserer Gcgentvart . . die Geschichte kann soll uns d er zur Lehrmeisterin werden! Denn da4 sicher: wenn es Deutschlands heutigen Feinden .n winde, unser Vaterland zu überfluten und zu setzen, jo stände der heimischen Erde und den rastlos m enden Volksgenossen ein noch härteres Schicksal best ein völligcs Auslöschen aller persönlichen wie wirtsW liAKn ihflit und Möglichkeit. Danken wir den Streiikr ren. d,c unsere Grenzen schirmen und hüten, durch Tcu, indem wir die Mittel dieses Kampfes um des dt ,'cheii Reiches Edre, Bestand und Zukunft weiter stack auj daß niemals solche Schicksale wieder kommen kon-> wie sic die gesegneten Lande zwischen Rhein und Mck beim Beginne des vorigen Jahrhunderts an Leib, LH und Vermögen der Bewohner erleben mußten!
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