Frankreichs leht. Hoffnung?
Eine nmt I»ngfr«u ,»a Crlra»#.
Irr Wunderglaube treibt in Frankreich jetzt in den Zeiten der höchsten Nor üppige Blüten; er muß die sinkende Hoffnung an den Sieg aufrecht erhalten, auch da, wo alle Möglichkeiten einer Verwirklichung ge schwunden sind, und so setzt m:n denn in manchen Kreisen Frankreichs heute die letzte Karte auf e ne neue Jungfrau von Orleans. Laß ein jd 4 y -:
und Wundermädchen bereit, gesunden ^ t u
einem Brief hervor, den ein Kl cg gef einer gebildeten Dame aus Talenre s^'-'ron.. hat. Tte Lame schreibt:
„Freut Euch!
Noch drei Monate Gednld, und Ahr we vcl defrc.? sein ich habe die sichere Hoffnung Wir haben j : t mu d Per trauen auf unsere Soldaten. sondern sei: einigen Monaten real ein außerordentliche Eretgn: unsere
ganze westliche Gegend in höchsten; Maße aus und gibt
einen wohldisztpNiiterren und zähen Feind nun elE kostet. Vielleich: werden die Engländer und Aranzok nach Ausfüllung ihrer Reserven die Angriffes diesem Jahre ebenso fort setzen, wie im oorid Iayre an der Somme, doch ist ein
Tnrchbruch nur sehr wenig wahrscheinlich.
. xikolore
lach« ** .‘»}äÄ i ää.*2 S E d-'!.Ä i
dem .Herzen der gläubigen Leure eine große Hoffnung Es scheine, daß der liebe Gott endlich unsere Bitten
erhört hat und sichtbar in unsere Angelegenheiten eingreifen wird TieSmal scheint e§. daß das heilige Herz selbst in eigener Perlon eingreifen will Ein junges Mädchen von 2V Zähren Gluire Fich«,«. deren Eltern Bauern in der Bendee sind, har Offenbarungen des heiligen Herzens gehabt; dieses hat ihr aufae» geben, eine Mission zu erfüllen Sie wurde von vielen Geistlichen, auch vom Bischof von Poitiers. geprüft, und es scheint, daß ihre Offenbarungen von Gott kommen Auf all« Fälle beschäktiaeM sich die Geistlichen viel damit und nehmen für oaS Mädchen Par tet. Ten eigentlichen Zweck der Mission kennt man nicht, da strengste- Stillschweigen gewahrt wird Auf alle Fälle geht sie Frankreich und die Religion an Jett dem 28 Februar ist da» Mädchen in Paris in» einem Kloster, und man sagt, die Mission habe begonnen. TaS ganze Land spricht davon, und die der« schtedensten Gerüchte gehen um. Ich kenne eine Lame, die aus demselben'Land, wie jene, stammt: sie hat sie besucht und schrieb uns am 13. Januar: „Binnen kurzem werde» Ihr große Ereignisse erleben, die das Ende des Krieges herbeisühren werden. Habt daher wie ich großes Vertrauen auf den Erfolg Frankreichs!" In Wahrheit, wir erleben eben außerordentliche Er. eigntsse. und sicherlich ist da- Kriegsende nahe. Tie- selbe Lame schrieb unS am 3. März: „Ich habe
mUh von Elaire tztchaud verabschiedet; denn sie ist
nach Paris abgereist, um ihre, große Aufgabe zu
erfüllen. Sie sagte mir nur ein Wort, das mir große Freud« bereitete: „Der Krieg wird im Monat Juni beendet sein."
La- wollte ich Ihnen mittetlen Ich glaube, was das junge Mädchen sagt, denn es scheint mir, daß Gott selbst sie inspiriert. Habt also großes Pertrauen! Wir hatten noch niemals soviel Aussicht auf den Er- folg, und dab ganze Land glaubt an ein sehr nahe- Gnve des Krieges "
Vor neuen Riesenschlachten?
Oder «N»t'«e»n- GrschäpfnngSPanft ?
Ter schweizerische Militürkriliker Gtegemann hat s«eben seine Meinung dahin ausgesprochen, daß «it
neuen ßewultigste« Offeufiue« »er Gegner «uf allem Fronten gerechutff werden «»fl». Eine einigermaßen
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sindenbur niH offenbar den Hauptstoß,
Obwohl nun die Deutschen heftige ltzegenan ft uöftfdK 4irmee ihre Stoßkraft durch «»f
n deutet doch nicht:- darauf tun, daßV^^^^ \ Front vermindern mußte. Die zchgM m-spenst
dende L: h ridKn Vorstöße vom Chemtn-des- w (
Westen ausführen zu können. Besonders die Englän-
drfolgreichen d
dsr müssen an Menschen und Material noch so große
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Auch an den übrigen Fronten deutet nicht- auf P „ JJ t_ K#n «-achtenswert ist jedoch die feind, tzit »ach EMM ' v ^ t
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eine baldige Beendigung des Krieges. HarretU Offen sive ist völlig zum Stehen gekommen, und die zehnte Isonzoschlachl geht immer mehr von strategischen Zie- len zu taktischen Operationen über Im Osten erwartete der deutsche Bericht russische Angriffe, die aber kaum so stark werden dürften, daß sie von den Besatzung? truppen der Mittelmächte im Osten nicht auSgehalten werden könnten. Eine baldige miltt«rische Entscheidung ist also nirgend« ab;use-jcn
feindlichen Arniieriefeuers schweren «M nie
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Abs chm t westiis und nordwestlich
rv i e sach< feue Kalt kunt fron
Hoffn un g, »n imTniAhir bawn bai Arl ^ ^ p®?,
•r n i.J) nun. ob di« T«ulk»«n ihre gais «ngütt!» str» 'vörä^th«nd«n ^
Stellung . benutzen werden, um in diese« i,-«en auch über die neue Angriff»- ?:t /% r ie# v ?L'!.
^r-lscheidung int Westen ... erzwingel kundungsm^ ne Zweifel mehr zu. Auch »W
I oder doch eine so allseitige Schwächu r^ < ^ » Bassee bu südlich der Scorpe p«^ ^cht Dothen W
Champagne hinein weisen ebenfalls
einige Znd»
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cog
Champagne tjinnn wc^n ^
:. n.erhöhttn «rritteri«- also eine oj[
Hrrmffi will mobil machen!
Ter revolutionäre russische Kriegsministcr Ke renski richtete an den Ministerpräsidenten Fürsten Lwow folgendes Telegramm: „Ich teile der^ vorläu figen Regierung mit, daß ich nach Kenntnisnahme der Lage an der Südwestfront zu tatsächlichen Schlüssen gelangt bin. über die ich nach meiner Rückkehr de richten werde. Tie Lage in Sedastopol ist sehr günstig. Auch ist der dort entstandene Zwischenfall glücklich beigelegt worden.- -7 Kerenski ist inzwischen in Petersburg eingetroffen.
Keretrski« Einfluß im Wanken.
Offenbar tun die Gegner in London und Paris gut. sich keine allzugroßen Hoffnungen aus diesen jungen Mann zu machen. Nach Berichten aus dem Frontkongreß, der von Milli onen Desertionen und ständiger Trunkenheit und Ausschreitungen der Soldaten zu berichten wußte, bezeichneten verschiedene Kerenskis Stellung als stark gefährdet. Kerenski habe seinen Einfluß in Kleingeld ansgemünzt. Sein letztes Auftreten in Helsingfors sowie an verschiedenen Teilen der Front sei gänzlich erfolglos gewesen. Kerenskis Frontreise, von der vielfach eine Neubelebung der Armee erwartet worden sei, stelle sich als ein Fehlschlag heraus. Kerenski habe vielfach durch seine Ziveideutig- feit die Soldaten geradezu aufgeregt. Tie größte Miß- 'timmung habe Kerenskis Verordnung erregt, daß der Militärbefehlshaber die bewaffnete Macht sogar gegen ganze Regimenter anwenden könne.
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und il welch«»' Umfang« dir ru ss i sch« !,<t<n "Ax i »„«« >n,kiont ><-in wird sich zu beteiltflem. Wg Im** . faifmetl!“ L Xob ilruififAen SahrrrTrosrn d«r »Ul* |ft»«u«g . t.ii vorhandc»»,,, a«hl au« der gksi«,grrt«i> «r /Arbeite'
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joM.^LHuiioipiti; östlich U«Wdrrg und auch an d«r d,« tzlNS ^
ru,»„ischen pro! brrvor.» aber vb die Kraft zu e»ier ,?>«aner" "
schenFront hat ^ch bulgarischer Meldung die feind- ßjcht.
Iß auch auf der Strecke von Galotz ma sie ta
uber lulcea bi« uc Tonaumündung wieder aufge« frischt. ' . ... ^ ' ** ptf»"*“ 1
Vor der neuen Gesamtoffensive.
andersgeartete Meinung zeigt das Kopenhagener Blatt
..Politiken-:
,-Ohne Zweifel haben die Engländer und Fran- tfem Fri
und Menschen aufgeboten. um den Feind zu schlagen,
-osen in diesem Frühjahr das -leuherste an Material
und natürlich hat das deutsche Heer auch große Verluste erlitten, nicht nur an Gefangenen, sondern auch an Toten und Verwundeten. Aber selbst wenn na
mentlich die Engländer eine überlegene Artillerie hat-
t/n.
die der Infanterie ihre Angriffe erleichterte, so mußten die Angreifer an Aienschcnleben doch das bezahlen, was ein vlugriff gegen Maschinengewehre und
Tie mißliche Lage in den Ententeländern zwingt deil Feind, nach dem Scheitern einer Frühjahrsoffen sive noch einmal den Angriff zu erneuern. Tie Er eignisse der letzten Tage haben uns untrügliche Beweise dafür geliefert. Aber sie zeigten gleichzeitig, daß neue Stellen der deutschen Front auf ihre Haltbarkeit erprobt werden sollen, und geben damit zu, daß die bisher angegriffenen Punkte sich für die englisch-französischen Anstürme zu stark erwiesen,
TeutscherseitS hat man denn auch festgestellt. daß der Feind
hinter der Front TrutzPenverschitbungen
vornahm, durch die an den Stellen der letzten schweren Kämpfe eine Verdünnung der feindlichen Linien er-
3> Mazed,i«n hot sich westlich d«r «urd« •»' * in (icriub >„ das -euer ed«nsall» wieder d>» ^
rnmmelseu gesteigert, so bah di« Annadm« de> »»maier a> rechtigt ist daß rrail fto wahrscheinlich ouj höhere wn ^uer Ületse ai
Sranzoselift
Anordnmg gezw gen sieht, bei dem neuen Angriff ,^y^sMmlung.' noch einüal mth un. — In Italien, wo französischer
Gegner in den ändern der Höhe 052 bei vodiee
nüberiiegen, Javickeit der Feind seine Hauptartik. w müssen m - lerietätigkeit nu»och auf der Kars iche. m|, werde ich 9 ei J
rend unser BurdsgelwsH in Kärnthen und an der . Werden Vik toi Trentiner Feont« erfolgretchen PatrouiUenunkerneh ^ ~ < bi* rcan;
irumgen hervortjl Für Cadorna müssen die Gun- • den der in. AlWschtocht noch |u wenta geheilt sein. -»Mkn yneorti um ihn mit BMsterung an der offenbar beschlösse- lßentch «och heute 1 neu neuen Gesltosfensive etilnehmen zu lassen, der Ter Holländer
»opcmiuv cmnuMinu ö» . n 7 , ^Dliuuua ■o
übrigens im Mzen kein anderes Sch'ckial blühen ^ 5 praktisch
luirD, als der» gründlich gescheiterten Frühjahr»- verhafte: Friel offensive. umsoAhr, als der für den Feind so gün- entstehen. 2
stige Faktor dH überraschenden Angriffes bei diesem «in Telegram neuen Untern »en als ausgeschaltet zu betrachten ^ (j T | u ^ en
sein dürfte.
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t chl durch- Aussühl 5 - nommenen Beschlt •i beflecken.
vor den _
Friedens-Sozialisten. $ fr ^ ^
Tn' ZtiKVJI'-*cr HouifKns *»•<«*»* 'hr, Wette. t« sttNUvsische
Tie LondOr und die Pariser Reg-erung käMpsEN U au t öie : e en Kampf gegen das Vordringen der .nd! Ter-chuldigr
einen verzwei
Friedensidee I den sozialistischen und den Arbeiter- 3 - SHrhm hat bi«
(reifen. . w Zähre 1914 den
Bon revo,»-niren Anwandlungen tn Part» »en ^ vechänanisvo ist ganz ofil in der die Rede, «eiche ^ letzten en
'it.j/n.ii-kiiiia Se Vaßverivetaeruna fnr d-e -ozialisten "■ «# kJ A rn
folgte EnglischerjeitS Wurden die von dort adgezoge. schcn Arbeiter
Rückwirkung f Pahverwetgerung für Die Sozialisten auf die MassHaben wird, entzieht sich noch der Beur- , iber Lift schon fonm tfliung. mPh. nur. dos, di« reuftiorjär«., «Uttf# «, neU Ü und auch z. > Elemeneeau -um gewaltstuu-n «tw schreiten gegeMjede Anwandlung einer revolutionären .Luna eine' Sh Propoaonbo »sf°rd«4n Xi« ..Ltb«t.- »f« durch di« Ä
Ankündigung,»aß die ertremen Sozialistengruppen A
Ten an die Gründung eines frnii\oii- * ' "Werfer
int> Loldatenrate« spielen, besonders tn roo
Scherz und Ernst.
ts. „Hamsterfleisch?" Bei der Art, wie wir in unserer deutschen Sprache, zusammengesetzte Wörter bil
den, weiß man nicht, was man unter „HMnsterfleisch verstehen soll. Ist cd Fleisch, das irgendjemand „ge
, hat. oder ist es Fleisch vom wirklichen Hant
ier. was im folgenden Ittserat angeboren wird:
Ca. 10 Zentr. gutes, zartes, feinschmeckendes, gesalzenes Hamsterfletsch gebe ab.
(folgt Unterschrift.)
Man trifft wohl nicht daneben, wenn man annimmt, daß hier das Fletsch des wirklichen Hamsters ausgedoten wird, mit anderen Worten, daß hier unsere Hamster lustigen Großstädter eingeladen werden, gegen KrtegSgewinupreUe das Fleisch eines Tieres als Nah rungsmittet zu kaufen - anders tst es ja wohl nicht gemetnt. — das uns tn unseren Schulbüchern als zu der K lasse der m ä u s e a r t t g e n Nagetiere gehörend vorgestthrt wird. Ein kleiner, dicker Gesell. 2 ö— 80 cm lang, polten glatt behaart, oben bräun- iichgeld. mit wethcit Füßen. Großer Interessent für Getrcldefelder. die sein Eldorado bilden, mögen sie nun am Rhein oder hoch oben tn Sibirien liegen, ein bösartiger Feind des si^etretdes. 1—2 Meter tief gräbt er sich ln lehmigen Ackerboden ein und schleppt tn
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einen Backentc^chen massenhaft Vorrat für die kalte
ahreSzeit tn die Ttefe. Felder. Die von Diesen Bur- chen oesalien iverden, können sehr schweren Schaden
den. Gegenüber ihn verfolgenden Hunden ist er
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ein sehr listiger ttnd gemeingefährlicher Gegner, dem es nebenher auch gar nicht darauf ankDmml. kleinere
Tiere zu fressen und zwar gänzlich lvahUoS.
Cr hat, was die Jujlcttanten auf Hamsterstctsch sicher
noch interessieren wird, ziemlich genau dasselbe dttz. wie die Wasserratte. Bisher tst feine Bekämp. jung tn den tiuhuteneii Ländern besonders den — Raubvögeln zu verdanket' gewesen, die Die Natur zur Abwedr dieses frechen Gclretderüuders bestellt haue. Jetzt haben stch diesem als Feinde Des Hamster» also
auch noch menschliche Hamsterer deiaeselU. die aui das ^Zorteutonnaie und die Tummheit derjemgen spekulie
ren, die bereit und geneigt sittd. Hamstersleisch zu hamstern.— Biel Fletsch dieser Art wird übrigens nicht
anaedoten werden; denn Der Hamster kommt vet unS nicht viel vor
tl. i •uffniifliitff* im Lch utze„g»abtn!rtc-. Wie aus Nürnberg geschrieben wird, sind au» de« einzelnen Hopfen, gebieten in der jüngsten Seit ganze Wag n adungen von Hopfenstangen jür Rechnmtg der Heere^vertckaitung oer- jrachtet worden. Es ist ja kein Geheimnis, daß tnsoige Einschränkung der Bierbrauerei der Hopsenbau seit Kriegs« beginn immer weniger lohnender wurde; von Jahr zu Jahr ist daher die Anbaufläche oerrtngert worden: denn der Anbau von Kartoffeln, Rüben. Getreide und ähn. lichen Nahrung», oder Futtermitteln war natürlich weit lohnender. Ader was sollte der Bauer mit den zahl, reichen oft um teures Geld deichafiten H pxnstangen, an denen ,ich die Rede emporrankt, beginne« / Nun man wußte Rat: man verkaufte dieie spießartigrn. 2 Meter langen dünnen Stangen al- — Hinderntspjätzie, eine Verwendung jür die sie ja wie geschaffen schien.».
'ck ,.Ev«r zähti »i< Volte» »eunt dir Tie
bunte Zusammensetzung des Personals des Völkerzirkus unserer Feinde überdietet ..alle« bisher Lagetvefenc". In die,er einzigen Hinsicht sind unsere Feinde uns in der Tat weit überlegen, wte wir neidlos anerkennen. Nicht nur aus allen Rassen der Erde, auch au» allen möglichen Bvlksftümmen innerhalb der eluzclnm Russen tab u Eng. lünder und Franzosen die wehchastea Männer gegen uns zuiammengedracht. Ein interessantes Streiflicht auf das Völlergemltch wirft eine „Rachweisung über die Zusammensetzung der im Lenegal-Batoillon Nr. 70 vertretenen Volks* ftämme und deren Kampswert", die d^l einem Gefangenen des Batalilons gefunden wurde. Rach dieser Zusammen, stellung. die datiert ist. St. Raphael den 23. März 191 ? ( und unterzeichnet von dem Bataillon»kommcmdeur des 70. Seneg. Vati», gez Telettre. betrug damals die Kopf, stärke de» Bataillons 810 Mann Von ihnen wurde, der Kampstvert von ö47 Mann al» gut. von 170 als zwelselhaft. und von 123 al» schlecht angegeben. Man fasse stch vor der jetzt folgenden Erweiterung sciner etyn.lvgtschen, oöver. rechtlichen Belehrung an den Kops: Tie „SenoufoS. Bam. daras. Barlbas. Liallonkes. Fons oder Djeos, KadoS oder Habbe». Kha,jonkeS. Aallnkes. MiniankeS, QuastoulonkeS
Samos. Tjerma darts, Kourankß diugues. Mandt 2ouUi ' 11 0 ii tu rognes und Lereres. Lou^a ..Rasten ' käm und „Mensch: lk T-rft
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hi
ch,
B.
GuerzeS Gourounsi, HavustaS oder Ga». Karaboos Kagaros, Lob iS. MosfiS, Ma». TioulaS SrienegueS, AobroumaS, Quoloffs. Tagoua». Baoules, GourmaakeheS. Po«, mes, Ragvts. Peuhls. FoulahS. gouldes. Soujjous Touarehs, sowie einige ander« in diesem einen Bataillon jür ^greiheii" gegen da» .barbarische" Deutschland. K.t.gSiecht seyjSudete Mteider «erste,Oe« «erde« ? Von JechtSkuudiger Leite wird geschrieben: Die Kriegsgesetze utch Verordnungen haben mauch« neue Rechts* verhällniste g« ifftn, so auch die Verordnung betreffend die ?lltdekleid»apSsteNen. Bekanntlich dürfen nur noch die AltbekleidungSsßllen der Gemeindeverbände alte Kleider ankausen. Ws» aber nun. wenn bet einem zahlungSun* fähigen Schuldger alte Kleider neben anderen Tingen g«. pfändet werdeak Versteigert können sie nicht werden; denn, es ist ja kein tzäuier da, der da» Recht hätte zu kaufen. E» entsteht dcher die Frage, ob der «erichtsvoilziehee berechtigt ist. gepfändete Kleidungsstücke am Tage, der sonst der Verßcigerung zu dienen hätte, ohne wettere» gegen Erstuktudg des Erlöses der AitdekleidungSstell« zu überantworten. Diese Frage ist zu bejahen. Denn in Wahr* heit hat die Versteigerung doch lediglich den Zweck, für den Gläubiger nie für den Schuldner einen möglichst hohen Erlös zu erzielen. Do oder tm Rahmen des gegenwärtigen KriegSrechtc allein die A^rbetleldungHstelle als Bieter und Käufer in Frage kommt, würden Gläubiger wie Schuldner keüten höhnen Preis erlangen als den vor der Alt* bekietdungsnege sestgejetzttN. S» besteht daher praktisch wte rechtlich kein Bedenken, gepfändete Kleidungsstücke am «er* steigerungstag ohne weiteres der AltbekleidungSstelle zu Übenveijen.
Am
nicht j
Ter 2ik!i„6skr1eg. Tie Kohlennot ist auch im Haus« Kilians fühlbar geworden. Um wa» zum Feuern zu d«. ichaffen, müsse« alle Familienmitglieder zum Einkauf au», rücken. Leidst Herr Kilian muß seinen Posten in dteser Beziehung fu ft Acn. Rach stundenlangem Stehen spricht er: „No. L^crrsib^s'en! So habe ich mir den Stellungskrieg nicht vorgesiellk."
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