Ausgabe 
10.4.1917
Seite
2
 
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//KRAfT ZU VERLEIHEN UHD £ H z Eie EN DASS WIR AUCH [ fNlEPERZURINÖEN SIND- k /GCBEN'CETREU DEA EID-DEH 9 FREUDI6 LEBEN UND 6CSUND I

EUCH aCU.^E ZUKUNFT-

IHR SOLLT JA öARNICHTS OPfETW >

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i/eficrrelcft-unflarlfcbe CagMberlclm

allen, 7. April.

- Lesilichcr Kriegsschauplatz.

f >cn Waldkarpathen und südlich von Stantslau !sische Aufklärungs-Abtellungen vergeblich gegen nien vor. An vielen Stellen Vorseldgeplänkel.

Italienischer Kriegsschauplatz, und

Südöstlicher Kriegsschauplatz. r c besonderen Ereignisse.

Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.'

- von Höfer, Feldmarschalleutnant. i

c Ollen, 8. April.

e Ocsllichcr Kriegsschauplatz

e t5cn .??, a L b f ar ^ at ^ en und in Ostgaiizien lebhafte igstatigkcit Sonst nichts zu melden.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Südöstlicher Kriegsschauplatz, jfränbett.

Stellvertreter des Ehefs des GcneralstabeS: bn Höfer, Generalfeldmarschalleutnant.

' Wien. 9. April.

. Oestlicher Kriegsschauplatz.

.der

^uppc des Gcucralscldmarschallü vo» Mackciiscn.

Stoßtrupps nördlich von Forsant 46 Gefan 2 Maschinengewehre ein. Gegen die

fctffrout des Generaloberst Erzherzog Joseph.

»» mehreren Stellen russische Aufklürungsableil- I'bntSIvS vor. Weiter nördlich nichts von Belang. I Italienischer Kriegsschauplatz.

, Sadöstltchcr Kriegsschauplatz. iS Besonderes zu melden.

F ,r Stelloertreler des Chefs des Eeneralstabes: von Höfer, Feldmarschalleutnant.

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l Ereignisse zur See.

L'A'" haben fctnbndK g.[ llg , cuflc Som .

ia cola und Sistiana abgeworfen Keinerlei iA a,b ^acauf (jtincn mehrere uiisecec Flugzeuge ^'"..Barackenlager von Bermtgliano an und sre erfolgreich mit Bomben. Die Seefluaccuae

rllckgekehrt?o^ Ermißt wird, wohlbe.

^ir stellen

llcrundZtiircbiicidcr

Megsbeschädigte u. Zivildienst- gk auf Militärgeschirre ein.

^icl) Hirfcbncr, e m. v. b.

frlederwarenfabrik, Remscheid.

Uns stellen.

* tandwirtsck'afliche Zlrbeiten aller Art, sei es Feldbestellung, Ernte, Ausdreschen. Dungfahren und und an­dere Arbeiten mehr, sind während der Kriegszeit and) an Sonn* und Feiertagen erlaubt. In diesem Icchre, in dem die Bestellungsarbeiten durch die lang andauernde Frostperiede um Wochen im Rückstand sind, ist es aber geradezu vaterländische Pflicht jedes Einzelnen, alles daran zu sehen, um die für die Acker- und Gartenbestel- lung noch gegebene Zeit durch äußerste Kraftanspannung auszunutzen und auch an Sonn- und Feiertagen die Ar- beiten in Feld und Garten nicht ruhen zu lassen. Ein Unterlassen der Destellungsarberlen an Sonn- und Feier- tagen würde eine Verzögerung verursachen, die nicht mehr eingeholt werden könnte und eine Schädigung des Vater­landes bedeuten.

* ZMCker Tlr k!>»scstrweclre. Um der gesamten Be­völkerung für Einmachzwecke eine größere Zuckennenge zuteilen zu können, hatte die Einkaufsgesellschaft für das Grohherzogtum Hessen m. b. H. in Mainz auf Anweisung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern seit länge­rem gewiße Rücklagen an Jucker gemacht. Diese Rück­lagen werden Anfang Mai als Obstzuckerzulage ausge- geben, und zwar auf den Kopf der Bevölkerung die an- gefichts der bisherigen Beschränkungen im Iuckerverbrauch recht ansehnliche Menge von 4 PfMd. Für die Ausgabe der Obftzuckerzulage wurde der Monat Mai gewählt, da- mit die Bevölkerung schon vor Beginn der Beerenobsternte im Besitz des Juckers ist und sich mit ihren Einkäufen zur Herstellung von Marmeladen usw. danach richten kann. Ob im Sommer nochmals mit einer Zulage gerechnet wer­den kann, läßt sich heute noch nicht übersehen. Ls kann daher nur auf das Dringendste empfohlen werden, die Obstzuckerzulage für die Einmachzeit zurückzulegen und nicht für andere Zwecke zu verwenden, wer dies dennoch tut, hat es sich selbst zuzuschreiben, w^rn er in der Ein­machzeit über keinen Jucker verfügt. 'Pie Ausgabe der Obftzuckerzulage erfolgt auf die Marken 16-23 der guckerkarte,- auf die Marke 23 entfällt Kandis, der sich besonders für Einmachzwecke eignet, da er das reinste guckerprodukt darstellt. Die näheren Mitteilungen über die Ausgabe des Zuckers werden noch von den Kommunal­verbänden gemacht werden. Im Monat Mai wird ferner auf Veranlassung der Reichszuckerstelle zugleich mit der üblichen Monatsmenge auch die Monatsmenge für den Monat Juni ausgegeben werden, und zwar auf Grund der Zuckermarken 14 und 15. Einschließlich der Obstzucker­zulage erhält somit im Mai die gesamte Bevölkerung im Broßherzogtum Hessen 6 PfllBd Zucker auf den Kopf. Ls kann auch hier nur die dringende Warnung wiederholt werden, diese für die einzelnen Haushaltungen recht erheb­lich ausfallende guckermenge nicht zu vergeuden oder für nicht dringende Zwecke zu verwenden. Wer sich später größere Obstmengen einkochen oder zu Marmelade verar­beiten will, der legt auch diesen Zucker oder doch den größten Teil davon zurück und behilft sich in der Zwischen­zeit mit Süsstoff, der regelmäßig auf Grund der Süsstoff- karten zur Ausgabe gelangt.

Verantwortlich Albtn Klein in Gießen.

QQQQQQQQQQQQQQQQQQQQ Die 6 . Kriegsanleihe ist einebren- Urkunde, die Jeder besitzen muss!

BekavAtmachung.

Bis auf weiteres werden Güter als Expreßgut ohne ausdrückliche Zustimmung drr Eisenbahndireklion nur insoweit angenommen, als das Einzelgewicht eines Stückes 50 kg nicht überschreitet. Auch behält sich die Eisenbahnvecwaltung vor, innerhalb dieser Gewichts, grenze die Annahme von Expreßgut und Bahnpaketen dann ^tnzuftellen, .wenn' die aufgrlieferten Mengen so groß werden, daß ste ohne Störung des Zugverkehrs nicht mehr befördert werden können. Ebenso werden die Dienststellen besonder« sperriges oder schwer zu vcr- lodendes Erpreßgut dann zurückweisen, wenn sich ou« seiner Annahme Störungen ln der pünktlichen Abfcrttg. ung der der Beförderung dienenden Personcnzüge ergeben würden.

Frankfurt a. M., den 7. April 1917.

Uönlgl. eifenbabndircktl on Trattkfuri (Main).

Gemäß Verordnung des vundesrats

tritt am 16. April 2 Uhr morgens a,.stelle der mitteleuropäischen Zeit wieder die Sommerzeit in Kraft. Die Bahnhossuhren werden 2 Uhr morgens auf 3 Uhr vorgestellt. Zur

Ueberleitung des Zugverkehrs aus der mitteleuropäi­schen in die Sommerzeit sind am 15. und 16. April Aenderungen in den Abfahrt- und Ankunftszeiten einiger Züge erforderlich, die in einer auf den Bahn­höfen anshängenden Bekanntmachung zusammengestellt sind.

Uönlgl.irenbabndlrektlon Trankfurf (maln).

Lustige Blätter

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Kriegsgemlifebau.

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h ln Ü n 1 °k" ®? müfm »usamm-ng-iülll, welche für dle BolvcrnSh^ung ln

ÄriegSacil besonder».wichtig sind. Sr macht über den Anbau dieser Gemüse die folgenden Angaben:

©etnüfe, die gesäl werden:

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88 ' -

Wann nrtrt» gAül?

Rethett.

abftand

Wtevtcl Samen auf i Dm

Wann wird geerntet

Ungefähre Erntemenge vom Om

V Mohrrüben.

März bis Juli

2b cm

1 Gramm

Juni bi« Oktober

2 Kilogr.

y Speiserüben Mairübcn

März u. Tnbe Jul

brettwürfig

1 Gramm

Mai. November

i Kilogr.

Schwarzwurzeln.

C --

März

30 cm

2 Gramm

November

1'/, Kilogr.

Cj Wurzelpetersilie.

April

2b cm

1 Gramm

November

2 Kilogr.

A* Spinat.

März und August

2b cm

8 Gramm

Mat.Noo.b.Frühj.

2'/, Kilogr.

- Mangold .

Apnl

30 cm

l Gramm

Mai bi« Dezember

b Kilogr.

O Buschbohnen.

Mal bla Juli

4b cm

12 Gramm

Juli bis Sept.

1 Kilogr.

^ Srbsen .

März bis Mai

4b cm

15 Gramm

Mai und Juni

% Kilogr.

Gurken.

Mai

1.30 m

'/, Gramm

August

Kilogr.

§ Kurbia .

JO ^ - -

Mat

2,b0 m

1 Gramm

September

3 Kilogr.

Zwiebeln .

April

2b cm

1 '/-Gramm

September

l'/'KUogr.

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Gemüse, die gcpslanzl werden

S

o .

Wann wird acpflanzt?

Rethen.

adstand

Wie wett in den Rethen?

Wann wtrv geerntet?

Ungefähre »rntemerftze vom Om

^ Frühkohlrabi .

lb Apnl

2b cm

20 cm

Juni

1' «Kilogr

^2 Spälkohlrabi .

Mai bl« Juni

3b cm

30 cm

Juli bi« Herbst

3 Kilogr.

Anlhkohl.

lb. April

40 cm

3b cm

Juli bi« August

2 Kilogr.

Lpälwirstng und Rotkohl

Juni

b0 cm

4b cm

Eept. bi« Herbst

3 Kilogr

^ Weihkohl .

Juni

bb cm

b0 cm

Sept. bt« Herbst

3 Kilogr.

Blumenkohl..

Juni

1 m

80 cm

EepL bis Herbst

1 Kilogr.

Grünkohl.

Juli

3b cm

30 cm

Herbst u Winter

1'«Kilogr.

Kohlrüben.

Juni

40 cm

3b cm

Oktober. Nov.

4 Kilogr.

sdlat.

April und später

rb-30cm

202b an

Mai. Juni u.spüter

12 Köpfe

Sellerie .

Ende Mai

40 cm

35 cm

Oktober

Z'.KUogr.

Lauch.

End« Mai

30 cm

20 cm

Oktober

1''» Kilogr.

romalen.

«Lnd« Mal

1 m

50 an

August. Sept.

3 Kilogr.