Ausgabe 
15.4.1917
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

>lich

des ^ & c i% k«(.

H o n bJ 1 » deutsche Negierung sieht sich genötigt, wegen

,.^d «red,^°H-T Sehandlung, der ihre aus de» Btteinigten Staate» ^ dir lw^Eki« l^lMhrenden Beamten und deren Begleitung im ° ^«ges 8 *nbe s. .etn von Halifax unterworfen worden sind, ent- i _ unter 0 !«foösowe Verwahrung einzulegen. Ter von der Re- s,i % c ®toun!l ;-jr? der Vereinigten Staaten von Amerika für "h»utzt ! putschen Botschafter und seine Begleiter unterm

^ d°n wir ÄKebruar ausgestellte feierliche Patz spricht von Durchlaß ohne Verzug und B-Zsti- 3ahre iq, ß ^"nen ir 1 ;«], ferner von freundlicher Unterstützung und schütz ll-birn.^ 4 Mu?" amerikanische Regierung hat sich auch ausdrückltt

rdenk- NllL amerikanische Regierung hat sich auch ausdrücklich : l'tfifte ? toit dz?, ! der britischen Regierung freies Geleit für die 'Hießen w^«»leite Cfetn von ihr ausgestellten Patz bezetchneten Per- len "tobltZC ausbedungen. Bei dieser Sachlage glaubt die et tönnt, 9 bst T-tÄche Regierung erwarten zu sollen, daß die ameri-

. die Sitte Regierung, sobald sie Kenntnis von den vor-

igen SSnb angeführten Tatsachen erhält, Anlatz nehmen h, diese Angelegenheit als eigene aufzunehmen, n der britischen Regierung entsprechende Eröffnun- ' zu machen

'eisbar

bot

Au

Tie deutsche Regierung glaubt dies um so mehr, sich gerade das amerikanische Volk zu rühmen

rechts-

,^^^^UUU^t°überall"^ü/rttterI^es Verhalten gegen Frauen -chiffk Kinder einzutreten, es also mit besonderer Em-

' ^unl, empfinden wird, dah Frauen, die aus den

'nülderu-ertia!.., ?uh der Regierung der Bereinigten Staaten von Mügte lI,kM vertrauten, erfahren mugten, da« er sic nicht

der a entwürdigender Behandlung in einem britischen

!* Obglriz, -N°'««dhafen zu bewahren vermochte.

M°lters > -'--

den,

Der Krieg ist da!

lheiten zeiget Wasisington, April. iRentcrmelvuttg.» Tus ^'sprechen brach ^stntantenhans hat den Kriegsantrag angenom-

^lolge behandeltivurde Washington, tz April. Reuter meldet: Präsident ig im ^ion hat den Kr-iegsantrag sowie eine Proklamation

Februar d.^ J^erst/ech^ Kriegszustand mit Trutschland unterzeichnet

^Ugung empsN' Vs Milliarde KriegstredUe.

Mbbeträge und ei, Ter Senat nahm die erste Kriegskrediwvrlage über Muahiy Millionen Dollar an. die Präsident Wilson nach ReMm Ermessen verwenden kann, roanoe abgenommi Mt seinen Geldansorderungen ist Wilson Zurzeit , c ^ ch sehr bescheiden. Mt einer Lumpigen halben Mtt-

- Untersuchung im HMe wird er aber in diesem Riesenringen nicht? Yt englischer Offiziere ^richten. Er wird also seine kriegslustige Gefolgschaft Eaten, durch kanadiskn gründlicher zur Ader lassen müssen.

BeMm7uter^> Mobilisation desinneren Licheeungsvlenstes".

»lechterdings nicht" d> Senator Lodge brachte im Senat einen

^ irf ein, durch den der Knegssekretar ermächtigt m <ß nc c . id, die zur Verfügung stehenden Gewehre samt der

d« inneren Sicherungs-

etnec LeibeSuntechich«!^''^ 1

lSln deutsches Torpedsbost versenkt

Berlin, 9. April. (Anrtlich.) Unser Torpedo­boot 88 ist in der Nacht vom 7. zum 8 . April vor der flandrischen Küste von einem feindlichen U-Boot durch Torpedoschutz versenkt worden. Tie Besatzung konnte grötztenteils gerettet werden.

Ter Chef des Admiralstabes der Marine.

Brasilianischer Tampser versenkt.

Ter brasilianische Dampfer ..Parana" (4461 Br.- Reg.-To.) ist nach Reuter versenkt worden, dem Ver­nehmen nach werden dreizehn Mann der Besatzung vermißt.

Selbftvernichtung eines deutschen Hilfskreuzers.

Reuter berichtet aus Washington: Tie Besatzung des deutschen KanonenbootesCormoran". das im ! Hafen von Guam interniert war. hat sich geweigert, es den amerikanischen Behörden zu übergeben ,und hat es zerstört. Zwei Unteroffiziere und 5 Mattosen wurden getötet. 20 Offiziere, 12 Unteroffiziere und 121 Matrosen gefangen genommen.

ES handelt sich um den zu Kriegsbeginn von derEmden" aufgebrachten, in Tsingtau in einen deut­schen Hilfskreuzer umgewandelten und von dem frühe­ren deutschen KanonenbootCormoran" bemannten und bestückten ehemals russischen DampfersRjä san", der als deutscher HilfskreuzerCormoran" als­bald in Dienst gestellt wurde. Guam ist die größte der Martanneninseln und gehört den Bereinigten Staaten.

;nste? in allen Staaten und Territorien auszuhän

Rückkehr fanden sie all' 3en ^ c winnere Sicherheitsdienst" soll also wohl ung. . ersten Kriegsopfer abgeben, denn iminneren"

Md " mit feiial)f fn * e werden die Leute nicht gebraucht, nen, Mmm und Frau> . .... .

rfchafterö, sowie die K Amerika nur gegen Tentschlan-. wten Sieänter[ü6^ bev r,ordnn,stitanischen Bundeshauptstadt^ Wa 5te Haut, auch bei dillgtou verlautet, die Bereinigten Staaten wurden ad ifcheu Beamtiv Beziehungen zu O e st e r r e t ch - U u g a r u , der re geradezu v er letzet rke i und Bulgarien nicht abbrechen, noch iien den Krieg erklären, solange sie nicht dazu ge- , der ton Mtf« Ä»ngen würden. - Lesterreich hat den verbrecherische» aft V mSl Men im Uankeelande inzwischen den Stuhl vor d.e

ereffen, von der mckM gesetzt. _

Begleitung sich befand ~~~ZT~T7rT

jotlte, um baöon bet or eti!ttr'.

tri« ?u geben, Inurbe t ' u . _ _

»an aeMnbett; erst (I U seitliche S>««e««e einem Ta,e.

* TEvsers von M Tie Fliegrrttitigkeit war am Tonnerc-tag aus dcr angenommen. chfronr wieder äußerst lebhaft. Unsere Flieger er- nichtdeutscher Fahrga^ Erkundung Kamps und Bombenangriff aust >id übrigens auch sie un..^ ^ Ueberlegenheit

von den kanadU Ein bis Dvuai vorgcdrungenes englisches Geschwa- % behandelt worden! r O on vier Flugzeugen wurde durch die von Ober- Ei dieser Beamtentnant Frhr. v. Richthofen geführte sieggewohnte Mtafsel zum Kampfe gestellt und vernichtet. Ober- E «tuant Frhr. v. Richthofen schoß dabei 2 Flugzeuge ad

- rfi erledigte damit seinen. und 86 . Gegner. Im wurden 5 Flugzeuge hi über den seindlichen, in ihren Augen ^ hinter 0 ^ 1 ^» im Luftkampf, 2 hinter «osere»

I ibre Mee Mnwn« ^ Abschuß von der Erde zum Absturz

e»t berrü *»» taadgt.

- größte Opfer, E Verlust betragt 8 Flugzeuge. Unsere Bom-

II el er forderte».^<^< 5 ^,. belegten die feindlichen Barackenlager

nur eil Jismube, Bahnhof Boussignerenx (17 Kilometer

>y,üi ein °bger'I!° tzwestltch Reimk), Beifort und Tammerkirch a»S- SchriftjM, Uj ß un b erfolgreich mit Bomben. lC 'f ibraefien («- u ":. Auf dem Balkan machte ein oft bewährtes Ge- ,md ti°« der Treu- Qm öeUen cj- a0e tro6 stärkster Gegenwirkung

5 . *tnr «en schneidigen Angriff auf den Bahnhof und das

. «ck das AE' Karafuly im Wardartal. Es warf 2->00

'' zur Et"M«ogramm Bomben ab. die 4 große und zahlreiche "Ä der S^Jeinece Explosionen hervorriefen. Tte bis lONOMeter Läufe ihrer,^Peigenden Rauchwolken wurden bis in de» Abend iinaltickiicheUl ^, nein beobachtet.

to? tonöiell l jwei Auszeichnuuge» für die Luststrcitkräste. nenen, fioet un°A, i ttt Kaiser hat dem komma,Gierenden General tankendenJfStett^t Luftstreitkräfte Generalleutnant v. .Hoeppner, tot' fturmbu-^to af beg G^neralstabes der Luststrettkrafte Oberst-

n Ster»-. d-r 3^ tt - lltI1 J t ^Thomsen und dem Leutnant der Reserve ®abtt e Vattfi l' von der Jagdstaffel Boelcke den Orden P°ur le Ävi und °b verliehen und den Oberleutnant Frecherrn

tor®e»osseV ginge Richthosen vom Manen-Regrment Nr. 1 zum

>acy ^ den

Dev Krieg zur See.

-^ &Üömbr6Wal vZaJazie

:-o ^\v

- ToboJyil

'Zcrwiösic*

\GrjwaSc-

jszrijöjvta«

S

idö der *

:taB c >Arl, bli^z.j, «ochcnrati-,.- auf 134«00 Tonnen geftiegeu.

,l ,-cteilt d> Rach Auskunft von zuständiger Stelle^ hat dre

"berad " 5g c>-r fv'wassuung der feindlichen Hanveloschiste weiter zuge- ^gichen,' ,ggbriei die Erfolge unserer U-Boote haben jedoch

68 S ^ SWprSi in keiner Weise gelitten. Man lese nur fol-

»»->-' «> «« °» 30.

<M-ntlichten U-B°°tS-rf°lge^siud jna^ben bi^heute

e^stss - ;cht ""itiocaanaeneu Sammelmeldungen weiterhin insgesamt Äehe»4060 Br.-Reg.-To. von unseren N-Booten versenkt

Shef d-S AdmtralstabbS dev Mavipe.

AKgemeine Kriegsnachrichten.

Bomben ans Schiffe nnd Feftungsanlagen.

Am 5. April hat ein deutsches Seeflugzeuggeschwa­der die in den Tvwns liegenden Schiffe, sowie Schein- »verfer und Befestigungsanlagen nordwestlrch Ram^- gate ausgiebig und mit gutem Erfolg mit Bomben belegt

Ter Chef des Admiralstabes der Marine.

Friedenspropaganda in England.

Ter Jahresbericht der britischen U n a b h ä n g i - gen Arbeiterpartei enthält die Älngabe, daß dre Petition ihres Friedensunterhandlungs-Ausschusses, die einen Frieden durch Unterhandlungen vermitteln wrll, 2500 0 0 Unterschriften trägt. Tie Partei sucht der Friedenssache durch den Truck von 304 000 Zu­schriften und 852000 Flugblättern zu dienen.

Zwei Millionen Ltteitrnde in Südrußland.

- Nach einem andeutenden Bericht desKiew Lja- nin" streiken in Südrrrßland rund zwei Millionen Ar­beiter und 2 lrbeiterinnen. Tie meisten me ta l lur- gischen Betriebe und Montanwerke feiern. Tie luckerindustrie hat den Betrieb vollständig eingeitcllt. Auch die Holz- und chemische Industrie ruht. Bisher hatten die Aufforderungen der Negierung, die Arbeit wieder aufzunehmen, keinen Erfolg. ±ie Ar­beiter und Arbeiterinnen beteiligten sich im Verein mir Bauern an zahlreichen Demonstrationen und for­dern die Beendigung des Krieges.

71/2 Mittioucn Amerikaner als Soldat.

Laut offizieller Schätzung find 7 756 000 Männer -.wischen 18 und 24 Jahren in den Bereinigten Staa­ten für den Krieg verfügbar. (?) Daraus ergibt sich, was Amerika leisten könnte, wenn es die Männer bis zu 30 Jahren aufruft. Tie erste Armee soll 5 Millionen Mann bettagen.

Man sieht, man hat nicht umsonst das Schwin­deln gelernt.

Rener en«lischer Hochstksmmandiereiiver?

Das .Berner Tagblatt" meldet ans London, daß die Stellung Marschall Haigs erschüttert sei. Als fern Nachfolger wird Sir Henry Wilson genannt, welcher KorwSkommandenr in Frankreich ist. Möglich wäre ein solcher Wechsel schon. Ter Stabschef Robertson hat dieser Tage vor den Gewerkschaften ein« recht wemg zuversichtliche Rede gehalten. Er sagte u. a., Trntsch- lan» sei noch nicht geschlagen und gehe an der Somme in der Hoffnung zurück, dadurch starker zu werden. In zahlenmäßiger Hinsicht ist es tatsächlich starker geworden als jemals znvor in diesem Kriege. Deutschland hat jei» viele Divisionen mehr im Felde als vor einem Zähre. Gleichzeitig kündigte Lord Derby rm Ober- I häuft eine Heraufsetzung der Altersgrenze fur die Wehrpflicht an.

Oesterreich: Rachtlänge zum 'Vierwucherprozeß.

t Gegen Rittmeister von Lustig, der im Krantz- Prozeß als Zeuge hervorgetreten ist. ist nach einer Meldung derF. Z." ans Wien da« mtlitärgericht- liche Verfahren eingeleitet worden. Rittmeister von Lustig hat im Gerichtssaal die sogenannteKorrektur der tn der Krantzsache vom Krtegsnunistertum an die i UntersuchungSbehörde gerichteten Rote zur Sprache ge- ' bracht Tiefe Aussage hatte die verantwortliche Zen. zendEthnmnß »«* deck Kufti^ und **» £#<*»

delsminister» zur Folg«, autz der die unbedingte Kor- rektheit der sogenannten Korrektur und die pflichtge­mäße Handlungsweise der drei Minister sich ergab.

Gcsaugenen-AuSla usch.

Tev schweizerische Bundespräsident Schultheß, wel­cher bei General Friedrich, Chef der Abteilung für Kriegsgefangene im deutschen Kriegsrnimsterium, Schritte zugunsten f r a n z ö s i s ch e r G e i s e l n rn Holzminden unternommen hatte, erhrelt die Nach­richt, daß Deutschland diese Geiseln zurückzusenden bereit sei. Es find etwa 200 Personen. Frankreich seinerseits hat den Vorschlag angenommen, die im Elsaß gemachten Geiseln, sofern sie wünschen, nach der Heimat Lurückzusenden

Luxemburg: Wähle».

$ Bei den luxemburgischen Ergänzungswahlen i« Kanton Esch an der Alzette wurden zwei Abgeordnete mit recht öneigender Richtung gewählt gegen einige linksstehende Kandidaten, nämlich der Arbeiterkandivat Harschbach und der Mittelstandsvertreter Noesen. Tie bisherige Mehrheit der Linken in der luxem­burgischen Kammer wurde endgülttg in Frage fl* stellt. i TI f-d*sh

Keiu Friede ohne Eroberuugeu!

Das Blatt des eitlen Schwätzers Miljufow, der angeblich liberaleRjetsch". wendet sich geaen die Losung : Friede ohne Annexionen! Ein annexionsloser Friede sei u n e r ö r t e r b a r. Bestehen bleibe das ft**

! rionalitütenprinzip und für Rußland die Meerev- ^ genfrage.

Kleine Kriegsnechrichteu.

" Ter Direktor und Chefredakteur der Pariser Negierungswetterfahne, desTemps", Jacques Hebr«rd,

ist gestorben. . ^ ..

" Ter portugiesische Finanz minister Cost» ist in Paris zu Verhandlungen über die Mitwirkung P»r- tugals am Kriege eingetroffen. Geld bringen will der Finanzminister dieser Plündererrepubltk sicher , ncht. Offenbar will er die Knochen der portt^fliesfichen Soldaten gegen Bargeld verhökern!

" Nachdem am Freitag ern holländischer phenbeamter im 5daag wegen Verletzung seines AmtW geheimnifses verhaftet worden war, wurden auch im Haupttelegraphenamt in Amsterdam mehrere Ver< Haftungen wegen desselben Vergehens vorflenommen.

Kriegsanleihezeichnungen

und Schuldbucheintcaguug.

Wie wir hören, hat der preußische Finanzminister verfügt, die bisher portopflichtigen Sendungen der Hauptverwaltung der Staatsschulden in Angelegerrhei- ten des preußischen Staatsschuldbuches nunmehr ohne Portobelastungen an die Beteiligten abzulassen, -^iese Maßnahme wird dazu beitragen, die Beliebtheit der Schuldbucheinrichtung wesentlich zu fördern.

Bei dieser Gelegenheit weisen wir darauf hrn, daß auch seitens der Reichsschuldenverwaltung die gleichen Bestimmungen getroffen worden sind. Das Reich über- nimmt sämtliche Portokosten für die an die SchUld- buchinteressenten gerichteten Schreiben, welche bisher als portopflichtige Tienstsache versandt werden muß­ten und deshalb von den Empfängern zu tragen waren, l auf eigene Rechnung, so daß alle Schreiben - nament­lich also auch die zahlreichen Benachrichtigungen über die erfolgte Eintragung in das Schuldbuch portofrei übersandt werden. Auf die Vorzüge der SchuldbuÄ- einrichtung seien besonders die Zeichner der zurzeit aufliegenden sechsten Kriegsanleihe hingewiesen. Tie ReichSschuldbuch-Einrichtung bietet de,fienigen Anleche- zeichnern, die ihr Geld d a u e r n d und s i ch e r angelegt wissen wollen, die denkbar größte Bequemlichkeit. Tie Verwaltung des Kapitals übernimmt^ die Reichsschuldenverwaltung kostenfrei, die Zinsen können dem Gläubiger je nach Wunsch entweder arls Bankkonto überwiesen oder durch die Post portofrei gezahlt werden. Tie Uebersendung der Zinsen erfolgt schon vor dem Fälligkeitstermin. Verluste, wie sie bei eigener Verwahrung der Wertpapiere durch ! T'iebstah l oder Verbrennen usw. entstehen können,.

> sind vollstän di g ausgeschlossen.

Ta zudem den Zeichnern der sechsten Kriegsan­leihe die Eintragung in das Reichsschuldbuch mir Sperre bis zum 15. April 1918 beantragen, nur ein Zeichnungspreis von 97,80 auf 100 Mark (gegenüber 98 Mark, wenn Stücke verlangt werden) berechnet wird, kann allen denjenigen, die die Kriegsanleihe zur dau­ernden Kapitalsanlage erwerben, die Benutzung der Reichsschuldb>:cheinrichtung nur dringend empfohlen werden.

Lokales.

" Tie Postwertzeichen zu 15 Pfg. werden für Dasä Reichspostgebiet und Württemberg nach Auf­brauch der bisherigen Bestände in blauvioletter Farbe

ausgegeöen werden. arwA*

:: Ter «eichbbcttcidurrgSstelle war dre Absicht nachgesagt worden, die Kleidungsstücke der Zwilbevöb keruna zu beschlaguahmen und zu enteignen, ^.as tviro jetzt bestritten: Es sei eine Beschlagnahme von Kl«- dungsstücken der Zivilbevölkerung für das nächste halbe Jahr auch dann ('?! Was soll das heißen? Doch wohl: anch in solchen Fällen) nicht zu erwarten, wenn die privaten Bestände die seinerzeit bekanntgegebenen Höchstsätze überschreiten. Das, was innerhalb der Höchstsätze im Privatbesitz ist, kann frettich nicht be­schlagnahmt werden; denn mit weniger kann memanv

A Zu« Eintritt von Marlne-Fkegern bretet sich bet der Marine-Landflieger-Mteilung in Berlin- Johannisthal Gelegenheit. In Betracht kommt be­sonders technisches Personal, das womöglich bei Flug zeug- oder Motorenfirmen gearbeitet hat. (Flugzeug- bespanner, Tischler, Schreiner, Zimmerleute, Sege^ macher, Schweißer, Spleißer, Motorenschlosser.) - « besteht aber auch Bedarf an Personal für den allge­meinen Dienst. Alter möglichst nicht über 20 Jahre. In Ausnahmefällen kann Ausbildung zum Flugzeufl- fübm zugesichert werden.

9 A Sn« «ienenwach« ist j»tzt *\ zugunsten o-r .M^-HSsckMier-Qckl-Mesekkfchaft m b tz in B«lln ^ schla^nahmt ^ ;