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Verlag her „Gtetzener Zeitung", Gießen. 33
Druck der «ießener BerlagSdrnckerei, Albin Mein.
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N r. 5»,
Telephon 9tr. 362.
Samstag, dm 30. Juni 1917
Telephon Nr. 362.
30. Jahrg
Erfolgreiche deutsche Angriffe an der Westfront. Dünkirchen mit schwerer Artillerie beschossen.
Erfolglose Borftötze der Engländer nnd Franzosen.
Auch weiter steigende Erfolge der U-Boote.
ümtlicbe deutsche cagerberichte.
$ Dampfer mit 4osoo Connen verrenkt.
Berlin, 26. Juni. Eines unserer U Boote hatte im Atlantischen Ozean neuerdings 8 englische Dampfer mit 40 200 Bruttoregistertonnen versenkt und zwar: Die Dampfer „Harbury" (4572 Br.-R.-T.) mit Hafer und Mats nach Frankreich, „Appledore" (3843 B. R.-T.) m't Hafer und Heu nach England, ,.Eily of B«rth" (3427 Bc.'N. T) mit Stückgut nach England, „Buffalo" (4106 Br.-R. T.) ebenfalls mit Stückgutladung, ferner einen unbekannten Dampfer von etwa 12000 Tonnen, der schwer beladen nach Amerika fuhr, sowie 3 große beladene Feachtdampfer, von benm einer aus einem Geleitzug herausgeschossen wurde.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
*
wtb Großes Hauptquartier, 27. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht.
Bei schlechter Sicht war die beiderseitige Artillerie tätigkcit an der Front geringer als in den Lortagln Nur in einzelnen Abschnitten nahm das Feuer zeitweilig zu. — In den Morgenstunden wurden gegen den vor- springenden L.nsbogen angceifende starke englische Kräfte unter schweren Verlusten abgeschlagen. In einem Vorfeldgraben beiderseits der Straße Arras—Lens setzte sich der Gegner fest. — Bei Fontaine blieben Vorstöße feindlicher Abteilungen erfolglos. Ebenso scheiterten an mehecen Stellen der Arras Front Angriffe von Erkundungsabteilungen.
Heeresgruppe deutscher Kronprinz.
Abgesehen von starkem Feuer nordwestlich von Craonelle sowie beiderseits der Straße Corbeny Berry- au-Bac hielt sich die Kampftätigkeit im allgemeinen in mäßigen Grenzen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Keine wesentlichen Ereignisse.
Oeftlicher Kriegsschauplatz
Südlich der Bahn Lemberg-Tarnopol und an der Narajowka blieb das Artillerie- und Minenfeuer lebhaft. — An der Zlota Lipa brachten wir von einem gelungenen Srkundungsvorstoß mehrere russ.sche Gefangene zurück.
Mazedonische Front:
Im Cernabogen und östlich lebte die Feuertätigkeit zeitweise auf. '
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
widecung wurde vom Feinde Ostende unter Feuer ge> nommen; militärischer Schaden entstand nicht. — In den englischen Gräben an der Küste vecuisachte eine Beschießung durch unsere Artillerie und Mtnenwerfer starke Zerstörungen. — Nach ruhigem Vormittag nahm gegcn Abend die Feuertätigkeit in einigen Abschnitten der flandrischen und der Artois- Front ziemliche Heftigkeit an. Südöstlich von Ntcuport wurde von unseren Stoßtrupps ein belgischer Posten aufhoben; bei Hooge schlug dn feindlicher Erkundungsvorstoß fehl. — Südlich der Straße Cambrai—Arras erlitten die Engländer bei Säuberung elncs Grabens durch westfälische und rheinische Sturmtrupps erhebliche V.rluste an Gefangenen und Toten. Im Vorfeld unserer Stellung nördlich von Quentin entspannen sich mehrfach kleine Gefechte unserer Posten mit englischen Abteilungen.
Heeresgruppe Deutscher. Kronprinz.
An einzelnen Stellen nördlich der Aisne, nördlich von Reims und in der West-Champagne kam es zu lebhaften Artilleciekämpfen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Am Hartmannsweileikopf machten Erkunder eines württembergischen Regiments durch Einbruch in die französischen Gräben eine Anzahl Gefangener.
Oeftlicher Kriegsschauplatz:
An der ostgalizischen Front dauert die rege Feuertätigkeit an.
Mazedonische Front:
Keine besonderen Ereignisse.
Der Erste Generalquartiecmeistec: Ludendorff.
Leutnant flimenroder gefallen.
* Solingen, 28. Juni. Ein Telegramm der Jagdstaffel an die in Wald bei Solingen wohnenden Angehörigen des Fliegerleutnants Almenrödec teit mit, daß dieser im Luftkampfe gefallen ist.
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Berlin, 28. Juni, abends. Im Westen außer Vormittags lebhafte Gefechtstätigkeit in der Straße LenS-Arras nichts Besonderes. — Im Osten ist die Lage unverändert.
wtb. Großes Hauptquartier, 29. Juni. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz
Am Ehcmin-deS-Dames hatten Fort de Malmaison, südlich von Courtccon und südöstl. von Ailles örtliche Vorstöße, östlich von Cerny ein größeres Unternehmen westfälischer Regimenter vollen Erfolg. Hier wurde die französische Stellung in über 1000 Meter Breite und ein zäh verteidigter Tunnel gestürmt und gegen heftige Gegenangriffe gehalten. Im ganzen sind bet diesen Kämpfen über 150 Gefangene und einige Maschinengewehre cingebracht worden. — Auf dem Westufec der Maas kam ein sorgfältig vorbereiteter Angriff am West- hange der Höhe 304 zur Durchführung. Nach kurzer Feuervorberettung nahmen Posensche Regimenter in kräftigem Anlauf die französische Stellung beiderseits der Straße Malancourt-EsncS in 2000 Meter Breite und 500 Meter Tiefe. Bald einsetzende setndliche Angriffe wurden vor den gewonnenenLinien zucückgeschlagen. — Heute früh stürmte ein wücttembergisches Regiment im Walde von Avonrouct einen 300 Meter breiten Stellungsteil der französischen Befestigungen. — Bisher sind an bei-den Einbruchsstellen über 550 Gefangene gezählt worden; die Beute steht noch nicht fest.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Keine besonderen Ereignisse.
Auf dem
Oestlichen Kriegsschauplatz:
und an der
Mazedonischen Front
Die Lage ist unverändert.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
*
Berlin, 29. Juni, abends. Im Westen keine größeren Kampfhandlungen. — Im Osten löste gesteigerte Angriffstätigkeit der russischen Artillerie zwischen Strypa und Dnjestc unsere starke Gegenwirkung aus.
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24500 rönnen versenkt.
Berlin, 28. Juni. Im englischen Kanal, im Atlantischen Ozean und in der Nordsee wurden durch unsere Unterseeboote weitere 24 500 Bcuttoregistertonnen versenkt. — Eines der Unterseeboote ist im Atlantik wiederholt durch auffallend viele Schiffstcümmec und große Mengen Gefrierfleisch gefahren. Dasselbe U-Boot hatte auf der Heimreise mit einem feindlichen U-Boot ein Artilleriegefecht, in dessen Verlaus sich das feindliche U Boot dem Feuer durch Tauchen entzog.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Berlin, 27. Juni, abends. An allen Fronten im allgemeinen ruhiger Tag. Der Hafen von Dün- kirchen wurde erfolgreich durch unsere Artillerie beschossen.
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21700 tonnen versenk.
Berlin, 27. Juni. Neue U-BootSerfolge im englischen Kanal, in der Biskaya und in der Nordsee: 5 Dampfer und 4 Segler mit 21700 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen besanden sich die französischen Segler „Ernestine" mit Grubenholz nach England und „Eugene Eugenle", der portugiesische Dreimast-Gaffel, schöner „Amphitcite" mit 3000 Tonnen Butter, Kakao und Wein nach Frankreick, ferner ein großer bewaffneter Tankdampfec von über 8000 T., ein bewaffneter Dampfer von etwa 3000 To. und ein tief beladener großer Frachtdampfer, die beide aus Geleitzügen herausgeschoffen wurden. 2 weitere versenkte Schiffe hatten Kohlen geladen.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
rotzes yauptqu Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Ruppr,
u r.Fernfeuerbatterien beschossen ges beobachteter Wirkung die englich-französtsche Has Dunkirchen. Mehrere Schiffe liefen eiligst aus.
In Flandern war nur in wenigen Abschnitten die Feuertätigkeit lebhaft. — Heftige Kämpfe spielten sich gestern zwischen La Bassee^Kanal und der Scarpe ab. — In dem seit längerer Zeit von uns als Kampfge. lände aufgegebenen, in den Feind vorspringenden Raum westlich und südwestlich von Lens, wurde ein frühmorgens längs der Straße nach Arras vorbrechendec Angriff starker englische Kräfte zu Luftfloß. — Abends griffen mehrere Divisionen zwischen Hulluch und Mericourt und von Fresnoy bis Gavcelle nach Trommelfeuer an. Bei Hulluch sowie zwischen Loos und der Straße Lens— Licvin wurde der. Feind durch Feuer und im Gegenstoß zucückgetrieben. Westlich von Lens kam nach heftigem Kampfe mit unseren Vocfeldtrnppen ein neuer Angriff des Gegners nicht mehr zur Durchführung. Bei Avion scheiterte sein mit besonderem Nachdruck geführter erster Ansturm völlig. Hier griff er erneut nach Heranziehen von Verstärkungen an. Auch dieser Angriff wurde durch Feuer und im Gegenstoß zum Scheitern gebracht. — Zwischen Fresnoy und Gavrelle nährte der Feind seine anfangs verlustreich in unsrer Artilleriewirkung zu- sammenbrechenden Stucmwellen dauernd durch Nachschub frischer Kräfte. Nach erbitterten Nahkämpfen setzten sich die Engländer zwischen Oppy und der Windmühle von Gavcelle in unserer vordersten Linie fest. — Unsere Truppen haben sich vortrefflich geschlagen; der Feind hat in der gut zusammenwirkenden Abwehr und im Kampf Mann gegen Mann hohe blutige Verluste erlitten.
Die Reicbsgetreideordnung für die Ernte 1017
Der BundeSrat hat in seiner Sitzung vom 21. Juni 1917 dem Entwurf einer Reichsgetreideordnung für die Ernte 1917 seine Zustimmung erteilt.
Die Erfahrungen des letzten Wirtschaftsjahrs ließen es geboten erscheinen, im kommenden Erntejahre nicht nur das Brotgetreide, sondern auch Gerste, Hafer, Hülsen- fcüchte, Buchweizen und Hirse restlos zu beschlagnahmen, diese Früchte durch eine Hand zu erfassen und sie durch eine Organisation, die Reichsgetreidestelle, zu bewirtschaften.
An dem bisherigen System der Erfassung des Brot- getceides, das auch auf die übrigen Früchte ausgedehnt worden ist, ist grundsätzlich festgehalten: die Lieferung der Früchte wird künftig wie bisher entweder durch den Kommunalverband als Selbstliesecer oder durch die Kommissionäre der Reichsgetceidestelle, bei deren Bestellung der Kommunalverband mitzuwirken hat, erfolgen. Dabei ist die Selbstwirtschaft der Kommunalverbände auf diejenigen Kommunalverbände beschränkt worden, die nach den Erfahrungen der Ecntejahre 1915 und 1916 voraussichtlich zur Versorgung ihrer Bevölkerung bis zum 15. Mai 1918, also 9 Monate, ausreichen; die Lieferung beschlagnahmter Früchte durch den Kommunalverband an die Reichsgetceidestelle als Eigenhändlec (Selbstlieserung) wird ferner nur den selbstwirtschaftenden Kommunalverbänden und auch diesen nur dann gestatte


