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i/eficrrelcft-unflarlfcbe CagMberlclm
allen, 7. April.
- Lesilichcr Kriegsschauplatz.
f >cn Waldkarpathen und südlich von Stantslau !sische Aufklärungs-Abtellungen vergeblich gegen nien vor. An vielen Stellen Vorseldgeplänkel.
Italienischer Kriegsschauplatz, und
Südöstlicher Kriegsschauplatz. r c besonderen Ereignisse.
Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.'
- von Höfer, Feldmarschalleutnant. i
c Ollen, 8. April.
e Ocsllichcr Kriegsschauplatz
e t5cn .??, a L b f ar ^ at ^ en und in Ostgaiizien lebhafte igstatigkcit Sonst nichts zu melden.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Südöstlicher Kriegsschauplatz, jfränbett.
Stellvertreter des Ehefs des GcneralstabeS: bn Höfer, Generalfeldmarschalleutnant.
' Wien. 9. April.
. Oestlicher Kriegsschauplatz.
.der
^uppc des Gcucralscldmarschallü vo» Mackciiscn.
Stoßtrupps nördlich von Forsant 46 Gefan 2 Maschinengewehre ein. Gegen die
fctffrout des Generaloberst Erzherzog Joseph.
»» mehreren Stellen russische Aufklürungsableil- I'bntSIvS vor. Weiter nördlich nichts von Belang. I Italienischer Kriegsschauplatz.
, Sadöstltchcr Kriegsschauplatz. iS Besonderes zu melden.
F ,r Stelloertreler des Chefs des Eeneralstabes: von Höfer, Feldmarschalleutnant.
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l Ereignisse zur See.
L'A'" haben fctnbndK g.[ llg , cuflc Som .
ia cola und Sistiana abgeworfen Keinerlei iA a,b ^acauf (jtincn mehrere uiisecec Flugzeuge ^'"..Barackenlager von Bermtgliano an und sre erfolgreich mit Bomben. Die Seefluaccuae
rllckgekehrt?o^ Ermißt wird, wohlbe.
^ir stellen
llcrundZtiircbiicidcr
Megsbeschädigte u. Zivildienst- gk auf Militärgeschirre ein.
^icl) Hirfcbncr, e m. v. b.
frlederwarenfabrik, Remscheid.
Uns stellen.
* tandwirtsck'afliche Zlrbeiten aller Art, sei es Feldbestellung, Ernte, Ausdreschen. Dungfahren und und andere Arbeiten mehr, sind während der Kriegszeit and) an Sonn* und Feiertagen erlaubt. In diesem Icchre, in dem die Bestellungsarbeiten durch die lang andauernde Frostperiede um Wochen im Rückstand sind, ist es aber geradezu vaterländische Pflicht jedes Einzelnen, alles daran zu sehen, um die für die Acker- und Gartenbestel- lung noch gegebene Zeit durch äußerste Kraftanspannung auszunutzen und auch an Sonn- und Feiertagen die Ar- beiten in Feld und Garten nicht ruhen zu lassen. Ein Unterlassen der Destellungsarberlen an Sonn- und Feier- tagen würde eine Verzögerung verursachen, die nicht mehr eingeholt werden könnte und eine Schädigung des Vaterlandes bedeuten.
* ZMCker Tlr k!>»scstrweclre. Um der gesamten Bevölkerung für Einmachzwecke eine größere Zuckennenge zuteilen zu können, hatte die Einkaufsgesellschaft für das Grohherzogtum Hessen m. b. H. in Mainz auf Anweisung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern seit längerem gewiße Rücklagen an Jucker gemacht. Diese Rücklagen werden Anfang Mai als Obstzuckerzulage ausge- geben, und zwar auf den Kopf der Bevölkerung die an- gefichts der bisherigen Beschränkungen im Iuckerverbrauch recht ansehnliche Menge von 4 PfMd. Für die Ausgabe der Obftzuckerzulage wurde der Monat Mai gewählt, da- mit die Bevölkerung schon vor Beginn der Beerenobsternte im Besitz des Juckers ist und sich mit ihren Einkäufen zur Herstellung von Marmeladen usw. danach richten kann. Ob im Sommer nochmals mit einer Zulage gerechnet werden kann, läßt sich heute noch nicht übersehen. Ls kann daher nur auf das Dringendste empfohlen werden, die Obstzuckerzulage für die Einmachzeit zurückzulegen und nicht für andere Zwecke zu verwenden, wer dies dennoch tut, hat es sich selbst zuzuschreiben, w^rn er in der Einmachzeit über keinen Jucker verfügt. 'Pie Ausgabe der Obftzuckerzulage erfolgt auf die Marken 16-23 der guckerkarte,- auf die Marke 23 entfällt Kandis, der sich besonders für Einmachzwecke eignet, da er das reinste guckerprodukt darstellt. Die näheren Mitteilungen über die Ausgabe des Zuckers werden noch von den Kommunalverbänden gemacht werden. Im Monat Mai wird ferner auf Veranlassung der Reichszuckerstelle zugleich mit der üblichen Monatsmenge auch die Monatsmenge für den Monat Juni ausgegeben werden, und zwar auf Grund der Zuckermarken 14 und 15. Einschließlich der Obstzuckerzulage erhält somit im Mai die gesamte Bevölkerung im Broßherzogtum Hessen 6 PfllBd Zucker auf den Kopf. Ls kann auch hier nur die dringende Warnung wiederholt werden, diese für die einzelnen Haushaltungen recht erheblich ausfallende guckermenge nicht zu vergeuden oder für nicht dringende Zwecke zu verwenden. Wer sich später größere Obstmengen einkochen oder zu Marmelade verarbeiten will, der legt auch diesen Zucker oder doch den größten Teil davon zurück und behilft sich in der Zwischenzeit mit Süsstoff, der regelmäßig auf Grund der Süsstoff- karten zur Ausgabe gelangt.
Verantwortlich Albtn Klein in Gießen.
QQQQQQQQQQQQQQQQQQQQ Die 6 . Kriegsanleihe ist eine €bren- Urkunde, die Jeder besitzen muss!
BekavAtmachung.
Bis auf weiteres werden Güter als Expreßgut ohne ausdrückliche Zustimmung drr Eisenbahndireklion nur insoweit angenommen, als das Einzelgewicht eines Stückes 50 kg nicht überschreitet. Auch behält sich die Eisenbahnvecwaltung vor, innerhalb dieser Gewichts, grenze die Annahme von Expreßgut und Bahnpaketen dann ^tnzuftellen, .wenn' die aufgrlieferten Mengen so groß werden, daß ste ohne Störung des Zugverkehrs nicht mehr befördert werden können. Ebenso werden die Dienststellen besonder« sperriges oder schwer zu vcr- lodendes Erpreßgut dann zurückweisen, wenn sich ou« seiner Annahme Störungen ln der pünktlichen Abfcrttg. ung der der Beförderung dienenden Personcnzüge ergeben würden.
Frankfurt a. M., den 7. April 1917.
Uönlgl. eifenbabndircktl on Trattkfuri (Main).
Gemäß Verordnung des vundesrats
tritt am 16. April 2 Uhr morgens a,.stelle der mitteleuropäischen Zeit wieder die Sommerzeit in Kraft. Die Bahnhossuhren werden 2 Uhr morgens auf 3 Uhr vorgestellt. Zur
Ueberleitung des Zugverkehrs aus der mitteleuropäischen in die Sommerzeit sind am 15. und 16. April Aenderungen in den Abfahrt- und Ankunftszeiten einiger Züge erforderlich, die in einer auf den Bahnhöfen anshängenden Bekanntmachung zusammengestellt sind.
Uönlgl. €irenbabndlrektlon Trankfurf (maln).
Lustige Blätter
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Kriegsgemlifebau.
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h ln Ü n 1 °k" ®? müfm »usamm-ng-iülll, welche für dle BolvcrnSh^ung ln
ÄriegSacil besonder».wichtig sind. Sr macht über den Anbau dieser Gemüse die folgenden Angaben:
©etnüfe, die gesäl werden:
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Wann nrtrt» gAül?
Rethett.
abftand
Wtevtcl Samen auf i Dm
Wann wird geerntet
Ungefähre Erntemenge vom Om
V Mohrrüben.
März bis Juli
2b cm
1 Gramm
Juni bi« Oktober
2 Kilogr.
y Speiserüben — Mairübcn
März u. Tnbe Jul
brettwürfig
1 Gramm
Mai. November
i Kilogr.
Schwarzwurzeln.
C --
März
30 cm
2 Gramm
November
1'/, Kilogr.
Cj Wurzelpetersilie.
April
2b cm
1 Gramm
November
2 Kilogr.
A* Spinat.
März und August
2b cm
8 Gramm
Mat.Noo.b.Frühj.
2'/, Kilogr.
—- Mangold .
Apnl
30 cm
l Gramm
Mai bi« Dezember
b Kilogr.
O Buschbohnen.
Mal bla Juli
4b cm
12 Gramm
Juli bis Sept.
1 Kilogr.
^ Srbsen .
März bis Mai
4b cm
15 Gramm
Mai und Juni
% Kilogr.
Gurken.
Mai
1.30 m
'/, Gramm
August
Kilogr.
§ Kurbia .
JO ^ - -—
Mat
2,b0 m
1 Gramm
September
3 Kilogr.
Zwiebeln .
April
2b cm
1 '/-Gramm
September
l'/'KUogr.
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Gemüse, die gcpslanzl werden
S
o .
Wann wird acpflanzt?
Rethen.
adstand
Wie wett in den Rethen?
Wann wtrv geerntet?
Ungefähre »rntemerftze vom Om
^ Frühkohlrabi .
lb Apnl
2b cm
20 cm
Juni
1' «Kilogr
^2 Spälkohlrabi .
Mai bl« Juni
3b cm
30 cm
Juli bi« Herbst
3 Kilogr.
Anlhkohl.
lb. April
40 cm
3b cm
Juli bi« August
2 Kilogr.
Lpälwirstng und Rotkohl
Juni
b0 cm
4b cm
Eept. bi« Herbst
3 Kilogr
^ Weihkohl .
Juni
bb cm
b0 cm
Sept. bt« Herbst
3 Kilogr.
Blumenkohl..
Juni
1 m
80 cm
EepL bis Herbst
1 Kilogr.
Grünkohl.
Juli
3b cm
30 cm
Herbst u Winter
1'«Kilogr.
Kohlrüben.
Juni
40 cm
3b cm
Oktober. Nov.
4 Kilogr.
sdlat.
April und später
rb-30cm
20—2b an
Mai. Juni u.spüter
12 Köpfe
Sellerie .
Ende Mai
40 cm
35 cm
Oktober
Z'.KUogr.
Lauch.
End« Mai
30 cm
20 cm
Oktober
1''» Kilogr.
romalen.
«Lnd« Mal
1 m
50 an
August. Sept.
3 Kilogr.


