Ausgabe 
18.7.1917
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3
 
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Äche die Note be! Ä bie össentliche eud wirken werde °UMN Regierung ^sreundjchastliches Md Norwegen auf-

'«Kt zunächst den Zugetragen nn Bomben mitge- me davon in Kennt, «ner anderen Stelle ^urchjuhr durch Nor- n Norwegen. Trotz- >t worden sein, sie in lnessalls gegen Nor- it den Kurier wegen ns entlassen und vor Vorkommnis, betont endurchsuhr. da man auch der Entente Hoffnung Ausdruck, Norwegen nicht durch

Sieger.

\äf)len jeljr viel von ie fie große Hosf- : die Flieger. Die l Nachrichten spar- ig darüber, was sie )en die Amerikaner ugthp Lur Derwen- Mit einer wirksamen ist daher im Jahre ltlich anders wird es ; werden mehr ameri- erscheinen, aber daß st wohl nicht denkbar. :chl mangelhaft; sle wendienst erst lernen, lich sind sie bis jetzt er. worüber ftch auch e sind gute Sports- nätzige Nergung. über Schließlich aber ent» cht die Zahl, sondern

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8tt We AmElner fowBten, sind' unsere Gegen­maßnahmen. die schon getroffen sind, auch wirksam, «n dir «cfaugeuen in Frankreich kam, wieder geschickt werden.

..., *mem wurde mitgeteiit, daß die franzö- M?e Regierung angeordnet hatte, den deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten Nahrungs­mittel. Rauchwaren. Arzneimittel. Toilettearttkel aus den an sie gerichteten Sendungen nicht mehr auszuhän­digen. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, baß ent­sprechende Maßregeln gegen die französischen Kriegs­gefangenen und Zivilinternierten in Deutschland ge­troffen waren. Jetzt kann erfreulicherweise mitgeteilt werten, daß die französische Regierung ihre Maßnahmen aufgehoben hat. Die deutschen Kriegsgefangenen und Zivikinternierten in Frankreich dürfen also wieder wie früher Pakete und Sammel­sendungen jeden Inhalts empfangen. Die deutsche Gegenmaßregel wurde daraufhin ebenfalls aufge- hoben. ö

* * *

»Irin* «rirgsaachrichte«.

" Die offiziellen Verlustlisten von dem in die

Luft geflogenen SchlachtschiffeVanguard" um- fassen 804 Mann.

Das^parlamentarische System.

. f? verkündet jetzt einer der eifrigsten Rufer nach ^nführung einer parlamentarischen Regierung. Die ..Bossische Zeitung". "

Die Parlamentarisierung kann man nicht beschlie­ßen. so verkündet das Blatt. ..So etwas macht man aber sprecht nicht davon. Und machen kann es doch schließlich nur der Reichstag selbst. Der Reichstag kann das Recht des Kaisers, den Kanzler zu ernennen, auch beim parlamentarischen Regime nicht antasten anderen Ländern ist die Tradition, daß der König diejenigen Leute zu Ministern macht, die ihm von den Parteien präsentiert werden, gewissermaßen aus der Bequemlichkeit der Könige entstanden. Sie haben dort genau wie bei uns das unbedingte Recht, zu Ministern zu machen, wen immer sie wollen. Aber sie wissen, daß sie auf die Dauer mit keinem Minister arbeiten können, mit dem zu arbeiten das Parla­ment ablehnt. Und deshalb haben sie sich schließ- ' 1 d) ^ran gewöhnt als die arbeitsfähigsten Ministe­rien solche zu bettachten, die das Verttauen der Par- lamentsmehrherten besitzen. Genau so wie in an­deren Parlamenten, bleibt es dem Tratschen Reichs,aq vollkommen unbenommen, zu erNSren, das, er mit irgendeinem Minister nicht zu arbeiten wiinscht. Und 2* £ 6d Jfi Erklärung seines Wittens die nötige ^nftottfelt, so wird er auf die Dauer die gleichen Erfolge erzielen, wie sie zum Beispiel das englische Parlament erzielt hat. Parlamentarisierung ist Sache der Parlamente, unv sie dürfen sich nicht dahinter verschanzen, daß ihnen die Parlamentarisie­rung behördlich nrcht erlaubt wird. Stellt sich heraus * da« Dr, Michael,« nicht ein Reichskanzler ist. ver * -putschen Parlament arbeiten kann, so mag

der Reichstag später daraus seine Folgerungen ziehen '

NI Kanzler spricht am Donnerstag.

Aus dre Tagesordnung des Reichstages ist für ^onnerötag eine Rede des neuen Reichskanzlers gesetzt

» J^I! 1 daran wird die neue 15 Milliarden-

Kreditvorlagc beraten.

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DaS Ergebnis der Besprechungen ves neuen Kanzlers mit den Nattonalliberalen. den Konserva- Ö Z deutschen Fraktion wird von der Z^ssedkefer Parteien als ..befriedigend" bezeichnet. Dasselbe Ergebnis hatten Tags vorher die Bespre­chungen mit dem Zentrum und den Linksparteien.

Welchen neuen Mitarbeiter sich Dr. Michaelis aus- wahit. wird sich wohl erst in einigen Tagen entschei-

ble"iben^^^^ Helfferich wird anscheinend

* .

,4er Reichstag vertagt sich nicht lange.

der Abgeordneten wünscht nur kurze Sommerferten. Wahrscheinlich vertagt man sich am Freitag bis längstens Mitte September ^

n6 ® ic fShrenden Staatsmänner.

auf di^ Re^a ^^r bemühen sich heute die Parteien, aus die Besetzung der wichtigen Staatsstetten Ein- Press/"oor^i""en- Beispiele liegen heute tn der

Ter Freisinn gegen Hintz«.

Das ,.Berl. Tagebl." wendet sich scharf gegen die Besetzung des Staatssekretariats des Aeußern mit dem aue der Marine bervoraeaangenen Gesandt^ in Chri^ stiama. o. Hintze. Es schreibt: J

..Der von gewisser Seite gegenwärtig in den Vordergrund geschobene Herr v. Hintze erscheint der Reichstagsmehrheit nicht als »er geeignete Mann. Er war.Zur Zeit der letzten Reoolutton im Jahre 1905 Marineattache in Petersburg und hat fW, damals LI. Kochst unangebrachter Weise in die inneren Ver- E Rußlands eingemischl, indem er dem Zaren ^uffche Torpedoboote für eine Flucht zur Verfügung -s"/» ^beine Berufung wäre sehr unerwünscht da

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Helfferich wir» gebraucht.

--^.ermania" verweist andererseits darauf daü Staatssekretär Helfferich mit den wichtigen Vorberei- '"^en zur Verständigung mit Oesterreich über eine Annäherung beschäftigt ist. Daraus der Wunsch, daß ihm die Möglichkeit gegeben werden sott, durch Verbleiben km Amte den Zollbund zur Verwirklichung zu bringen.

* » »

Ta» Zentrum »eutt sich Parlamentarismus so: sagt 2r r>°rtei°ffiziöser Artikel tn der ..Germania"

rottt eine Frage in den Vorder- £ ,e Parlamentarisierung der Regierung. Bei der Stellungnahme zu dieser Frage war für das Zen-

^scheidend, » der bundesstaatliche Charak- des Reiches gewahrt werden muß. Das parlamen­tarische System hat in jedem Lande einen anderen Organismus. Es ist nicht einheitlich für atte Länder festgelegt und nirgendswo gleich entwickelt.

Die Meinung aller Redner der Zentrumsvartei die sich zu diesem Gegenstand äußerten, laßt sich Ä M-nmenfassen: Sie gaben dem Bebauern Aus- druck, daß zum Zwecke der Herbeiführung engerer Füh­lungnahme zwischen Regierung und Parlament die sich k.* 0 ^ als notwendig erwiesen hat

nicht öfter benmhrte Kräfte aus dem Parlament in die Regierung berufen wurden. Selbst ein so hervor ragender Parlamentarier, wie der friihere Vorsitzende und jetzige Ministervräsideni des Königreichs Bayern, Graf von Hertling, hat im Reiche nie eine Verwendung im Staatsdienste gefunden ^

. das Zentrum unter Parlamentarisierung ^ a[ f° : Herbeiführung einer innigeren

Regierung und Parlament. Diese Notwendigkeit bedarf nach den Ereignissen der letzten acht Tage keines Beweises. Das Zentrum wünscht, daß

n/L 0 «? 1 gebrochen werde und daß

Zukunft die Tatsache, daß ein würdiger Mann Abgeordneter ist, es ihm erschwert, in die Re- grerung berufen zu werden. Verfassungsrechtliche Be­denken oder gar die Gefahr der Verletzung der Rechte der Bundesstaaten stehen dem nicht entgegen."

> * *

Die umschmeichelte Selbstverwaltung.

neue Regierungspräsident von Minden hat jrch in die neue Zeit mit einer Rede eingeführt, in ^^.^r^prach. nicht nur mit Wohlwollen, sondern * Einer gewesen Zurückhaltung würde er seines Amtes gegenüber den Gemeinden walten, aus der ^E^eräeugung heraus, daß unsere Selbswerwaltung nur das sein könne was sie bedeuten solle, wenn stt ich ohne viel Eingriffe von oben abwickele, heute mehr denn je. Selbstverwaltung ohne Selbstveranr- ker schlechterdings nicht möglich. Die Staars- aussrchtsbehörden durften nur da eingreifeu. wo der wirkliche Zwang höheren. Staatsinteres'ses es erforder- iich das nötig sei. dürfe es immer nur in

sreundschastlrcher Werse geschehen.

. *

Frankreich und der Kauzlerwechsel. einzige bis jetzt in Bern vorliegende fran- ^ösrsche Zeitung. ..Petit Parisien". erklärt zum Kanz- lerwechsel. man werfe Herrn v. Bethmann ganz einfach vor. der Mann zu sein, der den Krieg erklärt / . e. und schließe daraus, daß er wenig geeignet ser, über den Frieden zu verhandeln. Der Wunsch nach Beendigung des Krieges scheine in Deutschland rasch Boden zu gewinnen, denn die öffentliche Mei- gung verlange einen Kanzler, der fähig sei, den retten­den Vertrag abzuschließen. Ueber diese Anzeichen, die immer noch täuschen könnten, dürfe man sich nicht allzufrüh freuen. Wenn Deutschland Frieden wünsche, wisse man immer noch nicht, unter welchen Bedingungen. Auch sei zu bemerken, daß der Grund- satz^..ohne Annexionen und Entschädigungen", d. h. Rückkehr zum Stande vor dem Kriege, von dem Frank­reich um keinen Preis wissen wolle, da in ihm weder Rückerstattungen noch die nötigen Wiedergut­machungen begriffen seien, im Reichstage immer stär­keren^ Widerstand finde. Deutschland habe demnack) aus erneu Eroberungsfrieden nicht verzichtet. Solange es in dieser Geistesverfassung sei. werde es nicht angängig sein, seinen pazifistischen Treibe­reien Beachtung zu schenken.

b.- ?" iS? 'kindlichen Staaten sott dieses Bekenntnis ? c; -rutschen Reichstages die Friedensbewegung stär- [fU' ln allen diesen Staaten immer naä.drück-

ihr Haupt erhebt. In Rußland vor allem soll xn ber Kundgebung des Deutschen Gedanken ausgesprochen sind, wie sie in

bereuen Zeit sind" "" Kaminen Wittens

r!; 1 neues Friedensangebot ver-

beretttckios^ausgesprochen, die Friedens- wi C .n erklären, ier Regierung sott eS über­

lassen bleiben, Zeit und Gelegenheit zu bestimmen für eine etwaige neuerliche Aufnahme einer Friedensaktion.

*mL? tQn h PU f, n L t ' de'bl oS ' sei kein Zeichen von Schwache und bedeute keine Prcisaabc iraendwelcku-r Geheimnisse an das Ausland Wir sind n"cht bloß militärisch, sondern auch innerlich, seelisch swrk und bi- mir ^,r^E"e'dtgung dieses Zieles stark bleiben.

! ^iden Kräfte den Frieden erzwin-

gen. L-aber wird daran errnrwrt. daß kein aerin- gerer als Fürst Bismarck im Jahre 1870 den Fran­zosen dreimal einen Waffenstittstand angeboren hat UM zum Ziele zu kommen.

Der bekehrte Rattenfänger von White Hall.

, Die deutschen Unterseebootskommandanten können einen neuen Sieg feiern. Nicht genug, daß sie taa- aus tagein stolze Kriegsschiffe und reichbcladeneFracht- schiffc der Feinde in die Tiefe schicken, deren Vöttern daheim Lebensmittel und Rohstoffe und den Heeren den Kriegsbedarf kürzen, ja selbst Minister stürzen, es ift ihnen nunmehr sogar gelungen, den Exminister Wrnstvn Churchill, den Helden von Antwerpen, und den Urheber des Dardanellen-Abenteuers, sein Da- maskus zu bereiten. Winston Churchill ist bekehrt. Im Oktoberheft des ..London Magazine" hatte er sei- "Ersert eine^ Aufsatzreihe veröffentlicht, in der er auch die Seeschlacht vor dem Skagerrak bespricht und daran Betrachtungen knüpft über die Aufgaben der englischen Flotte. ImSundah Pictorial" vom 24. Juni d I beschäftigt er sich wieder im Anschluß an die U-Boots- Drohung mit der englischen Flotte. Aus beiden Ailf- satzen seien im folgenden einige Hauptsätze nebenein­andergestellt. die den zum Paulus gewordenen Saulus kennzeichnen und damit den Umschwung der Kriegs­lage zur See zu Deutschlands Gunsten.

London Magazine. Sundah Pictorial.

(Oktober 19jsu > (Juni 1917.)

Wir haben die Inilialive Jedes Kind in Englaiid ergriffen und alle Vor- kann die Antwort auf die

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teile geerntet. Unser stiller Angriff auf die Lebensinteressen des Feindes gehen ohne Auf­hören weiter.

Die diesige Luft der Nordsee, die finsteren und stürmischen Nächte, die ungeheuren Weiten der Meere und Ozeane sind l kein Deckmantel, um vor der unaufhörlichen, all- | umfassenden Überwa­chung Schutz zu bieten, die jede deiltsche Bewe­gung zu Wasser verbietet.

Ohne eine Schlacht haben wir alles, was die siegreichste Schlacht uns geben könnte. Wir find zufiieden. Der Glaube ist durchaus be­rechtigt, daß die unbe­grenzte Fortdauer dieses Zustandes das Schicksal des Krieges entscheiden wird.

Frage geben, was will die Flotte? Sic will ran an r»cn Feind.

Erst wenn wir imstande sind, eine Methode aggres­siver Flvttentätigkeit aus­zuarbeiten und durchzu- fübren. werden wir des Feindes Schwäche und unsere Stärke empfinden, werden wir unsere glän­zende Flotte aus dem

uberkreis befreien, dkn das U-Boot um sie 'wen hat. ' ßMIM

Mit dem U-Boot neue revolutionäre Tcck s?che von äußerster Wich- Hofeit ins Leben getre­ten, und sie wird, wenn der Krieg lange genug dauert, sicher eines Ta- ges möglicherweise schon im nächsten Jahre zur entscheidenden Tatsache werden.

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Lebhafte Gefechte bei Riga und südlich Diinaburg meldet der neueste Heeresbericht und weist damit wohl auf einen neuen Kriegsschauplatz hin. wo die Russen ihr Glück versuchen wollen. Wir verttauen darauf, daß die deutsche Stahlmauer fest hält.

Drei Ziele der

Friedenskundgebung.

Die Reichstagsmehrheit gibt für ihre Friedens­kundgebung folgende Gründe an:

Sie soll im Innern des Vaterlandes als ein Zerchen der Kraft und Stärke aufgefaßt werden, weil sie ausspricht, daß wir den Krieg nur für die eigene Heimat führen.

Den neutralen Staaten soll sie aufs neue sagen, daß wir den Verteidigungskrieg führen, also keinerlei Absichten aus Kränkung ihrer Rechte haben, und man hofft dadurch, gerade in dem Augenblick günstrg zu wirken, wo England versucht, durch er- höhte Anstrengungen die Neuttalen zu sich herüber- ! Anziehen. .

Betrachtungen imSundah Pictorial" über das deutsche U-Boot klingen in einen dreimaligen

a * §: das U-Boot zur entscheidenden

Tatsache, dann wehe der selbstgesälliaen Rufried?»?- hert. Wehe den höchsten Autoritäten!' Wehe den an­erkannten Theorien!" ; n

Der Rattenfänger von White Hall pfeift im Grunde , genommen hier dieselbe Melodie wie zu Beginn des Lges: dw deutsche Flotte muß vernichtet werden' ?? en ? über damals ba$ demagogische Schlagwort:

I b^e deutschen Ratten würden durch die britische Flotte ausrhren Schlupftvinkeln herausgegraben werden von englischem Dünkel und maßloser Selbstüberschätzung ^Mgeben war, liegen der jetzigen Forderung Chur- ^^verwiegende Tatsachen zugrunde. Er ist zu ^ Erkenntnis gekommen, daß die deutschen U-Boote England in seinem Lebensnerv tödlich zu treffen drohen. Sein Schrei nach der Offensive der englischen Flotte beweist, wie tiefernst selbst die englischen Staats- ^ünner vom Schlage des Optimisten' Churchill die deutsche U-Boot-Sperre beurteilen, dessen Ausführun- 6EN rm Sundah Pictorial" in den sorgenvollen Wor­ten gipfeln: Er,t wenn wir imstande find, eine Me­

thode aggressiver Flottentätigkeit auszuarbeiten und ourcyzufuhren, werden wir unsere Feinde zwingen sich jo ausschließlich ihrer Selbstverteidigung zu wid-

Ruin herbeizuführen/^

Gerichtssaai.

Kriegsverrat ausScherz". Ein Kraft- wagenfuhrer Paul ,n Danzig, der auf der Schichau- werft beschäftigt wird, machte in einem Brief an lEEN Schwager der sich in englischer Kriegsgefan- S.enschaft befindet, gewisse Mitteilungen, die offen­sichtlich nicht sttmmten. Er wollte durch Uebertreibun- gen dre englische Zensurbehörde irreführen. Trotz­dem brachte ihn dies Schreiben vors Gericht. Als An- gejtellter einer Firma, die mit Kriegslieferungen be- traut ist, durste er überhaupt keine Mitteilungen

in Danzig verurteilte ihn zu

300 Mark Geldstrafe.