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Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine größeren Gefecht-Handlungen.
Gestern sind 8 Flugzeuge und 3 Fesselballone der Gegner oö r ?cfÖ)off• n lvo'L. n.
O e st li cher Kriegsschauplatz Heftiges Feuer an de cbcren Stiypa und zwilchen Zloto Lipa und Rarajowka Hier holten unsere Stoß trupp- eine Anzahl Gefangener aus den russischen Gräben In den Karpathen war die GefechlStätigkeit nördlich von Kirlibaba lebhafter als sonst.
Mazedonische Front:
Am Doiron See und in der Struma Ebene kain es mehrfach zu Zusammenstößen englischer Streifab tetlungen mit bulgarischen Posten.
Der Erste Genecalquarliecmeifter: Ludendorlf.
Berlin. 25. Juni, abends. Keine besondere Kamps
tätigkeit.
52500 tonnen oerlenkt.
Berlin, 25. Juni Neue U Booterfolge im eng. lischen Kanal, im Atlantischen Ozecm und in der Nord« jcc: 24 000 Bruttorlgistcrlonnln Unter den versenkten Schiffen blsonden sich ein englischer Frachtdampfer, ein großer tiesbeladencr. durch Zerstörer gesicherter eng' ltschec Tankdampser, ein bewaffneter Dampser von 6000 Tonnen, Ladung anscheinend Stückgut, d.r aus einem Gelettzug herausgeschossen wurde, zwei^bewoffnOe Dampfer, von denen der eine Palmöl und Saffcansaat geladen hntte. Ein weiterer versenkter Damp er hatte Grubenholz als Ladung.
Unsere Mittelmcer'U Boote haben neuerdings 10 Dampfer und 0 Segler von insgesamt 28 500 Brutto' registertonnen versenkt. Unter diesen Schiffen befanden sich dir englische bewaffnete Dampfer ..Kallundknrg" (1590 Br. N.'T ), der italienische b.woffnete Dampfer „Fert" (5567 Br.'N.'T.) und ein unbekanntes feindliches Schiff von 4000 Br.'R.-T. Die Ladungen aller ver« senkten Schiffe waren für Häfen der Entente bestimmt und enthielten 0400 Tonnen Koh'c, 7 !00 Tonnen Eisen, 5800 Tonnen Nüböl, feiner Schlachtvieh, Olivenöl, Erd. nüsse. Salz. Wein, Benzin und SchwefelkuS.
Der Chef dcS AdmiralstabcS der Murine.
Reiche Beute — Cauchboot gegen Cauchboot.
Berlin, 25. Juni. Im Atlantischen Ozean und in der No dsee sind durch dte Tätigkeit unser« r U Boote neuerdings 7 Dampser, l Segler und 2 Fischdampfer vernichtet worden, und zwar die bewaffneten englischen Dampfer „Hollingion" (4221 Br.-R.-T.), Ladung an scheinend Munition, „Po.ynesta" (5737 Br.-R.-T.), mit Weizen und Stückgut aus Australien, „Orator" (3563 Br. R 'T), „Baron Eawdor" (4316 Br. N. T ), beide tief beladen, „Achilles" (641 Br. R. T ), Ladung Wein, die englischen Fischdampfcr „Shamrock" und „St Bern hard", der englische Gaffelschoner „Alwyn' m t Kohlen sowie 2 unbekannte Dampfer, von b ncn einer aus einem Geleilzug herausgeschofftn wurde. - EincS der U Boote hatte ein Gefecht mit einem BewachungSsahrzeug und einem seindlich'N ll Boot, in drssen Verlaus erfterrS durch Altillcrteseuec schwer beschädigt wurde. DaS feind liche ll Boot wurde durch Salven eingedickt; ob X r« ff er erzielt wurden, konnte nicht einwandfrei festgcstellt werden. Ein anderes unserer U'Boote, das von einem feindlichen angegriffen wurde, erzielte auf dem Turm drö Gegners eincii Trcffer.
Der Chef d<s Admiralstabs der Marine
wbt. Großes Hauptquartier,26 Juni 1917.
W r st l i ch c r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz R upp r e cht. Längs der Front bekämpften sich Artillerien, siel- lenwrtse unter großem MnnttionSeinsatz. Gegen dte Infanterie Stellungen richtete sich die Feuerwirkung nur in einzelnen Abschnitten, meist zur Vorbereitung "on ElkundtgungSvorstößen. dte mehrfach zu Graben kämpfen führten.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Bet Vauraillon lag starkes französischen Feuer auf den seit d,n Kämpfen vom 20. und 2l. 6. fest in unserer Hand befindlichen Gräben. — Aach lebhaftem Feuerkamps griffen die Franzosen nordwestlich des Ge Höftes Hmtcvlsi die von UNS neulich gewonneneHöht» stellung an. Der Gegner drang, trotz hoher Verluste, dle seine Stmmwcllen in unserem F uer cilitten, an einigen Stellen in unsere Linien. Sofort cins.tz.nd r Gegenangriff warf ihn zum giößttu Xe»I wieder hinaus. — Die Altillerietäligktit war auch in anderen Ab schnitte>i der AiSn.» und Ehampagne Front bei gut-.r Sicht reckt lebhaft. Ern eigenes Sloßl-uppuntec» nehmen südöstlich von Tahu c führte zu beabsichtigtem Erfolg.
Heeresgruppe Herzog Albrecht Nichts Besonderes.
Rittmeister Freiherr v Rlchthofen hat an den bei- den letzen Tagen feinen 54. 55 und 56. Leutnant Almenrödec gestern seinen 30. Gegner im Luvkampf
b. siegt-
Berlin. 26. Juni, abends Von den g;
sind keine größeren Kampfhandlungen gemeldet.
nten
Neue Kriegskredite.
Berlin, 26. Juni. Dem Reichstag wird der „Schlef. Ztg " zufolge wahrfch iali.^ ol4 einzige Vor läge einer K editvorläge in Höh- ros 15 Milliarden Mark zug.hen. Do bereit: ngen ^ sollen vom Bunoesrat nicht get ost n Man reck.n t mit einer Tätigkeit d?s R 8—10 Tagen.
zu andern Entwürfen wo d.n s IN ichsrnges von
Lbamderlal» baut vor.
Schweizer Grenze, 26. Juni. Der Schweiz. Allg.
Pressedienst m ldet über Kopenhagen aus London: Der Leiter dcS englischen Zivildirnftes Ehamberlain erklärte vor eir lgen Tagen, dte russische Revolution habe jeden falls das Gute, daß sie den Verbündeten die Verölt Wartung für den Fchlfchlag dcS Krieges abnrhmc Der Fried- könnte nicht mehr als eine Riedcrlaqc der Al Herten und ein aus der eigenen Kraft der Mittelmächte gewonnener Steg ongefeh-n werden. Hieraus geht her« vor, daß man in England das Volk allmählich auf einen erfolglosen KciegSauSgang vorbereitet.
Der entfebtidende $. lull.
Schnauzer Grenze, 26. Juni. Der Mailänder „Secolo" meldet aus Petersburg, die Hauptabstimmung über Krieg oder Frieden werde endgültig am 5 Juli stattfinden.
klne JMIeben erregende Erklärung Grimms.
Köln, 26. Juni. Ttc „Köln. Ztg." meldet von der schweizerischen Grenze: DaS „Berner Tageblatt„ vom 25. Juni enthält eine Aussehen erregende Erklärung von Rationalcat Grimm, worin dies, c aus das bestimm' teste versichert, solange er in Rußland gewesen sei habe er nie eine Depesche an BundeSrat Hoffmann ab gesandt. Ec habe überhaupt keine Depesche abgrsandt und Hab' mit BundeSrat Hoffmann in keiner Weise in Verbindung gestanden.
KrUaswirUcbaliliches.
* Beschlagnahme und Bcstandocrhcbung von Ltab. ^orm und Moniereisen. Am 7. ^uni ist im Deutschen ReichSan zeiger eine Bekanntmachung des UriegSministeriumS erschienen, durch die sämtliche vorhandenen und neuerzeugten Mengen an Liat« , Form- und Moniereisen beschlagnahmt werden. Jedoch ist trotz der Beschlagnahnie allgemein die Verwendung und Ber sugung gestaltet, sofern es sich nicht um Reu-, EriveücnmgS und Umbauten handelt. Berwendnng für letztere Zwecke ist nur bei Borliegen eines Dringlichkeitsschcines mit dem Stempel der Bau len Prüfstelle des KrieaSamles zulässig; jedoch fällt jauch diese Beschränkung fort bei Berwendnng für Brücken unter Eisenbahn« gleisen und für laufende UnterhaliungSarbciten in BergwerkSbe trieben. Ferner ist für EisenkonstruklionSfirmcn, Eisenbeton« und Beton Baufirmen eine Meldepflicht bestimmt, nach der sie ihre Bestände am l. jedes Monats bis zum 1". des Monats dem Kriegsaml, Bauten Prüfstelle, Berlin W U, Leipziger Platz Kl, zu melden haben Ausgenommen sind Bestände derjenigen Äonen gleicher und gleichen Querschnitts, die am Stichtage nicht mehr als MX) kg betragen. Meldebogen find bei der Bauten Prüfstelle anz»,fordern. Außerdem ordnet die Bekanntmachung eine Lager buchführung an. Weitere Einzelheiten, auch über Anfragen und Anträge, sind ans der in der üblichen Weife veröffentlichten Be kauntmgchung zu ersehen. Die Bestimmungen der Bekanntmachung sind am 18. uni 1917 in Kraft getreten.
Die ßoldankaufftelle
l[t Mt auf u'ciurct gtoffncl-.
vicnslag nachmittags von r-s Uhr Samstag vormittags von 10—12', Ubr
Der Brcnausfchuss der ßoldankaulsftelle:
Dr. U j i n g e r.
jHm$ Stadl uad Land.
Scrliil—Frankfurt Der Schnell;ug D 243 Frank, fuit (Abs. 8 13 vorm.)—Berlin wirb bis auf weiteres von Metz aus gefahlen und ohne Berührung des Haupt« bahnhofs Franksuit über Mainz Goldstein— Francs.' Süd geleitet. (Frankfurt Süd ad 6.23 wie bisher) Für die Reise vom Hauptbahnhos nach Be.lm steht der 8 28 obfahcende D 41 zu Verfügung.
\u erleichtern, hat sich die Geschäftsleiwng enffchloffen,
tor Militär vom Feldwebel abwärts den Eintrittspreis
Die hefstfche flnnstansstcUung varmftadt 1017
isl am 14. Juni eröffnet worden, und schon heute kann sestgestellt werden, daß sie geradezu einem Bedürfnis ab« geholfen hat. Das Interesse, daß man ihr von allen Sei« ten entgegenbringt, übertrifft alle Erwartungen. Die Aus« ftellung verdient aber auch dieses Interesse. Das allgemeine Urteil gehl dahin, das sie aus einer hohen Kunst, lerischen Stufe steht. Das war auch die Auffassung der Großherzoglichen Herrschaften, die übrigens bereits am 18. d. Mts. ihren Besuch wiederholt und bei dieser Gelegenheit 4 wertvolle Gemälde erworben haben. Die Ankäufe haben übrigens schon am ersten Tage eingesetzt. Auch der allgemeine Besuch ist zahlreich, und umsomehr ersreulicber, da er sich aus allen ötänden und Berufs- schichten zusammenseht. Es ist ganz richtig, was bei der Eröffnung der Ausstellung ausgeführl wurde: Die Pflege der Kunst ist keine Lustbarkeit, sondern eine Kulturaus«
gäbe, und es gibt in dieser Zeit der 'Anfechtungen und
der nervösen Spannung kein würdigeres und kein sittlich einwandfreies Mittel, um das seelische Gleichgewicht her- zustellen und zu erhalten, als gerade die Betrachtung der bildenden Kunst." Um unseren Kriegern den Besuch zu
aus 50 Psg zu ermäße Karlen, das Stück zu 6 '.*J gestellten Kunstwerke im tion Ludwig von Hosma diesmal besonders reich wir noch zunick.
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Außerdem werden Dauer« ausgcgeb^n. Auf die aus- elnen. besonders die Kollek- »md auf den Inhalt des 'statteten Ka alogs kommen
Lur.>w h: (i. D.
PH» ltpp 1 , früher Vonland deS P.ontcr Hecrcs Paris Mainz und Teilhaber der Moschintnsabrik Wiesbaden, ist du ch ein Srugsgericht zu Mainz wegen Bestechlichkeit in drei Fällen und vor'äyttch un ichliger Abstattung di.nstlichcc Berichte in zwct Fällen zu drei Iah en Ge« fänznis und T nst ntlaffun, v rurteilt worden Sechs Monat« der ll-terju hungshafl w.irden auf dle Strafe angerechnet. Dle d»m Vcculteitten zugestoffrnen Be- stcchungSgeldec wurden dem Staate für verfallen erklärt. Das Urteil ist noch nicht rechtrkcäftig g worden
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