Ausgabe 
5.4.1917
Seite
4
 
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Per Krieg ist eine heilige Sache!

3n richtiger Krlenutnis mahnt der Geistliche

seine Gemeinde au die Zelchnuuas-Wchl

könntest Du es verantworten, eich

solche Mahnung unbeachtet zu lasten

»etm je eine Sache uns heilig war. wenn je ein opfervoller Krieg »rt wurde um hehre, große, jedeck Deutschest in seinem innersten

Denken und Fühlen berührende Ziele, so ist es dieser Krieg. Ihn zu gutem, unsere Zukunst sicherndem Ziele zu Ende zu führen, ist für Jeden oberste Pflicht, nicht nur gegen sein Vaterland, sondern auch gegen seinen Gott. Die

icht nur gegen sein Vaterland, sondern auch gegen seinen erfolgreichste Waffe, die Bürger und Bcuer. Arbeiter und Unternehmer, An gestellter wie Vorgesetzter. Mann und Frau. Jüngling und Jungfrau ln der Heimat in der Hand haben, das heilige Ziel dieses Krieges zu sichern, ist die möglichst einmütige Beteiligung aller Volksschichten an der Kriegs-Anleihe. Mit ihr wollen wir den Willen bekunden, daß wir auch dcn letzten Pfennig daransehen, das; kein materielles Opfer uns zu groß ist, n>cnn es gilt, das höchste zu erhalten und zu verteidigen was wir haben: die Heimat, das Va­terland. Ihm wollen nstr weihen, was wir an irdischen Gütern zu vergeben haben, aus feinen Altar wollen wir alle Spargroschen. Kleines auf Kleines Zu­sammenlegen. aus dah es ein Vieles gebe und einen weiterett, starken Bau­stein bilde in der neuen Kriegs - Anleihe, die wir als starken, un­überwindlichen Damm gegen die Vernicht«ngswut der Feinde errich­ten wollen. Keiner bleibe zurück, keiner denke, auf meinen Baustein

kommt e» nicht an. wo so Viele Steine Zusammentragen. Nein, gerade

aus Deinen Vaustein kommt es an!

so muht Du denken. Dein Vaustein könnte eine Lücke bilden im grohen Vau, und wenn viele solcher Lücken entständen, wenn viele nachlässig ihre pslichl vergäben, so könnte das grohe Werk an Festigkeit einbühen. der deutsche Damm, der gegen feindlichen Anprall neuerdings errichtet werden soll mit der Kriegs-Anleihe, er könnte unvollständig und brüchig werden, wo es sich um heiliges handelt, muh jeder sein Gewissen schärfen und muh vor sich, seinen Angehörigen, seinem Lande und seiner Heimat bestehen können:Ich Hube meine Pflicht getan! Ich habe zur Kriegs-Anleihe und damit dem Va­terlands gegeben, was in meinen Kräften stand!"

(Kundgebun« b«o Vereins Deutscher Zeitnngs.verleger.)

Kriegssparkarten

Um jedermann die Zeichnung der Kriegsanleihe zu ermöglichen, werden auch diesmal Kriegssparkarten in Abschnitten von 1, 2, 5, 10 und 20 Mark, verzinslich zu

ausgegeben. Dieselben eignen sich besonders für Zeichnungen von Schulen, Vereinen Fabriken etc., sowie auch für Geschenkzwecke.

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die Tatsache, daß die Aufnahmefähigkeit oder wenigstens die Aufnahmewilligkeit des französischen Geldmarktes, von dem auS rheden alljährlich milliardenweise ausländ­ische Anleihen finanziert wurden, nur noch der Geschichte angchört. Man müßte meinen, und damit kommen wir zur andcren Sitte der Bilanz, daß bei einem Notenum- laus von 18 Milliarden FS. in dem unS jo geläufigen Kreislauf Geldzeichen auch wicder frei werden und vcr- traucnSvoll gegenNational VerteidigungS Scheine" an die Bank von Frankreich zucückiaufen müßten. Die Gründe, die für den im Kriege verstärkten deutschen Umlauf gelten, sind für die Erklärung dcS französischen übrigens doppelt so großen Banknotenumlaufs nicht verwend­bar. Wir wissen denn auch auS französischen Reden und Erlassen amtlicher Stellen, daß die französische Bevölker­ung pocketweise die Noten in der Pcivalhand hartnäckig zurückhält ,füc alle Fälle", unbekümmert darum, daß die dünne 17°/ 0 iflc Öolbbtdi. zum Vorteil der kreditgeb­enden Amerikaner immer dünner wird. Eine Stimmung, die aber nicht nur den großen Banknotcnumlauf, sondern auch den kläglichen Erfolg der französischen Kriegsan­leihen erklärt und die mit den schönsten Worten nicht um Umschwung zu bringen ist. Auch nicht mit einer eftändigen, unerhörten Steigerung der Reitze, mit denen die gallischen Kriegsanleihen au&geftattet werden.

Die Verhältnisse der Bank von England sind nicht ohne weiteres vergleichbar mit den Unserigen, wett man dort von alterShec mit schriftlichen Zahlungsaufträgen statt mit Banknoten alle bedeutenderen Verpflichtungen zu erjüllen gewohnt ist. Bezeichnenderweise hat denn auch Lloyd George bei der persönlichen Werbearbeit für die englische Kriegsanleihe seinem Volke zugerufen: .die Schecks müssen sausen". An Umsatz von Bargeld, das von Hand zu Hano läuft, zu denken, ist den Engländern eine glatte Unmöglichkeit, damit soll gesagt sein, daß in Eng. ia..d die Veränderungen tn den Verhältnissen der eng­lischen Notenbank als Kciegöwtrkungcn nicht so groß sind, wie sie wären, wenn eben nicht dem Engländer eS in Fletsch und Blut süße, durch schriftliche Anweisung statt durch Noten seiner Notenbank zu bezahlen, «sobald solche bei ihm elngehen, gibt ec sie ohne weiteres seiner Bank weiter; eine Gewohnheit, von der eS eine Abweichung nicht gibt. Der mindestens im Vergleich zum Bedarf sehr bescheidene Erfolg der englischen Kriegsanleihen (zumal der letzten) steht im umgekehrten Verhältnis zu dem Stimmenauswand, mit dem man ihn jeweils schon im Voraus gefeiert hat, wiewohl man jedes Mal die Aus- abebedingungen opferreich erhöhte. Nicht einmal die onsolidierung der «schatzscheinschulden (Umwandlung

in langfristige Anleihen) hat sich erreichen lassen. Und doch lassen sich die Anstrengungen Englands nicht ver-

kennen; sie zu übertreffen ist möglich aber auch nötig.

Der brüchigen ruffischen Staatsbank mit bald 20 Milliarden Mark Notenumlauf und ständigem Goldab- fluß, ebenso den mit südländischer Großzügigkeit dem gleichen Ziele zustrebenden italienischen Notenbanken sei die Freude gegönnt, daß sie ohne wettere Ecwähnung davon kommen.

Verantwortlich: Albtn Klein in Gießen.

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Osterverkehr!

Wie bereits aus einer kürzlich erschienenen kamltmachung ersichtlich, muß zur ordnungsmäßigen Belvältigung des der Kriegsführung nub der Lebens­mittelversorgung dienenden Militär- und Güterver­kehrs jede sonstige nicht unbedingt nötige Mehrbe­lastung der Eisenbahn während der Osterzeit ver­mieten werden, vier gilt namentlich auch für dle felenage selbst. Abgesehen von den etwa für den Berufs- und Arbeiterverkehr erforderlichen Maßnah­men, unterbleibt auch an den Feiertagen für den Personenverkehr, iiisbesondere für den Ausflugverkehr jede besondere Vorkehrung.

frankfurt (Main), den 4. April 1917

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