lefeter Stunde noch Gelegenheit zum Zeichnen oder zur Erhöhung ihrer Zeichnungen zu geben, bleiben.
heute am Sonntag, dem 15. 2tpril,
öem Nationaltag für die Nriegranleihe.
sämtliche Zeichnungsftellen geöffnet.
Jur Abkürzung all dessen, was uns bedrückt, zur Abkürzung der Leiden und Opfer unserer Truppen, zur Erlangung günstiger Friedensbedingungen müssen wir auch mit unserem Gelde Kämpfen und siegen!
vie sechste Kriegsanleihe — llie Ziegeranleibe.
Motto.
Wir Kämpfen nicht um Ruhm und nicht um Ehre. "|! r Kämpfen nicht um Gold und Edelstein,
Wir Kämpfen nur für Heimat, Weib und' Kinder Und für die Freiheit nur allein.
b ' C 5rei ^'! r °uf politischem und wirtschaftlichem G-b.et, die uns vor allem England nach einem unentfchie- denen oder gar unglücklich beendigten Kampf entwinden wül geht unser erstes Knegsziel. Denn täuschen wir uns nicht, gelingt es England im Verein mit seinen Verbün. orten uns niederzuboren, dann haben wir keine Gnade zu erwarten und Deutschland, als Großmacht wie als auf. Sf k e tür England gefährlich werdende Handelsmacht, würde der Vergangenheit angehüren. Denn das ist es, voo, SSÄW« Deutsche klar sein muß und was seine Opferfreudigkeit, sein Pflichtbewußtsein immer wieder auf- M«"dreht sich bei dem Riesenkampf nicht wie I8b6 oder 1870 um einen verlorenen oder gewon- ff T 9, I onbern die Zukunft des deutschen Volkes, Sfl“' 5 d» germanischen Rasse, steht auf dem Spiel.
x m [ 9C Ü aber und das Vaterland sind so auf Gedeih ^ D-rderb miteinander verwachsen, daß, wenn uns Eng- > ^erringt und uns den englischen Frieden aufzwingt, nut oem Zusammenbruch des Vaterlandes auch der Wohl- stand des einzelnen Bürgers znsammenbricht.
Groß, riesengroß sind die Aufgaben, die uns nach
enttrfih' 69 Crroa! 5 ( bann noch, wenn wir Kriegs!
cnlschadiguiig und Gebietszuwachs als Sieger erringen Wiederaufbau zerstörter Landesteile, Instandsetzung unserer
f/rh° rCr, fP SeSan9CnCn Äo(on,cn - die wir auf den Schlachi- feldern Europas zuruckgewinnen müssen, Ersatz für ocr- brauchte- Kriegsmaterial und vor allem die Entschädigung für KnegSinoa .den, für Witwen, Waisen, die dem Mann
! i Q »r " h°ben. .Wer [oll all diesen Aufgaben gerecht werden, wenn wir in diesem furchtbaren Ninqen unterliegen, wenn das Vaterland zertrümmert wird.
-^. cr ,oü werden Uber diese großen Fragen der Zukunft, wenn England nach einer Niederlage oder nach ^ n°'n faulen Verständigungsfriedcn die Tore zu den Messen und Markten der Wolle verschließt. Wo soll Vcschäftig- u g, Arbeilsgelegcnhe,,. Absatzmöglichkeit Herkommen, wenn uns England die Rohstoffbcschaffung Unmöglich macht und so ein 70 Millionenvolk wirtschaftlich stranguliert. ^
r,„r ® ies waren nur zum Teil die Folgen des dentschen Zusammenbruchs. Aber cs gibt „och Schlimmeres. Wir e*? Sewöhnt geworden und ziehen nicht mehr die letzte Konscguenz, und doch hatte der Feind nur noch
StaSPäJ* ri U,f i e5r0n ! 'U durchbrechen und einer Sturmflut gleich sich Uber unsere Grenzen zu ergießen.
mom, ^ b ? S «"Esehl'chste aller Geschehnisse, schon
5J"". fld) »genannte Kulturvölker bekämpfen! was uns aber beoorstande, wenn uns Kosaken, Indier und Senegal.
mXh C n (*Y Sc ‘ IC r' ab f ,Qttctcn , das vermag der, der ^die Gefahr richtig c,„schätzt, nicht auszudenken.
„„.w b-darf der gesamten Widerstandskraft unseres um dem Schicksal, das uns unsere Gegner uae" dacht haben, zu widerstehen. Es b-darf der äußeftwn M^wilIigk->, aller Schichten unseres Volkes, Arbeit und Lntbehning, um nicht unterzugehen. Der Landwirt muk
ei ^ 9lid)lte 1 il ” id)t aI,ciM dc>" Ack» ffMirÜÜ i-i ! »bringen, nein, er muß auch alles wrS t ld) | C ÖC m‘ . 9Cmci " 1,cil 3 ur Verfügung stellen; denn "" CtC ^dhrkrast, dann versagt auch unsere Wehrkraft. Denn gerade die kommenden Monate vor der Ernte
Volk°'l',ellm^ 'bisordcrungcn auf allen Gebieten an uns» fi tlu und nur größte Opfcrwilligkeit, ziclbewiikic E.ü ch,°fscnhe„ werden uns dem harten Schicksal das
gesoffen h!" [ ? nbCr " fQl ‘ aIlc Völker Europas
gclroffcn hat ein Paroli bieten lassen. Wir erleben in
-'onKr.- 9 so recht die Bedeutung des Wortes: Völkern
deut», "n „fr•M d, r' ,ht 'i* anC * fic l'"d. alles was sie be-
oeuicn, müssen sie erst mit Blut erkaufen.
b»b Vaterland zur Zeichnung der sechsten
h ffcnllich entscheidenden Siegesanleihc an Euch heran'
»u > Vuge» der ganzen Welt sind auf Luch gcricktet
t i!" [ci , ncr Dalgathastunde Nicht ver^
;. ,c v b,ttcr ernste, aber auch erhaben arohe um I>oIk fmbet, das sich seiner Pflicht bewußt isl das das ^LL'7 '°^0,daß wie vor fast zwei Jahrtausenden > der Menschheit, heute ein Messias der Deutschen ersMnde. der all das Undeutsche. Laue, Zaghafte aus den
liek^ -1ck"k>E 9 ° «n f'olzes Bckenncrtum erwachsen Cln Deutscher mit allem, was ich bin und
und Bin, wVv ri IC - Vaterland mit Gut
!?„, v' ^ b>c Kleingläubigen weit von Euch die sage» die Kncgsanleihe kann verloren gehen, der Zins- Inh W ß ■ bcnm crgcsetzt werden, sog, jenen Mißmachen, r d>c Kriegsaiileihe als Sichenmg des Vaterlandes ähnlich E be. dem Bürger die Feuer-, die Hagel-, die Lebens versichenmg, sagt den Klemkläubigen, daß wenn der
Himmel herunterfSllt, die Spatzen all gefangen find und daß wenn die Kriegsanleihe nicht oder schlecht gezeichnet wird, das eine verlorene Schlacht bedeutet. Macht den Uebervorsichligen klar, daß es eine Feigheit ist, Geld, sei es Gold, Silber oder Banknoten, zurückzehalten und daß wenn dieser Unfug größere Dimensionen anmmmt, Um. Prägungen vorgenommen werden können, was auch in der französischen Kammer verlangt wurde. Es muß als Ehrenpflichl betrachtet werden, alles verfügbare Geld dem Vater and zur Verfügung zu stellen, denn nur ein starkes Vaterland stärkt und mehrt den Besitz des Bürgers Denn was würde uns bevorstehen. wenn unsere Gegner siegten und wenn wir neben unseren eigenen Verpflichtungen noch, wie die Feinde verlangen, Rußland, Frankreich, Serbien Rumänien, Montenegro entschädigen sollten. Ls gibt em Lied, das sagt von den Deutschen: Du bist das stolze herrenvolk der Erde!, machen ober unsere Feind« ihre Drohung wahr, dann müßte es heißen: Du bist das größte Sctteloolk der Erde. Dürfen wir, nachdem jo viele Opfer gebracht sind, durch Lauhell, falsche Vorsicht, Aengstlich- Niemals^ bisher geleistet wurde in Frage stellen?
Die sechste Krieganleihe ist deshalb doppelt wichtig und muß aus dem Grund eine gewonnene Schlacht be- deuten, weil sich in den nächsten Monaten das Schicksal Deutschlands, Europas, vielleicht das der Welt entscheiden wird. Tut drum Eure Schuldigkeit, wie Ihr es vor Gott, vor dem Vaterland und vor der Geschichte verantworten könnt.
Wölfersheim, den 8. April 1917.
Dorsch, Landtagsabgeordneter.
Äccanlwoillich Alb in Klein in Eichen.
Gemäß Verordnung des Sundesr
tritt em 16. Slpril 2 Uhr morgens i
der mitteleuropäischen Zeit wieder die Somi in Kraft. Die Bahuhofeuhrcn werden morgens nur 3 Uhr vorgestcllt.
Urberieitung des Zugverkehrs aus der miueleu scheu in die Sommerzeit sind am 15. und 16 * Aenderungen in den «bsahrk- und Ankunft einiger Züge erforderlich, die in einer auf den Höfen aushäugenden Bekanntniachuug zusammen sind.
Nsnlgl. ClfenbahndlreKtlon Trankfur» <
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Kricgsfparkart
lautend auf
1, 2, 5, ly und 2y Mark
sind bei allen hessischen öffentlichen Spark,, Vorschußvereineu und sonstigen genossenschaftlj Kassen erhältlich. Diese sind verpftichtet, mit Erlös aus den verkauften Karten Kriegsanleihe l zeichnen. Den Erwerber» von Kriegssparkarten : ,.„ iWi 0 « o.m
bcu blt ' zahlten Beträge vom 1. Ma, ab bis - l”oi ffimlflet dtt
rtnhrp rtnrfi SSn»hMiaUifufi ■.. w o _, im
Die feit dem 30. März If. IS. bestehende Beschränkung in der Annahme von Eil- und Frachtstückgut......... „, c » m u»|uar[arie« a
an ; mertfam gemacht, die auch ihncit t
K | h,* . I Beteiligung an der Kriegsanleihe
llgt. CirenbaondlrtknoM Trankfurt M | möglichen
2ahrc nach Friede,isschl,iß zu verzinst.
Alle diejenigen, die nicht in I Lage sino, volle 100 Mark zn zeichn werden aus die Kriegssparkarten a
Englands Schatzkanzler hat behauptet, die 6, Kriegsanleihe werde beweisen, das, die Eraebnisie frnheren deutschen Knegsanleihen sich nicht mehr erreichen ließen.
(iflitrKicbJ WP»;
fttlln, 3. April- trafen M e,t(
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P, uni hm oeutschcn
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unliebe denn
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.'Eidlich von Acral ict gegen unsere Stellur usigsabteilungen m m Erkundungen bei tapfgebiet nördlich v n uuenün wurden v t*t Verliesen - was l d-ogen ergaben - fi k i Joreuill wurden fCTßtn Mckgesührt;
" f W4.viuyi.il UCßCII. «>l QVHHUt HtHtVill
bi ' »ich. »u, e„-ich.», solcher» iü-ertreffen J RÄ®.
■ut tiii wir nur wollen. achten. - Otzilich
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tal tat“ M Ur.ril w-r XMÄSTti
Mitbürger. HNst ;» Eurem - >»j,, die Entgheidung erzwingen! Zeichne, wne in .iüi.l.b»! ^ ,,an! ' ^
3« „»«>-, z» machen », stlbft wen. b« NnMnemlichNiwn mrbnnden j™, U/ " O-Iili«,.
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Deutschlands Besitz ,„,d Kennen bürgt Euch für die pünktliche Einhaltung der Reichsverbindlichkeit«
...d «lÄ? - “ L“ -"«"«.EM- M*. die U .
Bcrkaufllchkeit von Kriegsanleihen zu entgegcnkom,„enden Bedingungen
Jede Kriegsanleihe ist eine Ehrenurkunde'
L «' .*»iS
@dbe iUm ^ nÜOaen ^stehen S« -rhelfen und "braucht"^" ..ic-^ einmal
Die meisten Zeichnnngsstellcn find auch am Sonntag offen!
Darmstadt, den 13. April 1917.
Candcsfielie für oaferländifcbe Zwecke
Geschäftsführer.
Wir stellen
SattlerundZurchneider
auch Kriegsbeschädigte n. Zivildienstpflichtige ans Militärgeschirre ein.
Tricdrich Kirfclrncr,« m. t>. b.
Militärlederwarenfabrik, Re mscheid. 2QQQQQQQQQQQQQQQQQQQ Gerade aut Dkb kommt es an! Zeichne Kriegsanleihe!
Bekanntmachung.
Bl» auf weiteres weiden Güter als Expceßj ohne ausdrückliche Zustimmung brr Sücnbahndicrkiili^ L>"ie mH N 'r fT-n’ 1 , a " 0ft,ommfn ' °ls dos Einzelgewicht ei« " ^ fletnet , fi”*®,® 0 0 ">cht ubccichre tct. Auch behält sich t Erste @ e Eisenbahnv-iwaltung vor, innerhalb dieser Gewicht a>.cnze die Annahme von Espreßgut und Bahnpakct, m t ^ ""üMellen, „wenn" die aufgklies.rtcn Men« Hc
'0 flron ,üc: ^ cn ' ba & ste ohne Etönt'i.j des Zugveckehi Eeßliä
- - mehr bcfördrrt werden können. Eb.nlo tocrS W? 0 " £en ä fcl ^
bic itcnuitencn bcionbfr« sperrtgeS oder schwer zu ^L^^host, A«. oc.iidcz Eipreßgut dann zmückwelsen. wenn sich 3^,!d ?'d Lis? seiner Annahme EtSrungen in der pünkrtichm Abserb3"k°d? Q W
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