Ausgabe 
10.3.1917
Seite
5
 
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« ^t-rciS: viertel,iihrlich durch die Träger,rci «MS IM SJlf., durch die Post bezogen IM SJif.

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eNth^M°diti°n Menen. Tudnulagc 21.

aus dem

Inserate: die 44 mm breite Petitzeile 30 Pfennig.

Reklame: 90 " J 2 "

Extrabeilagen werden nach Gewicht u. Grohe berechnet. *

Expedition: Gicsten, esüdanlagc .24.

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LoKakanzeiger

(33ofe ans Hverhessen)

Jahrg.

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T e l e p h a n Nr. 362.

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*» «tu» fronte» standhaft. Russe« in »er Champ-g..- ««.er 'ran.-.i'chcr Führnng.

| Zeicbnil die KM» HrteflsanUll,*

JJCinxojei: SV u ' ^ . <tm« TrtftT I ~ ~ i,r_ r:i- «tt» abzukurzen, hat

jriges l^egierungsjubiläum

c$ 6 ro$$Derzo 9 von stellen.

unferfte gm 13. März kann Großherzog Ernst Lud

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"'ft besten und bei Rhein auf eine 25jährige Re- n WrVKrit UcücfblicEen. Er ist geboren am 25 Nov. u&tttilitnftül}(j 8 g D h n des Großherzogs Ludwigs lV., der ethischer WkMrz 1892 starb. In zweiter glücklicher Ehe sielt sich in tote sich der Großherzog am 2. Februar 1 Wo Frau sich beMixzesttn Eleonore zu Solms-Hohensolms Sich.

drinnen siMcstr Ehe stammen 2 Söhne, der am 8^ Novem- WMgeborene Erbgroßherzog Georg und der am .Uber 1908 geborene Prinz Ludwig.

! Goldstuch jebi an , e Hessenlrnd nimmt in größter Der- men vermag, rJl an diesem Ehrentag seines Fürsten, der ossene Hände, und verehrt wird von seinen Untertanen wie TÄlft fljl» Herrscher. Ueberall wo Hessen wohnen, lMsMst. ^ute des hoh n Jubilars,

s schwerste Zchnigi. hobelt ernlt Eudwig von üellrn,

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eslreimngen durch Wort und Tat^^»^^^

Ai; deutsch denken «nd^bTatsachen und Etgen- lg gegen JKWn^ch Hessenvolk die Treue zum gr,mten Herrscherhause gerade jetzt noch tiefer 'n lassen und in allen Herzen ist darum heute imsch: Möge Gcoßherzog Ernst Ludwig noch iahre eine gleich gesegnete Regierungszeit erleben!

Keine Kampfhandlungen von Belang. Die Zahl ! ^te Kriegsopfer für alle Volker der bet der Erstürmung des Magyaros gemachten Ge- Kaiserliche Großmut angeregt. ba8

fangenen erhöhte sich auf 13 Offiziere, 991 Mann, dt- Nun die Friedenshan^ blendeten Feinden mit

Beute auf 17 Maschinengewehre und 5 Minenwerfer. deutsche V^olk l offenbaren, daß deutsche Wirt.

Mazedonische Front. schaftsstärke, deutscher Opferwille unzerbrechlich sind und

De^Erst^Gencralquartiermeister: Ludend orff- ^^Deutschlands heldenhafte Söhne und WaffmbrÄ«

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pagne abends auflebende Gefechtstätigkeit. Im Osten nichts Besonderes. #

wb. Großes Hauptquartier, 11. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz.

Im Vorfeld unserer neuen Ancrefront kam es rx prT1 rn lebhaftem Actilleciekampf und bet Jcles zu Jnfanteriegefechten,"nach denen Nachhutabteilungen be­leb Saemätz auf die Hauptstellungen auswichen. - Kwllcken Avre und Oise blieben nach heftigem Feuer

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Champagne erneuerten die Franzosen abends ihre Am griffe gegen unsere Stellungen auf dem Sudhange der sivue 100 uub Spr ChampagneseEme.

wurden trotz Einsatz stacker Kräfte und ei«*»*.. Uhro U Oii.ua WhUö u 0 »c»vlcsen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

In räumlich begrenzten Abschnitten lebte zettwei lig die Gefechtstättgkeit auf.

An der

Mazedonische Front, ist die Lage unverändert.

Der erste Generalquartiermeister: Ludend orsf.

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SütWrtum bit Silejsjtlibn »oObto*t,, rem <l»< ®"6 tat von weltgeschichtlich strahlender Höh. ...

Und wieder wird einträchtig und wetteifernd Stadt * 9 irm und Reich, Groß und Klein Geld zu

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wuchtigen Schlag.

Unbeschränkter Einsatz aller Waffen draußen, aller Geldgewalt im Innern.

Machtvoll und hoffnungsfcoh der Entscheidung ent- gegen! _____

.«Hieb«eallebe Castsbericbt*.

lUpeiiPsU Großes Hauptquartier 10. März 1917. Men « ett Westlicher Kriegsschauplatz, ben. 111 ' Mch der Avre griffen die Franzosen einen un- itr. uMben bei Laucourt und südlich von Crapeau- li|h. RliltWif an. Sie wurden im Handgemenge geworfen, b Marb'ftngene blieben in unserer Hand^ Oestlich von holten unsere Stoßtrupps 14 Mann aus den Vis 0 stfCW®djenStiiteit. In der westlichen Champagne gingen uaufllw» von Pcosnes Russen, geführt von franzüst. ^Lfsizieren,. gegen unsere Stellungen vor. An erm itällSßl* Stellen eingedrungene Abteilungen wurden durch vertrieben. Südlich von Ripont entspannen ^Äa bchB^Mlich der Champagne.Fe., die mehrmals den ^Mgcuvrk!- ^ wechselte, neue Kämpfe, die keine wesentliche

^uMb-rung der Lage herbeiführt-n. Dort wurden von

B o°>',!erM ö Gefangene embehalten. Auf dem Westuser D Vefkm t blieb am Walde von Cheppy ein fcanzüstscher »iot - V ,J iS ergebnislos. Oestlich der DiaaS brachen un- Zenirf Sturmabteilungen in den Caurieceswald ein und ikfui t a , mit" 6 Offizieren, 200 Mann und 2 Maschinen- " r°n zurück^ D°r Rest der französischen Graben- 'lng entzog sich der Gefangennahme durch eilige - Auch bet Flirey zwischen Maas und Mosel

eine Sturmtrupp-Unternehmung wie beabstchtlgt.

wurden 15 Gefangene eingebcacht.

Flieger schossen 6 feindliche Flugzeuge und ffliLn;«« nri Tinrrfi Abwebrfcuer wurde ein

ab! ' Durch Abwehrfeuer wurde ein zum Absturz ^gebracht. Leutnant

«-»'^rischer Flieger

Neue U-Lsstettslge im Mittelmeer.

b Dampfet und s Seflier mit über rr o*o Ccnaea aerfeakt.

wtb. Berlin, 12. März. Im Mittelmeer wurden - , . | verserE 6 Dampfer und 8 Segler mit zusammen über

äsäm I eHSISä

Bataillon Senegalesen sowie 1000 chinesischen Muni, tionsacbeitern an Bord, am 27. Februar ein bewaff. neter begleiteter Transpoctdampfer von etwa 5 000 Tonnen mit Eisenbahnmaterial als Ladung, am 6. März der italienische Dampfer .Porto di Smyrne mit Mehl und Stückgut von Genua nach Alexandria, am 7. März ein bewaffneter, von Begleitfahczeugen gesicherter Tcansportdampser von etwa 8000 Tonnen.

Der Chef des AdmiralstabeS der Marine.

Berlin, 11. März avenos. An oer^o^e,

Avre und Oise, in der Champagne und beiderseits dex Maas war die Feuertätigkeit lebhaft. Aus dem Osten ist nichts Besonderes gemeldet.

'FMlballonS

' .... S,i?m-°n«-7m LÜftkompf.

konzentriert«

wtb. Großes Hauptquartier, 12. März 1917.

W e st l i ch « r Kriegsschauplatz.

Sehr klare Sicht hatte an vielen Stellen der Front gesteigerte Tätigkeit der Fcrnwaffen und Flieger zur Folge - Besonders stark war das Feuer im Ancre. Gebiet zwischen Bucquoy und Le Transloy, lebhafter in manchen Abschnitten längs der Aisne und in der Champagne. Südlich von Ripont griffen die Franzosen heute morgen Teile unserer Stellungen an; fie wurden abgewiesen - Durch Luftangriff unserer Flieger ver- loren die Gegner 16 Flugzeuge und 2 Fesselballons, durch Abwehrfeuer 1 Flugzeug.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Bet vielfach reger Artillerie- und Vorfeldtätigkett keine größeren Kampfhandlungen.

M a z e d o n i s ch e Front

Zwischen Ochrida- und PceSpasee haben sich kleine Gefechten vor unseren Linien abgespielt.

wtb. Berlin, 12. März, abends. Im Somme- Gebiet, zwischen Avre und Oise, sowie in der Cham- pagne lebhafte Gefechtstätigkeit. - Auch im Osten bei klarer Sicht die Artillerie in mehreren Abschnitten reger als in den Vortagen. Beiderseits des Pcespa-Sees und im Cerna-Bogen nahm gleichfalls das Feuer zu.

Der Ekste Generalquartiermeister: Ludendorff.

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Gasgefüllt-bis 2000Watt

Oestrrleicft-ungaliscve Cagesbericbte.

wtb. Uliea, 10. März 1917.

Oestlicher Kriegsschauplatz

Bei dem vorgestrigen Angriff auf die Höhe Ma- ayaros wurden 13 Offiziere und 991 Mann gefangen genommen. Die Beute beträgt 17 M°,ch nengewe re. 5 Minenwerfec, ein Granatwerfer und viel Munition und Kciegsgerät. Versuche des Gegners, die verlorene Stellung zurückzugewtnnen, scheiterten in unserem Sperrfeuer.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Geschützkämpfe und Fliegertätigkeit warenl im all. aemetnen wieder lebhafter. Bei Gocz wurde ein Capconi, der nächst St. Andcae niedergtng, von unserer Artillerie errschossen. Auf der Cima di Bocha (südlich des San- Pelegrino-Tales) drangen Abteilungen des Infanterie. Regiments Nr. 74 durch Schneetunnels in die feindlichen Stellungen ein und machten einen Offizier und 30 Mann zu Gefangenen.

G^efüllte Lampen 2 Su nd 60 Watt

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