Ausgabe 
1.8.1917
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Verlag derGietzeuer Zeitung", Gießen.

expeditio«: Südanlage 21.

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Rr. 63.

Telephon Rr. 302.

Mittwoch, den 1. August 191

Telephon Nr. 362.

30 Jahrg.

wtb.Großes Hauptquartier,28. Juli 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Bis auf kurze Unterbrechungen blieb die Kampf­tätigkeit der Artillerien an der flandrischen Schlachlfront unvermindert stark. Heute morgen setzte auf breiter Front wieder heftigstes Trommelfeuer ein. Auch im Artois kam es zeitweise zu lebhaften Feueckämpfen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

.. Südlich von Ailles schlugen 2 neue französische An­griffe gegen die am Chcmin des Domes von uns ge­wonnenen Stellungen verlustreich fehl. Sonst blieb die Gefechtstättgkeit, abgesehen von vorübergehender Steigerung des Feuers in der Champagne und an dcr Maas, gering.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Nichts Wesentliches.

Der große englische Dnrchbruchsversuch i« Flandern gescheitert.

Oftgalizien vom Feinde frei.

Kaiser Wilhelm an der galizischen Front.

I» zahlreichen Luftkämpfen verloren die Gegner 13 Flugzeuge. Bahnhöfe und militärische Anlagen von Paris wurden heute nacht mit Bomben beworfen. Treffer im Ziel wurden erkannt. Unsere Flieger sind trotz starker Abwehr unversehrt zurückgekehrt.

Ocstltcher Kriegsschauplatz:

Front des Gcncralfcldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.

Heeresgruppe des Generalobersten von Böhm-Ermolli

Unsere Divisionen gewannen östlich und südöstlich Von Tarnopol weiter Gelände. Beiderseits des Dnjestcs setzten die geschlagenen russischen Armeen unter zahlreichen Straßen- und Eiscnbahnzerstöcnngcn ihren Rückzug fort. Mi der Verfolgung haben unsere Armeekcops die Linie Bagielziesa-Horodeska-Zlabotow überschritten.

Heeresfrout des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Die Truppen des Nordflügels nähern sich dcr Pruth- Federung unterhalb Kolomea. Westlich der Straße seletin-Fundul-Moldovi in den Waldkarpathen entrissen icntsche und österreichisch-ungarische Truppen dem dort laltcnden Feind einige Höhenstellungen. An der oberen f>utna gingen Kräfte des Südslügels vor überlegenem 'eindlichen Druck auf die Osthänge des Berccskcr-Gebiraes lUcück. Bet der '

Heeresfrout des Gcneralfeldmarschalls von Mackensen lnd an der

Mazedonischen Front

blieb die Lage unverändert.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

»

Berlin, 28. Juli, abends. In Flandern Fortdauer >ec Artillectcschlacht. In Ostgalizien nähern sich unsere iorps dem Grenzfluß Zbrucz.

- *

20500 rönnen.

Berlin, 28. Juli. Neue U-Booterfolge im eng ischm Kanal: 20 500 Br.-Reg.-Tonnen.

Lieber 46 ooo Tonnen.

Berlin, 28. Juli. 1. Im Sperrgebiet um Eng. vid wurden durch die Tätigkeit unserer U Boote wieder- m 26 000 Bruttoregistertonnen vernichtet.

2. Neue U-Bootserfolge im Mittelmeer: eine An ahl Dampfer und Segler mit über 20000 Tonnen.

3. Eines unserer Ostsee-Lustschiffe griff in der Nacht um 27. Juli, die Batterien und Befestigungsanlagen ec Alandsinseln mit gutem Erfolge an und brachte M Batterie zum Schweigen Trotz heftiger Beschießung ehrte das Luftschiff unbeschädigt zurück.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

*

wbt. Großes Hauptquartier, 29.Juii. 1917 Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Artillerieschlacht in Flandern tobte gestern Vom !»hen Morgen bis in die tiefe Nacht hinein ununter­

brochen. Die artilleristische Kcaftentfaltung stellte die Höchstmasse einer Moffenwickung in diesem Kriege dar. An mehreren Stellen des Schlachtfeldes lösten eigene und feindliche Vorstöße örtliche erbitterte Jnfanterie- kämpfe aus. Vom Kanal von La Bassee bis ans das Sudufer der Scarpe steigerte sich am Abend die Feuer­tätigkeit,- nachts östlich von Monchy vorbrechende An­griffe englischer Bataillone brachen verlustreich zusammen. Auch bei Ossus, nordwestlich von St. Quentin, blieben englische Teilangriffe ergebnislos.

HeereSgrupp e Deutscher Kronprinz.

Eine Zunahme der Gefechtstätigkeit wurde längs des Chemtn-des-Dam'.s, in der Champagne und an der Maas fühlbar. Südwestlich von Ailles griffen die Fran­zosen morgens einmal, am Abend dreimal mit starken Kräften an. Ein kölnisches Regiment wehrte in oft be­wiesener Standhaftigkeit sämtliche Angriffe des Feindes in hartem Nahkampf ab.

*

Die Fliegertätigkeit war außerordentlich rege, be^ sonders an der flandrischen Front. Es wurden 35 feindliche Flieger abgeschoffen. Oberleutnant Dostler rieb an der Spitze seiner Jagdstaffel ein Geschwader von 6 gegnerischen Flugzeugen auf u. errang selbst den 20. Luft­steg. Oberleutnant Ritter v. Tutschek schoß seinen 19. und 20. Gegner im Luftkampf ab.

Oestlicher Kriegsschauplatz:

Heeresfrout des Generalseldmarsehall

Prinzen Leopold von Bayern.

Heeresgruppe des Generalobersten von Böhm-Ermolli

In Ostgalizien sind die Russen beiderseits von Husiatyn hinter die Reichsgrenze zurückgegangen. Unsere Kor.ps haben den Zbrucz erreicht, andere nähern sich der Einmündung des nördlichen Sereth in den Dnjestr. Zwischen Dnjestr und Prnth stellten sich russische Nach­huten südöstlich von Horodenka zum Kampfe. Kraftvoller Angriff durchbrach ihre Stellungen. Die Verfolgung geht auf beiden Dnjestr'Ufern weiter.

Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph

Im Czeremojztale wurde Kuth genommen. Ober­und unterhalb der Stadt ist der Uferwechsel in Aus­führung. Im Gebirge drängen unser Divisionen dem kämpfenden Feinde über die Straße L-chipothMoldawa Sulttza nach. Südlich des Ojtuztales wurden starke rujstsche Angriffe gegen den Mgr. Casinulni zurückge­schlagen. An der oberen Putna führten wir die vorge­stern begonnenen Bewegungen durch.

Heeresgruppe des Generalseldmarschall von Mackensen.

Am Nordrande des Bergblocks Odobesti scheiterten feindliche Vorstöße. In der rumänischen Ebene nur schwaches Feuer.

Mazedonisch en Front:

Die Lage ist unverändert.

Der Erste Generalquarttermeister: Ludendorff.

.*

Berlin, 29. Juli, abends. Seit Mittag in Flan­dern wieder stärkster Feuerkampf. In Oftgalizien Fort­schritte am Zbrucz, Dnjestr und Zzecemocz.

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Weitere 25000 tonnen

Berlin, 29. Juli. Neue U Bootserfolge im Sperr­gebiet nm England: 23 000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befanden sich der englische Damp' secEoniston Water" (3738 To.) mit 6000 Tonnen Kohlen von Cardiff nach Archangelsk, ein vollbeladener Frachtdampfec von etwa 8000 Tonnen und das englische FischerfahrzeugLoch Katrine" mit Fischen von den Farörn nach England.

Der Chef des Admicalstabs der Marine.

wtb. Großes Hauptquartier, 30. Juli. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Unter dem lähmenden Einfluß unserer auch di Nacht hindurch gesteigerten Abwehrwirkung blieb di

Kampftätigkeit der feindlichen Artillerie an der stand, rischen Schlachlfront gestern bis zum Mittag gering- Erst dann nahm sie wieder zu, ohne aber die Stärke und Ausdehnung der Vortage zu erreichen. An der Küste und im Abschnitt von Hetsas bis Wieltje blieb der Feuerkampf auch nachts heftig. Mehrere gegen un­sere Trichterlinien vorstoßenden Erkundungsabteilungen der Engländer wurden zurückgeworfen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Am Chemin des Dames versuchte gestern die fran' zösische Führung in 9 Kilometer breiter Front mit mindestens drei neu eingesetzten Divisionen wieder einen großen Angriff. Nach Trommelfeuer brach morgens der Feind von Ceruy bis zum Winterberg bei Craonne mehrmals zum Sturm vor. Unsere kampferprobten Divisionen wiesen ihn durch Feuer und im Gegenstoß überall ab Ein oft bewährtes rheinisch.westfälisches Infanterie-Regiment schlug allein vier Angriffe zurück. Abends erneuerte der Gegner südlich von Ailles nach tagsüber andauerndem Vorbereitungsfeuer seine Angriffe noch zweimal, auch diese Stöße scheiterten. Schwere Verluste ohne jeden Erfolg sind das Kennzeichen des Kampftages für die Fcan' ffen!

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In Luftkämpfen verloren die Feinde 10 Flugzeuge. Oberleutnant Ritter von Tutjchek schoß seinen 21. Gegner ab.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Heeresgruppe des Generalobersten von Böhm-Ermolli.

Russische Kräfte halten die Höhen östlich des Grenz­flusses Zbrucz, der an mehreren Stellen trotz heftigen Widerstandes überschritten und von unseren Divisionen auch südlich von Skala erreicht wurde. Auf dem Nord- User des Dnjestr gewannen wir über Korolowka hinaus Gelände. Zwischen Dnjestr und Prulh zeigte der Feind von neuem erbitterte Gegenwehr, wurde jedoch südwest­lich von Zaleszczyki durch Angriff weiter zurückgedr.ängt.

Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Im Czeremosz verteidigte der Gegner sich auf den östlichen Uferhöhen. Unser Angriff ist zwischen Zalus- zo und Wiznitz im Fortschreiten. Im Suczawa Tale dringen unsere Truppen auf Selettn vor. Auch östlich des oberen Moldawa-Tales kamen wir kämpfend vor­wärts.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.

Erfolgreiche Vorstöße brachten uns nördlich von Focsany und an der Rtmnicul-Mündung mehrere Hun­dert Gefangene ein.

Mazedonische Front:

Nichts Wesentliches.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

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Berlin, 30. Juli, abends. (W. B. Amtl.) In Flandern auch heute geringere Kampftätigkeit der feind­lichen Artillerie als in letzter Zeit. Beträchtliche Teile unserer Korps stehen nach Kampf östlich des Zbrucz auf russischem Boden. Beiderseits vom Dnjestr und Pruth wurden Nachhuten des Feindes nach Osten ge­worfen. Im Mestecanesciabschnitt gehen die Russen nordostwäxts zurück.

»

englischer Kreuzer verrenkt.

Berlin, 30. Juli. Am 26. Juli versenkte eines unserer U-Boote, Kommandant Kapttänleutnant Stein- brinck, im englischen Kanal einen großen, von Zerstörern gesicherten englischen Kreuzer mit 4 Schornsteinen derDiadem".Klaffe (11150 Tonnen) durch Torpedo­schuß.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

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wtb. Großes Hauptquartier, 31. Juli. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz:

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern steigerte sich der Artilleriekampf abends wieder zu äußerster Heftigkeit, hielt während der Nacht (Fortsetzung auf der 4. Seite).