Ptz-L
t : ^ 19
KtzKL
Rittern w u 9«n= 9egen 130 « ^? 489 und 743
" *bse«.
V a Än. fe
"»■ >K,>
M Sot|tai\be unb
H
aller M
t Angebote e»n:
iWe
chhümfM'ik
H.
i|elhcimer
Rotwein
B vorzügliche SM
c.s
Ifei
'LKch
e r** uf f
HW ser «*
b-lie« A"U'K
rt bcv
5ä>:>-
K?G
1 1 itl*^ s d. S 1 '
•. .-s“ KP*
sit «• *■
Giekener Jeilung
Bezugspreis 50 pfg. monatlich
vierleljährl. 1^0 Mark, vorauszahlbar, frei ins HauS. Ab geholt in unserer Expedition 1,20 Mk, durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich IM) Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion: Südanlage 31. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht.
Verlag der „Gießeuer Zeitung", Gießen.
Expedition: Südanlage 21.
Anzeigenpreis 20 pfg.
die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 00 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung dcü Zahlungv- zielcS <30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit.
Druck der Gicßcner Verlagödruckcrci, Albin Mein.
Rr. 24.
Telephon Nr. 302.
Dienstag, den 20. März 1917
Telephon 9tr. 362.
29 Jahrg
Die Frontveränderung im Westen, Hindenvurgs Schachzug. 50« Franzosen im Sturmangriff bei Berdun gefangen. Deutscher Borstoß zu Wasser und in der Luft gegen England. Amtliche deutfcbe Cagesbericbte.
wtb. Großes Hauptquartier, 18. März 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Zwischen La Basseekanal und der Searpe war die Gefechtstätigkett rege. Bei Loos holten unsere Stoßtrupps 18 Gefangene aus den engl. Linien. Beiderseits Von Arras drangen feindliche ErkundungSabteilungen von Bataillonsstärke gegen unsere Stellungen vor. Meist wurden sie durch Feuer abgewiesen. Bei Roclin- eourt und Tilloy wurde cingedrungenec Gegner im Nähkampf geworfen, ec ließ eine Anzahl Gefangener in unserer Hand. — Zwischen ArcaS und der Oise haben die Engländer und Franzosen den von unS planmäßig aufgegebenen Geländestrelfen, unsere frühere Stellung und mehrere Ortschaften, darunter Bapaume, Peronne, Roye und Noyon besetzt. Unsere Sicherungstruppen fügten dem Feind erhebliche Verluste zu und wichen dann, wie befohlen, aus. — Auf dem rechten Maas-
nien "das von ^8™™ 2 französisch- Kompag
gewonnene Graben
stück nördlich der Chambrettes-^.- ctu x Vorstoß scheiterte. — An der Eombres-Höhe und bei nördlich von St. Mihtel, brachen Sturmtrupps in die französische Stellung ein und kehrten mit je 20 Gefangenen zurück. Von der Küste vis zur Oise h itte klares Wetter gesteigerte Fliegertätigkeit zur Folge.
In Lvstrampfcn büßte der Feind 19, durch Ab- wcyrscuec 3 Flugzeuge ein. Leutnant Freiherr v. Richt- hofen schoß seinen 27. u 28., Leutnant BaldamuS seinen 14. und 15. Gegner ab. — Wir haben 3 Flugzeuge verloren.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Keine Kampfhandlungen von Belang.
Mazedonische Front.
Starke Angriffe der Franzosen zwischen Ochrida- und Prcspasee sind abgeschlagen worden. — Der schwere Kampf um das Berggelände nördlich von Monaflir hat dem Gegner keine wesentlichen Erfolge gebracht. Die beherrschenden Höhen, die auch nachts vergeblich angegriffen wurden, sind fest in unserer Hand.
Der Erste Gencralquartiermeister: Ludendorff.
9
wlb. Berlin, 18. Minz, abends. In dem von uns freiwillig geräumten Geländestrelfen zwischen Arras unv Aisnc besteht nur an einigen Stellen Gcfechtsbe- rührung unserer Sicherungen mit feindlicher Kavallerie und Infanterie. — Beiderseits der Maas zeitweilig rege Gefechtstättgkeit. — An der Ostfront nichts Be- sonderes. — Die Kämpfe zwischen Ochrtda- und Pres- pa-See und nördlich von Monastir sind heute wieder aufgelebt und sind noch nicht abgeschlossen.
9
CuftangrifT auf London.
„E J9 U verloren.
wtb. Berlin, 18. März. In der Nacht zum 17.
März belegte ein Marineluftschiffgeschwadec trotz hcfti- ger Gegenwehr durch feindliche Flieger und Abwehr- geschütze London in einem halbstündigen Angriff und die südöstlichen Grafschaften Englands erfolgreich mit Bomben. Die Luftschiffe sind Wohlbehagen Muckge. lehrt bis auf „L 39». >"s nach fcanzöst cher Meidung bet Compiegnie nordöstlich Von Paris in einer Höhe von 3500 Meter durch das Feuer französischer Abwehr, geschütze zum Absturz gebracht wurde.
Der Chef des AdmiralstabcS der Marine.
9
erfolgrticfter Tlottenoorftoss gegen England.
Ein feindlicher Zerstörer und 3 andere Schiffe Vernich- tet. — Beschießung von Margate. — Dover mttBom- ben belegt.
wtb. Berlin, 18. März. Eines unserer Marine- ttuareuge belegte am 17. März nachmittags den Hafen und die Gasanstalt von Dover mit Bomben.
In der Nacht vom 17. zum 18. März brachen Teile unserer Seestceitkräfte erneut in die Straße von Dover—Calais und in die Temscmündung ein. V n der südlichen Angriffsgruppe wurde ein feindlicher Zerstörer der Kanalbewachunu versenkt, ein zweiter Zer- störec schwer beschädigt. Die nördliche Angriffsgruppe vernichtete bei North-Foceland einen HandelSdampsec von etwa 1500 Tonnen durch Toxpedoschuß und 2 Vorpoftenschtffe durch Artilleriefeuer. Hierauf beschossen sic den befestigten Hafen von Macgacte wirkungsvoll auf kurze Entfernung. Feindliche Landbatterten ecwidec. ten ohne Erfolg. Unsere Seestreitkräfte sind vollzählig und ohne Beschädigung oder Menschenverluste zurückgc- kehrt.
Der Chef dis AdmiralstabcS der Marine.
»umiillllll
mummt»
Bargeld
• zu Hause
anzusammeln und liegen zu lassen
ist töricht
zwecklos
schädlich
■ •■uiunnfliif
wegen der Gefahr des Abhandenkommens und wegen des Zins- verlufles,
weil in 2 1 / 2 jcif)nger Kriegsdauer der untrügliche Beweis erbracht ist, daß man im ^Bedarfsfälle gegen Kriegsanleihe immer Geld haben kann,
für die Allgemeinheit, weil unsre Feinde aus derDei-zagtheitSchwach- mütiger stets von neuem die Hoffnung schöpfen, uns unterzukriegen.
Was folgt daraus?
Klug, vorsichtig und nützlich handelt nur, wer sein ganzes Geld in Kriegs- anleihe anlegl.
wtb. Großes Hauptquartier, 19. März 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
In den letzten Tagen wurde ein Landstrich zwischen der Gegend von Arras und der Aisne von uns plangemäß geräumt. Die lange vorbereitete strategische Bewegung wurde ohne Störung durch den nur zögernd folgenden Feind durchgeführt. Sicherungen verschleierten durch umsichtiges und hartnäckiges Verhalten das Verlassen der Stellungen und den Vormarsch der Truppen. — In dem ausgegebenen Gebiete find die dem Feinde nützlichen Verkehrsanlagen zerstört worden. Ein Teil der Bevölkerung mit einem Vorrat an Lebensmitteln für fünf Tage ausgestattet, wurde zurückgelassen. — Gestern war nahe der Küste, an der Artois Front und aus beiden Maasufern die Gefechtstätigkeit lebhaft. — Mittags stürmten Kompagnien oft bewährter Regimen
ter im Südostteil des Waldes von Malancouct und am Ofthang der Höhe 304 mehrere französische Gca- benltnien in rund 500 und 800 Meter Breite und führten 8 Offiziere und 485 Mann, sowie mehrere Maschinengewehre und Minenwerfer zurück. Nächtliche Ge« genangciffe der Franzosen sind abgewtesen worden. — Auch am Südhang der Höhe „Toter Mann" brachte ein Vorstoß von Sturmtrupps mehrere Gefangene ein. — Auf dem Ostufec der Maas scheiterte wie am Vortage früh morgens der Angriff mehrerer französischer Kompagnien nördlich der ChambcetteS-Fe.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Keine wesentlichen Ereignisse.
Mazedonische Front.
Die Kämpfe zwischen Ochrida- und PceSpasee und im Becken von Monastir wurden gestern fortgesetzt. In den See-Engen und nordwestlich von Monastir sind die Franzosen geschlagen worden. Nördlich der Stadt haben sie bei rücksichtslosem Einsatz ihrer Truppen Geländege- winn erreicht. Oestlich des Dotcan-Sees ist der Bahnhof Poroj nach Vertreibung der Engländer wieder von uns besetzt worden.
Der erste Generalquactiermeister: Ludendorsf.
9
wtb. Berlin, 19. März, abends. Im Somme- und Oise Gebiet mehrfach Gefechte unserer Sicherungen mit englischen und französischen Streifabteilungen. — Aus dem Osten ist nichts Besonderes gemeldet. — Westl ch des Prespa-Sees und nördlich von Monastir sind neue Angriffe der Franzosen gescheitert.
Neuerdings 116000 rönnen versenkt.
wtb. Berlin, 19. März. Neuerdings sind von unseren U-Booten im englischen Kanal, im Atlantic und in der Nordsee insgesamt 116 000 Br.'Reg. Tonnen versenkt worden.
Unter anderen befanden sich nach den bisher etn- gegangencn ausführlichen Meldungen der U-Boote unter den versenkten Schiffen: der englische bewaffnete Dampfer „Connaught" 2668 Tonnen, eine englische bewaffnete Bark von 1200 Tonnen, die englischen Segler „Adelaide" „Mac Lean", „Abaja", „Gazelle" und „Utopia", die englischen , ischdampfec „Nedap" und „H. Ingram", ferner 2 unbekannte englische Dampfer von etwa 5000 und 9500 Tonnen, der italienische Dampfer „Cavour" (1929 Tonnen), sowie ein unbekannter italienischer Dampfer von etwa 3 000 Tonnen, der belgische Dampfer „Hatnaut", der russische Segler „St. Theodor", ein großer unbekannter Tankdampfer vou etwa 6000 Tonnen und ein ebenfalls unbekannter Frachtdampfec von etwa 5 000 Tonnen, der spanische Dampfer „Grazia" (3129 Tonnen), der griechische Dampfer „Thodor.off Pangales" (2838 Tonnen), die norwegischen Dampfer „Storaas", „Davanger", „Lars For- stenas", „Thode Fagelund" und der norwegische Segler „Hermes"
Der Ehef des Admiralstabes der Marine. * *
Sesterreicd'UNgariscbe Cage$t>ericim.
wtb. Ullen, 18. März 1917.
Oestlicher Kriegsschauplatz, und
Nichts zu melden.
Auf der Costabella scheiterte ein Gegenangriff der in unserem Sperrfeuer.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von H ö f e r, Feldmarschalleutnant.
9i 1
wtb. Klien, 19. März 1917.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Nichts zu melden.


