Ausgabe 
25.3.1917
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Druck der Gicßcncr Berlagc-druckerci, Albin Mein.

Rr. 26 .

Telephon Nr. 362.

Del Kaiser an seine Hcersührer.

Im W-ste« sra»z»fi!«-englNche Angrist- abgewiesen.

Im Diictt uns 2üDijjtctt gute ti'i -neieriulge.

Der U-Bo-tkrieg wirkt. DerMSve" zweite Heimkehr »«w hervorrage..d-.. Leistuugeu.

«Uc Ztelluuzen bei Mouastir fest in «n,erer Hau».

Bititlicb« deullcbe CagesbericbU. " U6 "" 6al

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-- 7 S.-k

Die Räumung im Sinne des Kaisers.

Berlin, 23. März. Seine Majestät der Kaiser sandte folgendes Schreiben an den König von Bayern.

Seine Majestät König von Bayern.

Die glänzende Durchführung der großen Heerc-be- weaung an der Westfront ist der erfolgreichen ^a- tmkcit Deines Sohnes mit in erster Lrnre zu danken.

Ec hat damit eine Leistung vollbracht, die die höchste Anerkennung verdient und rn der Geschichte dieses Krie­ges ein Ruhmesblatt bilden wird. Es gereicht mir zur besonderen Freude Dir hiervon Kenntnis zu geben.

gcz.: Wilhelm. z

Der Kaiser an Kronprinz Rupprecbt.

An die Oberbefehlshaber der beteiligten Armeen richtete Seine Majestät der Kaiscr folgendes Telegramm: Seiner Königlichen Ho.,eit Kronprinz Rupprecht

von Bayern. _

Mit besonderer Befriedigung habe tch Kenntnis genommen von dem planmäßigen Verlauf der gro^an­gelegten und mit unüerttcstlicher Genauigkeit durchge. führten strategischen Bewegung der Dir unterstellten Ar­meen Ich spreche Dir und Deinen Helfern, unter ihnen ur erster Linie Deinem b wäh.tcn Elps des Gcneral- ftobs und Deinen Armeen, meine uneinbeschrankte An-

cikennung aus. ^. rf , » o

gez. Wilhelm l. n.

Dos Kaijers DanK an die sberffe fieeresleitung.

Seine Atajestät der Kaiser erließ folgende Aller­höchste Kabineltsordec:

An den Chef des Gencralstabs des Feldheeres.

Mein lieber Gcncralfcldmarschall! Die jetzt in Frankreich sich vollziehenden Bewegungen bedeuten eine Maßnahme, die für die gesamte Lage an unserer Westfront von größter Bedeutung ist. In weyer Vor­an sfichthv den Sie mit Ihrem bewährten Berater dem General der Infanterie Luddcndocff, den schwer­wiegenden Entschluß hierzu gefaßt und d-'-nit wiederum

eine Probe großzügiger Feldherrnkunst geliefert die sich

nnubia Ihren großen Erfolgen nn Osl.n anceipt. -v5U doch dadurch eine neue Grundlage sur dle westere Kcicafuhruoa geschaffen. Den weittrogendbn Ent'chluß in db ^at ummscsten, konnte aber nur gelingen wenn alles bis ins Einzelne gehend durchdacht und p annm-

ßig vorbereitet wurde, eine Aufgabe die die vollste Hm na r- ie un s anaespannleste Acbett aller, ^zhreb Genera. staKsoffiziere beanspruchte. Der glatte ^^ungslofe Vec- lauf sämtlicher bislang zur Durchführung gr Maßnahmen biioet somit cm neues ^uhsincsblatt in der Tätigkeit meiner obersten v-eres!e^tung, Wre ich schon durch Sie den Truppen für deren Lclstungen meine volle Anerkcnnuna habe aussprechcn lassen, s nehme ich nun Veranlassung, Bhneu ganz s ^ dem General der Infanterie^Lude n do r ff und' ° Fhccn Mithelfern meinen Dan,, und meine uncmg schränkte Befriedigung zum Ausdruck zu bringen . .

Großes Hauptquartier, den 19 Marz 191.7.

Ihr wohlaffektiontertec und daukbaccr^Korng.^

Lin den Gcneralfeldmarschall v. Beneckendorff ' und v Hindenburg. Chef des G'Ueralstabs oes Feldheeres,

Chef des Inf. Reg. Gencraifeldmnrschall V. Hmd-nbu g i

(L Masurisches) Nr. 147 und ä ln smw des 6. Garbe. Regiments zu Fuß.

Dem Ersten GeneralqaaetiermctsE^ Genial der

der Infanterie Ludendorff überrnchte «er^ Mai sta der Kaiser persönlich den Roten Adlerorden erster Kiape mit Schwcrlecn.

Großes Hauptquartier. 22. März 1917 Westlicher Kriegsschauplatz.

Zwischen Lens und Arras kam es nach lebhaftem Artilleciefcuer zu Gefechten von Erkundungstrupps. Fm Landstrich beiderseits von Somme und Oise verliefen

.-«miMtttlUüUilllll!

Wart Ihr dabei

im Schützengraben, bei eisiger Kälte, bei glühender Hitze, in Lehm und Dreck, in Nasse undMgen, wenn nach wochenlangem höllischen Trommelfeuer der rasende Feind zum Sturme rannte und an unsrer Helden fleghaster Wehr sich blutige Schädel holte?

WariFhrdabeiim einsamen Unterseeboot, weit draußen im unendlichen Meer, in Sturm und Drang, in Jlot und Tod, aus ersolgreicher Jagd nach dem Engländer?

Wart Ihr dabei, wenn unsere Flugzeuge und Zeppeline sich stutzig und verwegen den feindlichen Geschwadern enigegenwarsen zum ^ Schuh unserer Kinder, Frauen und Greise, unserer blühenden Städte und Dörfer?

So seid wenigstens jetzt dabei wenn es gilt, im sichern Schoß der Heimat ohne Gesah' für Leib und Leben am großen Ziele mitzuwirken. Ss geht der Gntscheidnng entgegen! Wer Kriegsanleihe zeichnet, ver­kürzt den Krieg, beschleunigt den Frieden. Wer aber jetzt noch dem Datertand engherzig sein Geld vorenihält, demselben Daterland, dem unsre Söhne, Ärüder und Ääter ihr Leben opfern, der Hilst unfern Feinden.

Oie 6. Kriegsanleihe ist eine Ehren - Llrkunde, die jeder besitzen muß.

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vorgeschoben?- Abteilungen für uns kiLst Bei Gbivres und M'ssY auf dem Nvrdufer der A^sn" und französische Bataillone zutuckgeworken wor- £" _ Su b:m linken Maasufer wurde durch Feuer auf die feindlichen Gräben ein sich vorbereiteter An­

griff nledergchaltcn. - Bon Vorstößen ln die f anzöst- stchen Linien am Aisne-Marne-Kanal, nordwestlich von Lecdun, bei St. Mihtcl und am Westhang der Bogcscn im Plaine-Tal brachten unsere Sturmtrupps Ill Gefan- gene zurück.

3 feindliche Flugzeuge sind abzeschossen worden. Das von Prinz Friedrich Carl von Preußen geführte Flugzeug ist von einem Fluge über die feindlichen Lintcn zwischen ArraS und Peronne nicht zurückgekehrt. Oestlicher Kriegsschauplatz.

Hceresfront des Generalseldmarschall Prinzen Leopold von Bayern.

Bei Saberesina, östlich von Lida, drangen unsere Stoßtrupps in vier Kilometer Breite in die vocdcrccn russischen Gräben bis zur zweiten Stellung durch, zer­störten nachts die BerteidtgunLsanlagen und kehrten mit 225 ©tfat,gelten, 2 Revolvcrkauonen, 6 Mascht- n ngcwthrcn und 14 Mincnwerfern zurück.

An der

Hceresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph, und bei der

Heeresgruppe des Gcncralsclomarschalls von Mackensen, lebte die Gefechistätigkcit auf.

Mazedonische Front.

Die von unseren Truppen am 20. März gewonne­nen Höhen nördlich von Monastic waren gestern das Ziel starker französischer Angriffe, die sämtlich gen. - Gleichen Mißerfolg hatte ein schwächerer Vor- stoß in der Seen-Enge.

Dcr Erste Gcncralquartiecmeister: Ludendorfs.

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Berlin, 22. März, abends. Außer kllinen Ge­fechten zwischenSomme unü Atsne keine besonderen Ecetgntsse gemeldet. ^

wtb. Großes Hauptquartier, 23. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz.

Infolge mehrerer Vorstöße eigener "ud feindlicher Elkandunasabteilungen nahm an der flandrischen Front und im Arcas.Abschnltt zeitweiligl die Artlllerietatigkeit zu. Eine Anzahl G-fang-ner ist dort in unserer Hand geblieben. Französische Truppen, die beiderseits von St. Simon über den Somme-Crozatkanal gegangen narrn, sind durch A««nffe gegen und über dies-n ?tb-

abgeschlagen worden. Unser Actilleriefeuer fand außer halb dreles Kampffeldes lohnende Ziele Truppenan­sammlungen uud Bewegungen. Im Walde von La Bille aur Bo'is ist ein nach starkem Feuer elnsetzender stanwsiichtr Vorstoß gescheiter^ - Be, Watr.onvtlle ln dcr Wocvre Ebene brachte eine eigene Unternehmung 12 Gefangene und 2 Maschinengewehre ein.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Keine größeren Kampfhandlungen.

Mazedonische Front.

Bis auf einen sehlgeschlagenen Teilangriff in der Secn-Enge verhielt sich der Franzose bei l Monasttr ruhig. Eines unserer Luftschiffe hat m der^Nacht vom 20^ mm 21. März englische Anlagen der Mudros auf der Insel Lemnos wirkungsvoll mit Bomben bewor­fen und ist unversehrt in seinen Hasen zaruckgekehct. Der erste Generalquartiermcister: La dend orss.

(Fortsetzung auf der 4. Seite). ~

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7,«.«, |wuit möglichst viel Milch gereicht werden, Huppe,