Ausgabe 
25.3.1917
Seite
2
 
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Es geht aufs Ganze!

Tie Zeit der großen und, wie zu hoffen ist, letzten feindlichen Frühjahrsoffensiven ist da.

Tie Entscheidung des Weltkrieges wird geformt in Strömen BluteL und einem Hagel von Eisen in den nächsten Wochen und Monaten. Wir stehen an der Schwelle größter Ereignisse, vor einer Schicksals­stunde der Menschheit.

Qit russische Revolution

wird noch wochenlang das öffentliche Interesse in .Hochdruckspannung halten. Jeder Tag wird neue Er­schütterungen und Aenderungen. Tatsachen und "ra­gen bringen. Monarchie oder Republik? Liberale eng- lnndsreundliche Regierung oder Herrschast der sozia­listischen. brotfvrdernden, friedenheischenden DolkSmas- sen? Oder aber gar Wtoderguftauchen des Zaren aus der Versenkung? Krieg bis aufs Messer mit dem Rußland des Kriegshetzers Miljukow? Oder FriedenSschlutz mit einem zu neuem Leben erwachen­den Zarismus alten Stiles, oder bitterstes inneres Würgen in Rußland der breiten Volksmassen um die Herrschast mit nachfolgendem Frieden'-

Wie die Kämpfe an der Ostfront sich entwickeln werden, ob zu furchtbarstem Ringen auf Tod und Leben sich steigernd, ob abslauend und in Friedens. Verhandlungen überleitend, die nächsten Wochen müs­sen tb uns lehren. Mit brennender Erwartung sind die Blicke der kämpfenden Welt nach Petersburg ge­richtet.

An der Westfront bereitet sich Großes vor. Der starre Stellungskrieg, der zwei Jahre lang viele hunderttausend .Krieger in Erdgängen und Iln. terftiinden fast wie die Höhlenmenschen der Urzeit ststgehalten hat, beginnt sich zu lösen. Leben und Be wegunq kommt in die ..eiserne Mauer-. Gräben. Höh­len. Bewezungs krieg in Sicht? Die Fran- -osev treiben den Rest ihrer Inngmannschaft in- deutsche Feuer. Die Engländer versuchen furchtbar blutige Vorstöße. Farbige Brüder von Franzmann und John Bull müssen als billigstes Kanonenfutter mit ihren Leichen den Ansturm ihrer weißen Zwingher- reir decken. Bewegung kommt in die starre Front im Westen. Entscheidende Ereignisse find im Werden

ÄKtte'S im Süden -ew-rven! Verstummt daS .KriegSgeschreß. Keine K o h l e! Munirionsfabrikation und Truppentransporte find lahmgelegt. Sogar für Jerpflegungstransporte an die Front keine Kohlen nrehr. Der Hunger im Lande! Tenn unsere N-Boote sind die Herren der See. Und nur blutige Köpfe und schwere Niederlagen an der Front, deren kanonengespickten Alpenwall österreichische und deutsche Truppen in grimmem Zorne behaupten gegen alle Stürme beä Treulosesten der Treulosen, des welschen Verräters. .Keine Hoffnung mehr auf Steg, aber Kälte und Hunger nnd Arbeitslosigkeit. So steht es um Italien. Revolutionäre Strömung unterwühlt den Boden, darauf des Berräterkönigs Thronsessel steht. Mer weiß? Die Petersburger Ereignisse finden nicht umsonst so starke Beachtung in Rom und Mailand und Turin. Man hat Angst vor dem. was die kommenden Tage bringen sollen.

Nicht viel besser steht es mit Frankreich, das wieder einen Minifterwechfel durchmacht, selbst John Butt, der AnShungerer. hat keine Kartoffeln mehr. Wilson dankt noch immer über die Kriegserklärung

n«ch.

Der Llnopf.

Von Harri) Ritsch.

Als ich am Morgen deü 15. März 1905 durch die Mwlstrah« wandelte, sah ich aus dem harten Pflaster einen winzig kleinen Gegenstand liegen. Ich bückre mich und hob ihn auf. Es war ein einsamer, dem Zweck seines Daseins verloren gegangener Hosen knöpf.

Ich will nun nicht etwa die Geschichte jenes Mannes erzählen, der sich eine neue Hose anfertigen ließ, weil e, einen passenden Knopf gefunden hatte. Nein, das liegt mir fern. Ich möchte nur die Gedanken schildern, die mich beim Anblick des kleinen Verlassenen durchströmten, und den Einfluß berichten, den sein Fund auf mein spä lerev Leben hatte.

Wer hat dich verloren? dachte ich. Ein Junggeselle? Ein Ehemann? Und ich gab mir selbst die Antwort: Ein Junggeselle! Denn Ehemänner verlieren keine Hosen knöpfe. Bei ihnen herrscht auch unter den Knüpfen Lrd nung. Man verliert nickt einen Knopf von ungefähr: ohne daß die nahende Gefahr sich durch ein Zeichen an- kündige, will uns ein Knopf treulos verlassen, so verrät er seine Absicht lange vorher. Er wird ein lockerer Ge falle, dessen Grundsätze ins Wanken geraten. Er baumelt wie ein Trunkener hin und her. Er verliert das solide Bodenständige und bleibt nur noch durch einen dünnen Faden mit der alten Heimat verbunden. Ein treuloser Hosenknopf ist wie ein vom Winde hin und her gewehtem Rohr: Er sieht nach etwas aus und es ist doch kein Verlaß auf ihn.

Im Heim eines Ehemannes werden jolche unsoliden rtznöpfs nicht geduldet. Verirrt sich wirklick mal einer dorthin, so bringt ihm die Gattin sehr bald die nötige Moral bet. Sie bindet und näht ihn so fest an die engestammte Scholle, daß ihm derartige Seirensprüng« ein für alle mal vergehen.

Mein kleiner verirrten Freund stammle also von einem

Junggesellen. Der Aermst«! Wie mockw ihm zumute ge wesen sein, alb er den schmerzlichen, im Augenblick un­ersetzlichen Verlust bemerkte? Ader verdient- er

dWt« Mitleid? Geschah ihm nicht vielmehr recht? Warn» war äc nickst bei-eit«t solide und öodenftändtg geworden.

Jedenfalls steht die Gelt vor einer bisher un- gekannten Fülle der Ereignisse, und die Lektüre seiner Zeitung wird daher für jeden in der nächsten Zeit dringender denn se geboren sein.

Die Kriegslage im Westen.

Wie unser .Heeresberich: vom 1*. März aussukrt und die eingelausenen Funksprüche unserer Gegner ergeben, haben die Engländer Bapaume besetzt und auch südlich sowie nordwestlich davon Gelände gewon­nen. Tie Franzosen haben zwischen Avre und Oise, nachdem sie schon seit Anfang März hier tastende Angriffvversuche gegen unsere Front unternommen hat­ten. in den Tagen > .m 13 bis i7. März die Linie Roye Noyon erreich' und teilweise überschritten.

Unser Heeresbenck - weif» darauf hin. daß die Stel­lung

planmäßig geräumt

wurde und der Gegner erhebliche Verluste erlitt. Dir sehen also die Wiederholung des an der Ancre im Februar begonnenem Verfahrens jetzt auch an einer anderen Stelle der Westfront und in größerem Aus­maße. Bei Roye nnd Noyon sprang unsere Linie weit nach Südwesten vor Eine Verteidigung hätte ebenso wie die Verteidigung des an der Ancre vorspringenden Winkels starke Kräfte erfordert und Verluste gekostet, die nicht im Einklang mit der strategischen Wichtig­keit gestanden Hütten.

Im Jahre 1916 war es .wtwendig gewesen, gestützt aus die alten, seit Jahren eingerichteten Linien, die stark überlegenen Massen der Engländer und Fran­zosen hier auszuhalten, weil unsere Oberste Heeres­leitung damals möglichst viele .Kräfte verfügbar machen mußte, um dem neuen Gegner, Rumänien, im Süd­osten kraftvoll entgegenzutreten und ihn schlagen zu können. Heute, wo Rumänien niedergeworfen und im Westen unsere damalige Aufgabe in siegreicher Abwehr gelöst worden ist. steht die Westfront vor neuen Auf­gaben.

Engländer und Franzosen haben mit ungeheurem Aufwand von Material alle Kampfmittel des Stel­lungskrieges ausgeboten: Große Massen von Artil­lerie und Munition wurden bereitgeftellt. das Wege­netz hinter der Front ausgebaut. Vollbahnen und Feldbahnen bis zu den Kampfstellungen vorgeführt, kurz, alles vorbereitet, um die deutschen Stellungen zu überschütten und eine zweite Sommeschlacht zu beginnen.

Dieser Plau ist durch die Maßnahmen unserer Obersten Heeresleitung

irffot »»eiyir'enzt.

Seit zweieinhalb Jahren im Stellungskamps erstarrte Linien sind plötzlich wieder beweglich geworden. Wochen vergingen, bis die Engländer an der Ancre die neue Sachlage erkannten und vorsichtig nachfühlten. Auch die Franzosen haben die planmäßige Räumung der zerschossenen und zerstörten deutschen Stellungen erst nach Tagen erkannt. Vom 15. bis zum 17. März abends baden sie aus riner Frontbreite von 20 Kilo­metern Gelände in etwa 5 bis 8 .Kilometer Tiefe gewonnen. Sie werden dieses Vorrückcn sicherlich als großen Sieg preisen, sie schon im voraus die Be­setzung von Bapaume als einen wichtigen Erfolg in ihrer Presse hinzustellen versuchten. Von Bapaume ist das Wenige, was englische, französische und jetzt auch deutsche Granaten übrig gelassen haben, ein Raub der Flammen geworden. Kaum anders werden die übrigen Dörfer und Städte der Picardie aussehen. die. seit Jahren im beiderseitigen Feuerbereich ge­legen. nunmehr von uns freiwillig dem Feinde über­lassen wurden. Lei der Planmäßigkeit, mit der der Rückzug geschah, wird hier ebenso, wie schon von der Ancre berichtet.

«lies grüuvlich zerstört

sein, was dem Feinde irgendwie dienen könnte.

Ter französische Funkspruch, der berichtet, daß alö Vergeltung für die Einäscherung von Bapaume die offene Stadt Frankfurt a. M. mit Bomben belegt

worden sei, ist wieder ein Beweis für die Heuchelei, mit der Frankreich seine eigenen VölkerrechtSbrüche zu bemänteln versucht Es ist nur an die französischen und englischen Blätrerstimmen erinnert, die schon seit Monaten von der heftigen Beschießung von Havaume durch französische und englische Artillerie berichteten.

Einen strategischen Wert har weder die Besetzung von Bapaume noch die von Peronne. Roye und Novon. Bei dem großen EnsschcidungSkampfe. der uns im Westen bevorftehr. spielt der Besitz oder die Preis­gabe eines Ortes oder ganzer Gebietsteile keine Rolle. Worauf es einzig und allein ankvmmt das ist der Kampf der lebendigen Massen, das Ringen um den Sieg, um die Vernichtung des Gegners.

Gerüchte über feindliche Luftangriffe auf Deutschland.

Unsere Gegner versuche* in letzter Zeit immer häufiger, durch Agenten die

unglaublichsten Gerüchte

über Luftangriffe größten Stils auf Deutschland zu verbreiten. Sie wollen damit Unruhe unter die Be­völkerung bringen und sie wankend machen in dem Entschluß, weiter durchzuhalten bis zum siegreichen Ende.

Leider gibt es imv-»r wtebor ängstliche Gemüter, die solchen Gerüchten unkxK-^qt Glauben schenken. Selbst größere Industris-Firt-»» fstLLen sich veranlaßt, daraufhin sofort ihre Angebote von Alarmvorrtchrun- gen zum Schutze gegen überraschende Luftangriffe in alle Welt hinauszusenden, gleichgültig, ob die Ort- schäften im wirklich bedrohten Geoiet liegen, oder für einen Luftangriff überhaupt nicht in Frage kommen.

So sehr man sich einerseits darüber freuen muß daß unsere vortreffliche Industrie sofort daran ar­beitet.

geeignete Schutzvorrichtungen

zu erfinden .um die Gefahr überraschender Flieger­angriffe zu verringern, so ist es doch unbedingt zu verwerfen, wenn die Gewinnsucht einzelner Geschäfts­leute dazu führt, daß Unruhe und Besorgnis in völlig unbedrobte Gebiete getragen wird.

Gewiß müssen wir mit Luftangriffen aus unsere Heimat rechnen, sogar in gesteigertem Maße, se mehr unsere Gegner einsehen. daß an den Fronten ihr Spiel verloren ist. Aber wir dürfen nicht »ie Gefahr nbcrschäden. die uns droht. Nehmen wir uns ein Beispiel an der Bevölkerung Süddeutschlands, die fort­während von Fliegerangriffen heimgesucht wird und dennoch ruhig wie zuvor ihrer Arbeit nachgeht.

Eine starke Wehr schirmt unsere heimische In­dustrie im Westen, schon mancher Flieger und kürzlich erst ein Luftschiff sind ihr zum Opfer gefallen. Droht unserer Heimat eine wirkliche Gefahr, dann wird un­sere Oberste Heeresleitung schon die Maßnahmen ttc t> fen. die einen geetflr.:!::: Schutz r- " chen.

Die Leiden unsere? Landes

in früheren Kriegen.

Je länger der jetzige Weltkrieg dauert, um so stärker wird bei vielen, die nicht unmittelbar mit ih.n in Berührung kommen da? Gc > heit um *o lauter auch o*t Cif* Klagen über kleine, durch ihn hervorgerufene Unbequemlichkeiten und Störun­gen des täglichen Lebens und um io stumpfer der Sinn einelner gegenüber der Not und den Bedürf­nissen der Allge uhetr

Und doch sollte stets vor jedem die bange Frage stehen.- ..Was würde aus uns. waö würde vor allem aus unseren Dörfern und Fluren, wenn die Feinde ihren grausamen VermchtungswiUen durchsetzten, wenn sie mit ihren Heeren in unser Land einbrechen könn­ten ?"

Tie klare Antwort auf diese IKage gibt unä ein Blick aus die Geschichte, als das ohnmächtige, in kleine, schwache Staaten zerrissene Deutschland regele

Warum wandelte dieser leichtsinnige Verlierer in den Bah n«n seines eigenen Hosenknopfes und konnte sich nicht zu wohlanständiger Seßhaftigkeit entschließen. Tann wäre ihm dieses Unglück nicht passiert.

Mein anfängliches Mitleid rnt: dem ehemaligen Eigen tümer des Knopfes wich einer stillen, heimlichen Schaden freude. Ihm geschah recht: warum schätzte er die nicht nach Gebühr, denen es ein leichtes ist. unsolide Hosen knöpfe zur Raison zu dringen.

Natürlich spiele ich auf die Frauen an. Man nenne mich deshalb nicht prosaisch und nüchtern, weil ich auf dem Umwege über einen Knopf zu den Frauen im all- gemeinen Milda Herzog im besonderen gelange. Mein Fund zeigte mir so recht deutlich, wie trostlos es um den Mann bestellt ist. der nicht von dem sorglichen Sinne des Weibes umfriedet wird. Und mit wehmütigem Schrecken wurde mir klar, daß auch ich noch zu der großen Gemeinde jener Einsamen gehörte, die den Karnpf mit den Tücken solcher Knöpfe allein ausfechten müssen.

Schon Adam im Paradiese empfand vor der Erschaffung Evas die Lücke in seinem Dasein schmerzlich, troydcm ihn noch kein leichtsinniger Jtntyf daran erinnerte. Nnd der Herr hatte DNtleid mit ihm und schenkte ihm sein Weib.

Heutzutage haben die Adams es viel leichter: Sie

brauchen nicht erst zum Himmel schreien, wenn sie 'ich einsam fühlen. Das wurde mir mir einem Male klar und mein Herz klopfte freudig bewegt. Tenn Milda Herzog bog soeben um die Ecke und schwebte graziös auf mich zu. Ich verbarg den kleinen Knopf in der Tasche und zog freudig den Hut:

..Guten Morgen, Fräulein Herzog. So in Gedanken versunken, daß Sie einsam wandelnde Junggesellen ganz übersehen? Und ich dawte soeben erst an Sie."

Milda blickte überrascht auf und errötete: ..Guten

Morgen. Herr Doktor. Ich hatte Sic wirklich nicht ge- sehen. Sie haben an mich gedacht? Wie schmeichelhaft."

Ich sah das reizende Mädchen so eindringlich an. daß es nun blaß wurde' ..Sie finden es schmeichelhaft? Wie mich das freut! Und wissen Sie. wieio ich gerade an Sie dachte? Weil ich diesen kleinen Knopf gekunosn habe!" Dabei zeigte ich Milda meinen Fund 1

Jhm wurde sie wieder rt*t:Sie wollen sich über

mich lustig machen, Herr Doktor Ienning." sagte ste er regt. ,.Ste sind wenig nett."

..Nichts lag mir ferner als das, Fräulein Milda!" erwiderte ich ernst. ..Darf ich Ihnen den Zusammenhang zwischen meinen Fund und Ihnen erklären?"

..Wenn ich es hören darf?" meinte ste zögernd.

..Sie dürfen nicht nur, sondern Sie müssen mich hören," rief ich stürmisch und mein Entschluß war gefaßt, Milda hatte mir schon immer gefallen: nun aber war mir sonnen­klar geworden, daß Milda und keine andere die Frau war, die da» Schicksal mir bestimmte, die Knöpfe und mich selbst zur Raison zu bringen. Denn ich hatte mein junges Leben genossen.

Ich berichtete dem lauschenden Mädchen mein« V«

denken, die mir soeben durch den Kopf gegangen waren.

Dann ergriff ich Mtldas leise zitternde Hand, die

sie mir willenlos überließ. Ich versuchte in ihr« Augen

zu blicken, doch sie hielt das Köpfchen gesenkt und die langen Wimpern beschatteten ihre sonnigen Sterne. Mit bebender Stimme fragte ich endlich: ..Milda, lieb« süße Milda: Wollen Sie mein sein?"

Sie nickte leise und sah mich mil verschleierten und ooch strahlenden Augen an. Da zog ich die nicht Wider, strebende in einen nahen Hausflur und küßte ihr« roten Lippen. Eo war unser BerlobungSkuß.

Den kleinen Knopf ließ ick in das Innere eines gol­denen Medaillons sperren, das Frau Milda seitdem an

ihrem feinen weißen Halse trägt.

tf Mit Zpeck fangt mau Mäuse. Zu einem kleinen

Artikel in derAller Krtegszeitung", worin den Front soldaren allerhand gute Ratschläge erteilt wurden, wie sie sich der Ratten und Mäuseplage am besten erwehren könn- ' ton. erhielt die Schriktlettung folgende schlagend« Zuschrift.

..Lieber Kamerad! Habe soeben in unserer .Miller" i gelesen, wie man Ratten fängt. Ta wir uns vor den Biestern nicht retten können und Deinen Rar befolgen wollen, bitte ich Dich, da wir augenblicklich keinen haben und auch keinen empfangen, mir mal ein Stück Speck zu schicken Ich werde Dir dann schreiben, wie viel ich ge­fangen habe. Also. Kamerad, ich warte auf baldige Ant- » wort. Mir Gruß Reinhold Kerrscher."