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>«* Pariser Präsidenten der Kerr Steamchlpline, der ik: Sen Pariser RegierurgSkreisen in Verbindung eljt. • Amerikanische Journalisten sollen sich an Bord etidkr Tampser befinden.
Die Spannung, ob die 'Orleans" den Hafen erreicht, ist in Paris aufs gestiegen.'
Auch »an der „R«Hefter" keine Rachricht. Handelskammer Bordeaux erklärt, es sei unpaß die „Orleans" noch mit der Montags- ankomme, denn auf dem Ozean herrscht starker
«rasUtanischr »mW »me, »rr »perrz.ue r 'n Ä'i» 0111 S«9 fmuzkPM Depesche-^rea» .«gr-ee tofotpf*
•mm*n 0 ,Ä n mM^e» <M dem uoMEraqMfch«« tzaftm SeK»«!
S brasilianischen Dampfer „Taqueri^ und ..Ttbasi'.
sritig«, F^Hkitel'ie am 81. Januar und 4. Februar von der Insel St. * Äff volMnzent aus in See gingen, find am Sonnabend Linier ö-flto Kol »troffen.
i Mtf e Ä tm iii«i Amerika« «eldfege».
in Sn welch fingebeurer Weise Amerika an dem bis-;
Kriege verdient hat, das kann man am besten 'Nach tont huÄ der ries/gen gunahme der Einfuhr an tu = .^ÄHÄ^aoten und E
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«mejUtauifche »chifs« »urch dir Sd«rrr»oe?
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Edelsteinen ermessen. Nach der hol-
Tiamant-
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dvgndlschen Zeitung „Het Centrum" betrug die lr x nach den Vereinigten Staaten:
® L 1 1914 19 276591
1N6 25 995 804
ütrbtn 9 1- ln btl 1916 S1 482 862
in no(fimol£.! e o l1 Tiö letzte gisirr ist die höchste, die jemals iibsr-
lUltz zu „2 io Amerika erreicht worden ist. Sie sprich t deut -
ÄCsAS off* alle anderen Zahlen sstr den Rieferchrvsit r amerikanischen KriegSlieseranten.
^ Schireiz derdrah " ' .
5 ?" be "«" Kein Mittel gegen U-Boote.
Lederwaren Ausnahme« zu machen, damit die italienische Valuta nicht noch mehr sinkt. Doch erscheint diese Bemühung bei der Entschlossenheit Englands wenig aussichtsreich.
* » •
Die gefährdete Sakoniki»CipeVitioir.
Ter Seeweg nach Saloniki scheint den Ententlern allmählich doch zu gefährlich geworden zu sein. Ter Gols von Biseaya, nordwestlich Spanien, hieß bisher wegen seiner Made bei den Seeleuten das „holprige Pflaster". Jetzt scheint dies Pflaster gelbst den allen britischen Seebären auch noch zu heiß ge-
^o^^M/^^^Sekretür des Marine-AusschusseS der französischen Kammer, Abg. Garat, dem „Matin" mitteilt, beschlossen die Westmächte infolge der Steigerung der U-Boot-Gefahr im Mittelmeer, die Benutzung des Seeweges für Transporte nach Italien und Saloniki euX ein Mindestmaß zu beschränken. ES soll künf- H? der Bahn^g PcÄS-Malland-Brfndiss benutzt und die «umfahrt zur griechischen Küste durch de« Kanal von Otranto durch ein Netz gegen U-Boote geschützt werden. _ . .
Die Lage der Saloniki-Erpedltton ist jedem ituherst bedenklich. Im englischen Unterhause erklärte Ter Aba. Dillon, daß die Politik der Kriegsamtes die Expedition nach Saloniki diskreditiere und die dort stehenden zweihunderttausend Mann, die unter den ungesundesten Verhältnissen dort lebten, geradezu vernichte. Im vorigen Jahre seien sech- zigtausend Fälle von Ruhr. Sumpf- und Wechselfieber aufgetreten. Sarrail seien die Vorräte und Verstärkungen vorenthalten worden, um die er wiederholt gebeten habe. Jede Tätigkeit.würde erschwert auch die durch den Feldzug in Rumänien so dringend nötig gewordenen Bewegungen. Bi» jetzt fehlten Snrrail nicht nur die Truppen, sondern auch Mn- rritivn, Kanonen und alles andere Kriegsge- rü t.
B. t
nerika.
s »»timiM,
Iteigensr Angst »uv Aufregung ln England.
Die Verlegenheit wird immer größer. Gegenüber d-kn andeutenden Versprechungen der Regierung, den »-Booten demnächst mit einem ganz großen Mittel dtn GarauS zu mack-en, ist bezeichnend eine Zeitungs- erklärung des früheren englischen Zivillords^der Ad- iiefannt. Me bet «otmlralltät Lambert, der der Admiralität vor- nsmgtin iw omttifMBOtf, sie habe die Wiederaufnahme d-S deutschen ield Beurteilfe d>,TauchbootkriegeS überhaupt nicht voraußgesehen, und len Bezikhunottiie habe »rder die ASHigteit n»ch die Mittel, dieieii » Freund OtiIMkM 1 --Blwrkried zu bekämpfen Ter tttzige.
^ezikbLnakN Sir Edward Hedtvart Murx wäscht für diese
einigten StaÄen oupLeuhrrung dem früheren ZivMord der Admiralität
von den gleichen Wo stestt »ie
Bon der gewaltigen, kostspieligen Flotte eiiuut- ;&*« «Lnslikt Merfi&t England natürlich in erster Linie Rettung, und L jetzt überall die Frage auf: Wo steckt sie die
r kpjM hkutiaen^-.'' ns die deutschen „Ratten" aus den Rattenisch^n 1 treiben wollte? Tie Amsterdamer van den
. . ° schreiben in eineui aber d,e Ber-
LLa der hoU^d-swen Schiffe - „TaS U-Boot Im&wt , 3 TiX ; Win. seine Arbeit so gemächlich verrichtet zu haben. Reeder (initm diestast ob gerade bei den Sc i i l y - I n se l n , der am ch Bordeaux. t.fahrenen Stelle in den westliche» englischen
,ii duchbrehen. ^^,wäüern. nicht die geringste Aussicht be- iMiond »vm Hütte, einem englischen Zerstörer zn begegnen,
NrlwnS" >!t feilen Umstand, der für die englische Marine nicht ge- worket jetzl die Store»» schmeichelhaft ist."' o MesteaS MM 6« geh» «ufe Letzte,
dir .vrlcank" xix Einziehung aller Reklamierten mit Aus- Hertreter d«r nähme der Werst- und Munitionsarbeiter wird gegen- «r bestbtn. «M"x»äktta auf Veranlassung der Heeresverwaltung in ..Brobkjch vorgenommen. Tem „Globe" zufolge haben
WSk^'?«chm 9 Februar die bisher zttrückgestellten Beamten ,, :f, r im Jotfe.joej Londoner Börse ihre Order erhalten, während ' «Uli der „Daily Mail" 400 Londoner Steuerbe-
t mp Wirtin. ,ZAmte ebenfalls einrücken müssen. Tie bisher im ^riegsministerium beschäftigten Soldaten werden durch . „ wftrt bev t5«i^»eiölid)e Arbeitskräfte ersetzt und an die Front
••Q&ßr- ■ . •
„V Da« wist M5 ^ her «>/- Touueu Schiffsraum
der vor - w vernichtetl
t»a' ist! u „ k Im Januar find 170 feindliche Handelsfahrzeuge , der Herr m« 3: , m j n s flf f aiT1 t 836 000 Bruttoregistertonnen durch krte- dep-rische Maßnahmen der Mittelmächte verloren ge- ...» u»d s°N-h" ,a„gen, davon sind 91 Fahrzeuge mit 245 000 Br.° - u ' Mg -To. englisch. Außerdem sind 58 neutrale Handels-
ohrzenge mit 103 500 Br.-Reg.-To. wegen Beförde- . Kilering von Bannware zum Feinde versenkt worden. Ter „.-iierte sich 7 beträgt also insgesamt 228 Fahrzeuge
bec «iSli -- ~ ‘
weg-" ^ c ( j jn'lnit 439 5«« Br -Reg^T«
lind da"»
Sei« «riegSbeginn sind somit 4 357 5«« «r.°Reg^
„ „„se. -«»»neu feindlichen HandelSschtffsraumes verloren gerate der davon sind 8 314 500 Br.-Reg.-To. engltscy.
Mrder -m sind von den Seestrettkrästen der Mittel-
1,1 nächte 459 neutrale Schisse mit 641 000 Br^Reg.-To.
.. ,,«ipegen Bannwarenbesörderung versenkt oder als Prisen
aus
der MPrurtcUt worden.
England hat ca. 20 Million«; Tonnen Schiffs
-trat«' Jährlich wird etwa ^ Millionen neu aebaut.
AWMgksite« ,»t«r »«» ^Alliierte»"
halt und - ^ ,
i m jftrfj Ä Um sich g7gen die Schädigungen durch die U-Boote Mlich «gchM^ialgermaßen zu schützen, haben dir Engländer eine " dew fcfl jj e Einschränkung der Einfuhr in ÄuSsicht ge-
von
A is iliMummen. Tümit haben sie ihre Freunde, vte Jta- Mb ZP"sener, in große Aufregung versetzt, denn ein großer dek J; nl iD b'b $ t \\ yesfen, waS die Italiener nach England auS->
Men, wü^de unter ein derartiges Verbot fallen. . fofit.) Se^ötb setzen sie sich zur Wehr:
Mlwi Tie italienische Negierung drängt die englisä
v4 den ><Mülßnm Murlchr^Moten W die irali
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Allgemeine Kriegsnachrichtem
Wenn sie Sie deutsche Negierung nicht hätten!
Eine in Uccle bei Brüssel wohnhafte Belgierin schrieb am 10. Februar 1917 an ihren in deuftchec Kriegsgefangenschaft befindlichen Sohn, einen Bankbeamten, u.a^ immer alles sehr gilt, und
ich hoffe, daß Tu so wohlmft bist wie wir und es Dir an nichts fehlt. Das ist alles, war wir,sür den Augenblick wünschen können, rndem wrr das baldige Ende des Krieges erwarten. Ich bin m der besten Hoffnung, mein Kind, daß es nicht mehr lange dauert Alle Welt hat genug vom Kriege, nur d:e Wucyerer möchten, daß er noch recht lange wcihre: denn sie machen dabei ihr Glück. Wenn w;r nicht die deutsche Regierung hier hätten, wären wlr schon lange vor Hunger gestorben . .
^.^»»LSiische ErnährungSsorgen.
Lhoner Blätter melden aus ^ans. da infolge ^<ftse^ung von yochstprersen für Burrer vte,e fast ganz vom Markte verschwunden sei, beabsichtige die Regrerung die Beschlagnahme aller Buttervorräte.
Ter französische Finanzminifter Ribot brachte in der französischen Kammer einen Gesetzentwurf ein, wonach künftig aus Alkohol in ganz Frankreich eine EinheitSsteuer anstelle der bisherigen Ortszölie erhoben werden soll, und zwar aus Alkohol 200 Francs für den Hektoliter, auf Wein 2 Francs, aus Bier 50 Centimes, auf Most 40 Centimes. — Die Steuereinnahmen sollen den Gemeinden zur Deckung der durch den Krieg entstandenen Mehrkosten überwiesen werden. Tie Steuer bezwecke auch die Einschränkung des Alloholverbrauchs.
Warnung des Moskauer Adels au de», Zaren. Wie der Petersburger Berichterstatter des „Temps" meldet, hat der Adel des Gouvernements Moskau dem Zaren wiederum einen Beschlußcmtrag zugehen lassen, in dem auf die Gefahren aufmerksam gemacht wird, die entstehen müßten, wenn den von Duma und Reichsrat ausgesprochenen Wünschen nach Reformen in Rußland keine Folge gegeben werde. Tie innere Lage Rußlands sei in eine äußerst zu gespitzte Phase eingetreten. Verzögerung in ihrer Lösung könne dazu führen, den Verlauf des Krieges zu beeinflussen. Die Wohlfahrt de§ Landes und des Thrones (!!) hingen von der sofortigen Einführung der Grundsätze ab, die von den gesetzgebenden Körperschaften und SemstwoS aufgestellt wurden.
Vierbeinige Bundesgenossen.
Tie in englischen Lagerhäusern untergebrachten Gerreidevorräte sind, wie aus einer Zuschrift in den „Times" hervorgeht, keineswegs genügend gcaer. .llle Möglichkeiten gesichert. Danach werde allein durch Ratten täglich Getreide im Werte oon 300 000 Mk. vernichtet. ES wird daher der Vorschlag gernacht, eine Prämie von 1 Penny für die getötete Ratte auszusetzen um die Nattengesahr nach Möglichkeit ein- zuschränken.
Weftsicher Kriegsschauplatz.
" Die neueste mit fabelhafter Reklame ins Volk getriebene italienische Kriegsanleihe endete mit einer Gesamtzeichnung von nur 2,2 Mllltarden Lire, 1,75 Millionen Mark.
mehr auch aus Kühe ausgedehnt^ die 4 Liter Milch oder mehr täglich geben. Zur Erhaltuns und Schonung der Milchkühe ist weiter angeordnet worden, daß weibliche Ziegen und Ziegenlämmer nicht geschlachtet werden dürfen. TaS bisherige Schlachtverbot für Kälber wurde aufgehoben. ^
:: Kriegerische Verfassungsänderung. Der gemeinsame Landtag von Koburg-Gotha ist auf den 5. Marz nach Gotha einberufen worden. Während der Tagung soll über die Thronfolgefrage im Herzogtum ein Beschluß gefaßt werden. - Durch eine VerfassungSände- runa will man die Möglichkeit einer englischen Thron- anwartschaft ausschließen. Ter Herzog Tarl Eduard entstammt bekanntlich der englischen Seitenlinie der Koburger, da er aber zwei Söhne und zwei Tochter hat, dürfte die ganze Frage nur einen theoretischen Charakter haben. _ _
Ge.ichtssaat.
ff La« Flugblatt ^utbchau« süe Frievevlarbeiö- yar seht var Reichsgericht beschäftigt. Ter vereinigte zweite und dritte Strafsenat des Reichsgerichts ver. urteilte nach zweitägiger Verhandlung den Figarren- Händler Hermann Weise und den Redakteur Emil Eichhorn, beide aus Berlin, wegen Vergehen» gegen Par-^ graph 9b des Gesetzes über den Belagerungszuftand zu ie fünf Monaten Gefäiignts, wegen des gleichen Vorgehens den Buchdrucker Wilhelm Habicht au« Neukölln zu drei Monaten GeiängntS Versuchten Lande«, verrat, den die Anklage in der Handlungsweise der 1 Angeklagten erblickte, nahm das Reichsgericht nicht al» erwiesen an. Eichhorn hatte im Juli de? Vorfahre« mehrere Flugblätter, darunter -tnS mit der Ueb». schrist ..Zuchthau» für FrtedenSarbelt" bei Habicht drucken lassen und ihn veranlaßt, keine oder ein« un. richtige Druckstrma darauf anzugeben. Weise ver and« die Flugschriften nach verschiedenen Orten Deutichland«. Da« Reichsgericht nahm an. daß die Angeklagten nicht da« Bewußtsein gehabt hätten, der Kriegsmacht Deutschland» durch ihre Handlungsweise Schaden zuzutügen.
» en wurde festgestellt, daß die Angeklagten M,en ekanntmachung der Oberbefehlshabers in Den Mar- Een handelten, welcher die Verbreitung solcher Flug- schrtften mit unrichtiger Druckangabe verbietet. Dte Strafe der Angeklagten wurde als durch die Unters», chungshast verbüßt erachtet. Nach dem Verhandlung«, schluß ledoch ließ der NeichSanwalt Die Angeklagten wiederum verhaften, um sie in Schutzhaft zu nehmen.
Politische Rundschau.
Reue Schlachtverbote in Württemberg. Tie württ'embergische Regierung hat neue Schlachtverbote erlassen. Angesichts des Rückgänge« der Zahl de. Kühe und der Notwendigkeit der, Schonmig der Milchkühe hwi dar Mnisterimn de« Innern da» bir-
totae »erbet der »SlachNtns trächög« Kühe nun-
BsuswirtichaMiches.
Berlin, 26. Febr. Produktenbörse. (Nichtamtlich.) Seradella 41—50, Runkelsanien 89-20, Saathafer 20-80, Saatwicken 45—50, @Q a tpeluschEen 35 Saatlupiüen 40-45, Saotpserdebohnen 45, Saaterbsen graue 37-50, Viktoria 70, Rotklee 225-240 Timoteeheu 93. Seradellaheu 4, Heidekraut ckose 1,50 Runkelrüben 2,05, Pferdemvhren 4.50, per 50 Ktlogr. ab Station; Wieseuheu 9-10, Kleeheu t0.75-1chÜ0. Timoteeheu 10,50-11.75. Flegelstroh 3,50-4.60, Ma° schincnstroh 3,20-4,00 per 50 Kilogr. frei Hau«.
Aus aller Welt.
** Vorsicht bei Gasaulageu! In Bad Dürkheim sah der Stationsverwalter Roth in einem Hause der Gailstraße mit der Arbeitsftau Jullmann un Keller mit offenem Licht die Gasleitung nach. Plötzlich ertönte ein furchtbarer Knall. Das ganze Haus stürzte zusammen. Roth blieb schrecklich verstümmelt tot am Platze. Frau Jullmann lag tot im Hofe. Sämtliche Nachbargebäude sind beschädigt. Anscheinend ist ein Gasrohr geplatzt.
** Zeichen schweren Winters. Messungen des Weichseleises bei Grauoenz haben auf manchen Stellen eine Stärke bis zu 1.85 Meter ergeben. Tie
> Stromverwaltung hat schon seit 14 Tagen eine ganze Flottille kleiner, flachgehender Eisbrechdampfer mit sehr starken Maschinen in Tätigkeit gesetzt. Bei gün-
> stigem Wetter und Wasferstande ist es schon einmal gelungen, den ganzen preußischen Stromlauf der Weichsel in vier Wochen aufzubrechen. Auch in diesem Jahre ist Aussicht vorhanden, daß die Eisbrechdampfer bis zur Grenze des neuen Polenreiches Vordringen werden.
** Versiegelte Buttermaschinen. Vom Landratsamt wurden in den Gemeinden Brügge, Deetz, G.rüne- berg, Werbitz und Wollersdorf in der Neumark sämtliche Zentrifugen und Buttermaschinen amtlich versiegelt, weil dte Landwirte ihren Verpflichtungen ^ur Butterablieferin'g trotz wieoerholter Warnung nicht nachgekommen sind. Ten Gemeinden wurde auch zwangsweise Mehrlieferung von Milch auferlegt.
** 5 i&cr$!cute erstickt sind in dem Werke „Glückauf" bei Lauban durch giftige Gase. Bei der Einfahrt am Sonntag früh wurde bemerkt, daß Gase aus dem Schacht strömten, weil beim Mdämmen eines älteren Brandherdes abziehende Gase in den übrigen Gruben- schacht drangen und ihren Abzug durch den ausführen- ; den Wetterschacht genommen hatten.
Scherz und Ernst.
ts. Piou-Piou darf keine Gefühle haben. Nach der Anordnung französischer Militärbehörden sind an der französischen Front Gefängnisstrafen von 16— 60 Tagen verhängt worden:
1. Für pessimistische Ansichten.
2. Für pessimistische Empflndungen.
8. Für Gefühle, die eines Franzosen nicht würdig sind.
tf Arbeiterborsteltungeu im Kriege. Ter Deutsche Vühnenverein hat in seiner Generalversammlung folgenden Beschluß gefaßt: „Ter „Deutsche. Bühnenverein" verpflichtet seine Mitglieder, in richtiger Erkenntnis der hervorragenden sozialen und kulturellen Bedeutung, die den deutschen Bühnen in diesem Kriege zugefallen ist, und in vollster Bereitwilligkeit, an den allgemeinen Lasten, des Krieges Anteil zu haben, für die Dauer des Krieges allmonatlich mindestens zwei Arbeitervorstellungen zu rnina geringen Preisen, die 80 Pfennig nicht Iwersteigen dürfen, zu geben. . * __ .


