Ausgabe 
21.4.1917
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

/

Wir in der Lust voran.

Tie Ueberlegenheit unserer Lusfttreitkriifte.

Englische und französische Zeitungen bemühen sich dauernd, nachzuweisen, daß der Kampf um die Bor­herrschaft in der Luft noch nie endgültig entschieden war. Bald schiene sich der 3ieg dem einen Te:l mehr zuzuneigen, bald dem anderen. Tiefer Auffassung fehlt nicht eine gewisse Berechtigung Fußend auf d .i

Artillerie au» der Lust, die irr-besondere den Fessel- ! ballonen obliegt

In diesem Kriege liegt die Sache bereit» so, daß nur der Aussicht har. den Gegner infanrerifnsch und artilleristisch niederzukämpfen, der den Himmel rein- gefegk bat von den feindlichen Beobachtern. Darauf kommt es an. und in diesem Punkte sind unsere !;:i neu Lirnschtffer heute in der Welt voran

th

»rru:

nt

Erfahrungen, die die eigenen Flieger n zeugen an der Yront machten, und v Neuerungen de» Gegners ausnutzend. ko tigentagS der Flugzeug-Techniker in monaren beit einen neuen Flugzeugtyp, der a.!

Front befindlichen an Schnelligkeit,

Wendigkeit übertreffen soll. Bis großen Mengen an der Front erschien, ist auf der Gegenseite der Flugzeug-Techniker siy. - iu:c der eine Maschine, die die eben an die Front getom mene feindliche an Leistungsfähigkeit ubectreffcn soll

Ter Fokker hatte sich seit dem Herbst 1 01 als das kampfkräftigste Frontflugzeug erwiesen In an­gestrengter Tätigkeit gelang eS bcn Franzosen, in ihrem kleinen Nteuport-Doppeldeäer ein Flugzeug zu schas fen, daS bci seinem Erscheinen im Sommer NN 6 dem Fokker zweifellos überlegen war. Nt f Tätigkeit der feindlichen Flieger, wohl aber d^e nugrechnische Leistung dcö Nieuport übertraf an Steigfähigkeit, Wen­digkeit und Schnelligkeit unser Kampfflugzeug. Diese gesteigerte Leistung dcS Flugzeugbaues ist natürlich neben dem Können des Führers und seiner Schteh- sertigkelt von ausschlaggebender Bedeutung im Luft­kampfe. Schwer ins Gewicht fällt daneben auch die zahlenmäßige Ueberlegenheit der feindlichen Flieger. Die Summe der englischen, französischen und auch amerikanischen Fliegervcrbände an der Westfront er­gab eine erdrückende zahlenmäßige Uebermacht auf sei­ten des Gegners.

Während der langen Sommerkämpfe 1916 gelang eS uns. diese feindliche Ueberlegenheit allmählich wie­der wettzumachen. An frischem Angriffsgeist hat eS unseren Fliegern nie gefehlt. Sie nahmen jeden Luft- kampf an, wo er sich bot. In schweren Kämpfen gelang eS, die Luft über unseren Linien vom Gegner rein zu fegen. Die zahlenmäßige Ueberlegenheit des Gegners fand dadurch allmählich ein Gegengewicht. Auch ihre flugtechnischen Leistungen wurden durch die Halber st ädter Kampf-Einsitzer, einen ver­besserten Fokker, und, gegen Ende deS Herbstes 1916, durch die ersten AlbatroS-Kampf-Etn sitze r aufgewogen.

r ftvU-g zur See.

Eriolqr der U-Boote.

;orge um die zukünftige Erhaltung ie Furcht vor den Wirkungen des ine große Nolle in England. Frankreich

ic

Bald wendete sich da» Bild vollkommen Mit dem Ende deö Jahres 1916 war die Güte der Flugzeuge auf beiden Zeiten gleich. Jetzt entschied der Geist der Mannschaft. Die neuen Jagd­flugzeuge, die wir Anfang 1917 an die Front brachten, sind den feindlichen Kampf-Einsitzern an Lei­stungsfähigkeit zweifellos überlegen. Sie führen eine hervorragende Bewaffnung und Munitioit. Sille Aus sagen gefangener feindlicher Flieger stimmen darin Überein, daß es unmöglich ist. gegen unsere neuen Kamps-Einsitzer aufzukommen.

Die zahlreichen Luftkämvfe der letzten Zeit, die mit ihren noch nie dagewesenen Abschußziffern felitb- ltcher Flugzeuge und Ballone die Ueberlegenheit der

deutschen Flieger dartun, lassen die Frage aufkommen.

»eoeutun,

welche Bedeutung diesen Luftstegen zuzucrkennen ist.

Tie Aufgabe der Jagdflieger ist, wie eS schon in seinem Namen ausgedrückt ist. die feindlichen Flugzeuge zu jagen und zu verntchteu. Unsere Jagd- und Kampfgeschwader sollen uns die Ueberlegenheit in der Luft erkämpfen, indem sie leben Gegner, der unsere Linien überfliegt, vernichten, die feindlichen Flugzeuge von unseren Stellungen sern- haltcn und selbst zum 'Angriff auf das feindliche Go- btet Vorgehen. Je mehr Flugzeuge deS Gegners sie dabei abschteßen, um so mehr erleichtern sie unseren BeobachtungSfltegern ihre Aufgabe. Je schwerer die Berluste der Feinde im Luftkampf und durch Abschuß von der Erde auS sind, um so sicherer gewährleistet ist auch die dauernde Beobachtung der gegnerischen

Ernahr»:u.t-frage wird für England immer schwieriger.

Nur einige Beispiele: Die ..TimeS" schlägt vor. neben den fleischlosen Tagen auch eine starke Herabmindcrung des Brotvcrbraucheö. und zwar um mindestens .760 < >ramm für die Woche und die Person einzuführen. Bci den Truppen ist Befehl gegeben worden, von den vom Fleische abgclösten Knochen alle Ueischreste abzulSfen und für Pasteten zu verwenden, weil nichts vergeudet werden dürfe. Ter Direktor des englischen Ackerbau Ministeriums hat erklärt, die LebenSmittelvor. a:e sein:

niemals so gering gewesen wie jetzt, und sie um:

0011

infolge deS U-BootkriegeS fortgesetzt noch geringe!

In Frankreich besteht großer Mangel an Milch und Zucker. Ferner sind die Preise für Wein sprung Haft in die Höhe gegangen, waS in einem Lande, wo auch die ärmere Bevölkerung an den Weingenuß ge wöhnt ist, sehr störend bemerkt wird. Am empfind­lichsten aber ich der Kohlenmangel. Im Jahre 1916 blieb nach den ..Tebats" die Kohlenerzeugung mit 26 Millionen Tonnen um 16 Millionen Tonnen gegen daS Borfrhr zurück.

Noch schlimmer ist Italien mit den Kohlen daran, weil eS ja damit ganz auf die Einfuhr angewiesen ist. In den beiden ersten Monaten deS Jahres 1917 hat nun die Kohlenetnfuhr in Italien einen gewaltigen Rückgang zu verzeichnen gehabt. Auch der Nahrungs­mangel prägt sich dort noch schärfer auS als in Frank­reich. In Rom soll vom ersten Mai ab die Bevölkerung Mengen an Brot und Zucker erhalteu, die weit ge­ringer sind, als in Deutschland. Der in Italien als Nahrungsmittel beliebte Reis darf im Restaurant überhaupt nicht mehr abgegeben werden, es sei denn, daß der Gast den rohen Rei» selbst mitbringt!

Amerika in schwebender Pein.

Erwachende Vernunft in Argentinien.

DieZüricher Zeitung" meldet: In Argentinien macht sich eine Gegenbewegung gegen Wilsons Einladung geltend. Der znrttckgctretene Außenminister Tecu fordert den Zusammenschluß der südamerikanlschen Republiken für Herstellung des Friedens. Das Haupt blattPrensa" erklärt für unsinnig, den Frieden durch eine Kriegsausdehnung erreichen zu wollen. Ar­gentinien müsse neutral bleiben zwecks Herbeiführung deS Friedens.

Aoofovelt kommt.

Das PariserPetit Journal" meldet aus Newyork.

Roosevelt werde angesichts des Verbotes, eine re­

guläre Division an der französischen Front zu befeh­ligen, eine Brigade Newyorker Miliz in Frankreich anführen.

Dieser Oberschwätzer und 'Abenteurer Roosevelt soll aber nach anderen Meldungen bereits von Wilson ab­gewimmelt worden sein.

Lcbenömttlellarten für Amerika

Nach einer demPariser Journal" aus Washington zugegangenen Meldung hat der amerikanische Ackerbau- minister dem Kongreß einen Antrag vorgelegt, wonach die Kontrolle über die Lebensmittel von der Regierung übernommen werden soll, sodaß die Mitglieder des Landesverteldigungsrates tatsächlich Ledensmilteldikta-

toren würden tic Regierung habe für d« Gesetze-Vor-« tage den Drrnglichkeusaurrag gestellt. Nach derselbe»^ Ouelle ist es wahrscheinlich, daß ein Verbot des Alkohol- genusses erlassen wird.

Jadinuer aw zrausuruftirter.

Serunvr Penrose hat im Senat der Bereinigte, Staaten einen Gescyedanrrag eingedracht. in dem di Einreihung von 10 I n d i a n c r Kavallerie-Regime! :ern. welrA 30 000 Mann umfassen, vorgeschlagen wu Senn dem Anträge zugestimml werden sollte, so s, das Korps den Namen ..Indianische Kavallerie 'Ameft kas" erhalten Ter Antrag sagt, daß alle so angt wordenen Indianer amerikanische Bürger werden.

ÄUgemeiNL zrrregsnacyrichren.

Tie Ncberreichung der spanischen Note.

Die neue spanische Note ist in Berlin angekvmmeL? Zie bewegt sich in derselben Richtung wie die letzte Losirive Etnzelfordcrungen werden nicht aufaoftäW >agegen energisch verlangt daß spanische Schifte unl Menschenleben von den deutschen U-Booten gescho« werden sollen Die Note ist noch von Romananaz.I dessen große Rücksichtnahme aus die Entente zu er s kennen ist. abgefaßt.

NomanoncS ist inzwischen gestürzt worden, weil er vom Könige ziemlich unverblümt die Aufgabe der Neu« rralirä: verlang: hatte. Diese feine letzte Note dürfte daher kaum die Meinung deS jetzigen neuen rechtliberal demokratischen Ministeriums Garcia Prieto ausdrücke«

Frcihcitsringcrr der russischen Fremdvöller.

Der sinnlaudische Landtag erörterte die Gesetzen^ würfe betreffend das Recht russischer Bürger, tu Finn­land ein Gewerve aus..uüoeu, sonne betreffend der Kow' munalrechre für in Finnland wohnende russische Bür ger. Die Gesetzentwürfe wurden dem WirtschaftSau». schliß zur Prüfung überwiesen.

Der Ukrainische Nationalkongreß hat sich für eine russische sördecanve Rupublik sowie für die Autonomie der Ukraine ausgesprochen.

Unter dem Einflüsse der russischen Revolution hat der Emir von Buchara eine Kundgebung oerüf. fentlicht, in der er dem Lande innere Reformen verspricht. Der Herrscher des westlichen Nachbar, lande» von Buchara, von Chiwa. hat bekanntlich seine Unabhängigkeit proklamiert.

Bevorstehender Rücktritt Earson»

Der Erste Lord der Admiralität und Führer der Ulsterleute, Sir Edward Earson. beabsichtigt, nach einer Meldung deSTempS" vom 19. April, demnächtz zurückzutreten.

Sir Edward EarsonS Tätigkeit als Erster Lort der Admiralität ist bisher wenig erfolgreich gewesen Trotz aller Versicherungen ist eS auch diesem mundfer tigen Quertreiber bisher nicht gelungen, ein Mittel' gegen die Unterseebootgesahr zu finden Der Grund! seines Rücktritts dürfte aber weniger mit diesen Fraget Zusammenhängen. DerTempS" meint vielmehr, das. er aus Wunsch der Ulster leute (der englandfreunfr» lichen Gruppe in Irland) erfolgen dürfte. die auf seine»

Führung beim Kampf gegen die Einführung deS Home» Rule in Irland rechnen.

Brasilien» Arbeiter wollen leinen Krieg.

Das PariserLe Journal" erhält aus Montevideo» der Hauptstadt der zwischen 'Argentinien und Brasilien« gelegelten Republik Uruguay ein Kabeltelegramm, wo-is nach der Aufstand im Sttdosten Brasiliens in beua-k ruhigender Weise um sich greife. Die Arbeiterver llände benachrichtigen die Regierung, daß die Ar beiter im Kriegsfälle sich nicht schlagen würden Die Regierung täte besser daran, der arbeitslosen Bevöl kerung Beschäftigung zu verschaffen als Feindseligkeiten zu eröffnen. Zahlreiche Flüchtlinge treffen aus de: Ettdostprovittzen des Landes ein. wo heiße Kämpft zwischen den Aufständischen und den Loyalisten im Gange find.

Hunger in Süditalien.

Nach dem sozialistischen ..Avanti" ist die Bevöl

kerung der immer wieder von Erdbcbenplagen heb

Scherz mO> Ernst.

ts. Alte» und Neue» von der Kleiderlaus. Dr. Fried­rich Knauer bringt in der Keplerbund-Zeitschrift »Unsere Well" einen lehrreichen Beitrag über die Kleiderlaus, dem wir den folgenden Absatz entnehmen: Man behauptet,

daß die Kleiderlaus einen gut entwickelten Geruchssinn be­sitze und hat daraufhin eine ganze Reihe riechender Stoffe zur Bekämpfung der Kleiderlaus in Vorschlag gebracht. HascS diesbezügliche Versuche haben aber ergeben, daß die Riechwette deS TiercS keine besondere sei, daß sie auf Gntfernungen von 50 biS 20 Zentimeter in ihrem Ver­halten sich unsicher zeigt und erst bei zwei oder weniger Zentimeter Entfernung zu wittern begann. Darau» er­gibt sich für die Praxi», daß die meisten der zur Vertrei­bung der Kleiderläuse angeweudeten Chemikalien von der LauS gar nicht wahrgenommen werden können, also wir­kungslos bletben. Am wirksamsten schien daS echte per­sische Insektenpulver, das aber meist verfälscht in den Handel kommt. Rach v. Prcvazck sollen Eukalyptu»-. Rel- ken-, Fenchel und AniSöl. noch bester 15 Teile Berga- mottöl, 25 Teile KalmuStinklur und 60 Teile Weingeist wirken. Am wirksamsten bleibt unter allen Umständen die Vernichtung der Tiere am Körper und aus den Klei­dern. Wäschestücken und EinrichiungSgege,Isländer». DaS geschieht durch Einreibung des Körper» mit Sabadillessig oder grauer Salbe, darauf »Baden ini warmen Brause- bad mu grüner eSise. Schweflige Säure tötet innerhalb scchö Stunden sicherlich alle Läuse und Eier in den Klei­dern. Andere Verfahren beruhen aus Aushungerung der Tiere und im Gebrauch trockener und feuchter Hitze. Die Kleiderlaus benötigt zu ihrer Ernährung menschliches Blut. Das Blut von Kaninchen. Meerschweinchen, Pfer- den und anderen Tieren saugt sie gar nicht ober nur un­gern. Tie durchbohrt mit ihren Mundwcrkzeugen die elastische Haut und schlitzt die Dapillaren auf. Auf diesen Stich entsteht dann eine Quaddel, indem ein von der LauS abgesondertes Eneym die Blutgerinnung verhindert. Wnn daher Kliderläuf den Körpr i« grötzeree Zahl b»- 1» fr*« »»» 9*n*i uj>i>

Knoten und Pusteln auf, und so kann es zu ersechreckender Verheerung der Ha»Uobersläche kommen. Erreicht solche Verlausung einen hohen Grad, dann fressen sich die Schmarotzer an verschiedenen Hautstellen in ganzen Scha­ren ein. es entstehen die schweren Fälle derLausesuchl* oder Phthiriasis, wie sie besonders in früheren Zeiten in höchsten Kreisen ihre Qpser suchte. Schon die Schriftsteller deS AllertumS wissen viel über diese Krankheit, die da und dort zu den Landplagen gehörte, zu berichten. »Aron". heißt es. .schlug mit seinem Stabe in den Staub, und es wurden aus diesem Läuse an dem Menschen und dem Vieh. Aller Staub Aegyptens verwandelte sich in sie." Der Inhalt der Papyrusschristen ergibt, daß man sich schon im vorchristlichen Altertums durch Einsalbun- gen vor diesen Parasiten zu schützen suchte. ES wird be­richtet. daß die ränkesüchtige Phcretima an Läusesucht zu­grunde g»ng. Einer Rede deö DcmoStheneS können wir entnehmen, daß eine der Genossinnen der berühmten AS- pasta den Beinamen die .Lauserin* hatte, weil sie sich un­geniert vor der Tür ihres HauseS der Jagd auf ihre Schmarotzer hingab. E»n französischer Arzt weiß zu be­richten, daß in Frankreich der Hof de» Sonnenkönig» in Schmutz geradezu unterging. Man puderte sich wohl reichlich, machte von Schminken aller Art ausgiebig Ge­brauch, unter den mächtigen Perücken gediehen aber die Schmarotzer auf» beste.

il. Turchhalte«. Ter tvettertaunige April hat die kal­ten Wintermonate abgelöst. Die Zeit der eisigen Kälte ist vorüber, und wenn wir unter der kalten Temperatur auch mancherlei Entbehrungen auf un» genommen haben, so manchen Tag ohne Heizmaterial waren. Kohlen und Koks unter allerlei Erichwerntssen und nur sack- oder eimerweise beziehen konnten, wenn wir teilweise auf die gewöhne Beleuchtung verzichten, die Schulen, Theater und Kinos vorübergehend schließen mußten eS ist gegangen. Wir haben durchgehalten trotz der Kohlennot. Diese Ist jetzt in der Hauptsache vorüber. Wer schon droht eine neue und ernster« Zchwicrigkelt: Ta» Brot wird knnpp. Auch diese Rot werden wir überwinden. Die "»eschichke der RaK»un^s»irrHlch««le kehrt un», daß ganz« Völker z»it- »*s« kl JGh,K 1 ,»,i 9h|«pnt«i uii*c «ins» »tPÄHb«

Hungersnot gelitten und dieselbe überstanden haben. ganz anderer Weise als wir jetzt noch. Gott sei Taok. versorgt sind, haben diese Völker damals sich ernähret müssen. König berichtet in seiner bekanntenChemie de menschlichen Nahrungs- und l^enußmittel" über ein Hu» gersnvtbrol aus dem TulSkcr liionvernement. da» cuJ t«o Gänsefuß und 25% eines wemischeS aus Roggentleß und Knbterich bestand, von einem Landbrote aus Roggew Maismehl und aufgeweichtem Buchholzmchl, ftrner vor schwedischen Bro:sorten: ..Roggenblntbrot", ..Rtndenbrvl lMehl mit Klefernrlndey ..Strohbrot" (Hafer- und Gerste» ähren und etwas Mehl»,Soueranipferbrot" l Sauerampfer- Pflanze mit Waldkräurecn), , Knochenmehlbrot" ...Hunger» norbrot" (Stroh und Rinde).

Bettels und Llig Münster berichten über: Brot aus Mais und Roggen mit Eichclmehl und Eichrlschalen, Br»: desRo:en Kreuze»" in Samara, aus Roggen mit erw»r Wetzen und Unkrautiamen, und Maurizio Zürich fand n den Zähren 1894-1198 Brot aus 3040 «B und Kleie und 7060 Holzstückchen und Unkraut, Bro^ aus Wurzeln einer Schilftorte. Brot auS 90 Kor«' radenschalen, 30-3 > sonstigen Unkräutern und ÄprM ja. sogar Brot auS Mehl und Ton (big 64 e&).

soweit ist e» bet unS noch lange nicht, soweit wir» eS auch nie kommen. Unsere RahrungSmittelkontrolle sor<t schon dafür, daß wir jetzt nicht Holz. Baumrinde M» Ton im Brote vorgesetzt bekommen. Tiber eS ist nützsich» dwran zu erinnern, wie andere Völker zu anderen ZAt», ganz andere ErnährungSschwierigketten gehabt haben «II* vir jetzt.

9l»r da» an Menge erwaS knappe Brot bekom»M> wir einen vorzüglichen und in Bezug auf den .'rähnvettl

relchen Ersatz in der zugewiesenen höheren F!eischmen«> die durch dan RetchSzu^chuß verbilligt wird.

Die Ernährung wird dadurch in ihrer BeschaffcnheV be,.er^ wir führen dem Körper wirksamere Nährstoffe Pt als jetzt. Der Körper wird besser ernährt werden, tr»W dem er der Menge nach wenig Nahrung erhalten wird. ni 5Ail elnIaui Lhne Schaden an unserer

hnlt«n wir durch, auch wann das

iundhelr zu Brot knapp

nehmen wird.

"d di-

:cr

ur

ettva

ein

Dri

AltsitU

Hit

-den ö cl1 ^iter^lN

IfflH***"' '' iittb

tWl.T

S Pariser

t srÄ a 5f,

u»S -.W !-»-

Sin grov?- ' yor am »«PSL. «n

«W *0«

f. 3 Jic PtSlll C "- Z-n SE

ma» 1 - ,1 (vM l!

colaus i> .

iranzöjilche» ^ k

m Wjnii;

j 5 j se der Pomp int Hont dllexcmr 3 in HllriS durch . re-oigt ist. ^

Mr den

.^eifert der schwed ci v mühen, dav ä usachen. Im übrige, an eiujandttn enflli .-Hfi dabi.i. Denn au ; Minister W iden. geht nur drv or. daß selbst iunerh 'egierung unlösb ah die durch die .-rasütze die milttär iben. hat selbst derb ikvkv in der erwähn

BeMännchen"

Tie Türken an Palästina:

Sinai front. \it seinen rechten ff axßclrei am Llu vx. \i

ülßaül neue SteUui meldet, daß bei ' -ugene eingebracht inge Zahl erklärt s >us beiden Zeiten g iche Gewehre und utet Bon den st -er Gegner ins Aeu,

Äus den übrige

Rsft.

f'ami and Cie cuei itler

. Ifiic