Ausgabe 
12.4.1917
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Der knurrende Magen der Welt.

Tee Hunger fördert die Friedensstlmmuug

Ter ErnährungSkommissar Michaelis hat unzwei­felhaft recht mit seinem Hinweise, daß der Frtedenö- schluß die ErnährungSschwierigkeiten nicht beseitigen kann. Aber ebenso sicher fühlt das Volk aller Münder, daß in der

Weltmißernte der Friedenogcdankr einen gewaltigen Bundesgeilv fen erhalten har Ta- g lk besonders gegenüber Engla rd, das zu dt lug-. . -r einem Getreideausfuhrverbor in den Oereinigt . tsn und in Argentinien noch die (Gefahren bc: U?oo:c zu tragen hat

Ten größten Eindruck hat gemacht, daß selbst der

größte Getreldeproduzent der Welt.

Uncle Lam, Brotkarten in Aussicht genommen hat Tie leichtfertige Agrar und Getreide Ausfuhrpolitik des von den stimmen oer Getreide Produzenten der Weststaaten abhängigen jht Wilson har die Bereinigten Staaten in eine döse Patsche ge­bracht

Nach den Angaben des amerikanischen Ackerbau- bureauv in Washington ist nämlich die Ernte au Winter weizen nu-r in 11 4»0 Mtllranen Busheis in Aussicht zu nehmen. Verglichen mit dem tatsächlichen Ergebnis des Jahres 1H16, das sich auf J ^- Millionen belief, ist der Abstand nicht sehr groß, die Lache nimmt sich indes sofort ganz anders aus, wenn man auf die Jahre 11114 und Ittlö zurückgeht und dort auf die allerdings ungewöhnlich großen Ernteresultate von 6öä und 084 Millionen BushelS trifft- Nun tonnte einge- wendet werden, daß die Union auch in der zweiten Hälfte des Jahres löl6 und im ersten Viertel des Jahres 1917, trotz der kleinen vorjährigen Ernte, er­hebliche Mengen Weizen über den Ozean geschafft hat. aber für die Annahme, daß nun auch nach der Ernte de« Jahres 1017 ein großes Exportquantum zur Ver­fügung stehen werde, ist damit nicht» gewonnen, denn die Ausfuhr des Jahres 1910 stützte sich zum Teil auf die aus der Ernte des Jahres 191.) übrig geblie­benen Vorräte Tiefe Hilfe fehlt im lausenden Jahre, und wenn auch die Zahl von 430 Millionen BushelS nicht allzu sehr unter dem Turchschuitt im letzten Jahr­zehnt liegt, so darf doch der im Laufe der Zeit wesentlich gesteigerte I n l a n d S verbrauch nicht un­berücksichtigt bleiben, der schon im vergangenen Jahre infolge der umfangreichen Exporte nach Europa nur schwer zu decken war

To darf Wilson sich einigermaßen darauf verlassen, daß die Ernährungsfrage ihm tm kommenden Winter die allerschwersten Torgen machen wird. Sein groß­tuerisches Gerede, Amerika werbe für die Verprovian­tierung der Verbündeten Sorge tragen, dürfte bald verstummen. Der britische Vetter versteht sich zwar auf daS Herausfeilschen von Vorteilen, aber ..mehr als können kann keiner".

Von Rußland bekommen England, Frankreich und Italien natürlich auch nichts. Indien und Australien

i 'ollen zirka f> Millionen Tonnen abgeben können, wie >ie Engländer behaupten, aber . . der Weg ist weit

und der Minen und Torpedos viel! Ta bliebe, da Süd­afrikas Produktion bet einem solchen Riesenbedars nur wenig mitspricht, nur noch Südamerikas Getreidekam- mer Aber

Argentinien hat ein Ausfuhrverbot.

Aus Argentinien haben unsere Feinde, auch wenn es sich den Vereinigten Staaten und damit den Geg nern Deutschlands anschließt, nichts oder wenig zu erwarten, denn daü am Ende des Jahres 1916 ge erntete Wetzenquantum war so gering, daß Argentinien sich zum Erlaß eines Ausfuhrverbotes für Weizen verstehen mußte Zudem ist die Maiserzeugung so niedrig ausgefallen, daß. wenn überhaupt, so nur etn kleiner Teil davon für den Export übrig bleiben wird.

ftriegm, sucht Me Lorsehuiig Me übermütige Mensch­heit wieder heim mir allen großen Uebeln. mit: Krieg, Hunger und Massensterben.

ES ist klar, daß diese Aussichten, die für uns ui Deutschland noch immer die günstigsten sind, auf die Entwicklung des FriedenSge danke ns. besonders bei den stiernackigen Engländern, einen stark fördernden Ein­fluß auc-uben müssen

Woher WUfons Gefolgschaft

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anieriiaaifcheu Mlcinriaami brauche» Geld.

Wenn trotz des großen Mißtrauens der lateinischen

! Volker Mitreramertras gegen oie Bereinigten Staaten einige de. latem« »wen Freistaaten Amerfta zum min.

s bestenmoralisch" unterstützen. so beweist dies. daß Wilson und seine Negierung die Zwischenzeit zu einem kräftigen Lr.a zweifellos unterstutzr durch England un0 vielleicht auch Frankreich veuutzt haben. Tte Freistaaten Mittel- und Südamerikas sind immer sehr geldveourftig. und der Lage der Tinge nach kommen zurzeit für sie als Geldgeber nur die Vereinigten Staaten in Betracht Diese folgen, wenn sie ihre Fi- nanzmacht erpresserisch benutzen, beiläufig nur einem vor einigen Jahren von Frankreich gegebenen Beispiel das einer großen südamerikanischen chepuvlik Me Jice* ditentziehung ankündigre. wenn sic deutsche Offiziere als Instrukteure anzustellen wagen ,o»l:e

Abgesehen von den Finanzen, hänge., diese Staaten aber auch wirtschaftlich ganz von den Veremigreu Starr len und England ad, denn nur diese vetoen kommen gegemoärlig für Einfuhr und Ausfuhr wesentlich in Frage. Tie Vereinigten Staaten haben beispielsweise tm Jahre 1910 für 00 Millionen Dollar Waren nach Argentinien etngeführl. England etwa ebensoviel. Tte Abnahme argentinischer Probukte durch Nordamerika ist ln den letzten Jahren ebenfalls dauernd gestiegen, im Jahre 1910 gegen das vorgegangene Jabr um 13 Millionen Dollar. Was hier von Argentinien ge- sagt ist. gilt mehr oder weniger auch für die anderen Länder zentral- und Südamerikas. So dürfte sich die .u.'lle Veränderung in oer Haltung dieser Länder er- klären. Bei Euba liegt die Sache noch einfacher. Da wird von Washington aus einfach kommandiert. Wider­stand gibt es nicht. Das Druckmittel gegen Selbständig- cegungen ist die Unterstützung irgendeines HuerUlafüh rers, die für Geld stets zu haben find. Tte amerika­nischeDemokratie" hat sich immer mit dem .chig stick , demdicken Knüppel", vernehmbar gemacht, wenn oie Phrasen nichts halfen.

So hat denn die ganze Welt die besten Aussich­ten aus eine bitterböse Ernährungsklemme Ganz wie I816»f7, vor 100 Jahren, nach den napoleontschen

Frankreich und Rußland.

Als die russische Negierung sich unter dem starken Einflüsse der Arbeiterpartei dazu verstehen mußte, die eroderungSlustigen Schwatzereien des Kaveltenjüh rers und Minister des 'Auswärtigen Miljukow abzu­schütteln und sich offen zur FrtedenSdereirfchaft ohne Eroberungen^ zu bekennen, da befiel Frankreich eine zornige Entrüstung.

17 Milliarden hatte mau an Rußland

verborgt, und die schienen jetzt in höchster Gefahr, wenn nicht rettungslos verloren. Kein Wunder, daß die Presse tobt:

ImPetit Mertdional" vom 8. 4. schreibt

Alexandre Berard in einem Artikel zur Verherrlichung der russischen Revolution:

Die fleißige und sparsame französische Temokra- tio hat ihre Milliarden ohne zu knausern der russischen A u t o k r a t i e a u S g e l t e f e r t: sie hat alles hingegeden, und wenn man dereinst die 0>eschichte unserer Zeit schreibt, wird sich zeigen, daß sie von der anderen Seile wenig, recht wenig erhalten hat. Wir waren der reiche Verwandte, der unermüd­liche Geldgeber, aber in Petersburg behandelt man Frankreich als arme Verwandte. Uno was ersann man für Atärchen Märchen, die uns jetzt unglaublich Vorkommen über dasunbesiegbare Ruß­land" und dieDampfwalze"! Noch im Juli 1914 hieß es. ..die russischen Heere werden in sechs Wochen in Berlin sein. Wird aber Frankreich, dies

rtunnMTHttf* uni sittlich fmift Sank fe<f>C Wochen fionb- ®u rin *->*» «scheint

all Eku! naä) 6«r Marne, b« ffia. Strbun und nach I*t Eroberung Polens. CttaufnS und der baltischen

Piuv^r.jen, aber sonst unter tn einem

ullgerneinenWehklagrn von SöJatt dis Marseille, von «anry bis zu den Pyremten. ttnn aur jornlfl« Sone Über die grenzenlos« Dummheit der französischen Re- vanchepolirik. aus kErig« 3'uch« gegen den vom fran­zösischen Militarismus mit seiner Teutscherch^t ver schuldeten ittuln Frankreichs gibt der kleine Rentner nichts mehr, der sich derrit» von der Arbeit zurück- gezogen und irgendwo an der weine. Marne oder Ga.- ronne sorgenlos und zufrieden beim Angeln und Gar­tenbau lebt und fetzt keine Zinsen bekommt. Er kennt die Hilflosigkeit seine» Vaterlandes. und jammert nur.

Sein Vaterland ist eS ja. da» diesen Krieg am schwersten fühlen muß.

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Der Arbeiter, und 5*t*atau*i fix den Friede».

Xcr Rar der Arbeiter und Soldaten hat der Ke gierung unter dem Ausdruck stärksten Mißtrauens seine weitere Mitarbeit ^zugesagt. Eine wichtige Stelle des bezüglichen Beschlusses lautet:

Ter Kongreß ist überzeugt von keil einer dauernden politischen Kontrolle und von der Notwendigkeit des Einflusses auf die provisorische Negierung, um Mese -um tatkräftigen Kampf gegen die antireoolutionären Kräfte anzurreiben. Ferner von der Notwendigkeit einer Einflußnahme, um sie zu der pflichten, das gesamte Leben Rußlands zu demokratt fleren und einen gemeinsamen Friede» »orzuder^ke». ohne Anorrcourn und zdr teg Oe»tschädig»ngr». aber au/ der Grundlage einer freien nationalen Entwicklung aller Völker."

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Die Stadtkinder aufs Land!

In vielen Städten werden dir votberritungen ge­nossen, um in diesem Sommer die Sinder in mögllchsl gioßer Zadl ausv Land zu bringen. Gerade für dag ßer- anwachjende Geschlecht ist es jo vesonders wichng. daß es von den ErnährungSscdwlerigkenen der großen Städir möglichst unberührt bleibt. Draußen in der Lanbluft sol- len sich die Sinder frischere Wangen und neue Kräfte holen.

Bielleicht werden sie aber, ohne es zu wollen und zu wissen, noch eine andere wichtige Ausgade erfüllen. Bauer und Städter kennen sich zu wenig. Der Bauer liest wohl tn seiner Zeitung zuweilen, daß ^.die in der Stadl" bald an Sarws/eln, bald an Gemüse, bald an Butter Mangel haben. Aber er kann sich nicht leibhaftig vor­stellen, was das deißi. Die Kinder aus der Stadt wer- den eS ihn lehren, ünd wenn der Bauer die Nor wirt­lich mit eigenen Augen steht, daun hilft er viel lieber, als wenn er nur durch Hörensagen von ihr ersähn. ^Die in der Sradi", das ist für chil eine,fxembe, uube- kannte Menschenmasse, out der ihn kein persönliches Ge­fühl verbindet. Er wird Me Früchte seines Bodens und seiner Arbeit viel freudiger und unverdrossener nach der Stadl schicken, wenn er dabei an ganz bestimmte Men- scheu deuten kann, deren Sorgen ihm aus ihren eigenen Erzählungen wohl vertraur sind.

Der Städtet aber wird von sein Kinder« hären oder sich vieUeichl auch durch eigenen Augenschein überzeugen, wie mühsam heute angesichts der Verminderung von Veitskräften, Zugvieh und Düngemitteln die Landdestel, lung ist. Zugleich wird er die Erfahrung machen, daß das Herz des Bauern sich oft seht rasch regt, wenn ein leben­diger Mensch und nicht bloß ein gedruckter Ausruf iui A mtsblatt oder am Rathaus mir Bitten und Forderun­gen an ihn heraatritt. Das Schimpfen über .den Bau­ern" im allgemeinen ist ebenso unsinnig wie bss Schimpfen überben Städter". Gute und schlechte Men­schen sind in Stadt und Land gleichmäßig verteilt.

Mögen Me lftnder, Me aus Me Dörfer kommeri. in dem oft so unberechtigten Dneit zwischen StaM und Land versöhnend wirken!

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^ Körnung rmd »nur Mtportt im sperrge!

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Bieder ist einer der Gur na nt der Reseri einem jeindlichen Fl Mrzl. nachdem er »Huge ahgeschojsen (;

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tzeteryhurg dtthk In drc tzrudentzsta pichen Versammlungen ^ ukünden Meinung^ jaus die Frage eine- rinrdtii» zu beziehen

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Tie amerikanische Legion

an der Westfront.

In Amerikü ist kürzlich ein Büchlein erschienen, das mehr als manches andere aus der fremden Kriegs- litcratur unser Interesse verdient Es betitelt sich Ein Legionssotdnt" (A soldter of the legion") und hat -um Verfasser den Sergeanten Morlac, den Sohn eines Franzosen, der den Krieg von 1870 mitgemacht h<Ute und später nach Amerika auSgewandert war Edward Morlac war Berufssoldat in der amerikanischen Armee, und als der Weltkrieg ausbrach. regte sich in ihm das französische Blut wer wollte ihm das ver Übeln? Er schnürte also sein Ränzel. fuhr nach Europa und wurde dort in das 2. Fremden Regiment als Korporal eingestellt, um später zum Sergeanten aufzurücken. Im August 19K> hat er nach fast einem Jahre Kriegs leben die große Parade vor dem Präsi. denken nnd dem General Joffre mitgemacht. bei der dem Regiment eine Fahne verliehen wurde Zwei Mo natc später zogen die letzten Reste der Truppe durch die Straßen von Paris, wo im Hotel der Invalide« diese Fahne, nunmehr geschmückt mit dem Kreuz der Ehrenlegion, zwischen der Standarte derKürassiere von Reichshosen" und der Fahne der Oöaridaldianer aufgehängt wurde Das Regiment selbst batte zu eri. stieren aufgehört es war tu den Ehampaanemmpfen anfgerieben worden: einen Ersatz gab es nicht

..Tie Legion hat sich stets gerühmt, niemals den Rücken zu zeigen, und sie hat dies Gelübde erfüllt Wir wollen den Legionären nicht bestreiten, daß sie tüchtige Draufgänger waren hatten sie doch großen teils nichts auf der Welt zu verlieren' Hören wir. wie dies zweite gremden-Reoimenr. das in der fran­zösischen wie tn der amerikanischen Presse, solange es existierte, alsAmerican Legion" gepriesen wurde zusammengesetzt war Ich übersetze hier wörtlich:

Es ist eine (beschichte von Abentnirern. von Ver brechern. von Justizflüchtigen. Manche von ihnen sind Trinker, manche Diode, viele mit dem Kainszeichs« Behaftete finden hier ihre Genossen Es find Men

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bin ich stolz auf sie stolz, einer von ihnen ge­wesen zu sein: sehr stolz, eine Anzahl von ihnen kommandiert zu haben.

Die Sache ist ganz natürlich Den meisten Men­schen würde es in meiner Lage ähnlich gegangen sein Man muß eben das Böse mit dem Guten aufwiegen Man muß anrechnen: ihre Kameradschaft, ihren Korps­geist. ihren leidenschaftlichen Eifer. Frankreich zu dienen, dem einzigen Lande, das ihnen eine Zuflucht gewährt hatte, dem Lande, das ihnen Vertrauen de wiesen, sie bemuttert und sie auf gleichem Fuß mit seinen eigenen Söhnen gestellt hatte! Da» bedeutet etwas für "Menschen, die das Leben von AuSgestoße neu geführt haben, und die Legionäre haben ihre Ergebenheit die ganze Zeit über bewiesen."

Hier folgt eine Aufschneiderei, wie sic wohl nur ein französischer Amerikaner fertig bringen kann. ..Bei Ar ras haben sie eine Gradenltnie von mehr al- 400 Kilometern (!'!) für Frankreich zurückgewonnen" - more than four hundred Kilo metrc^ buchstäblich?

In meinem eigenen Zuge waren Menschen aller Rassen und Rationalitäten Russen und Türken, ei i Ana mit. etn Hindu: auch ein Franzose und ein Den: scher Gott weiß woher! Weiter gab es da Bulgaren, Serben, Griechen. Neger, einen Italiener und einen Fidschi-Jnsttlaner. der direkt von der Universitär Cp ford kam ein schweigsamer Mann, von dem man sich zuflüsterte. er sei früher Erzbischof gewesen: end­lich drei Aaraber und eine Handvoll abenteuerlustige Amerikaner Kurz. ..ein internationales Ragout", wie einer der Araber sich ausdrückte

Der Italiener Eonti der Erzähler gibt immer die Namen an war ein berufsmäßiger Zweiraddieb, der hier untergeschlüpft war. als die Sache für ihn brenzlich wurde Der Franzose Doumerque. der Typus eines guten Soldaten, war vor kurzem mit der Kaffe durchgegangen und hatte hier feinen Schutz gefunden Eine auffällige Erscheinung war der dunkelsardige russische ..Fürst" Voronoff. dessen Vorfahren freilich seinen Kameraden nicbt näher bekannt waren. Pala war ein richtiger Pariser Aapcuhe " Und so geht es weiter? Verhältnismäßig am besten schneiden noch die Amerika- ner ad, obwohl auch die» dem Anschein nach großen.

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teile Leute waren, die nichts zu gelvinnen und nichts zu verlieren hatten: vom stellenlosen Ehauffeuc bis zum entlassenen deutsch^amerikanischen Untversttätspro- fessor -- Lhlinger hieß der feine Herr.

Die Amerikaner werden offenbar den Bericht Mor- lacs mit demselben Wonnekitzel lesen wie die Fran­zosen - sie beweisen damit wieder, wie viel näher sie diesen mit ihrem Geschmack und Empftnden stehen als uns. die wir uns mit Ekel von derartigem Gefin- del abwenden. Mit solchem Pack müssen wir uns her- Umschlägen, gegen solch hergelaufenes Volk müssen w-.r Mrlich jst >7?' Heimat und Vaterland verteidigen, zum Kampfe mit ; hat vL

Strolchen und Zuchchauskondidaten das edle Blut uu- , nicht dem .j lerer Söhne einsetzen!Liller KrtegSztg." | jBNlftm ^ )DQ ^ en

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tf. BtMl al» Haadwerker. In der Bogelwelr finden wir die verschiedensten Handwerker vertreten, was der Nest­bau zur Genüge dokumentiert. Da gibt es Korbmacher.

Maurer. Zimmerleute. Weber. Brücken- und Grubenar­beiter: ja selbst die Schneiderzunft hat einen Reprä­sentanten den Schneidervogel. Dieser, ein kleine» BSgel- chen. das vornehmlich in Südspanien. Südikalten. Griechen­land und Algier lebt, fertigt sich ein rigenarttge» tüten- förmtgeo Nest auä großen starken Blättern. Zu diesem Be- Hufe erkiest er sich einen Zweig mit drei di» vier vdichl deisammenstehenden Blät.e.n. tn deren äußere Randfeite» er mit seinem Schnabel eine Anzahl kleiner Löcher bohrt.

Hierauf fertigt er au» einem Gemisch von Pstanzenfasern und Spinngeweben einen dünnen, jedoch sehr haltbaren Faden, sucht sich dann ein paar starke Lorbeer- oder Crangenblätter. die den Boden der Behausung ergeben

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>ollen, und zieht nun mit seinem Schnabel den zusammen» gedrehten Faden teil» durch die eingebohrten Löcher, teil»

durch die inwendig angebrachten Blätter, sodaß ein lüten-KLv förmiger Behälter entsteht Diese Arbeit wähn mitunter

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