Ausgabe 
18.7.1917
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dem linken MaaSuker blieb der Arsilleriekamps bis zum Einbruch der Dunkelheit stark. (^ikundunqSvocstöße der Franzosen wurden an mehreren Stelle» abgewulen. Südlich des BoisSonlainS, nördlich von Reims, setzten sich unsere Sturmtrupps in den Besitz f anzösischer Grabenstücke und hielten sie gegen mehrere Gegenar,. griffe. Südwestlich von Somme-Py vereitelte unser Feuer einen sich vorbereitenden feindlichen Vorstoß. Am Walde von Avocourt wurden von unseren Auf klärecn Gefangene gemacht.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

In der Lothringer Ebene waren die Artillerien tätiger als sonst. Am Wefthange der mittleren Bogelen verliefen etge»e Erkundungen erfolgreich.

Einundzwanzig feindliche Flieger und ein Fessel-

kämpfen

ballon wurden gestern i» Luftkämpsen und durch Ab­wehrfeuer zum Absturz gebracht.

Leftlicher Srieg-schaaplatz.

Heeresfrost de» Geseralseld»arscha1ls Prinzen Leopold von Bayers.

Bei Dünaburg und bmorgon hält die rege Ge«

fechtStätigkeit an. In Lftgalizien war das Feuer nur im Abick»tft NN« Brrerann ledbalt. Starker R>

_.... Abschnitt von Bczezany lebhaft. Starker Regen

beeinträchtigte auch südlich des Dnjetzc die Kampfhand.

lvngen. Dort kam e» nur südlich von KaluS; zu ört- scheu Zusammen stöben Bet den übriaen A

ind an der

lrmeen

licken Zusammenstößen. Bei den übrigen

und an der

Mazedonische Frost: ist die Lage unverändert.

Der Erste Generalquactiermeister: Ludendocff.

Berlin, 14. Juli, abends (W. B. Amtl.) Im Westen tagsüber lebhafte Feuertätigkett in der westlichen Champagne. Im Osten bet Regen geringe Gefechts, tättgkett Auch südlich deS Dnjestr nur russische Feuer- angrtfse, die abgewiesen wurden.

neue U-Booferfolfle.

Berlin, 14. Juli. (W. B. Amtl.) Im Atlantischen Ozean: 21 OCX) Bruttoregtstertonnen. Eines der ver- senkten Schisse hatte Petroleum und ein anderes Elsen und Eisenbahnschienen geladen, die Ladungen der übrigen konnten nicht seftgeftellt werden.

Der Ehes des AdmiralstabeS der Marine.

wtb.

1917.

abends der französische Angriff gegen unsere Stellungen .tli - ~ ~

Ma»edoiische Fko > t.

Tie Lage ist unverändert.

Der Erste GeneralquaNiermeifter: Lu en

Berlin, 15. Jul? abend». Im L - XU Don

feindliche Angriffe bei Lombartryde un ^ :ab:n . bourtecon gescheitert In der Ehampagn ^ stücke in der Hand der Franzosen geb leb n o bei Regenwetter nichts WeientlichrS

coßeS Hauptquartier, 15. Juli Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern erreichte der Arttllertckampf an der Küste sowie zwischen Boesinghc und Wytschaete große Heftigkeit: er dauerte bei ?jpern auch nachts an. Bet Leus und auf beiden>Lcarpcusern war zeitweilig das Feuer stark. Enalische Kompagnien, die bei Gavrclle, östlich von EroisillcS und bei Bullccourt vorftießen, wurden durch Gegenstoß zurückgeworfen

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Am Ehemtn deS DamcS wurden dem Feinde durch Angriff wichtige Stellungen südöstlich von Eourtecon entrissen. Rach zusammengesaßter Wirkung von Artil« lerie und Minenwcrfern stürmten Teile deS Infanterie, regtmentv .Generalfeldmarschall v. Hindenburg" und andere oftpreuß sche R^ainrentec sowie deS Sturmbatail» lonS Nr. 7 dir französische Stellung in 1500 Meter Brette und 300 Meter Tiefe. Der Gegner leistete er. bitterten Widerstand, so daß cS zu hartnäckigen Nah kümpfen kam Die Sturmziele wurden überall erreicht und gegen drei starke Geglnanartffe gehalten. Die blu- ttarn Verlusten der Franzosen find schwer: bisher find über 350 Gefangene ringebracht worden. Die beträcht, ltche Beute ist noch nicht gezählt. In der Weftchampagne Hot nach viertägigem schwersten Feuer gestern 9 Uhr

von südl. Nanroh bi» südöstlich MorovillerS eingesetzt. Der Ansturm der starken feindlichen Kräfte wurde dank der tapferen Haltung unserer Insanterie und der gesteigerten

Abwehr und Gegenwirkung der Artillerie im wesentlichen

ebr

abgeschlagen. Am Hochberg und Poehlberg entstanden Al . ' '

24000 Coaaea oerleakt.

flfrli« 15. Juli. Im nördlichen Speergeviet haben unsere ».Boote neuerdmgS^400«^^Uor^Mer. tonnen oetntdjtrt. - «m H. 3uitM««» ®°3 ffloauuflt d-s Mariackorps m Hoofbe« durch ftötet Sot* «fWtjßBC von Handkl-wb^ugkn an

orl hol dem Fremden sek, >e Iusatzkmrte auszuhSndige

'Uidterfeartcn s'md Seitens des (Baitorts nur auszugebcn, roenn die guckermntauschke ite oorgelegt wird Im üb riaen mu'g der Reiseort den Fremden in seine Versorgung m.fnchmen soweit letzterer nicht ausweislich des Abmelde- Icheins Vorräte besitzt. Er ! «rt insbesondere nicht Vorlage der örtlichen heimischen ßa ^cn des Fremden für andere ols die erwähnten Lebens,, itttel zwecks Umtausches vcr- lanoen Bei der Abreise hl it der Reiseort den Abmelde- chcin einzubehalten. dctgeg m dem Abreisenden einen TTCuct Abmeldeschein auszu stellen D.es >!> nong da jeder Ort die Abmeldeschein ! der bei ihm vorübergehend Aufhältlichen braucht, um nötigenfalls seinen Mehrbedarf an Lebensmitteln für Fremde belegen zu können.

obachtrt.

Ghcf des Admiralstabs der Marine

Krieflsvpirtfcbattlicbe*.

nach Abweiitn des ersten Ansturmes durch erneuten Angriff des Gegners örtliche Einbruchstellen, an denen am Morgen noch gekämpft wurde. Auch aus dem linken MaaSusrr griffen die Franzosen nach Trommelfeuer an der Höhe 804 an. An einer stelle gelang cS dem Feinde, unsere Gräben zu erreichen: seine Sturmwellen brachen in unserem VetnichtungS« und Sperrfeuer zusammen. Im Grunde von Bachcrauville am Ostuser der Maas hielt unsere Arltlleriewirkung einen sich vorbereitetenden Angriff nieder.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Keine größeren Gefechtshandlungen.

Oetzlicher Kriegsschaaplatz.

Frost deS Gcscralteld«ar!challö fimtu Leopold von Bavcrs

wtb 8cofjcS Hauptquartier, 16. Juli. 191,

Westlicher Kriegsschauplatz

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Gestern morgen versuchten die Engländer in drei maligem Angriff die bei Lombartzyde verlorenen Ete, lungen zurückzugcwinncn; stets wurden sie »"lustretch abgeschlagen. - Das tagsüber mäßige »U« W»oJ abends sowohl an der Küste wie von der »ff« bis M Lv» zum starken Acttlleriekampf an. der auch^,nachts

blieb. Vom La Baffee-Kanal^ bis auf das r-uduier der Scarpe war in den letzten Tagesstunden die Feuer tätigkett gesteigert. Nordwestlich von Len» und bei PtoSneS wurden starke englische ErkundungSabtetlungen rurückgeworfen

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz- In heftigen aber vergeblichen Angriffen bemühten sich dle Franzosen, die von unS südlich von Yourtccon genommenen Stellungen zurückzuerobern. v er wie bei gescheiterten Angriffen südlich des Gehöftes La Novelle hatten sie schwere Verluste. Auch nordöstlich von slllery im VeSlaial schlug ein Vorstoß deS Feindes fehl- «- In der Wcftchampagne waren einige unserer vorderen Gräben bei Abschluß der gestrigen Kämpfe in FetndcShand ge. blieben. Während am Hochbctg am Abend wieder zu rückgewonnene Gräben nicht dauernd behauptet wurden, ist am Poehlberg nach erbittertem Nahkampf unsere alte Linie wieder erreicht. Eine größere Zahl von Gefangenen und einige Maschinengcwchre sind von beiden Gefechts, feldern cingebracht worden. Mit kurzer Unterbrechung während der Nacht dauerte lebhafter Feuerkampf auf dem westlichen MaaSufcr an.

Heeresgruppe Herzog Albrecht vou Württemberg Rege Aritllcrittäligkett zwischen Maas und Mosel, wo am 14. 7. eine Erkundung bei Nemcnonville durch Einbringen zohlrctchcr Gefangener guten Erfolg hatte. Lcstlicher Kriegsschauplatz:

Zwischen Ostsee und Karpathen lebhafte Gefechts, tätigkeit nur bei Riga und südlich von Dünaburg. In den Waldkorpaihcn wurden mehrfach russische Streif- abtciluufltn vertrieben. In der rumänischen Ebene nahm abends in einzelnen Abschnitten das Feuer zu. Am Doiiaudrlta ruteien bulgarische Sicheiungen vorge­stern einen russischen llcbersall durch Gegenstoß zurück.

Mazedonische Front:

Die Lage ist unverändert.

Der Erste Generalquartiermcistcr: Ludcndorfs

* vie Förderung de» Ileberwrilungoverkrhr*.

-Tw wirtschaftliche Interesse der Allgememhett und jedes Cimclnen erfordern dringend eine Verminderung des Bar- aclbumlaufs die am vollkommensten durch Forderung des Ucberweisungsverkehrs erreicht wird. Dem Vorgehen mblreicher anderer Behörden entsprechend sind daher auch die hcsiischen sichtlichen Behörden nunmehr angewiesen worden in größeren Orten die Vergebung von Lieferungen und Arbeiten in der Regel davon abhängig zu machen, dak der Lieferer oder Gewerbetreibend« bei einer Bank. Soarkaffe oder Kreditgenossenschaft oder bei dem Post- Icheckamt ein Konto unterhält und durch Stempelaufdru» auf seinen Briefen und Rechnungen oder durch Aufkleben oder Beilage von besonderen Zetteln die Empfänger er- sucht größere Zahlungen nur auf dieses Konto zu leisten. - Die Unterhaltung eines Ilebcrweisungskontos erfordert keinerlei besondere geschäftliche Kenntnisse. Für den kleinen Verkehr genügt der einfache Uebcrweisungsverkehr, sodaß der Kontoinhaber keineswegs etwa genötigt ist, Scheks in den Verkehr zu b ringen. Alle staatlichen kaffen werden künftig ein Ueberweisungskonto bei der Sparkaffe ihres Bezirks unterhalten, die größeren kaffen einschließ- lich der bedeutenderen UntererhebsteUen außerdem noch ein Postscheckkonto, die großen städtischen Kaffen auch ein Reichsbankgirvkonlo und teilweise auch ein Konto bei einer oder mehreren Privatbanken.

verantwortlich: Albtn Klein in Gießen.

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Berlin, 16. Juli, abend«. Im Westen mehrfach lebhastc Feuertätigkeit, im O,t>» kctne größeren Kamps- Handlungen.

Lustige Blätter

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Berlin, 16. Juli. Die Hasenanlaqen von ArenS. bürg und die russische Seeflugstation Papenholm aus der Insel Oelel wurden von den Flugzcuggcschwadern der östlichen Ostsee in den letzten Tagen wiederholt und erfolgreich mit Bomben angegriffen. Die Flugzeuge sind sämtlich unversehrt zurückgrkehrt.

Der Chef des AdmiralstabeS der Marine.

Wir suchen v er k ä u fl I oho

Häuser

Trotz ungünstiger Witterung war die GefechlStätid- (eil an der Düna und bei Smorgon lebhaft.In

galizirn erreichte das Feuer nur in begrenzten Abschnitten größere Stärke. Südlich de» Dnjestr griffen die Nuflen oberhalb von Kalusz an nuhrcren Stellen an: sic wurden überall abgewiesen.

An der

Heerrssrorn de« Geaersloderk Enher^ Joseph

und bei der

Heeresgruppe des Geaerolleld»arichall vo, Maäeise, ist mehrfach eine Steigerung de» Feuers merkbar.

vorfcdrMen über flbraeldebeRbtlnlaunflen Im Rdfeoerktbr.

Verschiedene Klagen aus Teilen des Reichs über die ungleichmäßige Vehandlung der Vorschriften über Abmelde, bescheinigungen im Reiseverkehr zum Zwecke der Versorgung mit Ledertsmitteln haben den Präsidenten des Kriegser. nührungsamtes zu einem ausklärenden Rundschreiben an die Bundesregierungen veranlaßt, das im wesentlichen aus Folgendes hinweist:

Personen, die vors»vergehend verreisen <kur.. Bade. ausenthaUl und über 14 Tage ihren gewöhnlichen Aus- enthalt verlast«,, haben Anspruch aus die Erteilung des vorgeschnebenen Abmeldescheins. Reben diesem müsten ihnen Reichsreisebrolscheine - gegen Hergabe der Heimat, lichen Brotmarken - mitgegeben bzw. nachgesandt wer- den. Der Reiseort braucht solche nicht auszul^indigen. da dies das bestehende Abrechnungsverfahren der Reichste, treidestellc über Mehlverdrauch stören würde. Der Rei- sende kann seine Reich-fleijchkarten mitnehmen. Soweit dies nicht geschieht, muß jedoch der Gastort solche aus. bündigen Die Zusahfleischkarte ist neben dem Abmelde, schein nicht mitzugeden. sondern einzuziehen. Der Gast-

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